Aloah liebe Userschaft des Eternal,

Wie die meisten wissen haben wir leider noch den Registierungsfehler. Für sofortige Freischaltung eures Benutzerkontos einfach auf unseren Discord joinen: https://discord.gg/UYWKvmYRBE

Ebenfalls könnt ihr ohne eine erfolgreiche Registrierung keine Foren sehen. =)


LG Euer Mainadmin
Minato aka Chris

Tor von Konoha

Bekannt für Zusammenhalt und seine zahlreichen erstklassigen Ninja, liegt das Ninja-Dorf in Hi no Kuni.
Benutzeravatar
Kojiro H Kishou
Beiträge: 1720
Registriert: Mi 10. Dez 2008, 13:02
Im Besitzt: Locked
Chakra: 1
Stärke: 1
Geschwindigkeit: 1
Ausdauer: 1
Ninjutsu: 0
Genjutsu: 0
Taijutsu: 1

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Kojiro H Kishou » Sa 12. Nov 2011, 09:01

Der Falke der zuvor vom Nara selbst zu Kazuma geschickt wurde, kehrte nun zu seinem Absender zurück. Hoch am Himmel kreisend suchte Konoha nach dem Nara ab. Es hatte sich inzwischen etwas verändert. Doch für den Falken, war es bestimmt ein geringers Problem, da dieser für gewöhnlich eine übermenschliche Sehkraft besass. Der Nara befand sich an Tor oder eben zwei Nara. Das verwirrte den Vogel zwar, aber sein Auftrag war nunmal den Brief dem Nara zu übergeben. Also begab er sich in den Sinkflug und landete schliesslich auf der rechten Schulter eines Naras. Ob es ein Kagebushin war oder nicht war eine andere Frage. Auf dem Brief war mit krakliger Schrift schwer zu erkennen das er an den Nara gerichtet war.
[font=Bradley Hand ITC]Oi Riko

Zu ersteinmal Entschuldige ich mich für meine Schrift. Ich schreibe nicht oft mit Links. Aber naja. Ich hoffe es läuft in Dorf. Bei mir jedenfalls schon. Ich bin mit den Genins bereits auf den Schiff. Der Captän ist zwar ein komischer Typ, aber was solls. Ich hab noch in Duas Unterstützung für Konoha angefragt. Vielleicht ist die schon eingetroffen oder nicht. Ich hab irgendwie das Gefühl für Zeit verloren. Zu den Wahlen ich hab am Ende des Briefes noch die Stimmen von uns gelistet. Und nimms mir nicht übel, aber ich denke du hast auch so schon genug in die Ohren. Darum ist die Wahl auf, auch ein mir gutbekannter Shinobi, gefallen. Und um auf dein PS einzugehen. Ich weiss nicht inwiefern [s]sich das mit den leichte[/s] sich das Umsetzen lässt, zumal mir eigentlich Geld fehlt für "Getränke" und auf weibliche Erdbewohner mache ich momentan eher ein schlechten Eindruck. Aber ich werds versuchen ;). So da ich dich nicht weiter mit meiner "linkshänder" Schrift nerven möchte füge ich einfach noch die Stimmen hinzu.

Shouta Ren -> Takamaru Yoshi

Shishi Inuzuka -> Takamaru Yoshi

Kazashi Yaseimi -> Rikojin Nara (schreibt man so oder?)

Kazuma Narukami -> Chiba Hyuuga[/font]
[align=center]There is no need for false gods...[/align][align=center]Bild[/align]
[font=Helvetica][align=center]Charakter : Kuchiyose : Clan[/align][/font][align=center]ZA[/align]

Nara Rikojin
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Nara Rikojin » So 13. Nov 2011, 10:15

Riko lauschte CHibas Worten und fand sich in seinen Sorgen bestätigt. Chiba war nunmal ein Charakter, der stets danach strebte stärker und besser zu werden. Riko selbst konnte sich in dieser Beziehung nciht ausklammern. Für den Nara äußerte sich diese Eigenschaft allerdings hauptsächlich in einem unersättlichen Wissensdurst, der ihn zu einem halbwegs intelligenten Wesen gemacht hatte, während die Kampfkraft zurückstecken musste. Chiba hatte sich hingegen kämpferisch zu einem Monster entwickelt, um es ungeschönt auszudrücken. Noch wagte der Nara nicht zu beurteilen, ob CHiba die Kräfte und Mächte, die er sammelte auch unter Kontrolle hatte. Vermutlich würde das erst die kommende Zeit zeigen. "Naja... du weißt ja, an wen du dich wenden kannst, falls das Netz nicht mehr selbst aufbekommst." Der Hyuuga wechselte seinen Bunshin mit einem weiteren Bunshin und war so bereit mit zur Kageresidenz zu schlendern. Gerade hatte der Nara wegen der Aktion Chibas grinsend einen Schritt in Richtung des Tores getan, da kam eine weitere Person des Weges, die Riko gut kannte. Minorus Erscheinen machte das Grinsen Rikos noch ein kleines Stückchen breiter. "Minoru! Freut mich dich zu sehen." Minoru berichtete, dass der Sarutobi -das einzige Ratsmitglied, welches den Angriff überlebt hatte- auf dem Weg nach Kirigakure war und damit für alle weiteren Planungen nicht zu berücksichtigen war. Rikos Enttäuschung hielt sich in Grenzen. Nach der langen Abwesenheit Minorus hatte er mit einer solchen Nachricht fast schon gerechnet. "Schade. Aber vielen Dank dafür, dass du ihn aufgesucht hast." Wie immer war der Genin zurückhaltend. Selbst als er seinen Sensei um Rat wegen eines Jutsus bat klang es fast so, als wolle er einen Gefallen einfordern. Dabei war Riko doch genau für solche Fragen da! Zudem machte es ihm zunehmend Spaß Chiba und Minoru bei deren Entwicklung zuzusehen und zu helfen, wo er konnte. Zugegeben hatte er auch an Kushiro Gefallen gefunden. Wenn sich das Chaos etwas gelegt hatte, würde er den Jungen fragen, ob er denn schon -oder besser noch- einem Team zugeteilt war. "Klar, können wir machen, Minoru. Ich wollte gerade mit Chibas Bunshin zur Residenz um die Wahl zu Ende zu bringen. Aber ich würde sagen, ich lasse einfach einen Bunshin hier, dann kann er sich voll und ganz auf dich konzentrieren!" Schnell formte der Nara ein paar Fingerzeichen und aus einer Rauchwolke trottete ein zweiter Riko. Eine Hand in der Hosentasche, die andere leicht winkend begrüßte er die Anwesenden und sein Original. Unterbrochen wudre die Szene von lauten Flügelschlägen, die erst verstummten, als ein Falke auf Rikos Schulter landete. Sofort begann das prächtige Tier sein Gefieder zu putzen und wartete darauf, dass Riko den Brief entnahm. Der Nara überflog die Nachricht, die sein zweitweise gehbehinderter Freund ihm geschickt hatte und kommentierte sie mit einem breiten Grinsen und einem Satz. "Perfekt, noch mehr Teilnehmer, an der Wahl! Der nächste Kage sollte sich darüber Gedanken machen so etwas wie Spesengelder für Konohas Reisende locker zu machen, wenn ich das hier lese." Was damit gemeint war lies Riko einfach Mal im Raum stehen und wandte sich sofort wieder seinen beiden Schülern zu. "Dann würde ich sagen: Chiba, wir machen usn auf den Weg. Minouru, du zeigst meinem Bunshin, was du drauf hast!"

