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Minato aka Chris

Der Königspalast

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Der Königspalast

Beitragvon Zuko Usuyami » Mi 20. Mai 2026, 18:44

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~ Der Königspalast von Sturmklippe erhebt sich auf einer natürlichen Anhöhe am Rand des inneren Stadtbereichs und thront wie ein stiller Wächter über der gesamten Metropole. Von hier aus überblickt er die Dächer der Stadt, den mäandernden Fluss, die geschäftigen Handelsrouten und den fernen Horizont. Schon aus großer Entfernung sind seine hellen Steinmauern, die schlanken Türme und die goldschimmernden Dächer sichtbar, die im Sonnenlicht warm aufleuchten und dem Bauwerk eine beinahe zeitlose Erhabenheit verleihen. Der Palast wirkt nicht einschüchternd, sondern selbstbewusst – ein Symbol von Stabilität und kontrollierter Stärke. Breite Freitreppen führen hinauf zu einem mächtigen Haupttor aus massivem Metall und kunstvoll bearbeitetem Stein. Dieses Tor wird flankiert von monumentalen Statuen historischer Persönlichkeiten, legendärer Helden der Allianz sowie symbolischer Tierfiguren, die Tugenden wie Mut, Weisheit und Standhaftigkeit verkörpern. Bereits hier verschmelzen die feinen, geschwungenen Ornamente der Blutelfen mit der klaren, kraftvollen Formsprache der Zwerge zu einer harmonischen architektonischen Einheit.
Der äußere Palasthof ist weitläufig und offen gestaltet. Gepflegte Gärten mit geometrisch angelegten Beeten, blühenden Pflanzen und schattenspendenden Bäumen schaffen eine repräsentative, aber zugleich einladende Atmosphäre. Springbrunnen durchziehen die Anlage mit sanftem Wasserrauschen und verleihen dem Hof eine ruhige Eleganz. Wachhäuser und Verwaltungsgebäude sind unauffällig in die Gesamtstruktur integriert, sodass Sicherheit und Organisation jederzeit präsent, jedoch niemals aufdringlich wirken. Gesandte, Würdenträger und Besucher werden hier empfangen und auf ihre Audienzen vorbereitet. Im Inneren des Palastes öffnen sich hohe Hallen mit gewölbten Decken, großflächigen Fenstern aus farbigem Glas und polierten Steinböden, die das Licht reflektieren und den Räumen eine helle, feierliche Weite verleihen. Licht und Schatten spielen über die Wände und lassen kunstvolle Mosaike und Wandreliefs lebendig erscheinen. Der zentrale Thronsaal bildet das Herz des Palastes. Eine breite Säulenreihe führt zu einer erhöhten Plattform, auf der der Thron von König Zuko Usuyami steht. Hinter ihm erstreckt sich ein monumentales Relief, das die Gründung der Allianz und den Aufstieg Sturmklippes darstellt – ein stiller, aber eindrucksvoller Ausdruck von Geschichte und Bestimmung. Seitliche Flügel beherbergen die privaten Gemächer des Königs, Bibliotheken, Archive und diskrete Empfangsräume für diplomatische Gespräche. Diese Bereiche sind schlichter gehalten, jedoch von höchster handwerklicher Qualität geprägt: edle Hölzer, fein gewebte Teppiche, dezente Metallarbeiten und ruhige Farbkonzepte schaffen eine Atmosphäre von Würde, Konzentration und innerer Ruhe. Besonders beeindruckend sind die Terrassen und Balkone, die sich zum Tal hin öffnen. Von hier aus bietet sich ein weiter Blick über Stadt, Fluss, Hafen und Meer. Bei Sonnenaufgang und -untergang taucht warmes Licht die Fassaden in Gold- und Kupfertöne und verstärkt den Eindruck von Beständigkeit und Macht. Der Königspalast ist nicht nur Wohnsitz, sondern politisches und kulturelles Zentrum der Allianz. Er verkörpert Einheit, Weitsicht und Stabilität – ein sichtbares Zeichen dafür, dass Sturmklippe aus einer starken Vision entstanden ist und weiterhin von ihr getragen wird. ~
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Re: Der Königspalast

