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Minato aka Chris

Das Hafenviertel

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Das Hafenviertel

Beitragvon Zuko Usuyami » Mi 20. Mai 2026, 18:36

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~ Entlang des breiten, schiffbaren Flusses erstreckt sich das Hafenviertel von Sturmklippe – das pulsierende Tor der Stadt zur Welt und zugleich ihr geschäftigster Bezirk. Schon aus der Ferne kündigen das Knarren der Masten, das Rufen der Hafenarbeiter und das rhythmische Schlagen von Seilen gegen Holz die unermüdliche Betriebsamkeit an. Breite Kais aus hellem Stein ziehen sich entlang des Ufers und bieten Raum für große Handelsschiffe, Flusstransporter und kleinere Küstenboote,
die unablässig Waren an- und abliefern. ~

~ Hohe Lagerhäuser aus massivem Stein und verstärktem Holz dominieren das Bild. Ihre kupfergedeckten Dächer und schweren Tore schützen wertvolle Fracht vor Witterung und Diebstahl. Dazwischen ragen mächtige Kräne aus Holz und Metall empor, deren Zahnräder und Seilzüge mit zwergischer Präzision gefertigt wurden. Mit ruhiger Effizienz heben sie schwere Kisten, Fässer und Metallbarren von den Schiffen und verteilen sie in die angrenzenden Speicher. Blutelfische Aufseher koordinieren die Abläufe mit ruhiger Übersicht und sorgen für Ordnung im geschäftigen Chaos. Aus allen Regionen des Kontinents treffen hier Händler ein und entladen ihre Waren: Gewürze mit intensiven Düften, fein gewebte Stoffe in leuchtenden Farben, edle Metalle, Werkstoffe, seltene Hölzer und ausgewählte Luxusgüter für die wohlhabenderen Viertel der Stadt. Der Hafen bildet damit die Lebensader des wirtschaftlichen Erfolgs Sturmklippes und versorgt Marktplatz, Handwerk und Verwaltung gleichermaßen. Entlang der breiten Promenaden reihen sich Tavernen, Gasthäuser und Handelshäuser aneinander. Ihre Fassaden sind robust, aber gepflegt, geschmückt mit bunten Schildern, Laternen und geschnitzten Emblemen der jeweiligen Besitzer. Hier finden Seeleute, Flussschiffer, Kaufleute und Reisende Unterkunft, warme Mahlzeiten und Neuigkeiten aus allen Teilen des Landes. Abends erfüllen Musik, Gelächter und Stimmengewirr die Straßen, während der Duft von gebratenem Fisch, Gewürzen und starkem Bier in der Luft liegt. Die Atmosphäre im Hafenviertel ist rauer und direkter als in den repräsentativen Bezirken, jedoch niemals unkontrolliert. Wachen der Allianz patrouillieren regelmäßig, überwachen Warenströme und sorgen für Sicherheit. Trotz des hohen Verkehrs herrscht eine bemerkenswerte Ordnung, getragen von klaren Regeln und einer effizienten Verwaltung unter der Führung von König Zuko Usuyami. Die Bevölkerung des Viertels besteht vor allem aus zwergischen Dockarbeitern, Handwerkern und Schiffsbauern sowie blutelfischen Verwaltern, Händlern und Lotsen. Beide Kulturen ergänzen sich auch hier: Kraft und technische Präzision treffen auf Organisation, Weitsicht und diplomatisches Geschick. Diese Zusammenarbeit macht den Hafen zu einem verlässlichen und leistungsfähigen Drehkreuz des Handels. Der Duft von Salz, Teer, Holz und exotischen Waren liegt ständig in der Luft und verleiht dem Viertel seine unverwechselbare Identität. Möwen kreisen über den Kais, das Wasser spiegelt die kupfernen Dächer und Masten, und das stetige Kommen und Gehen der Schiffe vermittelt das Gefühl permanenter Bewegung. ~

~ Das Hafenviertel ist nicht nur Umschlagplatz für Güter, sondern auch ein Ort des Austauschs, der Begegnung und der Geschichten. Hier treffen fremde Ideen auf heimische Traditionen, hier entstehen neue Kontakte, Verträge und manchmal auch Konflikte. Als wirtschaftliche Lebensader und Tor zur Welt verkörpert es die Offenheit, Stärke und den Wohlstand Sturmklippes – ein
unverzichtbarer Bestandteil der Stadt und ihrer Identität. ~
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Zuko Usuyami » So 31. Mai 2026, 01:03

CF: Königspalast

Noch am Königspalast

Nach der Erklärung des Enseis, warum denn sei Training gelitten hätte zeigte Zuko selbstverständlicherweise, dass er Verständnis für die Situation seines Weggefährten hat. "Ich bin mir deiner positiven Entwicklung durchaus bewusst, Ichiro. Dennoch, verstehe es einfach als kleinen Denkanstoß für uns Beide, unser kommendes Training nicht zu weit hinauszuzögern." Alsbald die Konversation beendet war, würden sich die Beiden also auf den Weg in das Hafenviertel machen. Auf dem Weg dorthin würden sich die beiden ehemaligen Akatsuki Zeit lassen, um den Bürgern der Stadt Zeit zu geben, sich dort, vor der im Hafen liegenden Flotte zu versammeln. *Meister, euer Plan wird es wohl sein euren Untertanen die mögliche Welt dort draußen schmackhaft zu machen... ein kluger Schachzug wenn du mich fragst. Doch vergiss nicht, dass du auch begründete Zweifel an der Existenz von naheliegendem Land hast.* Prompt antwortete der geborene Uzumaki seinem innewohnenden Dämon. *Kil'jaeden, ich schätze deinen Rat den du mir unermüdlicherweise rund um die Uhr gibst, doch manchmal muss man das Schicksal erzwingen, und genau das plane ich gerade. Die Bürger der Allianz müssen auf das Schlimmste vorbereitet werden, um das bestmögliche Ergebnis aus dem wohl oder übel anstehenden Konflikt herauszuziehen.* Der Dämon verstand.