    ---> Original zur Residenz des Kagen


Kushiro Atama
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Kushiro Atama » So 13. Nov 2011, 17:52

Der Nara war sichtlich nicht gestört von Kushiro´s zugegebener weiße etwas komischen Reaktion. Auf jeden Fall gab der Shinobi Kushiro mehr als genug Informationen, die ihm dabei helfen sollten die Aufgabe zu erledigen. Doch als erstes würde es wohl das beste sein der Nahrungskolonne entgegen zu gehen, schließlich wusste ja nur Kushiro und die paar Handwerker wo das Lager war. Kushiro richtete sich wieder in die Richtung seines Auftraggebers. Danke, ich denke jetzt sollte ich genug Information haben. Kein Problem das zu mir nicht verraten willst um was es geht. Geht einen Genin[1] schließlich nichts an. Aber jetzt muss ich glaube ich langsam einmal los. Danke für deine Hilfe, und richte Chiba aus, das ich mich schon auf unser nächstes zusammentreffen freue. Na dann, ciao! Als Kushiro sich in Richtung des Tores umdrehte, fiel ihm erst auf, das es merkbar kühler geworden war, ja fast schon kalt. Er wusste nicht warum, doch der junge Shinobi verspührte das verlangen, sich umzudrehen. Er fragte er sich, ob er diesen Shinobi wohl noch oft sehen würde. Dann bemerkte er unwillkürlich, dass sein Auftraggeber und Chiba verschwunden sind. Hmmmm, wo der wohl hin ist? Wahrscheinlich sind sie woanders hingegangen. Ich frage mich ob das, was sie da besprechen wirklich so wichtig ist. Als Kushiro weiter ging, fielen seine Blicke hauptsächlich auf die umliegenden Häuser, die bei genauerer betrachtung, zum großteil wohl nicht mehr bewohnbar waren, bis sie komplett restauriert wurden. Bei diesem Gedanken musste er an seine Eltern denken. Ob sie wohl noch immer weg sind, oder ob sie vielleicht nur spazieren waren, und jetzt gemütlich zu Hause sitzen. Doch gezwungener weiße musste er diesen Gedanken verwerfen, denn er musste seinen Auftrag zuerst erledigen. Das Wohlergehen des Dorfes hat höchste Priorität. Plötzlich sah er, einen Bettler am Rande eines Hauses sitzen, die Schlacht hatte wohl sein Haus zerstört. Der alte Mann war eingehüllt in Lumpenfetzen, und Kushiro konnte sich vorstellen, wie kalt es für ihn wohl sein musste. Als der Wind in die Richtung des Bettlers wehte und die Lumpen sich an seinen Körper anlegten, sah man erst, wie ernst die Situation, für viele aus dem Dorf ist. Kushiro griff in seine Hosentasche, und nahm ein paar Yen raus, die vom Einkauf übrig geblieben waren. Er ging ein paar Schritte auf den Bettler zu, und warf das Yenstück vor ihm hin. Der Bettler blickte langsam und sichtlich geschwächt erst auf die Yen und dann auf Kushiro, und man konnte eine schwaches Lächeln von den Lippen des alten Mannes ablesen. Danke junger Herr! Ich danke ihnen. Kushiro lächelte ihn an und ging mit einem guten Gefühl im Bauch, weiter auf das Tor zu. Die Männer, die die Nahrungskolonne geführt haben, blickten sich schon fragend um. Als Kushiro dann auf sie zukam und sie begrüßte, konnte man sehen, dass sie eigentlich mit einem älteren Shinobi gerechnet hatten. Was ist, habt ihr etwa geglaubt der Hokage persönlich holt euch ab? Kushiro behandelte die Männer genauso, wie die Handwerker, nach dem Motto: „Klappe halten und mitkommen.“ Der junge Shinobi deutete den Männern, dass sie ihm folgen sollten. Und wie die Handwerker folgten die Männer mit offenen Mündern Kushiro´s befehlen. Mund zu, es zieht. Kushiro ging los, und die verblüfften Männern folgen ihm. Kushiro beschleunigte seinen Schritt und ließ die Männer ein Stück hinten. Na los, kegt mal einen Zahn zu, ich hab nicht den ganzen Tag Zeit!
--> Straßen von Konoha
[1] Bitte reagiere darauf so, dass dein Charakter weiß, dass ich Genin bin. Bis jetzt denkt ewr ja ich sei Chuunin.

Benutzeravatar
Natsuki
||
||
Beiträge: 5306
Registriert: Mo 12. Jan 2009, 15:52
Im Besitzt: Locked
Discord: iKirin#0001
Vorname: Natsuki 'Ruby'
Nachname: Tendo
Alter: 16
Größe: 1.62 Meter
Gewicht: 54 Kilogramm
Stats: 30/38
Chakra: 2
Stärke: 4
Geschwindigkeit: 7
Ausdauer: 7
Ninjutsu: 5
Genjutsu: 0
Taijutsu: 7
Passiver Statboost: +50% Chakraverbrauch
Lebenspunkte: 100
Abwesend?: Nein

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Natsuki » Di 22. Nov 2011, 11:57

Rikojin meinte resignierend zu dem Chunin, dass er ja wüsse an wen er sich wenden könne wenn er das Netz einmal nicht mehr aufbekommen solle. Zu allem Glück von Chiba kam ihnen nun Minoru entgegen. Der Chunin hatte sich schon gefragt, ob sein zweites Teammitglied wohl auch den Angriff überlebt hatte. Nun fehlte nur noch die Chunin Momo und dann hatte ihr gesamtes Team den Angriff überlebt. Die Uchiha Ayuka die ja eine Teamleiternebenposition übernehmen hätte sollen war ja nicht mehr am Leben wie der Chunin wusste. Minoru berichtete das Keji Sarutobi - ein "Ratsmitglied" - auf dem Weg nach Kirigakure sei und für alle Planungen nicht berücksichtigen zu seien. Minoru meinte, dass er Rikojin wegen dem Jutsu fragen wolle, das er von ihm aufgetragen bekommen hatte. Er brauche aber einfach den Rat des Naras um die Technik zu lernen. Rikojin meinte, dass sie das machen könnten. Er wolle zwar selbst gerade mit ihm - Chibas Bunshin - zur Hokageresidenz gehen, um die Wahl zu einem Ende zu bringen. Aber er würde einfach einen Bunshin hierlassen, damit Minoru mit ihm reden könne. Nachdem er den Bunshin eraschaffen hatte landete ein Falke auf bei dem Nara. Rikojin meinte, dass es perfekt sei, da dieser Falke noch mehr Teilnehmer gerade ihre Stimmen abgegeben hätten. Rikojin meinte, dass sie sich auf den Weg machen sollten, und Chiba sagte mit einem Grinsen: Ich will nicht der Grund sein, warum wir uns hier noch allzu lange aufhalten sollten. Achja - wenn's dir nicht ausmacht, würde ich mich freuen, wenn du mir ein bisschen allgemein bei den Ninjutsus hilfst, nachdem wir als Team einmal einen draufgemacht haben. Die Wortwahl des Chunins war ziemlich ungewöhnlich, doch nach allem was passiert war brauchte auch der Chunin einen Ausgleich der ganzen Ereignisse durch eine soziale Komponente mit Personen denen er vertraute - und so ironisch es klang, obwohl Chiba das Dorf Konoha selbst ziemlich egal war, so gab es hier doch die Personen die ihm etwas bedeuteten. Riko, sein Sensai und gleichzeitig seine Vertrauensperson, die mehr über ihn wusste als seine eigene Mutter. Misaki, die zwar nichts von seiner Abstammung wusste, aber ihn dennoch als Person vollkommen so aktzeptierte wie er war. Ein Grinsen erschien auf Chibas Gesicht bevor er mit Rikojin gemeinsam in die Richtung der Hokageresidenz ging...