Beitragvon Zuko Usuyami » Mi 20. Mai 2026, 22:39

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Auf seinem Thron sitzend schwälgte der König der Allianz, Rinneganträger, Totengott, Herrscher über Tod und Leben, Schlächter Kiri-Gakures, geborener Uzumaki, Herrscher der Sturmlande, Usuyami und Zuko über seine Titelwahl nach. Das Vergeben von unzähligen, verrückten Titeln schien ein Trend geworden zu sein. Wobei dem Usuyami "König der Allianz" wohl am passendsten schien. Nach einigen Minuten des stillen Sitzens erschien auch eines der Ratsmitglieder, der Wirtschaftsminister eine namentlich nicht näher genannte Person, denn Zuko war nicht gerade gut auf diesen Narren zu sprechen wenngleich er Ihn doch selbst ins Amt erhob. Ein klassischer Blutelf, langes blondes Haar, spitze Ohren und äußerst gebildet... eingebildet würde es eher treffen, doch er erledigte seinen Job als Führer der Wirtschaft des Kontinents mehr als zufriedenstellend. Ehe der Rinneganträger seinen Gedankengang überhaupt beginnen konnte, wandte der Minister, jetzt doch namentlich genannt "Ta'thaes" sein Wort an den König. Natürlich nicht ohne den zu erwartenden Kniefall. "Die Hand des Königs sollte gleich eintreffen eure Hoheit, wir werden Ihn wissen lassen, dass Ihr euch hier im Thronsaal befindet." Schon eine ganze Weile hatte der Usuyami seinen treuen Begleiter Ichiro Ensei nicht gesehen, er war als Hand des Königs und Statthalter von Schneespeer durchaus beschäftigt. "Perfekt, lasst die Hand des Königs wissen warum ich Ihn nach Sturmklippe gerufen habe, ich möchte Ihn nicht länger auf die Folter spannen, schon bald werden sich uns allen neue Wege zu Ruhm und Wohlstand eröffnen." Ta'thaes wusste sofort um was es sich hier dreht, es geht natürlich um die Möglichkeit die Gewässer nach fernen Kontinenten, und deren Bodenschätzen zu durchforsten. Wobei nicht alle Stimmen der Ratsmitglieder für eine Erweiterung des Horizonts waren. Einige sprachen sich klar dagegen aus, Sie waren der Meinung, dass auch Gefahren in der Ferne des Weltmeeres lauerten. Der Wirtschaftsminister erhob sich, und richtete erneut sein Wort an den König der Allianz. "Mein König, bei allem Respekt. Ich glaube nicht, dass ich die Hand des Königs in der Öffentlichkeit von diesen Erkenntnissen unterrichten sollte." Sofort antwortete Zuko seinem Wirtschaftsminister, und erhob ein wenig seine Stimme. "Ihr solltet Euch auf euren Job konzentrieren Ta'thaes, und mich meinen machen lassen. Nicht nur meine körperliche Stärke hat mich auf diesen Thron gesetzt, es war der Wille des gesamten Kontinents, also lasst es meine Sorge sein, was das Beste für unsere Völker ist." Ein tiefes Brummen schallte durch den Schädel des Totengottes, eine Stimme welche er schon eine ganze Weile nicht mehr vernommen hatte. Es war der in Ihm wohnende Dämon Kil'jaeden, welcher seinen Wirt schon eine geraume Zeit nicht kontaktiert hatte. *Früher hättest du diese Made einfach in der Luft zerissen... nein du hättest diesen ganzen Kontinent zerstört, und im Blute deiner Feinde gebadet, du bist der verdammte Gott des Todes und nicht nur ein jämmerlicher König. Freund, du musst dir langsam aber sicher deiner Kraft wieder bewusst werden.* Die Antwort des geborenen Uzumakis folgte sofort. *Kil'jaeden mein schleimiger Haufen der sich Freund nennt, schön wieder von dir zu hören. Du weißt doch wie ich dazu stehe, unser alter Weg hat uns hierher geführt, und nun sind wir Verantwortungsträger für eine ganze Legion an Kriegern... wir stehen an einer Kreuzung des Schicksals, doch über eine Welt herrschen werden wir Beide nicht mehr. Diesen Wunsch habe ich verworfen, schließlich herrsche ich über das Totenreich, und dort landet bekannterweise Jeder... nur wir nicht mein ewiger Begleiter* Eine Antwort erwartete er vergebens, weshalb er beobachtete wie der Minister den Thronsaal wortlos verlassen hatte, fast schon eine Frechheit sich nicht ordentlich abzumelden wie es für einen Mann seines Amtspostens gerecht wäre, doch auf Formalitäten wusste der Usuyami zu verzichten. Nun wartete er auf die Ankunft seines treuen Begleiters, die Hand des Königs, Ichiro Ensei. Zuko freute sich schon darauf die kleine Koboldfresse nach all den Monaten wiederzusehen. Sollte Er den Raum betreten würde er seine Wachen mit einem Nicken aus dem Thronsaal schicken, sobald das Tor hinter diesen geschlossen war erhob sich der König von seinem fast wundgesessenen Hinterteil, und gab dem Ensei eine gar brüderliche Umarmung. "Ichiro, mein Freund. Zu lange habe ich auf diesen Tag gewartet, ich hoffe der Idiot von Wirtschaftsminister hat dich eingewiesen? Gott zu gerne würde ich diesen Idioten umlegen, aber wir sind ja jetzt die Guten" Leicht schmunzelnd musste der Rinneganträger diese Worte loswerden, gespannt wartete er auf eine Antwort seines Statthalters.
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Re: Der Königspalast

Beitragvon Ichiro Ensei » Do 21. Mai 2026, 16:47

Wiedereinstiegspost

Ichiro Ensei wurde also benachrichtigt das die Hand des Königs, also er selbst, am Hofe erwartet wurde. Der Ensei machte sich ohne weitere Verzögerungen auf den Weg an den Hof. Die Hand des Königs reiste mit der Untergrundbahn von Schneespeer nach Sturmklippe, wo der ehemalige Statthalter von Yuki mit einem sanften Lächeln auf den Lippen die Untergrundbahn verließ, und dass erste mal seit langer Zeit wieder einen blauen Himmel betrachtete. Ichiro schritt mit gezielten Schritten auf den Königspalast zu, wobei er sich ein grinsen nicht verkneifen konnte. "Zuko hatte schon immer nen Hang zu Extravaganz und Theatralik" sagte er leise Kopfschüttelnd zu sich selbst, bevor er das Haupttor durchquerte, und die hießigen Wachen mit einem kurzen Nicken grüßte. Ichiro passierte unbehelligt und wurde vor dem zentralen Thronsaal von dem Wirtschaftsminister abgefangen und grob eingeweiht. Auch bei Ichiro äußerte der Wirtschaftsminister bedenken, nachdem er ihn eingeweiht hatte, was Ichiro damit kommentierte, dass er den Blutelfen stehen ließ, und langsam auf den Thronsaal zuschritt. "Geht eurer Arbeit nach, Ta'thaes, und unterlasst dieses leere Geschwätz, bevor noch jemand Hochverrat darin wittert".Die Hand ließ den Blutelfen mit einem kühlen Lächeln und einer unausgesprochenen Drohung zurück. Als Ichiro durch die Tür trat, erschallte die Stimme des Koboldteufels Hermaeus Mora in seinem Kopf. ~Na endlich passiert mal was. Ich dachte schon du kommst nie mehr aus diesem Bergloch raus~. Ichiro ließ es unkommentiert, und durchquerte den Thronsaal mit einem kühlen Lächeln auf den Lippen, während die Wachen den Raum verließen. Seine Augen waren aufmerksam dabei den Raum zu durchforsten, sein Gang war Aufrecht, beinahe schon Militärisch geworden. Nachdem hinter den Wachen das Tor schloss, wurde Ichiro von Zuko begrüßt, und erwiederte die brüderliche Umarmung. "Eingewiesen hat er mich grob, jedoch bin ich immer noch der Meinung dass der Mann die Ambitionen und den Schneid eines Waschweibs hat, auch wenn er seiner Arbeit als Wirtschaftsminister mehr als zufriedenstellend nachkommt". Auf Zukos Kommentar darüber, dass sie nun die Guten wären, erschallte in Ichiros Kopf das wahnsinnige Gelächter von Heraeus Mora. ~Das Böse findet immer einen Weg~. Ichiro schmunzelte, trat einen Schritt zurück und betrachtete seinen alten Weggefährten, und wohl besten Freund. "Welch weiten Weg wir schon zurück gelegt haben seitdem wir uns damals in Uzushiogakure getroffen haben, mein Freund". Nach einer kurzen Pause sprach er weiter. "Wie lange bis wir Expandieren? Wie genau lautet dein Plan"? Die Hand des Königs wartete nun darauf das der König antwortete. Den Kommentar von Hermaeus Mora ließ Ichiro jedoch unkommentiert.
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Re: Der Königspalast