Im Hafenviertel

Im Hafenviertel angekommen erkannte der König der Allianz bereits eine große Ansammlung von Menschen, knapp an die hundert dürften es gewesen sein. Die gefolgte Garde formte einen Keil, um Platz für Zuko zu schaffen. An einem Pier angekommen, stellte sich der Rinneganträger auf eine Kiste, um seinem Volk Antworten zu liefern. Der Usuyami erhob die Hand um Ruhe einkehren zu lassen, und wandte seine Worte zielgerichtet an die Bürger die sich vor ihm befanden. "Bürger der Allianz, ich habe Nachrichten zu verkünden, welcher euer aller Aufmerksamkeit erfordern. Unseren besten zwergischen Ingenieuren ist es gelungen einen Rohstoff erfolgreich zur Verdrängung des auf dem Wasser befindlichen Nebel einzusetzen. Unser prächtiges Luftschiff wird bereits mit einem dafür vorgesehenen Gerät ausgerüstet, um uns zukünftige Expeditionen jenseit unserer Lande zu ermöglichen... doch dies birgt auch ungeahnte Gefahren für unser solch friedliches Reich." Zuko blickte kurz in Richtung Boden, ehe er sein Haupt wieder erhob und gen Himmell schaute. "Wie Ihr bereits wisst, sind unsere Vorräte endlich und auch unser Kontinent nicht allzu riesig. Früher oder später, trotz unserer Recycling-Strategie werden uns manche Materialien ausgehen... zwar wird hier niemand verhungern, oder verdursten, dennoch wird unser Fortschritt damit eingeschränkt oder gar verhindert werden. Somit ist es eine Notwendigkeit andere Kontinente zu entdecken und uns derer Ressourcen zu bereichern. Weshalb ich mit sofortiger Wirkung die Vorbereitungen für eine Expedition beginnen lasse, alle Landwirte und Jäger sind dazu angehalten einen Teil ihrer Lebensmittel dem Militär zu liefern, und ich erwarte von einem Jeden von Euch Zusammenhalt, Einigkeit und Ordnung... so wie wir es schon immer gehandhabt haben." Schon bereits während der König sprach begann getuschel innerhalb der Menge, doch als er seine kurze Ansprache beendet hatte, brach gefühltes Chaos aus. Wild hereinrufend begannen die Versammelten Fragen zu stellen, oder ihre Kritik zu äußern. Völlig verständlich war die Reaktion der Bürger, schließlich waren Sie alle im Glauben einfach nur Verbannte zu sein. Erneut wandte der geborene Uzumaki sich an sein Volk. "Liebe Mitmenschen, versteht, dass ich mir bewusst bin was diese Neuigkeit in Euch auszulösen vermag. Bitte sortiert eure Gedanken und blickt in euer Herz, wir stehen wie immer gemeinsam als Einigkeit gegen jede Herausforderung... desweiteren habe ich mich dazu entschieden, vorerst selbst in den Sturmlanden zu verweilen um unsere geliebte Heimat vor Bedrohungen von Außen zu schützen. Sollte es dort draußen noch mehr Lebensformen geben, könnten diese selbstverständlicherweise die gleiche technologische Errungenschaft wie wir besitzen." Schicksalsweisende Worte die Zuko an sein Volk, die Zwerge und die Sin'dorei richtete. Wobei die Neuigkeit der neuen Technik selbst in Schneespeer absolut geheim gehalten wurde, sämtliche Dokumente und Berichte dazu wurden nur über den Landweg transportiert um in der Untergrundbahn nicht für Aufsehen zu sorgen. Der König der Allianz entschied sich dagegen, einen richtigen Bürgerdialog zu halten, stattdessen gab er der Garde den Befehl die Versammlung aufzulösen. Er wusste, dass die kleinen Köpfe der Anwesenden die Informationen sicherlich ersteinmal verarbeiten müssten, und daher wohl kein ruhiges, sachliches Gespräch möglich sein würde. Langsam aber sicher löste sich die versammelte Meute auf, einige wenige, welche wohl im Hafendistrikt zu arbeiten schienen blieben. Ein mutiger der drei anwesenden Männern wandte sein Wort an den Shinigami. "Mein Herr, bitte verzeiht. Seit geraumer Zeit treibt eine Sekte hier in Sturmklippe ihr Unwesen, man spricht von Ungläubigen welche sich gegen Euch und eure Herrschaft auflehnen. Es ist gar die Rede davon, dass Sie euch als Aussässigen bezeichnen, und vernichten wollen." Der ehemalige Akatsuki verfinsterte seine Mimik und blickte dem Mann tief in die Augen. "Eine Sekte? Wisst Ihr wo sich diese, wie Ihr sie nennt "Ungläubigen" denn aufhalten?" Der Herr schüttelte den Kopf und antwortete sichtlich nervös mit einem knappen aber sicheren. "Nein, mein König. Sobald wir etwas erfahren, berichten wir Ihnen selbstverständlich." Der König nickte und dankte seinem Bürger. "Habt Dank für euren Mut, mir davon zu berichten. Meldet euch bei der Stadtwache, sollte diese Bedrohung ernst sein, wäre es besser wenn ihr unter dem Schutz der Garde steht." Der Mann verneigte sich kurz, drehte sich gekonnt um und ging seiner Wege. Erstaunt über diese Entwicklung stieg Zuko von der Kiste und stellte sich neben seinen guten Freund Ichiro, und blickte fragend zu Ihm. "Eine Sekte? Das wundert mich eigentlich... aber scheinbar gibt es überall irgendwelche Spinner. Wir sollten die Entwicklung im Auge behalten. Eventuell sollten wir eine Einheit mit der Ermittlung in dieser Angelegenheit beauftragen. Ich möchte jedoch kein Aufsehen erregen." Er würde die Meinnug des Enseis zu dieser Angelegenheit gerne hören, schließlich schien der Kontinent doch in absoluter Einheit zu funktionieren. Der Schwarzhaarige fühlte etwas in sich, was er schon lange nichtmehr wahrnehmen konnte... war es etwar eine Art von Zweifel, oder doch eher ein gewisser Zorn auf diese Mitteilung der Bürger? Sofern er es einordnen konnte schien es sich um ein wenig von Beidem zu handeln. *Zuko, eine Sekte kann durchaus gefährlich werden. Nicht, dass es noch eine Bande verrückter Meuchelmörder ist, oder gar dein Militär oder dein Wirtschaftsminister involviert ist... das könnte tatsächlich nach hinten losgehen.* *Mein Freund, ich danke dir für deinen Rat. Ich weiß deine Bedenken einzuschätzen und stimme dir voll und ganz zu, eventuell werde ich der Angelegenheit sogar selbst nachgehen müssen... doch ich würde mein eigenes Training gerne priorisieren, wer weiß welche Gefahren dort draußen auf uns warten.* Der geborene Uzumaki stand weiterhin neben Ichiro, welchem er nun seinen Blick zuwandte und auf eine Reaktion wartete.
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Ichiro Ensei » So 31. Mai 2026, 02:36

CF: Der Königspalast

Auf dem Weg zum Hafenviertel:

Ichiro folgte dem Usuyami zusammen mit der Garde, welche einen Keil um den König und dessen Hand formte, um offensichtlich ein wenig Platz für die Beiden zu schaffen. Der Träger des Koboldteufels genoss den kurzen Spaziergang unter freiem Himmel. Zu lange war er nur in Schneespeer zugange gewesen. Jedenfalls zu lange für seinen Geschmack. Doch was tat man nicht alles zum Wohle der Allianz.

Das Hafenviertel:

Angekommen im Hafenviertel stellte sich Zuko, der König der Allianz, schlicht auf eine Box, um zu der Menge an versammelten Bürgern zu sprechen, was so schlicht war, dass es beinahe schon hätte Lustig sein können. Ichiro blieb wenige Schritte zu Zukos rechter Seite stehen, und ließ den Blick ruhig über die Gesichter in der Menge wandern, während er den Worten des Usuyamis nebensächlich lauschte. Er sprach von eventuell zu neige gehenden Vorräten, Ressourcen und damit einhergehend mit dem drohenden Stillstand des Fortschrittes. Nach angehendem getuschel, folgte gefühltes Chaos, woraufhin Ichiro nur beschwichtigend die Hände hob, obwohl er kaum glaubte, dass ihm momentan jemand großartige Beachtung schenkte. Ein schlichter, und fruchtloser Versuch die Bürger zu beruhigen. Zuko gab der Garde Order, die Versammlung aufzulösen, und bis auf eine kleine Gruppe, drei Männer an der Zahl, blieb wohl kaum jemand. Einer der Drei trat vor zu Zuko, mit äußerst Interesanten Neuigkeiten, über eine Sekte, die Angeblich ihr Unwesen in Sturmklippe trieb. Ichiro hörte aufmerksam zu, während er die drei Männer einen nach dem anderen mit Blicken studierte, in der Hoffnung ihnen ihre Absichten anzusehen. Als Zuko von der Kiste herab stieg, und Ichiro direkt nach seiner Meinung fragte, senkte dieser die Stimme, so dass man sie wohl, ohne weiteres, nicht belauschen konnte. "Ich halte eine Ermittlungseinheit selbst ehrlich gesagt schon für einen Fehler. Wir wissen nicht, wer Involviert ist, und ob sie schon wichtige Positionen besetzen. Heißt, solange wir nicht Wissen, wem wir Trauen können, sollten wir uns so subtil wie möglich verhalten, und eventuell auch von weiteren Sicherheitsmaßnahmen absehen. Wenn die Merken dass wir ihnen auf der Spur sind, tauchen sie sicherlich ab". Ichiro räusperte sich und ließ seine Augen wandern, scheinbar um das Viertel zu betrachten, während er darauf wartete, das Zuko ihm entweder Antwortete, oder sie ihren Weg fortsetzen würden.
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Zuko Usuyami » So 31. Mai 2026, 03:30