TBC: Kageresidenz

[hr]
OUT: Sorry, das ich so lange mit dem Post gebraucht hab <.< Ich hatte ne schlechte Postphase für den Bunshin <.<

Minoru
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Minoru » Mi 23. Nov 2011, 10:02

Als ihn sein Sensei dann auch noch breit angrinste, wusste er wirklich nicht, wie er sich fühlen sollte. An- oder ausgelacht...? Er freue sich den Genin zu sehen, fände es schade, dass der Sarutobi nicht weiter zur Verfügung stand. Er bedankte sich sogar dafür, dass Minoru das getan hatte. der Junge nickte nur ganz leicht. Er war gerade definitiv nicht in der Stimmung für überschwängliche Freuden oder tolle Umgangsformen. Er war müde und irgendwie etwas kraftlos. Nach außen hin sah man das nur durch die schwarzen Augenringe, die sich um seine Augen zogen und die Blässe, die er an den Tag legte. Aber es war gut, keiner seiner Teamkameraden hatte ihn drauf angesprochen... er hatte weiterhin seine Ruhe und musste sich nicht mit irgendwelchen halb gelogenen Aussagen retten.
Als der Genin dann nach seinem Jutsu fragte, stimmte ihm Rikojin zu. Er würde selbst mit Chiba zur Residenz des Hokage gehen und ihm einen Bunshin hierlassen. “Stimmt... ihr seid ja beide für diese Wahl da aufgestellt...“ murmelte Minoru leise vor sich hin. Er hatte Rikojin gewählt. Gleichzeitig vermutlich seine beste Entscheidung, aber vermutlich auch eine der schlechteren. Dadurch würde sein Sensei immerhin einiges an Zeit einbüßen, die ursprünglich für sein Team gedacht war... aber damit konnte er leben. Gerade war ihm eh nicht so sehr nach Gesellschaft zumute. Egal welche Gesellschaft das war. Und da er Chiba nicht mal kannte, war er ja nicht mal in seinem Team „unter Freunden“.
Rikojin formte nun das Fingerzeichen, eine Rauchwolke erschien und ein zweiter Nara trat hervor. Er begrüßte kurz die Anwesenden, Minoru nickte ihm nur kurz zu. Dann kam auch noch ein Falke oder so etwas ähnliches hinzu, der dem originalen Riko einen Brief überbrachte. Riko grinste nur noch breiter und meinte, dass es wohl noch mehr Teilnehmer an der Wahl geben würde. Dann gab der Sensei endlich das Startsignal, er wolle sich mit Chiba auf den Weg machen, Minoru selbst solle seinem Bunshin dann mal zeigen, wegen was er hergekommen war. Auch Chiba wollte nun losgehen, er schien auch fröhlich. Etwas das Minoru gerade mal so gar nicht nachvollziehen konnte... und auch nicht wollte. Eigentlich wollte er nur seine Ruhe und vielleicht irgendwas, das er bedenkenlos kaputtschlagen konnte. Das wäre vermutlich die beste Kompensation der ganzen Anstrengung, die man dem Genin geben konnte. Als dann sein „Restteam“ etwas entfernt war, drehte er sich zu dem Rikojin-Bunshin und schaute ihn nach wie vor irgendwie ausdruckslos und „fertig“ an. Er war ja auch erschöpft, hierfür musste es aber so oder so noch reichen. Irgendetwas sinnvolles musste er einfach zusammenbringen, sonst konnte er seinen Stirnschutz gleich abgeben und das Shinobidasein wortwörtlich an den Nagel hängen.
“So... ja, wie gesagt, kleine Wissenslücke hab ich noch... am besten zeig ich dir kurz was ich mir ausgedacht hab...“ Er drehte sich zur Seite. Neben dem Dorftor, auf der Innenseite, stand immer dieses kleine Häusschen in dem gerade irgendwelche Shinobi Wache halten mussten. Es war einfach da gewesen, ohne dieses kleine Konstrukt wirkte der Wegabschnitt hier gerade sehr leer. Warum also nicht? Minoru ging ein paar Schritte darauf zu und hockte sich daneben. Er kritzelte mi seinem Finger eine kleine Zeichnung, nicht 100%ig genau, aber ausreichend, neben sich, schaute einen Moment lang darauf und konzentrierte sich dann. Er atmete kurz tief ein, formte die Fingerzeichen für sein quasi neu erfundenes Jutsu und schlug dann seine Hände auf den Boden, um das Chakra auch richtig hineinzuleiten. Er hob den Blick, während er vorsichtig aus Erde die Grundmauern eines kleinen Häusschens hochzog. Erst in aller Ruhe und Genauigkeit die Rückseite, dann die Seitenwände nacheinander und dann schon das Dach, das zugegebenermaßen etwas schief aussah, weil er improvisieren musste. Seine Zeichnung gab das zwar her, aber es war nun mal nicht er absolute Standardaufbau. Die beiden Seitenverlängerte er schräg, bis sie sich trafen, es war also kein Spitzdach, sondern eher eines mit einer Kante in der Mitte oben. Dafür war es vorn offen. Hier erstellte Minoru nun eine halbhohe Mauer, die den „Tresen“, oder wie auch immer man diese Abstützbank auch nennen will, darstellen sollte über den die hier stationierten Wachen meistens hingen. Als das Grundkonstrukt stand, konzentrierte er noch etwas mehr Chakra hinein und veränderte auf der einen Seite die Erde noch ein wenig. Er erstellte eine kleine Erdtür, durch die man bequem das Haus betreten konnte. Bequem war hier natürlich eher metaphorisch gemeint, diese Tür war aus Erde und dementsprechend träge undstörrisch. Man musste schon etwas Gewalt anwenden, um sie aufzuziehen. Minoru erhob sich nun wieder und drehte sich leicht zu seinem Sensei. Er schnaufte leicht, das war immerhin nicht gerade einfach für ihn gewesen und hatte auch ein ganzes Stück Chakra von ihm eingefordert, auch wenn er gerade ausgeruht war, theoretisch gesehen. Man sollte jetzt auch nicht vermuten, dass er hier gerade mal in einem kurzen Moment das Haus errichtet hätte. 10-15 Minuten hatte der Prozess gerade mindestens gedauert... eher sogar noch einige Minuten obendrauf.
“Okay... jaaa, ich weiss es ist hässlich und zu klein. Da passen auch höchsten 7... vielleicht 8 Leute rein... aber das ist auch eher für den Wachposten, der hier vielleicht wieder hin soll, gedacht. Mal aber zu meiner Frage... ich wollte das ganze etwas größer machen, sodass man das vielleicht als Lagerhalle oder so nutzen kann... ich hab nur keine Ahnung von Statik, ob das 4 Wände außen reichen, um das Dach dann zu tragen... das wollte ich eigentlich dazu fragen. Ihr Nara sollt ja angeblich die schlausten Köpfe Konohas sein.“ Ja, ein kleiner Seitenhieb. War aber nicht mal böse gemeint von Minoru, das war ihm einfach so herausgerutscht. Allerdings änderte sich sein Gesichtsausdruck nicht, er blieb irgendwie so starr, in sich gezogen, fertig. Jetzt wartete er erst einmal auf die Antwort seines Sensei, eventuell war ja auch alles falsch gewesen und die Welt brauchte diese Technik nicht. Möglich war das ja. Er würde sich das auch selbst zutrauen... dann hatte er eben einfach mal seine Zeit sinnlos verplempert für irgendeinen Mist, der unwichtig war. Wäre ja nicht das erste Mal.