Beitragvon Zuko Usuyami » Do 21. Mai 2026, 18:08

Der Shinigami war nicht verwundert darüber, dass der Wirtschaftsminister die Hand des Königs nur grob eingewiesen hatte. Typisch für dieses Pack der Bänker und Verwalter. "Nun denn Ichiro, dann weise ich dich kurz in unser Vorhaben ein... Es scheint uns möglich zu sein mit dem neu endteckten Material durch den alles umgebenden Nebel zu reisen, weshalb ich sofort anordnete unser Luftschiff mit dieser Technik versehen zu lassen." Zuko begab sich auf die von dem Thron ausgehende rechte Seite des Raumes, an welcher eine große Steintafel mit den Umrissen des Kontinentes angebracht war. Er verschränkte nachdenklich die Arme vor der Brust. "Irgendwo da draußen muss es Antworten darauf geben was mit dem Rest unserer Welt und unserer damaligen Heimat geschehen ist." Zuko drehte seinen Körper zu Ichiro und fragte Ihn nach der aktuellen Lage in Schneespeer. "Wie ist die Lage in Schneespeer? Ärgern dich unsere kleinen Freunde noch?" Kaum die Worte ausgesprochen musste Er ein wenig verlegen schmunzeln, natürlich scherzte er gerade mit seinem treuen Weggefährten, etwas was der geborene Uzumaki nicht gerade häufig tat. Auf die Frage hin, wann die Expansion beginnen würde hatte der Totengott keine richtige Antwort, die konnte es bei einem solchen Anliegen wohl kaum geben, dennoch wies er seinen Freund in seine Gedankengänge ein. "Wie vermittle ich dir meine Gedanken richtig? Es kommt auf erstaunlich viele Faktoren an, ob wir dieses Unterfangen tatsächlich durchführen oder nicht. Die Entfernung zu den hoffentlich vor uns liegenden Kontinenten spielt hierbei eine große Rolle, sollten Diese nämlich zu weit entfernt sein, wäre es uns unmöglich eine funktionierende Gesellschaft nach unserem Ideal zu installieren. Über die Kosten von Blut, und Ressourcen muss ich dich ja offensichtlich nicht aufklären. Jedoch sollten wir uns auf das Schlimmste vorbereiten, denn sollte es noch Leben da draußen geben wäre es nicht unwahrscheinlich, dass sich schon eine Streitmacht mit den gleichen Zielen auf dem Weg zu uns befindet. Weshalb es mir nicht gerade Recht wäre die Sturmlande zu verlassen." Der Rinneganträger war gespannt darauf wie Ichiro die Sitatuion enschätzen würde, weshalb er auf eine Antwort wartete ehe er dem Ensei mit einer nickenden Bewegung zu verstehen gab Ihm zu folgen. So sollten die Beiden sich auf den Weg aus dem Tor in die Gärten vor dem Palast begeben, um einige Meter zu machen, denn ja der Usuyami musste in seiner neuen Verwendung als König der Allianz tagtäglich ziemlich viel sitzen... und naja das Essen für einen König viel nicht gerade spartanisch aus. Auf dem Weg in die Gärten schwieg der Usuyami, er schien in Gedanken zu versinken. *Ob es wirklich eine gute Idee wäre hier in Sturmklippe zu versauern, was meinst du Kil'jaeden?* *Zuko, du hast dich noch nie als Vollidiot identifiziert, und ich glaube deine Einschätzung der Situation ist richtig. Sollte ein ähnlich starkes Wesen wie du hier auftauchen war es das mit deiner Regentschaft wenn du nicht anwesend wärst.* *Oi, dann würde Totengott eine ganz neue Bedeutung erhalten.* *Witzbold.* Im Garten angekommen blickten die Beiden über einen künstlich angelegten Teich, ehe der Usuyami schon wieder das Wort ergriff, redefreudig schien er am heutigen Tag. "Wir sind wahrlich einen langen Weg gegangen, doch er führte uns hierher genau an diesen Punkt des Schicksals. Von Yuki über die Vernichtung Kiri-Gakures, bis zu der Amons. Und dennoch sahen Sie uns als Nuke-nin... in ihren Augen waren wir alle nichts mehr als monstergewordene Verbrecher... und nun sieh uns an, hier werden wir verehrt. Das liegt wahrscheinlich auch am intellektuellen Vorteil der Blutelfen und Zwergen." Ein ruhiger Tag der Allianz, wie auch schon die letzten Dutzend. Nichteinmal die Gnolle überfielen irgendwelche Bauern, war dies die berühmt-berüchtigte Ruhe vor dem Sturm? Oder bildete sich das Zuko nur ein?
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Re: Der Königspalast

Beitragvon Ichiro Ensei » So 24. Mai 2026, 18:50

Nachdem Zuko die Hand des Königs eingewiesen hatte, schaute dieser nur Still auf das steinerne Abbild der Karte. "Na dass sind doch erfreuliche Neuigkeiten". Kommentierte Ichiro knapp, ehe sie auf die aktuelle Lage in Schneespeer lenkten. "Die Lage ist ruhig, aber Nerven kosten sie mich dennoch Täglich" erwiederte Ichiro belustigt, zumindest für einen Moment, ehe sich die Beiden wieder dem Thema der Expansion widmeten. "Meiner Meinung nach der wichtigste Faktor wäre wohl herauszufinden, ob es überhaupt noch Leben jenseits des Nebels gibt. Sollten die Länder jenseits des Nebels bewohnt sein, müsste man erst einmal deren militärische Stärke auskundschaften, bevor man Entscheidungen darüber Trifft wie man Truppen bewegt, geschweige denn Bündnisse schließt. Dann stellt sich auch eine Frage für uns. Was ist mit alten Weggefährten? Ich glaube das beschäftigt uns beide seitdem wir hier gelandet sind". Die Hand des Königs räusperte sich kurz, während er seine Gedanken richtete. Dann richtete er seinen Blick auf Zuko. "Ich würde sagen es hat wenig mit intelektueller Überlegenheit zu tun, und mehr mit einem generellen Versagen der damaligen Führungskräfte. Ein Begnadigungsschreiben wäre alles gewesen was es gekostet hätte nach Armon. Keiner dieser Würdenträger hatte meiner Meinung nach seinen Posten auch nur ansatzweise verdient, aber sei es drum. Die Geschichte vergangener Jahre wurde bereits geschrieben, die Zukunft jedoch nicht. Das Glück ist mit den Mutigen, wie man so schön sagt". Ichiro legte eine weitere kurze Pause ein, während die Beiden ehemaligen Nuke-Nin im Garten standen. "Wenn ich mir den Vorschlag erlauben darf, so würde ich fähige Stellvertreter suchen, sie einarbeiten bis wir Abreisebereit sind, sowohl für Sturmklippe als auch für Schneespeer, die Patroullien zu dem Gebiet der Gnolle verstärken, und den Rest der Armee auf Abruf halten. Es wird hier nicht ewig so ruhig bleiben, aber dass weißt du sicherlich selbst". Ichiro trat vor den künstlich angelegten Teich und ließ seinen Blick über jenen schweifen. "Wir können jederzeit zurückkehren. Und wohl auch ein Kommunikationsnetzwerk über den Nebel aufbauen, sobald wir diesen Bereisen können". ~Endlich ...Neue Küsten warten auf uns Ichiro~ Ichiro blinzelte kurz während er das wahnsinnige Lachen des Koboldteufels in seinem Kopf hörte, und beschloss ihm zu Antworten. ~Es scheint so, mein Freund~
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Re: Der Königspalast