Der geborene Uzumaki war einverstanden mit der Idee Ichiros, ersteinmal die Füße stillzuhalten. "Da hast du allerdings Recht, wir warten darauf, dass wir neue Erkenntnisse in dieser Angelegenheit erhalten, und dann werden wir uns um dieses "Problem" früher oder später auch kümmern. Vielleicht erfährst du ja auch einige Neuigkeiten bei deiner Rückkehr nach Schneespeer." Zuko wusste, dass Meuchelmörder zu einem Problem werden könnten, zwar nicht wirklich für Ihn, jedoch für die Substanz und Stabilität der Allianz. Das ganze Reich könnte durch eine Terrororganisation aus den Fugen geraten, und Instabilität die Kontrolle des Geistes übernehmen. Der Plan wurde im Kopf des Rinneganträgers schon zurecht gelegt... Gnade war kein Inbegriff dessen, denn nichts hasste er mehr als Verrat, eine Charaktereigenschaft die Ihn schon sein ganzes Leben lang begleitete. Mit einer kleinen, nickenden Kopfbewegung gab der Shinigami seinem Freund und Begleiter, Ichiro Ensei das Zeichen Ihm zu folgen. Die Beiden würden sich wieder vom Pier weg, in das direkte Hafengebiet begeben, gefolgt von der Leibgarde des Königspalastes. Am nördlichen Ende des Hafens befand sich eine große Treppe, die auf den Rand einer Mauer hinaufführte. Auf der Treppe angekommen, würde Zuko während der Bewegung sein Wort an die Hand des Königs richten. "Ichiro, hinter dieser Mauer befindet sich das Kronjuwel des technischen Fortschritts der Allianz... ein Luftschiff, wir nennen es Sturmhammer. Du solltest dich mit deinem Fortbewegungsmittel der Zukunft vertraut machen, denn wie du aus meiner Ansprache heraushören konntest, werde ich Dich damit auf die Suche nach neuen, ressourcenreichen Ländereien machen, welche im besten Fall nicht von einer humanoiden Spezies bewohnt werden." Auf der Mauer angekommen, erkannte man eine Art "Arena" in welcher sich am Boden die Sturmhammer befand, ein prächtiges Wunderwerk der zwergischen Ingenieurskunst und dem stilvollen Kunsthandwerk der Sin'dorei. Bewaffnet mit einer mächtigen Hauptkanone und mehreren, an den Seiten befindlichen Bordgeschützen, und am Bug mit einem riesigen, goldenen Adlerkopf geziert. Die Beiden würden wohl einen Augenblick auf die Arbeiter im "Deck" blicken, ehe der König das Wort erneut an seinen Statthalter richtete. "Das ist Sie... die Sturmhammer. Dieses Belagerungsgerät soll im besten Fall direkt beim ersten Kontakt für mächtig Eindruck sorgen, und mögliche Feinde auf offenem Meer, oder auch in der Luft zermalmen." Ein kurzer Moment würde vergehen, ehe Zuko sich auf den Weg ins Deck machen würde. Eine große steinerne Treppe an der Innenseite des "Lufthafens" führte direkt zur Laderampe des Luftschiffs. Ein wahrlich beeindruckendes Exemplar der Technik. Eigentlich gebaut um potenzielle, zukünftige Gefahren für die Allianz zu vernichten würde wohl jetzt eine neue Ära des Wohlstandes einleiten. Ressourcen waren knapp, und das war dem Anführer der Sturmlande durchaus bewusst, und kein neuerliches- oder gar ein Luxusproblem. Zwar verfolgte die Allianz eine strikte Recycling-Politik, womit das Wegwerfen von wertvollen Materialien hart gestraft wurde, dennoch gingen immer wieder Erze verschwunden, oder waren Sie doch überhaupt erst kaum auf dem Kontinent vorhanden. Und die Gier nach expansion der Minen innerhalb der zwergischen Lande, würde wohl auf immer und ewig so weiter gehen, wahrscheinlich würde dieses gar verrückte Volk früher oder später dem absoluten Wahnsinn verfallen... denn wer dieses Workaholics die Arbeit abnimmt, muss wohl mit einem rapiden Anstieg des Alkoholkonsums in Schneespeer rechnen. "Nun denn, Ichiro. Dann zeigen wir dir mal dein Baby." Mit diesen Worten machte sich Zuko auf den Weg über die Laderampe, in das Innere des Luftschiffs. Die Beiden würden sich in einem großen Raum, fast einer Halle gleichend wiederfinden. Umgeben von dutzenden Dockarbeitern, welche die Sturmhammer mit großen Kisten beluden welche alle sauber und ordentlich beschriftet waren. Auf einigen waren Bezeichnungen wie "Lebensmittel", "Wasser", oder auch "Alkohol" zu lesen. Das System war perfekt durchdacht, mehrere Wochen könnte das Luftschiff ohne direkte logistische Unterstützung, völlig autark unterwegs sein. Die Munition für die Bordkanonen wurde in solch einer großen Stückzahl bedacht, dass man gefühlt einen ganzen Krieg führen konnte ohne einmal aufzumunitionieren, zumindest könnte man diesen Eindruck gewinnen. "In einigen Stunden sollte die Sturmhammer voll beladen sein, Eure Majestät" Sagte einer der Arbeiter, der wohl einer organisatorischen Aufgabe nachzugehen schien. Der Rinneganträger begrüßte die Aussage mit einem Nicken, ehe er das Wort wieder an seinen Statthalter richtete. "Ichiro, sobald dieses Schiff fertig beladen ist werde ich die Besatzung anrücken lassen. Dann begeben wir uns umgehend auf einen Einweisungsflug, dass du deine Crew und dein Fortbewegungsmittel kennen lernst. Nur ungern würde ich so viele Männer und dich auf offener See in diesem gottlosen Nebel verlieren. Das wäre eine Tragödie für die Allianz." Tatsächlich wurde Zuko von einem unwohlen Gefühl begleitet, welches Ihn nicht zu verlassen schien, obgleich der Usuyami sonst vor Selbstbewusstsein und Mut trotzte. *Wahrlich eine Meisterleistung habt Ihr vollbracht. Doch eigentlich wäre ich schon gerne dabei wenn wir den ersten fremden Kontinent entdecken... und ich würde mir so sehr hoffen, dass er bewohnt ist und diese Wesen uns gegenüber feindselig eingestellt sind. Wir mussten schon zu lange unsere gemeinsame Stärke verstecken, keiner dieser minderwertigen Wesen hier weiß wie mächtig wir Beide sind... du bist der Shinigami, Gott des Todes, Niemand hier ist deiner Anwesenheit überhaupt würdig. Und dieses Gerät hier ist maximal ein Tropfen auf den heißen Stein, was die Repräsentation deiner Macht angeht, Zuko.* Der König der Allianz nahm den Kommentar seines Wegbegleiters, Kil'jaeden zur Kenntnis, kommentierte diesen jedoch nicht weiter. Vielmehr erhoffte er sich eine Reaktion des Enseis, und erwartete gespannt eine Aussage zur Sturmhammer und deren prachtvolles Antlitz. Über eine Treppe würden sich die Beiden, inklusiver ein paar Wachen nach oben auf das Deck des Kolosses begeben, der Rest der Garde wartete verteilt innerhalb des Docks. Auf der ebenen, schiffsähnlichen Fläche angekommen konnte man das rege Treiben um das Belagerungsgerät bewundern, koordiniert arbeiteten die Sin'dorei an der Herrstellung der Einsatzbereitschaft des Luftschiffs. Doch auch Anspannung lag in der Luft, es gab zwar schon einige Testflüge, doch auf das Meer hinausgeflogen war noch nie Jemand, ein Zustand der sich schon sehr bald ändern sollte, auch wenn das Gerät zum Überflug des alles umgebenden Nebels noch nicht voll einsatzbereit war, so war die Sturmhammer sehr wohl schon für die Reise innerhalb der eigenen Luftraumgrenzen geeignet. Oben an Deck befand sich auch, wie klassisch auf einem altertümlichem Schiff, die Kapitänskammer unterhalb des "Ruders". Der Rinneganträger ging vor, um die zukünftigen Gemächer seines Statthalters zu begutachten, Diese hatte er schließlich auch noch nicht voll ausgestattet begutachten können. Drinnen befand sich ein relativ großes, augenscheinlich gemütlich anmutendes Bett, zusammen mit einem Schreibtisch und einem Stuhl um daran Platz zu nehmen. Ausgebreitet auf dem Tisch befand sich eine aktuelle Landkarte der Sturmlande, jedoch waren diese in der Relation der Karte gesehen relativ klein dargestellt, um scheinbar Platz für zukünftige Eintragungen zu bieten. "Naja, gar nicht so schlecht für einen ehemaligen Schwerverbrecher, meinst du nicht auch?" Eine wohl eher zynische Aussage Zukos, er drehte sich zu dem jungen Ensei und wandte etwas ernstere Worte an Diesen. "Ich hoffe du nimmst den Auftrag den ich dir gebe ernst, Ichiro. Das Schicksal der gesamten Allianz hängt davon ab, sollten dort draußen andere Welten sein, werden wir unser Reich entweder vergrößern. neue Verbündete erhalten... oder aber in den Krieg ziehen. Ich werde eine Null-Toleranz-Politik gegenüber unfreundlichen Völkern oder gar neuen Feinden an den Tag legen, ich erwarte von dir, dass du beim geringsten Anzeichen an Überlegenheit des Feindes umkehrst, und mir Bericht erstattest... genauso wenn du unsere Familie, oder Anzeichen für den Aufenthaltsort Dieser findest." Der Blick des Shinigami entspannte sich wieder, er schaute gar glücklich. "Nun denn mein Freund, was machen wir so lange das Luftschiff noch fertig beladen wird?" Eine Frage die der Usuyami gerne stellte, denn nicht oft gab er in letzter Zeit das Szepter aus der Hand, gefolgt ist er schon lange nicht mehr. Ob Er sich davon eventuell ein gutes Mittagessen erhoffte, man wusste es nicht... oder doch? *Ich hoffe einfach, dass er sagt wir gehen etwas essen. Hier am Hafen gibt es das beste Fisch-Restaurant des ganzen Kontinents... da können nichteinmal die Köche des Palastes mithalten, und ich bin schon ein gewisser Feinschmecker was Fisch und Fleisch betrifft.*
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Ichiro Ensei » Di 2. Jun 2026, 14:49