Selbsterfunden
Name: Doton: Hinan no Jutsu („Erdversteck: Jutsu der Zuflucht“)
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: C-Rang
Element: Doton
Reichweite: Nah
Chakraverbrauch: Variabel
Voraussetzungen: Doton: Doroku Gaeshi, teilweise Vorüberlegung/Plan
Beschreibung:
Ein relativ einfaches und doch teilweise chakraintensives Jutsu zur Unterstützung. Wie auch beim Doton: Doroku Gaeshi erschafft man hierbei Erdmauern, allerdings diesmal mehrere und zu einem anderen Zweck. Durch gezieltes Verformen der Erde und das Erschaffen mehrerer Erdmauern kann man mit diesem Jutsu ganze Häuser erschaffen, was natürlich dementsprechend viel Chakra in Anspruch nimmt. Man kann allerdings auch kleinere Gebilde schaffen.
Die Erdmauern sind hierbei in etwa so dick wie Hausmauern, in ihrer Mitte befindet sich jedoch weichere Erde, die hauptsächlich gegen Naturgewalten oder starke Temperaturen (Regen, Kälte, Hitze,...) dämmen und schützen soll. Deshalb ist dieses Jutsu auch prinzipiell einfacher anwendbar als das Doroku Gaeshi.
Selbst nach dem Formen von 4 Fingerzeichen benötigt man mindestens noch den gesamten Post in dem man die Technik anwendet, um alles ordnungsgemäß zu errichten. Diese Häuser haben in etwa dieselbe Haltbarkeit wie entsprechend groß gebaute Steinhäuser.
Desweiteren kann man von sich erstellte Gebäude mit einem Chakraverbrauch, der 50% des ursprünglich eingesetzten Chakras entspricht, völlig reparieren. Dazu müssen lediglich noch ein paar der Grundmauern stehen. Das Gegenteil kann man auch bewirken, durch einen geringen Chakraimpuls, der nur vom Erbauer des Gebildes Wirkung zeigen kann, zerfällt das gesamte Gebäude oder nur bestimmte Teile davon zu feiner Erde und verbindet sich mit dem Erdboden, sodass man nur noch sehr wenige Anzeichen des Jutsus erkennt.
Das Jutsu ist nicht im Kampf einsetzbar.
Sehr geringer Chakraverbrauch: Eine einzige Erdmauer oder eine provisorische Tür (durch das Material ist sie relativ schwer zu öffnen und reagiert auch nur sehr träge) wird hierbei erschaffen. Mit diesem Chakraverbrauch nimmt man lediglich kleine Korrekturen an seiner Konstruktion vor.
Geringer Chakraverbrauch: 3 Erdmauern, die zusammen ein „Zelt“, das zu einer Seite hin geöffnet ist, bilden, werden erschaffen. --> Platz für 4 Personen nebeneinander
Mittlerer Chakraverbrauch: Eine Hütte mit einem großen Raum, einem Spitzdach und einer einfachen Tür wird errichtet. --> Platz für 8 Personen

Nara Rikojin
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Nara Rikojin » Mi 30. Nov 2011, 17:14

Gespannt sah Rikos Bunshin Minoru zu. Dieser machte sich mit einer Engelsgeduld daran ein Jutsu zu wirken. Der Jounin hatte noch nie gesehen, dass man für einen Technik des Erdelementes eine solche Reihe an Vorkehrungen und dazu noch eine so große Menge an Zeit benötigte. Von Doton Ninjutsuka war er es eher gewohnt, dass innerhalb kurzer Zeit Mauern und Stacheln überall aus dem Boden ragten und die Gegend nach einem Kampf generell sehr umgegraben aussah. Umso neugierger machte es ihn, was der Genin eigentlich vor hatte. Schon bei der provisorischen Zeichnung am Boden dämmerte es dem Nara. Minoru machte sich tatsächlich daran ein Häusschen zu konstruieren. Aufmerksam folgte Riko jeder Handbewegung, jeder langsam empor wachsenden mauer und schließlich dem Dach. Am Ende stand eine passable Behausung, die sicherlich nicht von einem Stararchitekten geschaffen wurde, für den ersten Versuch aus dem Nichts allerdings alle Erwartungen des Nara übertraf. Als Minoru fertig gesprochen hatte trat Riko wortlos an das Gebilde heran, prüfte alle Kanten, klopfte die Mauern nach Hohlstellen ab. "Astreine Arbeit. Das ganze jetzt also als Halle für mehrere Personen..." Es war dem Nara schon anzusehen, dass ihn der intellektuelle Anreiz gepackt hatte. In den Himmel blickend lehnte er sich an das Bauwerk, kramte in Gedanken nach allen Informationen der Statik, die er greifbar hatte. Irgendwo hatte er irgendwann Mal etwas über Statik gelesen, die Inhalte konnt er nun -dank seiner naratastischen Intelligenz- noch einigermaßen abrufen. "Bei der Statik geht es um Kraftflüsse in Materialien. Die Kraft entsteht durch die Masse des Bauwerkes selbst, sowie durch äußere Einflüsse wie Wind, anlehnende Gebäude und so weiter. Es gilt das einfache Prinzip, dass überall dort wo viel Kraft fließt auch viel Material sein sollte um die Kraft aufzunehmen." Der Nara kniete sich auf den Boden, nutze wie Minoru vorhin die Erde um eine Skizze zu malen. "Wir bauen zuerst ein Gerüst, dass die Kräfte der Halle aufnehmen soll. Hierfür verwendet du mögichst komprimierte Erde." Der Nara zeichnete sechs Punkte auf den Boden. "Hier sollen Säulen stehen, von denen das Dach getragen wird. gehen wir von einem Langdach aus, so kommen auf die Säulen Querbalken, sodass Kreuze entstehen entlang derer die Kraft abfließt. Damit die Kraft auf die Säulen gerichtetist müssen die Querbalken eine Neigung nach oben haben. Dort wo sie sich oben treffen, dort wird auch die hauptsächliche Masse des Daches aufgelegt." Es folgten Linien, die die Punkte miteinander verbanden, an den Kreuzungspunkten befanden sich nun die Stellen, an denen das Dach befestigt werden konnte und auf denen es aufliegen sollte. "Die Masse des Daches ist genau die, die wir auffangen möchten. Die Waände an sich sind selbsttragend, wenn wir nur deren eigene Masse und keine äußeren Einflüsse betrachten. Dank dieser Bauweise solltest du nicht einmal Säulen in der Halle benötigen, solange du die Bereiche -in meiner Zeichnung die Punkte- im Gegensatz zum Rest der Wände verstärkst. Schritt Nummer zwei ist das Festmachen der Wände gegen Wind, oder andere Einflüsse, die eine Kraft von der Seite an die Wand aufbringen. Wir stezen also wieder an unseren krafttragenden Ounkten an. Diese stützen wir zur Seite hin." Riko malte weitere Striche an die Seite um die Stützen zu verdeutlichen. "So viel zur Statik! Meinst du, dass du eine ausreichende Chakrakontrolle und vor allem genug Chakra parat hast, um die Halle zu errichten?"

