Aber die Zwei trafen sich auch, weil die junge Rothaarige auch trainieren wollte und so antwortete sie auch ihrem Vater auf seine Frage, welche auch richtig war, jedoch die ganze Sache noch etwas komplexer war, als gedacht, denn auch Flexibilität war auch wichtig, was Rika ja auch irgendwie einleuchtete, denn bei einem Kampf stand man ja nicht nur da wie ein Salzsäule, sondern man bewegte sich auch und gerade im Nahkampf verlor auch jener zu erst, der seine Balance verlor. Sie nickte bei der Erklärung ihres Vaters aufmerksam und Ryuuzaki wusste ja auch, wie schnell die junge Rika etwas in sich aufnehmen und verarbeiten konnte, gerade im Taijutsu besaß sie ein unglaubliches Talent. Doch sie war auch kritisch mit sich selber und erkannte schnell auch Fehler und gerade in Sachen Ausdauer und Kraft wollte Rika aufholen können und ihr Vater sprach einiges darüber, wobei gerade beim Wort Sparringskämpfe, man förmlich ein glitzern in den Augen des Rotschopfes sehen konnte. Ja das wusste er aber auch, seine Tochter liebte es sich zu prügeln und ja man konnte es förmlich prügeln nennen, denn sie Schlug ja auch nicht wie ihre Mütter mit einer Waffe zu, sondern mit ihren nackten Fäusten. Was schon irgendwie seltsam wohl für andere war, das ein Mädchen vielleicht so rabiat ist, aber so war sie. „Das klingt einleuchtend, dann muss ich also für mehr Ausdauer sowohl meine körperlichen, als auch meine Grenzen im Chakra ausreizen um diese zu erweitern?“ fragte sie nach, wobei sie nickte und das nun wohl auch eine Idee in ihren Kopf förmlich pflanzte. Sie war super ehrgeizig, dass wussten auch ihre Eltern und daher war klar, was sie wohl tun würde. „Versteh, wobei bisher gab es ja keine Waffe die mir so gefallen hat, wie einfach zu zu schlagen.“ meinte sie noch dazu, naja wahrscheinlich wären Faustwaffen etwas für die Rothaarige, aber darüber hat sie so noch nie nach gedacht. „Im Nahkampf verliert der, der die Balance verliert, man hat einen Vorteil, wenn man über einem steht.“ meinte sie noch zu den Worten ihres Vaters, wobei sie immer wieder nickte. Rikas Fähigkeiten vor allem ihre angeborene Besonderheit waren schon speziell. Sie kann Kraft und Geschwindigkeit anpassen, wie sie es möchte, solange sie in einem bestimmten Rahmen bleibt. Jedoch verliert sie für Geschwindigkeit Kraft und umgekehrt. Heißt das sie das genau wissen muss, wieviel Kraft sie braucht um jemanden kampfunfähig zu machen, etwas was sie im Sparring wohl am besten lernen kann, ein Gefühl dafür bekommen und vor allem die Fähigkeiten zu erweitern. Sie verstand auch, dass sie noch andere Wege brauchte zum Kämpfen, immer direkt rein, brachte meist nicht viel, wenn man es kannte. Gegen Katsu hatte sie so jetzt keine Chance mehr und selbst beim ersten Kampf, der unentschieden aus ging, wusste sie genau, hätte Katsu noch ein zweites Mahl zugeschlagen, wäre Rika am Boden gelegen, da war sie selbstkritisch. „Wie gebrochen?“ meinte sie und schaute verwirrt drein. „Ich erkenne, dass Katsu hätte gewinnen können und eigentlich der Stärker war. Aber das spornt mich noch mehr an, ihm es das nächste mal noch schwerer zu machen.“ meinte sie und grinste dabei. Die junge Yagami verband einige Eigenschaften. Ihren unglaublichen Ehrgeiz, ihre Selbstkritik und ihren Ansporn es noch besser zu machen. Früh hat sie gelernt, dass man aus einer Niederlage etwas mitnehmen kann, lernen kann und daran stärker wird. Arroganz sah Rika als schwächer und gerade solche Menschen zerbricht es, wenn sie eines Tages geschlagen werden. „Das klingt schon logisch, wenn man ihm eine Falle dann stellt.“ meinte Rika und dachte darüber nach, auch dass es eine Kunst für sich ist. Die Rothaarige lernen gerne und viel, aber sie war ja erst ein Jahr alt und hatte daher noch nicht soviel Erfahrung, wie andere in ihrem körperlichen Alter, aber das wollte sie definitiv aufholen das war klar und auch wollte sie mit ihrer Form endlich besser klar kommen. „Heißt das ich sollte sie immer und immer wieder nutzen um mich daran zu gewöhnen? Ja am Anfang war es sehr ungewohnt und nicht sehr gut kontrollierbar.“ meinte sie und rieb sich am Hinterkopf, denn am Anfang ging einiges zu Bruch, weil Rika ihre Fähigkeiten damals nicht so gut einschätzen konnte wie sie es heute tut.
Vor dem Kampf nannte Ryuu seine Tochter kleiner Drache, was sie freudig lächeln ließ. „Der kleine Drache zeigt es irgendwann den großen alten Drachen!“ sprach sie förmlich sehr selbstbewusst und herausfordernd. Nicht Arrogant, aber er wusste ja, das Rikas Ziel auch war eines Tages stärker als ihre Eltern zu sein.
Rika sollte direkt in die Vollen gehen, was sie auch tat, wobei sie auch ihren Vater und seine Fähigkeiten kannte, die er gerade einsetzt um auf sie zu reagieren. Er war schneller und um einiges Erfahrener als Rika, konnte er ihren Schlag mühelos ablenken und als Rikas Verteidigung offen war wie ein Scheunentor, versuchte sie ihre Arme zur Deckung irgendwie an sich heran zu ziehen, doch dann kam schon mehrere Drehkicks, welche die Verteidigung öffnete und Ryuuzaki unbarmherzig zu schlug und das schon empfindlichen Körperstellen und als es die Rothaarige weg schleuderte, folgte er ihr und schlug sie mit der Faust Richtung Boden, wobei sie etwas unsanft auf den Rücken auf kam und Ryu sich sofort Rückwärts entfernte, während Rika sich mit einem Rolle Rückwärts wieder auf stand. Ryuuzaki versuchte mit seinen Worten sie zu provozieren, wobei sie darauf nicht ein ging, sauer oder wütend zu werden brachte ihr gar nichts. „Nein, da kommt noch was.“ sprach sie und Ryuuzaki würde wissen, dass sie jetzt ihre Fähigkeiten eher auf Geschwindigkeit verlagern wird, jedoch wusste er auch, dass ihre Stärke dadurch schwindet, doch formte sie Fingerzeichen und atmete einen grauschwarzen Nebel aus, der die Sicht auf Rika verdeckte, das sie das Zentrum der Wolke bildete, anschließend leuchteten ihre Mahle bedrohlich auf, was ihr Vater wohl nicht sehen konnte, sollte er nicht irgend etwas tun und dann schnellte sie auf ihren Vater zu durch den Nebel, aus dem sie irgendwann auftauchen würde. Sie war leicht geduckt und wollte ihrem alten Herren einen Leberhacken verpassen, sollte er sich die Blöße geben. Die Schülerin ging ein extrem hohes Risiko gerade ein, denn ihr war klar, ihre Besonderheit wird sich in kurzer Zeit auflösen.