Zuko nickte also ab, dass die Beiden, im Bezug auf diese angebliche Sekte, vorerst die Füße still hielten, um ihren neuen Kontrahenten keinen Grund zum Abtauchen zu liefern. Die Sturmlande bewegten sich wohl auf unruhige und ungewisse Zeiten zu. Der Träger des Koboldteufels wandte sich zum Fluss, und ließ seinen Blick über das Wasser schweifen, während er dem knarren der Maßten, sowie dem Flattern der Segel lauschte. Als Zuko ihm zu verstehen gab, dass sie ihren Weg fortsetzten, nickte die Hand des Königs nur resigniert, und folgte, links von Zuko. Die Garde folgte hinter den Beiden, was Ichiro mit einem kurzen Blick über die Schulter, und einem schmunzeln notierte. "Wie die Küken hinter einer Ente", stellte Ichiro gedämpft, jedoch für Zuko hörbar fest, und konnte sich dabei ein lächeln nicht verkneifen. Ihr Weg führte sie vom Pier weg, zum zentraleren Hafengebiet, und von dort aus zum nördlichen Hafengebiet, wo sie auf eine große Treppe zusteuerten. ~Was die Bewohner aus diesem Ort gemacht haben ist durchaus ansehnlich, so viel Lob geb ich gerne~. Kommentierte Ichiro innerlich, ehe die Beiden die Treppenstufen erklommen. Zuko richtete nun das Wort wieder an seine rechte Hand. Er informierte ihn über das Luftschiff, wie Zuko es betitelte, das Kronjuwel der Allianz. Als die Beiden auf der Mauer ankamen, blickten sie auf etwas, dass von der Form einer Arena ähnelte. Da lag sie, die Sturmhammer, in all ihrer Pracht. Ichiro hielt einen Moment inne, und ließ die Eindrücke auf sich wirken. Als Zuko sich auf den Weg zur Beladerampe machte, folgte Ichiro ohne zu zögern, und betrachtete das Luftschiff weiterhin. "Beeindruckend wäre untertrieben" sagte er knapp, ehe sie an Deck gelangten. Die Kisten mit Nahrung und anderen Gütern, sowie die Unmengen an Munition, die gelagert wurden, entgingen dem Ensei dabei nicht. "Unsere Ingenieure und Baumeister haben sich meiner Meinung nach, selbst übertroffen, Zuko. Vergleichbares hat es wohl selten gegeben". Dann machte der Ensei eine Pause, als der König erwähnte, dass es eine Tragödie wäre, ihn und die Sturmhammer auf dem ersten Erkundungsflug zu verlieren. "Eine Tragödie für die Allianz wäre das fürwahr. Aber ich gedenke, wenn das Schicksal uns gewogen ist, mitsamt Schiff und Mannschaft wieder zu kommen, mein Freund". Während Ichiro sprach, gab Zuko den Weg in Richtung Ruder vor, und lotste sie in die Kapitänsunterkunft. "Schlägt die Höhlen und Ruinen in denen wir früher gehaust haben gerade so" erwiederte Ichiro schelmisch und wurde dann, ebenso wie Zuko, doch wieder ernster. "Du hättest mir den Auftrag nicht gegeben, wenn du daran auch nur Zweifeln würdest. Ich habe kein Interesse daran, mein Leben in einem Kampf ohne Aussichten auf Erfolg zu lassen, und mich beschäftigt die Frage nach dem Verbleib unserer Freunde genauso wie dich. Ich bin mir meiner Verantwortung bewusst, keine Sorge, alter Freund". Ichiros blick schweifte durch den Raum, über das Bett, den Schreibtisch, und blieb letztendlich auf der Karte hängen. "Für die Zeichnung der Karte jedoch, werde ich, sofern du daran noch nicht gedacht hast, einen Kartografen in der Mannschaft brauchen. Ich würde die Karte nur ungern selbst Zeichnen, da bin ich einfach nicht versiert genug im Zeichnen". Ichiro ließ die Aussage so im Raum stehen, und blinzelte langsam, als Zuko ihn nach dem nächsten Tagesprogramm fragte. ~Das kommt nicht oft vor~ dachte die Hand des Königs, und bekam eine spitze Antwort von Hermaeus. ~Besser gesagt so gut wie nie~. Ichiro gab Hermaeus keine weitere Antwort, und schien nicht lange zu überlegen. "Also was ich wirklich vor allem habe, ist Hunger. Gehn wir was Essen". Ichiro glaubte sich daran zu erinnern, dass er nicht weit vom Pier ein Lokal gesehen hatte, welches recht gut besucht schien. "Nicht weit vom Pier habe ich glaube ich ein Lokal gesehen. Passt das"? würde er noch kurz fragen, ehe er auch schon langsam aus der Kabine trat, und einen gemütlichen Gang zurück zum Pier vorgab.
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Zuko Usuyami » Di 2. Jun 2026, 18:36