[spoil]Bild[/spoil]

    out:
      Du hast ja keine Ahnung, was du mit "Statik" ausgelöst hast. ;) Ich war wegen meines Ingenierstudiums kurz davor eine Abhandlung hin zu klatschen. Allerdings wird Riko kaum diese Kenntnisse haben, deswegen habe ich es jetzt stark geschmälert.

Minoru
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Minoru » Mi 7. Dez 2011, 10:05

Das Haus stand, darüber war Minoru schon überaus froh. Doch sein Sensei überprüfte, wie fas vorauszusehen, erst einmal alle Kanten und Wände. Vermutlich suchte er nach Baufehlern im Konstrukt, Minoru schätzte aber, dass er hier keine gemacht hatte. Er war sich sogar relativ sicher, keinen Fehler begangen zu haben. Es sah zumindest nicht ganz so schlecht aus, wie er es sich in groß vorgestellt hat. Völlig verblüfft stellte Minoru dann fest, dass sein Sensei ihn lobte.“Astreine Arbeit“, meinte er, war jedoch sofort mit den Gedanken woanders. Der Genin konnte aus seinem Gesicht nicht ablesen, ob er jetzt genau über die Statik nachdachte, oder sich möglichst plausible Gesetze der Physik hervorkramte. Sicher konnte er aber sagen, dass der Nara gerade verdammt stark darüber nachdachte. Rikojin lehnte sich an das Haus, wobei Minoru die Augen leicht zusammenkniff. Natürlich wusste er, dass das Haus halten würde, aber sicher konnte man sich bei so was ja nie sein. Und dann begann der Unterricht auch schon...
Der Nara fing an zu erzählen, dass die Statik sich generell mit den Kraftflüssen innerhalb von Materialien befasst. Diese entstehen durch das Gewicht des Gebäudes selbst und äußere Einflüsse jeglicher Art. Er fasste es einfach zusammen: da, wo viel Masse ist, muss auch viel Material sein. “Okay... das heißt also, dass ich etwas dickere Wände für eine ganze Halle brauche, um sie stehen zu lassen. Obwohl... so viel dicker müssen die ja gar nicht sein, wenn die Wände höher sind, was ja irgendwie normal ist, dann brauch ich ja nicht noch mehr davon, dann wiegen die ja schon mehr...“ Er machte sich so langsam seine Gedanken zu dem größeren Konstrukt, und es nahm zumindest eine grobe Form in seinen Gedanken an, mit denen er schon einmal ein paar kleinere Planungen anstellen konnte. Während Minorus Gedanken jetzt schon rasten, kniete sich der Nara hin und fing anscheinend ebenfalls zu zeichnen an, und erklärte sogar noch nebenbei, was er sich dazu dachte. Minoru hockte sich neben Rikojin und starrte auf die gleich entstehende Skizze, während er versuchte sich alles zu merken, was gleich folgen würde.
Schritt eins: Das Grundgerüst für die gesamte Konstruktion. Minoru sollte dazu möglichst komprimierte Erde verwenden. Aber das machte er sowieso überall, um auch eine ordentliche Dämmung zu schaffen, mit der das Haus einige Zeit überleben konnte.
Schritt zwei: Nun folgten 6 Punkte, die der Nara in einem Rechteck anordnete. Er erklärte, dass dort die Säulen stehen sollten, die das ganze Tragen würden. Mit ein wenig Kreativität würde Minoru die einfach direkt an die Mauer mit anhängen, dann wurde die zusätzlich gestützt, und das Dach blieb trotzdem stehen. Der Nara machte jedoch keine Pause in seiner Erklärung, die für Minoru jetzt langsam schwer verfolgbar wurde. Er meinte, dass Querbalken für ein Langdach sinnvoll wären, und über diese Kreuzungen würde dann die entstehende Kraft abfließen können. Allerdings müsse Minoru die Querbalken auch leicht neigen, damit sie sich oben treffen würden, damit die Kraft auch wirklich abfließen kann.
Schritt drei: Die Erklärung zog sich nun weiter, er meinte, an diesen Punkte konnte man die Masse des Daches, die ja aufgefangen werden sollte, auflegen. Rikojin erklärte, dass die Wände eigentlich selbsttragend seien, solange man ohne Außeneinflüsse rechnete. Er meinte weiterhin, dass Minoru nicht mal Säulen benötigen würde, wenn er diese Bereiche mit den Punkten verstärken würde. Minoru nickte nur kurz, gähnte aber auch einmal. Er schlug sich schnell die Hand vor den Mund. “Gomen...“ Natürlich war es ihm nicht langweilig, nein, aber es war verdammt schwer, mit den Erklärungen Wort für Wort mitzukommen. Immerhin war er tierisch übermüdet, was man am wesentlichsten an den tiefen Augenringen erkennen konnte, die sein Gesicht „zierten“.
Schritt vier: Abstützen gegen äußere Einflüsse. Das war einfach. Stützbalken außen, fertig. So musste eine einfache Erklärung sein! Minoru nickte nun nochmal kurz, schüttelte kurz seine Finger aus und rieb sich dann noch mal schnell die Augen. Natürlich war er müde, aber er konnte jetzt sowieso nicht schlafen, und er würde jetzt auch nicht schlafen wollen, immerhin hatte er nur in der kleinen kurzen Ruhepause von vorhin schon einen Alptraum gehabt... da musste er gar nicht weiter versuchen, zu schlafen. Vielleicht später, wenn der ganze erste Stress verdaut ist, dann konnte er sich wieder voll auf sein körperliches Wohl konzentrieren.
Jetzt musste er erst mal fertig werden mit diesen Informationen. Man konnte ihm deutlich ansehen, dass sein Hirn förmlich rauchte. Das war verdammt viel Wissen für so einen kurzen Zeitraum, aber die Skizze half ihm es halbwegs zu verstehen. Als würde er zweifeln, fragte Rikojin aber noch nach, ob Minoru denn genügend Chakrakontrolle und Chakra an sich besaß, um das hin zu kriegen. “Das...naja, ich werds merken. Chakrakontrolle dürfte eigentlich eher weniger das Problem sein. Aber ich kann ja aufhören, wenn ich merke, dass ich nahezu kein Chakra mehr hab. Glaub ich jedenfalls... dürfte aber reichen! Ist eigentlich nicht so anspruchsvoll vom Chakraverbrauch her, weil ja nur komprimierte Erde in den Wänden ist und keine festeren Steine...“ Minoru grinste einfach mal leicht, es war geschauspielert, aber echt genug, um jemanden zu täuschen. Irgendwie war er ja dazu verpflichtet, jetzt etwas sinnvolles zu tun, er hatte ja schon die letzten paar Tage genügend „gefaulenzt“, oder zumindest keine sonderlich großen Arbeiten verrichtet.
Wieder starrte er auf die Zeichnung und malte sie daneben noch einmal selbst auf, leicht verändert. Anstatt der Kreise zeichnete er nur Halbkreise auf die Innenseiten der Wände, er hoffte, dass das funktionieren würde. Er atmete tief durch, und versuchte ruhig und konzentriert zu bleiben, und nicht allzu sehr an sich selbst zu zweifeln. Langsam formte er die ihm nun schon bekannten Fingerzeichen, konzentrierte sein Chakra gleichmäßig und legte dann die Hände auf den Boden, direkt neben seine eigene Skizze. Er würde die direkt nutzen, um daraus ein kleines Modell zu basteln, das würde immerhin weitere Erklärversuche erleichtern. Er starrte förmlich die Skizze in den Boden, konzentrierte sich stark auf die einzelnen Linien im Boden, um die Wände auch richtig hochzuziehen. Langsam erhoben sich in etwa 30 Zentimeter hohe Wände. Minoru kniff das rechte Auge zusammen, weil er merkte, dass er die Säulen vergessen hatte. Langsam aber kontinuierlich zog Erde an den Wänden nach oben und bildete an den Wänden diese Halbkreise, die er gezeichnet hatte. Es waren sozusagen halbe Säulen, die direkt mit den Wänden verbunden waren. Er atmete einmal schwer aus. Es war nicht anstrengend vom körperlichen Aspekt her, eher schwierig das eben gehörte so umzusetzen. Zusätzlich die Müdigkeit...allmählich breitete sich in seinem Kopf ein leises Hämmern aus. Aber er konnte hier ja nicht einfach so Schluss machen! Er leitete weiter Dotonchakra in den Boden, manipulierte die Erde weiterhin und zog somit die Querbalken zurecht, die damit kleine Dreiecke ergaben, auf denen man dann wohl das Dach abstellen konnte, oder besser gesagt abstützen konnte. “So, das müsste eigentlich...ahh nein, Stützen vergessen...“ Er hatte seine Hände noch auf dem Boden und leitete zusätzlich Chakra in die Erde, die sogleich in kleinen Strahlen an die Ecken des Konstrukts „floss“, um als kleine Außenstützen zu fungieren.
Leicht erschöpft atmete Minoru aus, genau in diesem Moment donnerte das vorher noch leise hämmern in seinem Schädel wesentlich lauter und er kniff kurz die Augen zusammen. “Sollte... fertig sein. Passt das so? Das Dach mach ich jetzt mal dazu nicht, sonst kann man ja nicht mehr reingucken...“ Das kleine Modell hatte ihn höchstens 5 Minuten gekostet, es war ja nicht soo schwer, immerhin konnte er ja schon mit dieser Methode ein passables Haus bauen. Die größten Probleme hatte Minoru aber immer noch mit den Querbalken, die verdammt schwer zu konstruieren waren. Er musste sie ja genau in der Mitte miteinander kombinieren, und das klang in der Theorie irgendwie einfacher.

