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Das HafenviertelNoch im HafenviertelIchiro hatte eine Idee, welche gar nicht all zu schlecht klang. Sie handelte davon, die Angehörigen der Mannschaft auf die unbestimmte Dauer der Expedition im Königspalast anzusiedeln, und Diese dort fürstlich behandeln und versorgen zu lassen selbstverständlich auf die Kosten der Krone. Das Ganze sollte als Finte fungieren, ergab in den Augen des Rinneganträgers jedoch nur wenig Sinn, weshalb er den Ensei zu einer genauen Besprechung am Königspalast bitten würde.
„Ichiro, ich verstehe eventuell deinen Grundgedanken, doch wir sollten am Königspalast in eine tiefere Planungsphase übergehen. Eine Finte unterstütze ich, jedoch würde dein Vorhaben einen Märtyrer niemals von seiner Tat abhalten." Also machte sich das gesamte Gefolge des Königs der Allianz auf dem Weg zurück zum Königspalast von Sturmklippe. Kurz vor dem Verlassen des Hafenviertels wandte der Usuyami sein Wort abermals an seinen Weggefährten.
„Wir sollten uns Gedanken darüber machen, wie Wir diese Sekte auch im Inland aufspüren und effektiv bekämpfen können. Mein Ziel ist es nicht diese vollumfänglich zu vernichten, sondern dieses Pack von unserer Vorstellung der Allianz zu überzeugen. Es wäre ratsam, solltet Ihr auf eurer Expedition auf andere, intelligente Lebensformen treffen, diese zu einem Beitritt der Allianz zu „bewegen“… wenn du verstehst was ich meine, damit würden Wir unseren gemeinsamen Standpunkt definitiv festigen, und eine dauerhafte Grundsubstanz für Frieden und Wohlstand schaffen… dann kann uns auch keine dämliche Sekte mehr mit Unruhen belästigen.“ Nach diesen Worten schwieg der Shinigami, und wandelte in seinen eigenen Gedanken umher, welche sich, wie so häufig mit dem Schicksal der Allianz beschäftigten.
*Das es tatsächlich Wesen gibt, welche an meinem idealen Bild zweifeln bedrückt mich, es ist der beste Weg den es für eine Gesellschaft gibt. Wir besitzen Grundideale welche einem demokratischen System entspringen, und eine harte monarchische Führung welche im Zweifelsfall der Allianz eine schnelle Reaktion und im militärischen Notfall auch die entsprechende Stärke eines Gegenschlags ermöglicht. Es gibt keinen Rassismus hier, die Zwerge und Sin’dorei leben in absoluter Harmonie… zumindest soweit das möglich ist. Unser Militär wird von Tag zu Tag, von Woche zu Woche immer professioneller und schlagkräftiger.* Den Gedankengang kaum beendet, antwortete auch schon Kil’jaeden seinem Herrn wie so oft zügig.
*Zuko, du musst dich von einer anderen Seite zeigen, zeige deinen Bürgern, dass du auch für den kleinsten Bauern durch die Hölle gehen würdest. So kannst du das Volk endgültig hinter dich bringen, wenn der König bereit ist für seine Bauern durch das Feuer zu gehen, gehen deine Bauern für ihren Herren durch die heißen Tiefen eines Vulkans.* Wahrscheinlich hatte der Dämon des geborenen Uzumakis eine klare Sicht auf die Dinge und lag eventuell auch richtig mit seiner Vermutung…
Am KönigspalastAls das Tross rund um Zuko den Palast erreichte, gab der König seiner Garde mit einer winkenden Bewegung zu verstehen, dass alles wie gewohnt weiter gehen sollte. Somit löste sich die Versammlung auf, und die Wachen begaben sich zurück an Ihre eigentlichen Posten, oder gingen in die Kaserne, je nach dem was deren vorherige Beschäftigung auch immer gewesen sei.