Der Ensei kommentierte die unvollständige Karte in der Kapitänskammer mit dem Erfragen eines Kartographen, was umgehend vom Usuyami beantwortet wurde. „Selbstverständlich werde ich sogar zwei Kartographen deiner Mannschaft zuteilen, schließlich würde ich deiner Sauklaue eine solch wichtige Präzisionsarbeit mit Pinsel und Tinte nicht überlassen.“ Ein eher scherzhaft gemeinter Kommentar, doch auch darin steckte ein Funken Wahrheit. Nachdem die beiden „Politiker“ das Luftschiff der Allianz, die Sturmhammer erfolgreich inspiziert hatten stand nun die wichtigste aller Fragen im Raum… die Essensfrage. Eigentlich war es unüblich für Zuko außerhalb des Königspalastes zu verpflegen, doch heute schien er mal eine Ausnahme zu machen, denn diese bestätigten bekannterweise die Regel. Die Hand des Königs hatte ein Lokal in der Nähe des Piers im Blick, was dem Rinneganträger mehr als nur Recht kam, schließlich handele es sich hierbei genau um das Etablissement von dem er solch extrem positive Rezensionen gehört hatte. Also wandte er das Wort an seinen Begleiter. „Dann gehen wir mal dieses Lokal besuchen, ich habe schon viel Gutes darüber gehört… der Fisch soll ausgezeichnet sein.“ Gesagt getan, also würden sich die Hand des Königs, und der Rest des Körpers auf den Weg zum Restaurant machen. Dort angekommen, direkt auf der anderen Seite des Piers auf welchem vorhin die Versammlung stattgefunden hatte. Der Begriff „Restaurant“ war etwas unpassend gewählt, die Bezeichnung Eines Imbiss würde dem Ganzen wohl deutlich gerechter werden. Ein kleines Lokal, mit einer hölzernen Theke mit acht Barhockern davor, welche alle in Richtung Küchenbereich ausgerichtet waren. Es war jedoch kein schäbiger Anblick, sämtliche Einrichtungsgegenstände waren sichtlich hochwertig und mit höchster blutelfischer Handwerkskunst angefertigt, man könnte fast schon von einem Edelimbiss sprechen. Beiläufig erwähnt, der Namen des Etablissements war „Die Hafenlagune“ sämtlicher Fisch schien, frisch aus dem Meer gefangen, direkt zubereitet zu werden. Als die Beiden den Imbiss betraten kehrte sofortige Stille ein, es hatte wohl Niemand mit dieser Art des Besuchs gerechnet. Die zwei anwesenden Kunden zahlten sofort, und verließen Ihren Platz. Der Usuyami warf einen Blick auf die über der Theke angebrachte Speisekarte, nach einigen Augenblicken des Überlegens war Er sich sicher, was er denn essen würde. „Wenn du so weit wärst Ichiro, könnten wir bestellen.“ Zuko entschied sich für ein klassisches Fischfilet mit Königskrautsalat. Der Wirt war sichtlich nervös, als er die beiden georderten Gerichte zubereitete, was den geborenen Uzumaki allerdings keineswegs störte. „Lassen Sie sich Zeit, wir müssen sowieso etwas Zeit totschlagen.“ Früher hätte Zuko dem Koch wohl mit Totschlag gedroht, sollte das Essen nicht schmecken… doch das hörte zum Glück der Vergangenheit an. Heute belasteten wichtigere Dinge den jungen „Weltenherrscher“ wie er sich doch früher so gerne bezeichnete, wenn auch scherzhaft. Nach geraumer Zeit wurde das Essen „zu Tisch“ also zur Theke gebracht, bevor der Rinneganträger zu essen begonnen hätte, würde er seinem Begleiter selbstverständlich guten Appetit wünschen. „Lass es dir schmecken, heute bezahlt die Krone.“ Eine scherzliche Aussage, denn schließlich führte der König niemals Bargeld mit sich, warum denn auch? Die Bezahlung würde gleich eine Wach der königlichen Garde übernehmen, diese trugen immer das nötige Kleingeld bei sich. Der erste Bissen bereits, streichelte den Gaumen des Usuyamis… wahrlich das köstlichste was er jemals probiert hatte. Also beschleunigte er seinen Vernichtungsprozess des Gerichtes, und war relativ schnell fertig. Unkommentiert konnte er dieses Königsmahl jedoch nicht lassen, weshalb er sofort das Wort an den Wirt richtete. „Ihr, wie ist euer Name?“ Der Koch wurde kreidebleich, seine Seele schien seinen Körper zu verlassen als er dem König Rede und Antwort stand. „Be…Bedon, mein König.“ Zuko tat nun etwas, was ihm immer nachgesagt wurde, doch es niemand wirklich jemals mitbekam. Er erhob seinen Körper vom Barhocker auf dem er zuvor Platz genommen hatte und reichte Bedon die Hand. „Bedon, ich bin begeistert von euren Kochkünsten. Ich, König der Allianz, Zuko Usuyami werde euch als besten Koch des Landes auszeichnen lassen. Ihr werdet zum Königspalast eingeladen werden und ein Staatsbankett bewirten. Die Kleidung wird euch gestellt, und sämtliche Kosten und noch mehr von der Staatskasse getragen werden. Es wäre mir ebenso eine Freude, wenn ihr an der Universität in Sturmklippe euer Handwerk ausbilden würdet, was haltet Ihr davon?“ Wenn man dachte, Bedon könnte nicht blasser werden… doch konnte er. Sichtlich berührt wandte er sein Wort an seinen König. „Selbstverständlich werde ich das tun! Es ist mir eine Ehre, mein König!“ Ja, der Usuyami wusste bei seinem Volk zu überzeugen, denn selbstverständlich meinte er seine gewählten Worte genau so wie er Sie sagte, dennoch wollte er das bestmögliche Bild bei jedem einzelnen Bürger der Allianz hinterlassen. Der Führungsstil des Rinneganträgers war klar, nur wenn Ihm sein gesamtes Volk in den sicheren Tod folgen würde, könnte er einen wahrhaftigen Frieden gewährleisten, weshalb Ihm diese dämliche Sekte auch nicht aus dem Kopf gehen wollte, schließlich hatte er sich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Sämtliche Konflikte wurden wenn möglich auf diplomatische Art und Weise geklärt, selbst mit den verrückten Gnollen probierte er es. Eine Weile noch würden Zuko und Ichiro hier wohl sitzen, weshalb es jetzt genug Raum für Gespräche geben würde. Eine Chance die sofort genutzt werden sollte. „Bedon, was Ihr hier hört ist selbstverständlich vertraulich und verlässt diesen Laden nicht.“ Das Wort richtete sich nun an den Ensei. „Mein Plan ist es dich und deine Mannschaft innerhalb der nächsten paar Tagen aufbrechen zu lassen. Ich erwarte, dass Ihr spätestens nach vier Wochen wieder hier in Sturmklippe seit… ansonsten werde ich wohl vom schlimmsten ausgehen, und uns auf den Krieg vorbereiten müssen. Wir müssen dir nur noch einen geeigneten Co-Kapitän suchen, die richtige Vertretung ist die halbe Miete.“ Er würde auf eine Antwort oder Vorschläge des Enseis warten ehe er erneut sprach. „Nun denn, dein Training solltest du dennoch nicht vernachlässigen, ich erwarte, dass du auch auf deiner Reise trainierst, zerleg mir nur mein Luftschiff nicht bei deinen wilden Einlagen.“ Gelächter kam aus dem Munde des Königs, die Laune schien durch das köstliche Essen positiv angeregt zu sein. *Oh je, da ist aber jemand gut gelaunt. Ich hoffe nicht, dass deine Laune beschissener wird, wenn der Idiot mit deiner geliebten Sturmhammer abstürzt. * Deutliche Worte Kil’jaedens, doch Diese interessierten Zuko zum Glück nicht, denn er hatte vollstes Vertrauen in Ichiro Ensei, seinen Stellvertreter. *Ich vertraue auf meinen Freund, genau so sehr wie ich auf dich vertraue, oder den Rest unserer Familie. Wo war der Rest als wir hier gelandet waren? Niemand hat sich für unser Schicksal interessiert, doch Ichiro ist immer an unserer Seite geblieben… egal wie aussichtslos eine Situation auch war, er hat absolute Treue bewiesen.* Die Wahrheit sprach Zuko gerne aus, gerade wenn es um seine Familie ging, konnte er dumme Kommentare seines Begleiters auch nicht einfach so im Raum stehen lassen.
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Ichiro Ensei » Fr 5. Jun 2026, 15:34