out: joa... nochmal sry, dass ich so lange zum Posten gebraucht habe

Nara Rikojin
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Nara Rikojin » Mi 7. Dez 2011, 19:52

Das Dotonelement war schon etwas ganz besonderes. Gerade weil es so vielseitig war. In der Defensive konnte man mächtige Wälle in die Höhe ziehen, in der Offensive ganze Lawinen auf den Gegner loslassen. Hinzu kamen zahlreichende unterstützende Funktionen, wie sie Minoru gerade vorführte. Die Technik, die er gerade entwickelte würde unendlich viel mehr wert sein, als ein A-Rang Offensivjutsu. Er konnte den Wiederaufbau Konohas massiv unterstützen und war damit zumindest in Rikos Augen höher angesehen als irgendein mächtiger ANBU, der bewaffnet mit einem gigantischen Arsenal an Techniken tatenlos um das Dorf schlich und auf Gegner wartete. "Ich freue mich schon drauf in ein paar Monaten durch die Straßen Konohas zu ziehen und hintereinander alle neuen Kneipen zu besichtigen." Ob es wohl überall Eröffnungsangebote geben würde? Falls ja würde es ein feuchtfröhlicher und dazu noch billiger Abend werden. "Aber..." Rikos Blick blieb an der nicht vorhandenen Skyline Konohas hängen. Es würde noch einiges an Mühe kosten all das wieder zu errichten, was einst das Bild Konohas ausgemacht hatte. Hinzu kam, dass nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Angreifer wieder auftauchten. Auf jeden Fall mussten sie das nächste Mal organisierter vorgehen, doch hoffentlich würde es erst gar nicht so weit kommen. "...das dauert wohl noch ein wenig." Seufzend nahm Riko einen Apfel von einem vorbei fahrenden Marktkarren. Gedankenverloren sah er seinem Schüler zu und aß dabei sein Abendessen. Der frische Geschmack tat gut, auch wenn er kaum bis ins Bewusstsein vordringen konnte. Dem Nara war es ganz recht, dass Minoru so eigenständig und konzentriert arbeitete, so konnte er seinen eigenen Gedanken nachhängen. Das Original war wie so oft in letzter Zeit in Diskussionen verwickelt. So musste eben das Duplikat herhalten um die Geschehnisse der letzten Stunden gründlich zu überdenken. Fetzen von Flammen, Trümmern und schreienden Leuten flogen vor seinem inneren Auge vorbei. Bilder vom Lazarett, Yoshi und Kazuma, schließlich die Handwerker, die technisch ausgefeilte Kräne errichteten. Das erste Mal, als Riko aus seiner Gedankenwelt auftauchte hatte Minoru sein Modell schon beendet. Riko stellte erstaunt fest, dass nicht viel Zeit vergangen sein konnte. Der Genin war trotz der Müdigkeit, die langsam ganz sicher auch ihn überkommen musste verdammt schnell. Bei dem Tempo sollte man den Bau der echten Halle schon bald in Angriff nehmen können. "Mir fällt noch etwas ein. Ich könnte dich beim Bau unterstützen. Während dem Hochziehen der Mauern und dem Aufsetzen des Daches ist die Konstruktion am instabilsten. Ich könnte ein paar Schattenschnüre spannen um alles zu stabilisieren, damit du die Halle in aller Ruhe fertigstellen kannst." Rikos Blick wanderte gen Himmel. Lange würde die Sonne nicht mehr oben stehen. Allerdings waren die Schatten während des Sonnenuntergangs am Zahlreichsten vorhanden. "Wenn wir es heute noch wagen wollen, dann sollten wir es jetzt tun." Auf Kommando machte sich ein Gähner locker, der den Nara grinsen lies und ihn an seine Müdigkeit erinnerte. "Ich würde aber aus Rücksicht auf dich auch auf morgen warten." Riko zwinkerte seinem Schüler zu.