Beitragvon Zuko Usuyami » So 24. Mai 2026, 19:29

Zuko hörte sich an, was Ichiro zu der aktuellen Gesamtsituation zu sagen hatte und nahm dies als guten Ratschlag zur Kenntniss. Den Vorschlag über die Stellvertreter dementierte der Usuyami. "Naja, Stellvertreter müssen wir keine einteilen du bist ja schon meiner... und wie würden wir Deinen nennen, Stellvertreterstellvertreter?" Fast schon lachend sprach der Rinneganträger diese Worte aus, ehe er fortführte. "Meine Aussage war eher darauf bezogen, dass wir es uns nicht leisten können, dass der Kontinent während unserer Abwesenheit angegriffen werden würde, dass bedeutet nämlich folgend die Vernichtung der Allianz... doch ich habe Pläne. Ich lies für gleich eine Ratssitzung einberufen, und habe dafür einige Dokumente vorbereitet die noch veröffentlicht werden müssen." Langsam aber sicher würden sich die Beiden auf den Weg in die große Ratskammer begeben, dieses befindet sich in einem Außengebäude des Königspalastes. Dort angekommen öffneten auch schon gleich zwei Wachen die Tür, welche in einen großen Saal führte, mit einem großen runden Tisch in der Mitte. Umgeben von erhöhten Sitzbänken ähnlich wie in einem Gerichtssaal, um geladenen Zuschauern das beobachten der öffentlichen Sitzungen zu ermöglichen. Im Saal warteten bereits der Wirtschaftsminister und ein hochrangiger Militär der Blutelfen, denn schließlich waren noch nicht alle Posten der Ministerien besetzt, was auch schon wiede eine riesige, organisatorische Baustelle für den König der Allianz war. Jeder begab sich an seinen individuellen Platz, Ichiro würde vom Wirtschaftsminister seinen Sitzplatz zugewiesen bekommen, da der Ensei in dieser neuen Ratskammer noch nicht anwesend war. "Bitte, nehmt Platz, Hand des Königs." Nachdem der Shinigami auf seinem Stuhl platz genommen hatte, eröffnete er die Sitzung. "Willkommen zu unserer 1. offiziellen großen Ratssitzung. Heute stehen im Großen und Ganzen drei wichtige Punkte auf unserer Tagesordnung. Punkt Eins, die Expedition zu hoffentlich nicht ganz so fernen Ländereien, um uns den Bodenschätzen dieser zu bereichern. Punkt Nummer Zwo, die Ernennung neuer Minister und die Suche nach passenden Kandidaten für die Posten. Abschließend kommt der Dritte und in meinen Augen der wichtigste Punkt, die Bereitschaftshaltung unseres Militärs." Der König gab das Wort an Ichiro Ensei, seinen Statthalter und guten Freund weiter. Es würde jeder der Anwesenden seinen Senf zu den drei Punkten geben ehe Zuko schlussendlich auch seine Meinung kundtun würde. "Wir sollten die Bevölkerung über die Gefahren und die Notwendigkeit der Expeditionen informieren, dazu habe ich bereits ein Schriftstück zur Veröffentlichung am Aushang des Marktplatzes angefertigt." Der Usuyami erhob sich, und verschränkte die Arme hinter seinem Rücken und lief Kreise um den runden Tisch, und die dort sitzenden Personen. Während seinem "Rundgang" wandte er erneut das Wort an die hier anwesenden Persönlichkeiten. "Punkt Nummer zwo, geeignete Persönlichkeiten für Ministerposten werden mir vorgetragen, und haben diverse Qualifikationen und Kompetenzen in ihren Ministerbereichen vorzuweisen, sollte dies nicht der Fall sein mache ich Euch dafür verantwortlich, dieses ewige auf der Stelle treten nervt mich langsam aber sicher... Drittens, unser Militär sollte weiterhin auf einer 50/50 Bereitschaft stehen, ich erwarte allerdings, dass die Truppen im aktiven Dienst sofort mit der Verladung von Gütern im Hafenbezirk beginnen, das Luftschiff soll eine dauerhafte Einsatzbereitschaft mit Vorräten für mehrere Monate bei voller Kampfbesatzung haben, um eine schnelle strategische Verlegung zu ermöglichen." Nun wandte Zuko sein Wort gezielt an den Wirtschaftsminister. "Eure Aufgabe ist es, die Bauern davon zu überzeugen, dass unser Militär Sachspenden entgegennimmt, um die Expedition und die sichere Wiederkehr der Soldaten zu ermöglichen." Ta'thaes nickte sofort zustimmend. Anschließend würde der Rinneganträger nochmal jeden zu Wort kommen lassen, ehe er die Sitzung wieder beenden, und Jeden außer Ichiro hinausbitten würde. "Die Sitzung ist beendet, alle außer Ichiro verlassen die Ratskammer." Beim Verlassen des Saals, drückte Zuko dem Wirtschaftsminister noch das Schriftstück zum Aushang am Marktplatz in die Hand. Ta'thaes schloss beim Hinausgehen die Tür der Kammer hinter sich. Der Usuyami pflanze sich auf seinen zuvor schon genutzten Stuhl und lehnte sich entspannt zurück, atmete einmal tief ein, und aus. Nach diesem Seufzer wandte er sein Wort an den Statthalter von Schneespeer. "Wir sollten schleunigst kompetente Minister für die jeweiligen Ministerien finden... und ein Ersatz für den Wirtschaftsminister würde mir auch angebracht erscheinen, es wäre ja eine Schande wenn Ta'thaes verschwinden würde."
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Re: Der Königspalast