Das Zuko seine ´Sauklaue` erwähnte. brachte Ichiro wohl kurz zum Schmunzeln. Nachdem die Beiden geklärt hatten, dass sie Hunger hatten, und gedachten außerhalb des Palastes zu Speißen, ging es nun also zurück zur anderen Seite des Piers, Ichiro und Zuko vorweg, die Palastgarde, Gott sei Dank nur sinnbildlich, im Gänsemarsch hinterher. Auch Ichiro hatte, zumindest bei seinen Besuchen in der Hauptstadt, schon von der Lokalität gehört, doch wie immer schienen die Leute gerne übertrieben. Zumindest was die Größe des Ladens anging. Hochwertig eingerichtet schien der Imbiss jedenfalls zu sein, sauber war es zudem, und der Fisch schien immer frisch gefangen zu werden. Nach Ichiro´s bescheidener Meinung zumindest, konnte man wohl kaum mehr verlangen. Als der König und die Hand den Imbiss betraten, hätte nur noch gefehlt dass der Koch die Pfanne fallen lässt. Ichiro bedachte die beiden anderen Gäste mit einem interessierten Blick, da diese es auf einmal verdächtig Eilig hatten zu zahlen. "Ein Schelm wer böses denkt" murmelte Ichiro nachdem die Beiden den Laden verlassen hatten. Ichiro musterte noch kurz den Koch, bevor Ichiros Aufmerksamkeit sich wohl auch der Speisekarte wandte. Als Zuko bestellte, nickte die Hand nur, während er auf einem Barhocker platz nahm und bestellte ebenfalls. "Hört sich gut an. Für mich dass selbe". Auch Ichiros Augen ruhten auf dem sichtlich nervös Arbeitenden Koch. Als ihr Essen kam, und Zuko ihm einen guten Appetit wünschte, räusperte sich Ichiro bevor er antwortete. "Dir auch mein Freund". Auch Ichiro war sichtlich Überrascht von dem Essen, und lobte den Mann auch, wenn er auch weniger Worte darum machte. "Das war das beste was ich in den letzten fünf Jahren gegessen habe, Bedon". Ichiro beließ es dabei. ~Komische Reaktion. Ihm wird eine Stelle angeboten, bei der er weitauß mehr Geld verdient, und wahrscheinlich selbst weniger Arbeiten muss als hier, und der sieht aus als wäre Jemand über sein Grab gelaufen~. Als Zuko anfing an Bedons Theke über die Pläne ihrer Erkungungstour zu reden, zuckte Ichiros mimik kurz, sein Blick schoß zu dem Imbissbesitzer, dann langsamer wieder zum König zurück. ~Es wäre ohnehin ein Ding der unmöglichkeit gewesen meine Abreise bis zum Tag der Abreise selbst geheim zu halten. Entweder bin ich jetzt schon wegen dieser Kultsache zu paranoid, oder noch nicht Paranoid genug~. Da erschallte auch der Koboldteufel wieder in Ichiros Kopf. ~Zweiteres wenn du mich fragst~Diese Aussage wurde Begleitet von einem belustigten Glucksen, ehe Ichiro wieder ruhe hatte, zumindest fürs erste. Ichiro setzte sich halbwegs bequem auf den Barhocker, als er einen Moment zu überlegen schien. "Unsere Auswahl and Luftschiff-Kapitänen mit Erfahrung zur Hohen See ist ja wohl begrenzt, aber woran ich denken könnte, wäre zum Beispiel ein Greifenreiter. Nach einer Einweisung und ein wenig Zeit sollte dass wohl keine Hürde mehr darstellen. Wir werden sicher einen überzeugten Anhänger der Allianz finden, für den Posten" Ichiro hoffte einfach dass Zuko auffing was er unausgesprochen in den Raum warf. Der Hand des Königs ging es darum, sich nicht direkt die Ratten mit ins Boot zu holen. Sofern die Sekte real war, musste man sie als ernstzunehmende Gefahr betrachten. Obendrauf fehlten ihnen Informationen über eventuelle Mitglieder. Sie tappten völlig im Dunkeln an dieser Stelle. Fairerweise sollte man vielleicht aber erwähnen, dass sie vielleicht seit einer Stunde erst davon wussten. Was Ichiro ebenso als Zeichen der Gefahr einstufte.Wie konnte es sein dass weder Wachen, Bänker, und andere davon mitbekamen, aber ein paar einfache Hafenarbeiter davon wussten? Fragen für einen späteren Zeitpunkt.
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Zuko Usuyami » Fr 5. Jun 2026, 16:40

Ichiro und Zuko schienen bei ihrem sonderbaren Ausflug fast schon Spaß zu haben, man könnte fast meinen, dass die Beiden das erste Mal seit Jahren wirklich runterkommen und glücklich sind… wenn die Chaoten dazu überhaupt im Stande waren. Auch der Ensei lobte den Koch auf seine Art in höchsten Tönen. Der Vorschlag eines Greifen-Reiters als Co-Kapitän begrüßte der Rinneganträger sofort. „Ein Greifenreiter als Stellvertreter ist eine sehr gute Idee, Kobold. Doch du musst bereit sein diesem dein vollstes Vertrauen schenken zu können. Auch mir bereitet die Angelegenheit mit dieser Sekte Kopfschmerzen. Schließlich gab ich niemandem hier Anlass dazu, meine Regentschaft anzufechten… letzten Endes wurde ich ja auch demokratisch, auf Lebzeit gewählt.“ Worte die nicht mehr der Wahrheit entsprechen konnten, als Sie es bereits taten. Zuko lehnte sich ein wenig gegen die Theke, somit blickte er gerade aus auf den Pier von dem Sie gekommen waren, der Ort an dem Er auch zum ersten Mal von dieser heidnischen Sekte erfuhr, gab es wirklich Personen welchen ihren Retter als unfähig und unwürdig abstempelten? Ein unvorstellbarer Gedanke für den Shinigami, schließlich brachte er Frieden, Struktur und Gerechtigkeit in diese Ihm fremde Welt. Ganz davon abgesehen, dass er sich kräftemäßig Dimensionen über sämtlichen anderen Lebewesen dieses Kontinents ansiedelte. *Kann es wirklich sein, dass diese Sekte meine Herrschaft untergräbt, und ich schlussendlich doch eine andere Herrschaftsform an den Tag legen muss? Unerhört so etwas… meine Allianz wird diese Hürde überwinden und meistern… wir werden stärker aus dieser Situation herausgehen, als wir reingeraten sind.* Prompt kam eine Antwort des Kil’jaeden, der mächtige Dämon welcher dem Usuyami innewohnte. *Zuko, niemand hier ist dazu befähigt deine Herrschaft über die Allianz und die Sturmlande in Frage zu stellen, geschweige denn wäre jemand mächtig genug dazu… mach dir keinen Kopf, finde diese Ratten und zermalme Sie mit unserer alles übertreffenden Macht!* Ja, der Dämon hatte sich keineswegs geändert… über die Jahre hinweg wurde er zwar gesprächiger dem Rinneganträger gegenüber, jedoch war er noch immer ein absolut bösartiges Lebewesen, welches nur nach Mord, Tod und Zerstörung trachtete. „Ichiro, wir müssen uns bei deiner gesamten Besatzung zu einhundert Prozent sicher sein, dass sich kein Verräter an Bord befindet. Eine Manipulation der Triebwerke könnte euer aller Leben kosten, das könnte ich mir nicht verzeihen… verschieben möchte ich die Expedition jedoch nicht. Also müssen wir uns dem Problem dieser Sekte schon bald annehmen.“ Kaum ausgesprochen, wandte der Koch, Bedon das Wort an die beiden Schwergewichte der Politik. „Meine Herren, ich habe Gerüchte darüber gehört, dass sich ein dunkler Kult im nördlichen Gebirge in der Nähe von Schneespeer angesiedelt haben soll. Doch ich war mir der Situation in keinster Weise bewusst, dass es diese Sekte scheinbar wirklich geben soll… verzeiht mir meine Zurückhaltung.“ Mit seinen schrecklich verwirrenden Augen blickte Zuko dem Koch tief in Seine, ehe er seine Stimme ruhig, jedoch deutlich zurechtweisender erhob. „Bedon, mit dieser Sprache hättet Ihr früher herausrücken können… ich weiße Euch nun einen Auftrag von oberster, nationaler Sicherheit zu. Ihr werdet Informationen über diese Sekte sammeln, präsentiert Euch als mein Feind, und knüpft Kontakte in der Unterwelt. Als Imbissinhaber sollte dies ein Leichtes für euch sein, und sämtliche Informationen werden mit sofortiger Wirkung an mich weitergetragen… versagt nicht.“ Bedon, sichtlich am schwitzen nickte lediglich ängstlich, und gab dem Totengott somit zu verstehen, dass er seinen Auftrag verstanden hatte. Die Vernichtung dieser Sekte hatte oberste Priorität, wenn auch nicht aufgrund der durch Sie entstehenden Bedrohung, sondern vielmehr um des Königs-Egos Willen. Zuko erhob sich von seinem Hocker, und machte sich auf den direkten Weg zurück zur Sturmhammer. Ichiro würde Ihn wohl begleiten. Dort angekommen, manifestierte der König der Allianz erneut die Relevanz dieses Vorhabens, jedoch war die Vernichtung des Luftschiffs durch Saboteure eine ernstzunehmende Bedrohung, die es vor einem Ausflug zu beseitigen galt. Er hoffte lediglich, dass die Suche nach dem Ursprung dieser Sekte nicht mehrere Wochen oder gar Monate in Anspruch nehmen würde. Zwar spielte Zeit für den Shinigami in keinster Weise eine Rolle, jedoch für die Allianz und deren Ressourcenknappheit in einigen Bereichen. Eventuell könnte das Bündnis auch noch weitere Mitglieder für sich gewinnen und eventuell nach geraumer Zeit, gar Jahrhunderten eine einheitliche Regierung und wahren Frieden für die Welt bedeuten. Doch dies waren nur Hirngespinste und Wunschvorstellungen eines Nuke-Nin welcher bereits einen solch langen Weg hinter sich gebracht hatte. Auf der Mauer, mit Blick auf die majestätische Sturmhammer wandte der Rinneganträger das Wort erneut an die Hand des Königs. „Ich möchte, dass du deine Mannschaft zusammentrommelst und Sie alle in das Vorhaben einweist. Ich werde dir dabei zusehen, ich möchte Zeuge davon werden wie du deine Männer führst und motivierst. Eventuell könnten wir auch einige Verdächtige direkt enttarnen und „befragen“ um der alten Zeiten Willen.“ Durchaus verlangte der geborene Uzumaki gerade von seinem Stellvertreter seine Führungsqualitäten, militärischer Natur unter Beweis zu stellen. Der Gott des Todes würde das Treiben des Enseis von der Mauer aus beobachten, und sich definitiv gedankliche Notizen über den Führungsstil machen. *Ichiro, wenn du deine Besatzung auch nur halb so gut führst wie die Zwergen in Schneespeer mache ich mir keinerlei Gedanken um deine Zukunft als Herrscher… sei nicht zu harsch zu Ihnen, führe Sie jedoch mit der nötigen Schwere.* Gedanken, welche er seinem wohl besten Freund widmete, um diesen zumindest seelisch und moralisch zu unterstützen. Schließlich würde Ichiro Ensei, die Hand des Königs bald der erste Kommandant des Kontinents sein, welcher sich in fremde Gewässer begibt… während der Verbleib in den Sturmlanden hart am Usuyami nagen würde.
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Ichiro Ensei » Mo 8. Jun 2026, 07:19

