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Aufenthaltsbereich LehrerNaoki war erschöpft, die ganze Streiterei und ihre unterschwelligen Sorgen hatten ihr zugesetzt. Wie ein Häuflein Elend saß sie da und klagte ihr Leid Katsu. Ob es schlau war, ausgerechnet mit dem bestenKumpel von Shou darüber zu sprechen? Sicher nicht, aber das war ihr gerade egal. Dennoch blieb er und verhielt sich neutral, sprach ihr sogar Mut zu. Langsam nickte sie und er schaffte es ihr, ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Besonders, als der Sakebi sie zuerst umarmte, es sich aber auf halben Weg anders überlegte. So war sie es, die ihn schließlich umarmte.
“Danke fürs Zuhören. Ich melde mich auf jeden Fall.” Mit einem kurzen Grinsen machte sich die Türkishaarige auf den Weg. Ihr Ziel? Ihr Zimmer. Manchmal war es einfach geschickt, sich zurückzuziehen und dort zu verschnaufen. Danach konnte sie immer noch schauen, was sie machen konnte. Auf dem Weg zu ihrem Zimmer schaute sie auf ihr Terminal, aber da war nichts los. Auf der einen Seite schade, auf der Anderen aber auch gut so. So konnte sie sich ein wenig die Zeit vertreiben. Naja, es klappte nicht so ganz, weil um sich die Zeit zu vertreiben, müsste ja was interessantes passieren und das… passierte nicht. Vollkommen ereignislos erreichte die Kaguya ihr Zimmer. Es war ein heilloses Durcheinander darin, aber es war ihr Durcheinander, also war das okey. Der erste Gang war auf ihr Bett und ließ sich einfach fallen. Ein dumpfer Schrei folgte. Kein Schrei des Schmerzes, sondern ein Schrei der Frustration. Ein Schrei, der all die Missgeschicke und Gefühle des Tages perfekt beschrieb. Der Tag war in Naokis Augen so scheiße, er konnte eh nicht mehr besser werden. ma liebsten wollte sie sich einfach in ihr Bett verkrümeln und die Welt konnte machen, was sie sie wollte, sie würde es nicht mehr verlassen. Ja, der Einfall gefiel ihr. Aber Naoki, wäre nicht Naoki, wenn sie nicht die Arbeit im Kopf hätte. Schweren Herzens stand sie also auf und setzte sich an ihr Terminal und machte sich an die Unterlagen. Eigentlich sollte sie das nicht bei sich im Zimmer machen, aber in diesem Fall war es ihr wichtiger, Ergebnisse zu produzieren. Sie wollte beweisen, dass sie ihre Arbeit beherrschte.