Beitragvon Ichiro Ensei » Mi 27. Mai 2026, 03:49

Während sich die Beiden auf den Weg zur großen Ratskammer machten, schien Ichiro ein wenig grüblerisch, ehe er noch etwas in den Raum warf. "Natürlich könnten wir uns dass eher nicht erlauben, jedoch können wir nicht wirklich mehr tun, außer die Allianz bestmöglich auf einen Angriff vorzubereiten, bevor wir gehen. Alles nach unserer Abreise, liegt wohl nicht in unserer Hand. So ungern ich es auch sage, alter Freund". Nachdem sie die Ratskammer betraten, und Ichiro sein Platz zugewiesen wurde, ruhten Ichiros Augen ohne Unterbrechung auf Ta'thaes, dem Wirtschaftsminister, welcher Ichiros Blick auszuweichen schien. Die Hand schien wohl verärgert zu sein, was den Minister durchaus beunruhigte, und dies wohl zurecht. Als er das Wort bekam, räusperte sich der Nuke-Nin und lehnte sich zurück, während seine unterschiedlich farbigen Augen zu Zuko lenkten. "Unsere gesamte Streitmacht besteht aus abgerundet 4080 Soldaten, von denen wie bekannt, fünfzig Prozent direkt Einsatzbereit sind. Davon 937 aus Schneespeer, und siebzehn Kriegsschiffe. Für alle denen diese Zahlen nicht geläufig sind". Ichiro machte eine kurze Pause während er sich vorlehnte, während sein Blick über die Minister schweifte . Als er die Stimme erhob hatte diese einen lauernden Unterton. "Ich würde den Herren empfehlen den Posten des Verteidigungsministers mit einem kampferfahrenen Soldaten zu besetzen. Bestenfalls mit Erfahrung im Führen. Genauso wie ich empfehlen würde, Minister für andere Bereiche aufgrund ihrer Kompetenz beim König vorzuschlagen, unabhängig von Abstammung oder sozialem Status. Was die Allianz in der kommenden Zeit brauchen wird ist Kompetenz, Mut und vor allem jede Menge Schneid". Ichiro beendete damit seine kurze Ansprache, und seine Augen schienen wieder an dem Wirtschaftsminister zu haften. ~Stollen stürzen immer wieder ein. Ich sollte ihn zu einer Besichtigung der Minen einladen~ . Ichiro überließ von nun an den Ministern das Wort, die die unterschwelligen Beleidigungen durch die Hand wohl schon gewöhnt zu sein schienen. Sein Blick schweifte während dessen Aufmerksam durch den Raum, und er verfolgte das Gespräch, bis Zuko die Ratssitzung auflöste. Als Zuko, sobald die Beiden unter sich waren, das potenzielle Verschwinden von Ta'thaes erwähnte, konnte sich die Hand des Königs ein grinsen nicht verkneifen. "Ich finde du solltest ihn auf eine Besichtung der Minen von Schneespeer schicken, mein Freund". sagte Ichiro leise, mit einem belustigten glucksen, während er zur Tür schaute. Danach wandte sich sein Blick wieder zu Zuko. "Es wäre mir eine Freude ihm eine Tour durch die Minen zu geben". Nun legte die Hand eine Pause ein bevor er wieder sprach. "War mein Beitrag zur Sitzung zu deiner Zufriedenheit"? Nach dieser Frage lehnte sich der Ensei wieder in seinem Stuhl zurück, und würde auf Antwort warten.
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Re: Der Königspalast

Beitragvon Zuko Usuyami » Mi 27. Mai 2026, 20:24

Zuko nahm die Bemerkung des Ensei während der Ratssitzung definitiv zur Kenntnis, auch die unterschwellige Beleidigung den anwesenden Personen gegenüber. Man könnte fast meinen, dass aus dem treudoofen Ichiro ein wahrhaftiger Anführer geworden ist. Ein Zeichen dafür, dass es für jegliche Lebensform immenses Entwicklungspotenzial gibt. Nachdem die Sitzung beendet, und die Kammer geräumt war erfragte die Hand des Königs sogar die Kompetenz seines Beitrags, was den einzig wahren Rinneganträger ein wenig verwunderte, schien sich Ichiro doch aktuell eigentlich sehr selbstbewusst zu präsentieren. „Ichiro, wäre ich mit deinem Führungsstil nicht zufrieden, hättest du nicht den Posten als mein Stellvertreter inne. Und auch der Minengang wäre eine Überlegung wert, oder wir überlegen uns etwas und lassen Ihn öffentlich wegen Hochverrats hinrichten… somit könnten wir diesem Finanzpack auch eine deutliche Nachricht senden.“ Zuko war sehr nachdenklich gestimmt, was die Reise in neue Gebiete anging, er fürchtete, dass auch andere Wesen die Möglichkeiten der Interkontinentalreise besitzen würden, was eine große, gar existenzielle Gefahr für die Allianz darstellen würde, schließlich wusste der Totengott bestens Bescheid darüber, was es für schreckliche Geschöpfe auf der vorherigen Welt gab. „Ich muss noch eine Entscheidung fällen, was unsere Operation „Reisegesellschaft alias Wirtschaftsausbeutung“ angeht… ich werde dich wahrscheinlich als mein Statthalter auf die Reise schicken, oder ich gehe. Es wird damit enden, dass einer von uns Beiden hier vor Ort bleibt um die Situation im Auge zu behalten und das Reich zu schützen.“ Das war jedoch nicht das einzige Anliegen was der geborene Uzumaki mit seinem treuen Weggefährten zu besprechen hatte, denn mit diesen neuen Möglichkeiten der Expansion würde es sicherlich auch große Herausforderungen und mächtige Gegner zu bezwingen geben. „Ichiro, wie läuft eigentlich dein Entwicklungsplan? Ich hoffe dir ist bewusst, dass es niemals wahren Frieden geben wird… umso mächtiger Wir werden, umso größer werden die Hürden die uns „das Schicksal“ in den Weg stellt. Du solltest an dir Arbeiten. Den Part mit deiner Persönlichkeitsentwicklung hast du ja schon gemeistert, ich bin mir sicher, dass du auch an deiner körperlichen Stärke arbeiten solltest. Du befindest dich noch weit abseits deiner Kräfte, welche deinem Potenzial innewohnen. Auch ich selbst werde weiterhin an mir arbeiten, zu lange haben wir uns von dem Zusammenbringen der Sturmlande und Politik ablenken lassen.“ Ein Gedankengang lies unseren „Weltenherrscher“ der es trotz seiner kriminellen Laufbahn durchaus weit gebracht hatte nicht wirklich los. *Was würdet Ihr nur an meiner Stelle tun, zu gerne wüsste ich was aus meiner einstigen Familie geworden ist.* Tatsächlich nagte der Verlust seiner wichtigsten Vertrauten an Ihm, wohl niemand hätte ein solches Schicksal verkraftet, einst geschätztes Mitglied der Familie um Akatsuki, später Kazoku nun Anführer einer für Ihn doch eigentlich so fremden Kultur. Doch die Ereignisse rund um seine Familienangehörigen würde wohl noch einige Zeit ein Mysterium für den nicht mehr ganz so jungen Usuyami bleiben. *Irgendwo da draußen könnten die Antworten auf all das hier liegen, und ich werde Sie finden. Nicht ohne Grund bin ich hier gelandet, nicht ohne Grund konnte ich diese Völker vereinen und auch nicht ohne Grund haben wir ein Material gefunden welches uns die Reise durch den alles umschlingenden Nebel ermöglicht* Zuko erhob sich von seinem Stuhl in welchem er zurückgelehnt saß und blickte in Richtung der Tür, ehe er seine Worte erneut an den Ensei richtete. „Irgendwo da draußen ist unsere Familie und wir werden sie finden, das weiß ich…“ Er begab sich neben Ichiro und legte diesem freundlich die Hand auf seine Schulter. „Komm, wir machen mal etwas richtig, richtig törichtes… ganz wie es mein Kiri-Gakure wegsprengender Hintern früher gemacht hätte.“ Der König würde sich mit Ichiro an den Hafenbezirk des Zentrums der Allianz in Sturmklippe begeben, was der Verrückte dort vorhaben würde, wisse wohl nur Er. Beim hinausgehen öffnete Zuko die Tür, und gab den Wachen welche außerhalb der Ratskammer warteten einen Befehl. „Versammelt die Garde des Königspalastes, wir begeben uns zum Hafenviertel. Trommelt die Bürger der Stadt zusammen, sagt Ihnen der König hat etwas Großes zu verkünden, wahrhaftige Schicksalsentscheidungen für die Allianz und das Wohle aller. Ebenso halte ich einen kleinen Bürgerdialog um mich über aktuelle Missstände in der Hauptstadt zu erkundigen, und Diese so schnell wie möglich beseitigen.“ Verrückt… das trifft die Handlungen des geborenen Uzumakis wohl am ehesten, dennoch machte er sich auf den Weg in Richtung Westen der Hauptstadt. Ichiro würde ihm wohl folgen, vielleicht auch um Ihn von zu großen Dummheiten abzuhalten.