Ichiro drehte sich auf dem Barhocker, und lehnte sich nun mit dem Rücken ebenfalls gegen die Theke. Als der Rinnenganträger erwähnte, dass die Beiden niemandem einen Anlass gegeben hätten, Zukos Regentschaft anzuzweifeln, schmunzelte Ichiro. "Mein Freund, du weist genauso gut wie ich, dass es, gleich der Erfolge die wir hier erzielen, immer Jene geben wird, die aus welchen Gründen auch immer der Meinung sind dass sie besser zur Regentschaft geeignet wären. Merk dir meine Worte, es wird, sofern wir diese Gesellen denn loswerden sollten, auch in den kommenden Jahren immer wieder Vorfälle ähnlicher Art geben". Eine kurze Pause folgte, ehe der Träger des Koboldteufels. "Menschen, Zwerge, Blutelfen....Verdammt ich würde jede Wette eingehen sogar die verdammten Gnolle trachten nach Macht, und sei sie nur politischer Natur. Aber ich denke das weißt du ohnehin". Als der vermaledeite Koch mit dem bis dato wohl besten Tipp zu dem Thema bis jetzt in das Gespräch platzte, stand Ichiro in Sekunden wieder zum Thresen gewandt auf beiden Beinen. "Sicherlich Gerüchte, hm"? fragte die Hand des Königs beinahe schnippisch, erwartete jedoch nicht, dass Bedon ihm genauere Angaben machte. Als Zuko sich von dem Hocker erhob, entspannte sich Ichiro , und folgte dem Usuyami, während er sich mit einem kurzen Nicken vom Koch und seiner Imbissbude verabschiedete. "Versagt nicht, Bedon" würde der Koch wohl noch von Ichiro wiederholt hören, ehe der König und die Hand des Königs außer Hörreichweite waren. Während die Beiden nun den Weg zurück zur Sturmhammer antraten, machte sich Ichiro still seine Gedanken, wie man präventiv Sabotage verhindern sollte. ~Hermaeus...Würde es dir etwas ausmachen mir hier vielleicht mal weiter zu helfen~ fragte der ehemalige Nukenin laut in die innern seines Selbst. Hermaeus Mora schwieg vorerst, während Ichiro und Zuko die selben Treppen wie früher am Tag erklommen, hätte Ichiro innerlich gerne die Augen gerollt. ~Na schön. Ich bräuchte einen Hinweis, bitte~ Nach einem langsam abflachenden, wahnsinnigen Lachen, welches anderen wohl die Haare hätte zu Berge stehen lassen, meldete sich der Koboldteufel. ~Aber Ichiro...Ichiro...Es liegt doch auf der Hand. Geiseln mein Freund. Wobei....du dass womöglich besser etwas umschreibst. Das Wort könnte dem sauertöpfischen Großen nicht sonderlich gefallen~ Der Koboldteufel gluckste noch ein wenig belustigt, ehe wieder Stille in Ichiros Gedanken herschte. Als Zuko nun Ichiro mitteilte, dass er wollte, das Ichiro seine Männer für die kommende Expedition einweisen sollte, ließ dieser seinen Blick über die Sturmhammer gleiten und lächelte kühl. "Dann such ich mir mal den Maat". Der Ensei schritt mit gezielten Schritten zur Laderampe, und vorerst in das innere der Sturmhammer. Wenig später würde auch schon zu erkennen sein, wie sich die Mannschaft an Deck sammelte, während Ichiro ein wenig höher, neben dem Ruder, wartete bis der Maat ihm mit einem Handzeichen zu verstehen gab, dass die Mannschaft komplett war. Ichiro nickte dem Mann zu und ließ dann seinen Blick durch die Reihen der Besatzung schweifen. "Ich werd mich jetzt nicht nochmal groß vorstellen. Ich gehe davon aus die Besatzung der Sturmhammer kennt meinen Namen". Zögerliches nicken unter der Mannschaft. "Als Kapitän der Sturmhammer, während unserer in kürze kommenden Aufgabe, fällt es mir zu, euch einzuweisen". Er ließ die Worte ein paar sekunden Sacken ehe er fortfuhr. "Dank neuester wissenschaftlicher Fortschritte, und eines neu Entdeckten Metalls, soll es der Sturmhammer bald möglich sein, den allumfassenden Nebel zu bereisen. Wir fungieren dabei lediglich als schlichte Kundschafter, fertigen Karten, sobald wir Land finden, und erspähen, sofern möglich, ob das Land bewohnt ist, und wenn nicht, zum Besiedeln geeignet wäre". Seine Augen wanderten Aufmerksam von Gesicht zu Gesicht der Männer vor ihm. "Noch mögen die Vorräte die wir in den Sturmlanden haben, problemlos ausreichen, jedoch, so kann ich euch versichern, werden sie trotz strenger Wiederverwertungsgesetze stets weniger. Ein jeder von Euch Erspart durch den Erfolg dieser Expedition dieser ganzen Stadt , sowie seiner Familie und seinen Freunden ein qualvolles und erbärmliches Ende durch Hunger und Krankheit. Ungefähr vier Wochen soll die Reise dauern, dann sollten wir wieder zurück in der Heimat sein". Ichiro achtete genau auf seine Wortwahl. `Sobald wir Land finden´ gab nämlich Land als gewissheit. Es genügte voll und ganz wenn nur er wusste, dass sie eventuell in Niemandsland segelten. "Bald schon wird die Sturmhammer, und ihre Besatzung, sich für immer in der Geschichte der Allianz verewigen". Ichiro nickte dem Maat zu, der die Mannschaft entließ und zur Hand des Königs kam. "Gibt es Akten über die Besatzung? Ich weiß gern mit wem ich Arbeite". Ichiro lächelte gespielt Entschuldigend und wartete kurz auf die Reaktion des Maats, der mehr verdutzt als zögerlich nickte. "J..Ja natürlich". Ichiro schmunzelte. "Dann lass sie mir doch bitte zum Königspalast bringen. Vollständig, versteht sich" Ichiro klopfte dem Mann auf die Schulter. "Weitermachen" sagte der Ensei noch zu dem Maat, ehe er auch schon wieder auf dem Weg zu Zuko war. Als er bei diesem ankam, schaute er ihn von der Seite an und zog eine Augenbraue hoch. "Ein wenig Eingerostet was große Reden angeht ich weiß" griff der Träger des Koboldteufels vorweg, und schmunzelte. "Ich habe beim Maat die Akten der Besatzung angefordert". Ichiro senkte seine Stimme. "Ich denke ich hab da eine Idee, wie wir Sabotage vorbeugen können, aber ich weiß nicht ob du sie mögen wirst. Das würde ich jedoch gerne an einem ruhigeren Ort besprechen, Zuko".
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Zuko Usuyami » Di 9. Jun 2026, 14:39