„Ichiro, du kannst ein Büro neben dem Meinen beziehen. Dort steht auch ein Bett, dann kannst du dich voll und ganz deiner Vorbereitung der Maßnahmen zur Koordinierung der Expedition widmen.“ Natürlich ein Wink mit dem Zaunpfahl für den Ensei, um Zuko in sein eigenes Büro zu folgen… quasi eine Finte für die anwesenden Wachen um keinen Aufschrei wegen der Sektengeschichte zu erwecken. Der Rinneganträger machte sich auf den direkten Weg in sein eigenes Büro, welches sich in einem Nebengebäude zum Thronsaal befand. Durch die kleine bescheidene Tür eingetreten, würde er warten bis Ichiro den Raum betreten hat und anschließend Diese wieder schließen. Mittig im Büro befand sich ein großer, hölzerner Schreibtisch mit einem übertrieben verzierten Stuhl, welcher sogar einen Drehmechanismus besaß, vom Eingang aus gesehen an der rechten Wand befanden sich zwei ineinander gestellte Stühle. Von diesem Stapel nahm Zuko einen Stuhl und stellte diesen auf die seinem Schreibtisch gegenüberliegende Seite, und nahm auf seinem eigentlichen Stuhl platz, mit einer Handgeste gab er Ichiro zu verstehen, dass er sich doch hinsetzen soll.
„Nun denn, erklär mir nochmal deinen genauen Plan, welches Ziel verfolgst du damit? So wie ich es verstanden habe bei unserer kurzen Konversation im Hafenviertel, möchtest du quasi unseren Ruf bei der Sekte verbessern, indem Wir äußerst spendabel unserem Volk gegenüber sind… meines Erachtens nach hat diese Sekte aber kein Problem mit unserem Führungsstil sondern mit uns als Persönlichkeiten, oder aber mit dem Konstrukt der Allianz selbst… quasi Zwergenhasser, oder anders herum wenn man so möchte.“ Gespannt wartete Zuko auf eine Antwort des Enseis, welche hoffentlich ein wenig Licht ins Dunkel bringen würde. Der geborene Uzumaki lehnte sich über den Tisch und stütze seinen Kopf auf seine Hände, welche sich zusammengefaltet, die Ellenbogen aufgelegt über dem Schreibtisch befanden. Nach der Erklärung seines Statthalters antwortete der König diesem natürlich umgehend.
„Ich finde die Idee gut, wir sollten uns aber wie bereits vorhin erwähnt Gedanken um die Bekämpfung der Sekte im Inland machen. Dazu hätten wir verschiedene Optionen, die Erste davon wäre es, dem Volk unsere Macht erneut zu präsentieren, wovon ich persönlich aber nichts halte, da wir auf lange Sicht gesehen unseren Rückhalt innerhalb der Bevölkerung schmälern, oder gar gänzlich gefährden würden… Die zweite Option wäre es, einen Ring von treuen Anhängern um uns zu scharren und dem Volk zu zeigen, dass wir für Sie alle durch die Hölle gehen würden, uns quasi „dreckig“ machen… eventuell müssen Wir auf ein paar Dinge des Shinobisystems zurückgreifen. Mein Plan hierfür wäre es Teams zusammenzustellen, welche Missionen in den Sturmlanden erledigen. Auch ich wäre bereit ein Team zu leiten, um dem Volk die Gewissheit meiner Loyalität gegenüber der Allianz zu geben.“ Wie es Kil’jaeden empfohlen hatte, dem Bauern zeigen, dass man sich auch für diesen durch das Feuer bewegt. Der König wartete auf eine Antwort seines Vertreters, so lange lehnte er sich bequem zurück in seinen Stuhl, und blickte auf die verschieden farbigen Augen des Enseis. Doch welche Personen wären dafür geeignet Teams innerhalb des Militärs der Allianz zu bilden, um effektiv Missionen zu absolvieren. Schließlich läge es im Interesse aller Beteiligten, diese „Teams“ strikt vom Militär der Kontinentalmacht zu trennen, schließlich wolle der Usuyami ja nicht den Eindruck einer Militärdiktatur erwecken.