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Re: Der Königspalast

Beitragvon Ichiro Ensei » Sa 30. Mai 2026, 19:47

Ichiro schmunzelte bei der Bemerkung Zukos über seinen Führungsstil. "Oh dass ist mir durchaus bewusst, mein Freund. Der traurige Stand der Dinge ist jedoch, dass mir, außer der König selbst, wohl niemand eine ehrliche Meinung über meine Entscheidung geben wird". Als Zuko eine potentielle Abreise ansprach, und die noch zu fällende Entscheidung, welcher der Beiden denn gehen sollte, lehnte sich Ichiro vorerst wortlos zurück. Der Usuyami kam nun, ohne große umschweife, auf das nächste Thema zu sprechen. Ichiros aktuellen Trainingsstand. "Wie du dir sicher denken kannst, war ich, ebenso wie du, sei es damals in Yuki-Gakure, oder in den Sturmlanden, etwas, nun ja". Der Ensei legte eine kurze Pause ein. "Etwas voreingenommen durch meine Verpflichtungen gegenüber Schneespeer und der Allianz". Die Hand des Königs räusperte sich, und beugte sich ein wenig nach vorne, um den Unterarm auf den Tisch zu stützen. "Aber ich kann dir natürlich versichern, dass ich alsbald wieder mit dem Training beginnen werde. Wie du nämlich schon passend erwähnt hast, ist kein Frieden je von Dauer, und wenn die Sturmlande künftige Hürden meistern wollen, müssen auch wir Beide uns für künftige Hürden wappnen". Ichiro erhob sich langsam, und trat ein paar Schritte von dem Tisch weg. "Jedoch sollte man auch erwähnen dass genau diese Polit- und Verwaltungsaufgaben mich zu dem geformt haben was ich heute bin. So lästig Politik auch manchmal ist, sie ist Teil des Spiels um Macht. Wie Schach, nur ein wenig gefährlicher sollte man Verlieren. Und der Junge der ich einmal war, wäre nicht dazu in der Lage gewesen Schneespeer zu dem zu formen was es heute ist". Das Lächeln der Hand schwand jedoch wieder, als Zuko den verbleib der Familie ansprach, und seine Gesichtszüge wurden ernst, ehe er auf dessen Aussage bejahend nickte. "Das glaube ich ebenso, mein Freund. Wenn es noch Leben da draußen gibt, dann werden sie da sein, der Überzeugung bin ich genauso wie du". Nun kam Zuko zu ihm und erwähnte, dass er vor hatte, etwas törichtes zu tun, was den Träger des Koboldteufels eine Augenbraue nach oben ziehen ließ. Vorerst Wortlos folgte er Zuko, und würde sich darauf beschränken, ihn wohl, wortwörtlich, von der `Seitenlinie´ aus zu beobachten. ~ Hermaeus was meinst du was er vor hat?~ Ichiro bekam vorerst keine Antwort von dem Koboldteufel, und würde ihn auch fürs erste nicht mehr zu Rate ziehen.

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Re: Der Königspalast

Beitragvon Zuko Usuyami » So 14. Jun 2026, 00:00

CF: Das Hafenviertel

Noch im Hafenviertel

Ichiro hatte eine Idee, welche gar nicht all zu schlecht klang. Sie handelte davon, die Angehörigen der Mannschaft auf die unbestimmte Dauer der Expedition im Königspalast anzusiedeln, und Diese dort fürstlich behandeln und versorgen zu lassen selbstverständlich auf die Kosten der Krone. Das Ganze sollte als Finte fungieren, ergab in den Augen des Rinneganträgers jedoch nur wenig Sinn, weshalb er den Ensei zu einer genauen Besprechung am Königspalast bitten würde. „Ichiro, ich verstehe eventuell deinen Grundgedanken, doch wir sollten am Königspalast in eine tiefere Planungsphase übergehen. Eine Finte unterstütze ich, jedoch würde dein Vorhaben einen Märtyrer niemals von seiner Tat abhalten." Also machte sich das gesamte Gefolge des Königs der Allianz auf dem Weg zurück zum Königspalast von Sturmklippe. Kurz vor dem Verlassen des Hafenviertels wandte der Usuyami sein Wort abermals an seinen Weggefährten. „Wir sollten uns Gedanken darüber machen, wie Wir diese Sekte auch im Inland aufspüren und effektiv bekämpfen können. Mein Ziel ist es nicht diese vollumfänglich zu vernichten, sondern dieses Pack von unserer Vorstellung der Allianz zu überzeugen. Es wäre ratsam, solltet Ihr auf eurer Expedition auf andere, intelligente Lebensformen treffen, diese zu einem Beitritt der Allianz zu „bewegen“… wenn du verstehst was ich meine, damit würden Wir unseren gemeinsamen Standpunkt definitiv festigen, und eine dauerhafte Grundsubstanz für Frieden und Wohlstand schaffen… dann kann uns auch keine dämliche Sekte mehr mit Unruhen belästigen.“ Nach diesen Worten schwieg der Shinigami, und wandelte in seinen eigenen Gedanken umher, welche sich, wie so häufig mit dem Schicksal der Allianz beschäftigten. *Das es tatsächlich Wesen gibt, welche an meinem idealen Bild zweifeln bedrückt mich, es ist der beste Weg den es für eine Gesellschaft gibt. Wir besitzen Grundideale welche einem demokratischen System entspringen, und eine harte monarchische Führung welche im Zweifelsfall der Allianz eine schnelle Reaktion und im militärischen Notfall auch die entsprechende Stärke eines Gegenschlags ermöglicht. Es gibt keinen Rassismus hier, die Zwerge und Sin’dorei leben in absoluter Harmonie… zumindest soweit das möglich ist. Unser Militär wird von Tag zu Tag, von Woche zu Woche immer professioneller und schlagkräftiger.* Den Gedankengang kaum beendet, antwortete auch schon Kil’jaeden seinem Herrn wie so oft zügig. *Zuko, du musst dich von einer anderen Seite zeigen, zeige deinen Bürgern, dass du auch für den kleinsten Bauern durch die Hölle gehen würdest. So kannst du das Volk endgültig hinter dich bringen, wenn der König bereit ist für seine Bauern durch das Feuer zu gehen, gehen deine Bauern für ihren Herren durch die heißen Tiefen eines Vulkans.* Wahrscheinlich hatte der Dämon des geborenen Uzumakis eine klare Sicht auf die Dinge und lag eventuell auch richtig mit seiner Vermutung…