    --> Platz vor der Residenz des Hokagen

Senji Akimichi
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Senji Akimichi » Do 8. Dez 2011, 20:38

CF: Residenz des Hokage

Senji erschien mithilfe des Shunshin no Jutsu am Tor von Konohagakure. Er schaute sich zuallererst die Schäden an. Takamaru hatte also nicht gelogen, es war wirklich schlimm. Aber zumindest war das Tor wieder einigermaßen intakt. Senji hatte sich ja angeboten den Wall erstmal wieder herzurichten soweit es geht. Und daran würde er sich auch halten. Der Akimichi begutachtete die Mauer, an einigen Stellen war sie komplett eingerissen, an anderen wiederum war sie noch intakt oder ansatzweise beschädigt. Es war wirklich grauenhaft zu sehen wie sehr dieses schöne Dorf in Mitleidenschaft gezogen war. Aber Senji schöpfte wieder neue Hoffnungen, immerhin hatten sie nun einen Hokage. Auch wenn nicht jeder begeistert schien wie Takamaru und Rikojin. Aber die Zweifel würden sicher beiseite gelegt. Senji glaubte daran das der Hokage Takeru seinen Kumpel Takamaru in das Dorf aufnehmen würde und der Nara hat ja alles weitere dem Kage überlassen. "Diese Menschen können sehr stur sein, aber niemand ist so ein Dickkopf wie dieser Jounin von Yoshi. Unglaublich wie er sich immer aufspielt. Na hoffentlich nimmt Mutter es ihm nicht übel wenn er heute abend vor unserer Tür steht.", dachte sich Senji und musste grinsen. Er hatte Taka ja angeboten heute nacht im Hause der Akimichi zu schlafen. Und die Akimichi-Familie kannte ja größtenteils Takamaru. Und Senjis liebe Mutter war nicht wirklich immer sehr über den sturen Bock von Shinobi erfreut. Senjis Mutter war in dem Sinne besonders weil sie wie er eine schlanke und bildschöne Frau war. Und da sagt man das molig nicht aktraktiv wäre. Aber Senji war ehe eine Ausnahme unter den Akimichi, weil er so schlank und durchtrainiert war und dennoch nichts an seiner Schlagkraft verloren hat sowie die Techniken seines Clans wunderbar umsetzen kann. Senji stand nun direkt an der Mauer und sah sich die Struktur an. Wie stellte er das am besten an? Er musste die Sache noch über die Bühne bringen bevor die Nacht hereinbrach was bald der Fall sein würde. Und das war ein Problem. Aber Senji dachte nicht besonders kompliziert. Er ging einfach zu einem freien Stück und sah sich den Abstand genau an. Glücklicherweise beherrschte Senji das Doton und konnte damit Mauern hochziehen. Auch wenn er das Doton vergleichsweise erst kurz beherrscht, hat er es bis auf das B-Rang gemeistert. Daher sollte es möglich sein seine Erdfreisetzung zu benutzen um große Teile der Mauer wie es vorher war wieder herzustellen. Senji schlug seine Hände zusammen und konzentrierte Chakra. Aus seinem Mund kam Schlamm raus und an der Stelle wo der Schlamm auftreff zog sich eine sehr dicke Mauer hoch. "Doton: Doryu Heki!", die erste Mauer war fertig. Senji sah sich sein Werk an und nickte zufrieden. Das sollte ausreichen um die fehlenden Mauerstücke zu ersetzen. So zog Senji weiter von Lücke zu Lücke und benutzte das Doryu Heki. Komplett schaffte er die runde nicht, das war klar. Senji hatte nicht soviel Chakra wie Takamaru. Bei der 12ten Anwendung machte er schon schlapp. Er ging leicht in die Knie und atmete tief durch. "Oh Mann, keine Ahnung wie das Taka-kun macht, wie soll man das nur durchhalten? Ich muss wohl aufdrehen, sonst hab ich nichts erreicht." , mit diesen Gedanken krammte er in seiner Tasche herum und holte eine grüne Pille raus. Es handelte sich um die Spinat-Pille. Sie steigerte die Stärke des Anwenders enorm aber auch sein Chakra. So konnte Senji noch etwas länger weitermachen. Er schluckte die Pille runter und schon spürte er wie sehr die Wirkungen in seinem Körper sich bemerkbar machten. Chakra umhüllte ihn und steigerte seine Ausdauer. Sofort machte er weiter, solange er noch die positiven Wirkungen hatte, die von der Pille ausging. Immerhin hatte diese Pille auch einige Nachteile. Und bald waren die auch spürbar. Aber da war Senji mithilfe seines Doton schon weiter voran gekommen. Aber dann ermüdete er, und noch weitere Pillen würde er sich nicht einwerfen, sonst erging es ihm wie Takamaru. "Puh... das sollte erstmal reichen. Na dann werde ich mal nach Hause gehen und mich um meinen Gast kümmern.", sagte er sich müde und dennoch zufrieden und ging die nun dunklen Überreste der Straßen entlang. Seine Arbeit war für heute getan.

TBC: Anwesen des Akimichi-Clan

Jutsus:

[jutsu]Doton: Doryu Heki[/jutsu]

Ausrüstung:


Mukiwara Sumiyaka
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Mukiwara Sumiyaka » Sa 10. Dez 2011, 20:34

CF - [Hi no Kuni ~ Meer] Hafenstadt Duas


Als sie endlich Duas erreicht hatten, warf Sumiyaka Anker und ging anschließend mit Ozu von Bord. Dort nahm sie den Aufzug, um die hohen Klippen nicht zu Fuß erklimmen zu müssen. Auch wenn es ihrem Gefährten leicht gefallen wäre von Stein zu Stein zu klettern, hatte die Medic wenig Lust auf eine solche Klettertour. Nicht, wenn es auch derart bequem ging. Oben angekommen hieß es die kleine Hafenstadt zu durchqueren. Dabei kam sie an einem Brunnen vorbei vor dem einige grünliche Brandspuren ihre Aufmerksamkeit auf sich zogen. Sumiyaka trat näher, bis ihr ein leichter Gestank in die Nase stieg und sie zurück zucken ließ. Zwar hatte sie den Eindruck, dass die Brandflecken bereits älter waren, doch biss der schwächer werdende Geruch immernoch in der Nase. "Hier muss richtiges Teufelszeug gebrannt haben", ging es Sumiyaka interessiert durch den Kopf. Es machte sie etwas traurig, nicht zu wissen was genau diesen Geruch verursacht hatte, doch kreisten ihre Gedanken bereits darum ein ähnliches Stinkgas zu entwickeln, sodass die Enttäuschung alsbald einem Hauch von Euphorie wich. Frohen Mutes machte sie sich, zusammen mit ihrem Begleiter dem Riesenfaultier Ozu, auf den Weg in Richtung Konohagakure.

Während Sumiyaka den Wald Hi no Kunis durchquerte und, wie sollte es auch anders sein, diverse Pflanzen sammelte die sich in der näheren Umgebung befanden, erblickte sie irgendwann eine schmale Rauchsäule über dem Wald. Verwundert blickte sie auf und realisierte, dass sich in eben diese Richtung Konohagakure befinden musste. Ein leichter Geruch vom Staub der Zerstörung stieg ihr in die Nase und im nächsten Augenblick war der Rauch auch schon verschwunden. Sumiyaka blinzelte. Hatte sie sich das gerade nur eingebildet? Sie ging davon aus. Immerhin, welcher Geisteskranke sollte schon Konoha zerstören. Und in der Nähe eines aktiven oder irgendeines anderen Vulkanes befand sich die Hauptstadt des Landes auch nicht. Wahrscheinlicher war es, dass sie die Fahne eines Lagerfeuers gesehen hatte. Vielleicht hatte der Besitzer eben jenen Lagerfeuers sie wahr genommen und die verräterische Feuerstelle gelöscht. Nichts desto trotz ging Sumiyaka weiter in die Richtung. Sie hatte schließlich nicht vor Ärger zu machen und der dunkle Umhang, der bis knapp über ihre Knöchel reichte, verdeckte ausreichend die Tatsache, dass es sich bei ihr um eine Kunoichi handelte. In sofern sie also nicht auf Wegelagerer traf, war sie zuversichtlich heil in Konoha anzukommen. Unbehelligt durchwanderte sie weiter den Wald und kam Stunden später an den Mauern der Stadt an. Da sie nicht genau wusste, in welche Richtung sich eines der Tore befand, wandte sie sich nach gut dünken zu ihrer Linken und schritt zuversichtlich die Mauer in diese Richtung ab. Irgendwann würde sie sicher ein Tor finden.