Der geborene Uzumaki beobachtete aus einer gewissen Entfernung heraus die „Motivationsrede“ seines Statthalters, Ichiro Ensei. Die Örtlichkeit die Dieser dafür wählte, begrüßte Zuko schonmal, dadurch wurde offensichtlicherweise ein gewisses heroisches Handlen innerhalb der Mannschaft mobilisiert. Ebenso sprach er vom Schwerpunkt des Auftrags, welcher darin lag Land zu finden und zu Kartografieren. Jedoch sprach er davon, dass das Volk der Sturmlande einen „Hungerstod“ ohne andere Kontinente sterben würde, der König hoffte allerdings, dass der Kapitän dies nur aus Motivationsgründen tat und nicht wirklich daran glaubte. Schließlich waren Nahrungsmittel ein unendlicher Rohstoff, ebenso wie Holz. Und aus welchem Hintern Ichiro sich die Krankheiten gezogen hatte war dem Usuyami auch nicht bewusst… Motivationsgründe hoffentlich. *Naja, hoffentlich kommt diese Motivationsrede auch wirklich gut bei den Männern und Frauen an, und wirkt nicht gegenteilig…* Gedanken welche den Geist Zukos zu beschäftigen schienen. Als Ichiro zurück beim Shinigami war, berichtete Dieser. „Gut, Akteneinsicht zu fordern war ein schlauer Schachzug. Wir sollten alles persönlich abgleichen, und selbst kleinste Lücken im Lebenslauf der Kameraden strengstens hinterfragen. Dies könnte einen Zusammenhang mit dieser Sekte offenbaren.“ Die vorbeugende Maßnahme gegen Sabotage interessierte den Rinneganträger, und zwar nicht erst später. „Erzähl mir von deiner Maßnahme… ich kann mir zwar schon fast denken um was es geht. Sprich einfach etwas leiser.“ Der Ensei würde wohl oder übel mit dem Thema der Geiselnahme herausrücken, was den Usuyami ein wenig auf die Palme bringen würde. Sofort würde er mit ernsterer, jedoch gesenkter Stimme das Wort an seinen Statthalter richten, und diesen so zurechtweisen. „Du wagst es nicht ernsthaft darüber nachzudenken unser eigenes Volk als Geisel zu halten, um dieses nach einer Sekte zu befragen über welche Sie wohlmöglich gar keinen Kenntnisstand verfügen. Dieser Gedanke kann doch nur deinem Kobolddämon entsprungen sein.“ Der König der Allianz begab sich nun auf die geistige Ebene und erschien dem Ichiro innewohnenden „Hermaues Mora“ auch der in Zuko lebende Kil’jaeden war anwesend. Sofort drohte Zuko dem Kobold. *Du wagst es Ichiros Gedanken mit deinen hinterlistigen Hirngespinsten zu beeinflussen? Was glaubst du eigentlich wer du bist? Du wirst dich in Zukunft gefälligst unterordnen, ehe ich dich Ichiro aussaugen werde wie Gift aus einer Wunde, und deine erbärmliche Gestalt in den tiefsten Tiefen des Totenreichs verschwinden lassen werde… Jahrtausende der Folter werden dich erwarten, ohne dass ich auch nur einen einzelnen Wimpernschlag tätigen muss* Plötzlich verlies Zuko die geistige Ebene wieder und blickte dem Ensei tief in die Augen. „Bekomm deinen Kobold in den Griff, er beeinflusst dich mit seinen bösartigen Gedanken, du musst an eurer Koexistenz arbeiten, dies sollte dein Schwerpunkt auf der Expedition sein.“ Harsche Worte des geborenen Uzuamkis, doch wahrhaftig. Die Kontrolle des einem innewohnenden Dämons erforderte durchaus einiges an Training und Außeinandersetzung mit diesen bösartigen Wesen, wie Hermaeus Mora definitiv eines war. Zuko war die Enttäuschung über die Aussage Ichiros durchaus anzuerkennen, schließlich hielt er solch große Stücke auf seinen treusten Weggefährten. Der frühere „Weltenherrscher“ wie er sich früher ja selbst nannte hätte dein Ensei an Ort und Stelle wahrscheinlich vernichtet, um seinen Plan, nein seine Vision zu schützen. Zuko sah die Allianz nicht als ein Mittel zum Zweck, sondern als vollständige Lösung für die Probleme der Shinobi-Welt, welche er so lange missachtet hatte. Sein Ziel war es, einen Vielvölkerstaat zu errichten, um dauerhaften Frieden und Wohlstand zu erlangen. Nur wenn wahre Macht, konzentriert in einer Herrscherposition vereint wäre, kann man andere Völker dazu zwingen in Frieden zu leben. Eine Armee von gigantischen Ausmaßen wäre von Nöten um diesen aufrecht zu erhalten, aber genau jenes große Ziel verfolgte Zuko… und Geiseln in den eigenen, engsten Reihen zu nehmen war keineswegs der richtige Weg. Da wäre sogar eine „Benebelung“ der Bewohner deutlich humanitär vertretbarer als Geiselnahmen und Folterszenen wie man Sie seinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde. Der Shinigami war eigentlich innerlich sogar so angefressen, dass er den Ensei gut und gerne stehen lassen würde… doch auch er musste sich noch dazu zwingen, sich zu ändern und mit Weisheit und Güte herrschen. „Ichiro, lass uns zum Königspalast zurückkehren, du kannst dort Quartier beziehen und dir Gedanken über meine Aussage machen. Morgen früh werden wir uns beratschlagen, welche Mittel wir nutzen werden um an die von uns benötigten Informationen zu gelangen.“ So würde sich der geborene Uzumaki mit seiner Garde in Richtung Königspalast begeben, ob Ichiro ihm folgen würde oder nicht war ihm persönlich in diesem Augenblick relativ egal, wobei dieser es wohl tun würde… sonst müsste Dieser den ganzen Weg nach Schneespeer zurücklegen um eine Nacht Schlaf bekommen zu können.

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