Am Königspalast

Als das Tross rund um Zuko den Palast erreichte, gab der König seiner Garde mit einer winkenden Bewegung zu verstehen, dass alles wie gewohnt weiter gehen sollte. Somit löste sich die Versammlung auf, und die Wachen begaben sich zurück an Ihre eigentlichen Posten, oder gingen in die Kaserne, je nach dem was deren vorherige Beschäftigung auch immer gewesen sei. „Ichiro, du kannst ein Büro neben dem Meinen beziehen. Dort steht auch ein Bett, dann kannst du dich voll und ganz deiner Vorbereitung der Maßnahmen zur Koordinierung der Expedition widmen.“ Natürlich ein Wink mit dem Zaunpfahl für den Ensei, um Zuko in sein eigenes Büro zu folgen… quasi eine Finte für die anwesenden Wachen um keinen Aufschrei wegen der Sektengeschichte zu erwecken. Der Rinneganträger machte sich auf den direkten Weg in sein eigenes Büro, welches sich in einem Nebengebäude zum Thronsaal befand. Durch die kleine bescheidene Tür eingetreten, würde er warten bis Ichiro den Raum betreten hat und anschließend Diese wieder schließen. Mittig im Büro befand sich ein großer, hölzerner Schreibtisch mit einem übertrieben verzierten Stuhl, welcher sogar einen Drehmechanismus besaß, vom Eingang aus gesehen an der rechten Wand befanden sich zwei ineinander gestellte Stühle. Von diesem Stapel nahm Zuko einen Stuhl und stellte diesen auf die seinem Schreibtisch gegenüberliegende Seite, und nahm auf seinem eigentlichen Stuhl platz, mit einer Handgeste gab er Ichiro zu verstehen, dass er sich doch hinsetzen soll. „Nun denn, erklär mir nochmal deinen genauen Plan, welches Ziel verfolgst du damit? So wie ich es verstanden habe bei unserer kurzen Konversation im Hafenviertel, möchtest du quasi unseren Ruf bei der Sekte verbessern, indem Wir äußerst spendabel unserem Volk gegenüber sind… meines Erachtens nach hat diese Sekte aber kein Problem mit unserem Führungsstil sondern mit uns als Persönlichkeiten, oder aber mit dem Konstrukt der Allianz selbst… quasi Zwergenhasser, oder anders herum wenn man so möchte.“ Gespannt wartete Zuko auf eine Antwort des Enseis, welche hoffentlich ein wenig Licht ins Dunkel bringen würde. Der geborene Uzumaki lehnte sich über den Tisch und stütze seinen Kopf auf seine Hände, welche sich zusammengefaltet, die Ellenbogen aufgelegt über dem Schreibtisch befanden. Nach der Erklärung seines Statthalters antwortete der König diesem natürlich umgehend. „Ich finde die Idee gut, wir sollten uns aber wie bereits vorhin erwähnt Gedanken um die Bekämpfung der Sekte im Inland machen. Dazu hätten wir verschiedene Optionen, die Erste davon wäre es, dem Volk unsere Macht erneut zu präsentieren, wovon ich persönlich aber nichts halte, da wir auf lange Sicht gesehen unseren Rückhalt innerhalb der Bevölkerung schmälern, oder gar gänzlich gefährden würden… Die zweite Option wäre es, einen Ring von treuen Anhängern um uns zu scharren und dem Volk zu zeigen, dass wir für Sie alle durch die Hölle gehen würden, uns quasi „dreckig“ machen… eventuell müssen Wir auf ein paar Dinge des Shinobisystems zurückgreifen. Mein Plan hierfür wäre es Teams zusammenzustellen, welche Missionen in den Sturmlanden erledigen. Auch ich wäre bereit ein Team zu leiten, um dem Volk die Gewissheit meiner Loyalität gegenüber der Allianz zu geben.“ Wie es Kil’jaeden empfohlen hatte, dem Bauern zeigen, dass man sich auch für diesen durch das Feuer bewegt. Der König wartete auf eine Antwort seines Vertreters, so lange lehnte er sich bequem zurück in seinen Stuhl, und blickte auf die verschieden farbigen Augen des Enseis. Doch welche Personen wären dafür geeignet Teams innerhalb des Militärs der Allianz zu bilden, um effektiv Missionen zu absolvieren. Schließlich läge es im Interesse aller Beteiligten, diese „Teams“ strikt vom Militär der Kontinentalmacht zu trennen, schließlich wolle der Usuyami ja nicht den Eindruck einer Militärdiktatur erwecken.
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Re: Der Königspalast

Beitragvon Ichiro Ensei » Di 16. Jun 2026, 21:40

CF:Das Hafenviertel

Auf dem Weg zum Königspalast:

Nach ihrer kurzen Unterhaltung über Ichiros geplante Finte, machte sich der Tross, bestehend aus dem König, dessen Hand, und der Palastgarde wohl auf den Weg zurück zum Palast. Während die Beiden durch die Straßen der Hauptstadt schritten, zogen sie wohl so manche Blicke auf sich, was jedoch, kaum unüblich zu sein schien. Ichiro würde seine Erklärung vorerst gut sein lassen, bis die Beiden den Palast erreicht hatten, und somit relativ Still folgen.

Königspalast:

Im Palast angekommen würde der Ensei wohl folgen, bis Zuko ihm das Büro neben dem seinen zuwies. "Na dass hört sich doch hervorragend an", war dass einzige Kommentar, das sich die Hand des Königs entlocken ließ, während er dem König zu den genannten Büros folgte. Nachdem die Beiden in Zukos Büro eingetreten waren, und Zuko ihm einen Stuhl bereit stellte, setzte sich der Ensei auch, wie gebeten. Dann lehnte er sich zurück und holte tief Luft. "Nun...Es geht mir nicht direkt um den Ruf bei der Sekte. So wie ich denke, gehen diese Fanatiker sowieso davon aus, dass wir durchaus dazu bereit sind, Geiseln in der eigenen Bevölkerung zu nehmen, um sie von etwaigen Plänen abzuhalten. Sollte sich also unter der Mannschaft einer dieser Fanatiker befinden, der in dem Glaube ist, dass die Menschen die er liebt, nun ja, in unserer Gewalt sind, würde ihn dass davon abhalten, die Expedition selbst zu sabotieren, da er das Wohl seiner Liebsten in Gefahr sieht. Natürlich gibt uns dass keine Garantie, aber wäre besser als nichts" erklärte sich der Ensei Achselzuckend und hörte dann seinem langjährigen Freund über seine Vorschläge zur Bekämpfung der Gilde im Innland zu. Mit ernster Miene schwieg er eine Zeit lang, ehe er schließlich Zuko antwortete. "Eine Machtdemonstration bringt uns nur bedingt weiter, da gebe ich dir vollkommen recht. Diese Sekte weiß sehr wohl dass sie in einem offenen Kampf chancenlos unterlegen wären. Deswegen gehen sie so vor, wie sie es tun". Ichiro schmunzelte bei dem Gedanken an Teams, und erwiederte den Blick des Usuyami leicht belustigt. "Und dass aus deinem Munde". Dann wischte er die Bemerkung mit einer Handbewegung sinnbildlich beiseite. "Dass halte ich für keine schlechte Idee, jedoch würde ich noch eine Option vorschlagen. Wie wäre es, wenn wir jemanden einschleußen. Eine äußerst riskante Option, jedoch wohl die beste um die Sekte vollständig zu enttarnen, auch wenn sie für jeden von uns wegfällt. Wir sind wohl beide zu Bekannt dafür.". Ichiro lehnte sich nach seinem Vorschlag zurück, und würde auf eine Reaktion des Königs der Allianz warten.
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Re: Der Königspalast

Beitragvon Zuko Usuyami » Di 16. Jun 2026, 23:36

Der Ensei erklärte seinen „Masterplan“ im Bezug auf die geplante Geiselnahme seinerseits, eine wahrhaftige Finte, auch wenn dieses misslungene Meisterwerk der Boshaftigkeit in Zukos Kopf auch nur kaum einen Nutzen hatte. Der Usuyami hörte sich auch den Kommentar Ichiros im Bezug zu den geplanten Teams und Missionen an, Diesem schien dieser Einfall genau so zuzusagen wie auch Zuko selbst. Fast schon spöttisch scherzte der Kobold darüber, dass der Rinneganträger tatsächlich eine positive Bemerkung über das Shinobi-System von sich gelassen hatte, was auch den König der Allianz ein wenig zum schmunzeln brachte. „Tatsächlich sind wir beide viel zu bekannt um uns selbst in die Sekte einzuschleusen, eventuell brauchen wir jemand Anderes für diesen riskanten Auftrag, oder der Koch ist erfolgreich, das können wir noch nicht wissen. Solche Probleme werden wir nicht innerhalb weniger Tage geklärt bekommen, Aufklärung, Informationsgewinnung und sofortige Schlagfertigkeiten werden benötigt um solch eine Terrororganisation zu zerschlagen… oder aber wir hängen der Sekte ekelhafte Gräueltaten an, sollte sich hierfür ein geeignetes Zeitfenster eröffnen.“ Fast schon sprunghaft erhob sich der geborene Uzumaki aus seinem Stuhl und blickte aus dem Fenster, welches sich direkt hinter seinem Schreibtisch befand, sein Blick schweifte in der Ferne über die Dächer der Stadt, er beobachtete das blühende Leben innerhalb der Hauptstadt. „Ein jeder von Ihnen da unten könnte Mitglied dieser verdammten Sekte sein… doch ich behaupte, es sind Diejenigen die einen Kreis um uns schließen, man müsste Uns von innen heraus vernichten… eine direkte Konfrontation können Sie nicht gewinnen, das sollte diesen Fanatikern hoffentlich bewusst sein.“ Eine Antwort auf diesen beiläufigen Kommentar erwartete Zuko nicht, denn es war fast schon als Selbstgespräch zu werten, etwas was der Usuyami früher öfter zu tun pflegte, schließlich trug er noch immer den Schädel von Gul’dan bei sich… sein damaliger bester Freund immerhin. Nach einem kurzen Blick klopfte es hektisch an der Tür des königlichen Büros, ohne auf ein „herein“ oder sonstiges zu warten öffnete eine der Stadtwachen, sichtlich erschöpft und außer Atem Diese. Hechelnd kam es aus seinem Mund. „Mein König… eine fremde Gestalt hat sich Zugang zur Stadt verschafft, er hat merkwürdige Haut, führt ein missbildetes Ross und hat scheinbar die Wachen am Tor mit dunkler Magie belegt, Sie haben Ihn hereingelassen! Sollen wir den Eindringling fassen, oder töten?“ Die Aussage untermalte wie ernst die Stadtwache eigentlich ihren Job nahm, fast ein Ding der Unmöglichkeit, dass man solch einen Fremdling durch das Tor spazieren lässt, eventuell war doch dunkle Magie oder etwas Anderes im Spiel? Zuko musste eine Entscheidung fällen, und zwar schnell, ansonsten würde diese Gestalt ungestraft durch die Stadt spazieren können. „Ergreift den Fremdling und bringt Ihn zu mir in den Thronsaal… eventuell wäre es besser wenn ihr Ihn „einladet“ mein Gast zu sein, sollte er wirklich über dunkle, manipulative Mächte verfügen werden wir es gleich herausfinden.“ Die Wache drehte sich sofort um und rannte los, wahrscheinlich nur bis zur nächsten Ecke um den Auftrag weiterzugeben… so fertig wie Kamerad Schnürschuh gerade im Türrahmen stand, wäre dies auch absolut verständlich. Der Rinneganträger richtete nun das Wort an seinen Statthalter. „Ichiro, komm mit mir… wir werden im Thronsaal auf diesen „Fremden“ warten, eventuell steht er ja im Zusammenhang mit dieser Sekte, dann würde sich unser Lagebild verdichten.“ Gezielten Schrittes begab sich Zuko auf den Weg in den Thronsaal, wo er sich auf seinem „Hauptarbeitsplatz“ niedersetzten würde. Eine merkwürdige Gestalt hatte also die Stadt betreten, mit einem „missbildeten“ Ross wie es die Wache nannte. Um wen es sich hier wirklich handeln würde, würde sich ja bald klären…

Auf seinem Thron wartend beugte der geborene Uzumaki sich vor und stützte seine Ellenbogen auf seine Knie, mit einem zielstrebigen Blick zum Tor des königlichen Saals gerichtet, schwelgte er in Gedanken. *Was ist wenn es sich hierbei um gar keinen Feind, sondern um einen möglichen, mächtigen Verbündeten handelt. Oder eventuell sogar um einen Besucher von einer fremden Welt? Zu viel merkwürdiges Zeug habe ich die letzten Jahre erlebt, zu viel hat sich verändert. Damals in meiner abgeranzten Höhle im Mizu no Kuni war die Welt noch ein wenig einfacher, keine Verantwortung, keine Probleme… nur hin und wieder einen Vollidioten umlegen und jeden Tag meine tägliche Dosis Sake zu mir nehmen… ich vermisse meinen Sake…* Ja, der alltägliche Wahnsinn Zukos hatte sich tatsächlich immer gesteigert, damals doch ein simples Leben geführt, hin zu einem Schwerverbrecher, Mitglied Akatsukis, Schlächter… oder auch Retter Kiri-Gakures, ganz wie man es sehen wollte. Und nun wartete er, der König der Allianz auf einen fremden Besucher mit unbekannten Absichten.
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