Sumiyaka und Ozu marschierten bereits seit einigen Minuten die Stadtmauer entlang, als die bis dahin massive Mauer in ein riesiges Loch mündete. Am ausgefransten Ende dieser blieb sie stehen, beugte sich neugierig nach vorn und starrte durch das Loch. Dahinter erblickte sie eine breite Schneise der Zerstörung. Trümmer und Gesteinsbrocken lagen überall, während sich links und rechts der Schneise nahezu intakte Gebäude befanden. Wenn auch manche von ihnen nur noch zur Hälfte standen. Weiter im Inneren der Stadt sah man arbeitsame Menschen unverdrossen die Zerstörungen beseitigen und die Stadt wieder aufbauen. "Hmm", knurrte Sumiyaka verwundert, zuckte dann mit den Schultern und machte sich weiter daran, dem Verlauf der Mauer zu folgen. Wenn dieser auch vorübergehend unterbrochen war. Ein vernünftiger Mensch hätte sich nun sicherlich gefragt, warum sie nicht das unfreiwillig entstandene 'Tor' nutzte, um sich Zutritt zur Stadt zu verschaffen und stattdessen weiter unbeirrt dem ursprünglichen Tor der stadt zustrebte. Der Grund war simpel. Würde sie sich ohne Vorsprache bei dem diensthabenden Wachpersonal ins Innere der Stadt begeben, etwas wovor sie normalerweise keinerlei Skrupel gehabt hätte, wäre für sie vermutlich innerhalb kürzester Zeit sehr ungesund geendet. Beachtete man, dass erst vor kurzem jemand versucht hatte, der Stadt Jahresringe zu verpassen. Auch wenn er dabei die Rundungen in seinen Kerben sträflichst vernachlässigt hatte. Sei es drum, wollte ein Shinobi Gast einer Stadt sein, sollte er sich entsprechend auch wie ein Gast benehmen.

Einige Minuten später erblickte Sumiyaka auch den ersten Menschen, seitdem sie Duas verlassen hatte. Es handelte sich hierbei offensichtlich um einen Shinobi des Landes, denn er erbrach sich unablässig gegen die Wand der Stadt. Zurück blieb ein dunkles Stück geflickter Mauer. Etwas angewidert von dem sich ihr bietenden Bild runzelte Sumiyaka die Nase und zog die Lippen kraus. Auch wenn es sich hierbei um ein durchaus eindrucksvolles Jutsu handelte, beschloss die Medic für sich, es niemals erlernen zu wollen. Gefesselt von dem Schauspiel blieb Sumiyaka stehen und sah dem Fremden eine Weile bei der Arbeit zu. Irgendwann war dieser jedoch zu erschöpft und machte sich auf den Weg zurück in die Stadt. In angemessenem Abstand folgte sie ihm. Alsbald stand sie so vor dem eigentlichen und einzig wahren Tor Konohagakures und blickte die Wachen freundlich an. Diese ignorierten sie gänzlich und starrten finster Ozu entgegen, die Hand bereits an der Waffe. "Hoo, ganz ruhig, der Dicke ist friedlich", versuchte sie die Wachen zu beruhigen. Diese wandten jedoch lediglich ihren angriffslustigen Blick von Ozu auf sie. Beschwichtigend hob sie die Hände und fügte hinzu, "und ich bin es auch." Zur Gänze schienen sie ihr diese Nachricht nicht zu glauben, doch ließen sie zumindest vorerst von ihren Waffen ab. Bevor sie sich jedoch nach ihrem Namen und ihrem Begehr erkundigen konnten, schnitt ihnen die Schwarzhaarige bereits das Wort ab. "Was ist hier eigentlich passiert?", erkundigte sie sich neugierig und sah einem der Wachmänner über die Schulter und hinein in die noch immer mitgenommen wirkende Stadt. "Das ist nicht deine Sache", erwiderte man ihr barsch. Verwundert zog Sumiyaka die Augenbrauen hoch. So wie es aussah lagen hier noch immer einigen die Nerven blank. Umso erleichterter war sie, sich für den richtigen Eingang der Stadt entschieden zu haben. Nach einem längeren Gespräch mit den beiden Wachen, zu dem sich schon bald ein Dritter hinzu gesellt hatte, hatte Sumiyaka ihnen erklären können, dass sie, Ayame, aus Kumogakure stamme und seither auf Reisen sei. Sogar ein kurzes Gespräch darüber, wie schwierig es sein musste, sich einem fremden Land anzuschließen fand seinen Anfang, verlief sich jedoch im ungesprächigen Hi no Kuni Sand. Ein unbehagliches Schweigen setzte ein, während dem sich alle Anwesenden kritisch beäugten. Mit Ausnahme Sumiyakas. Während des gesamten Gesprächs wich das freundliche Lächeln das sie bereits bei ihrer Ankunft getragen hatte, nicht von ihrem Gesicht. Nach einem Räuspern des scheinbar Dienstältesten fuhr wieder Leben in die Wachleute und man einigte sich auf folgendes:

Während Ozu, das Riesenfaultier das zwar mindestens so faul wie riesig war und beim Gähnen gefährlich wirkende Zähne preis gab, vor den Toren der Stadt würde warten müssen (etwas, das Sumiyaka auch ohne eine Anordnung schon immer so gehandhabt hatte, auf diesen Umstand in dieser Situation jedoch nicht unbedingt hinweisen wollte), sollte einer der drei Wachmänner sie zur Residenz des Hokagen begleiten. Nachdem sie diesem vorstellig geworden war, würde sich heraus stellen, ob sie in der Stadt würde verweilen dürfen, davon gejagt oder ins nächst gelegene Gefängnis geworfen werden würde. Sumiyaka nickte zustimmend, verabschiedete sich von Ozu, gab ihm noch einmal Anweisungen sich artig zu verhalten und folgte dann dem ihr zugeteilten Shinobi. Dieser geleitete sie daraufhin in zügigen Schritten quer durch die Stadt. Dabei ließ er sie jedoch keinen Moment aus den argwöhnisch drein blickenden Augen.


TBC - [Konohagakure] Residenz des Hokage

Benutzeravatar
Natsuki
||
||
Beiträge: 5306
Registriert: Mo 12. Jan 2009, 15:52
Im Besitzt: Locked
Discord: iKirin#0001
Vorname: Natsuki 'Ruby'
Nachname: Tendo
Alter: 16
Größe: 1.62 Meter
Gewicht: 54 Kilogramm
Stats: 30/38
Chakra: 2
Stärke: 4
Geschwindigkeit: 7
Ausdauer: 7
Ninjutsu: 5
Genjutsu: 0
Taijutsu: 7
Passiver Statboost: +50% Chakraverbrauch
Lebenspunkte: 100
Abwesend?: Nein

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Natsuki » Mo 12. Dez 2011, 12:37

CF: Weg nach Konohagakure

Während der Chunin weiter auf dem Weg nach Konohagakure war, bekam Chiba alle Erinnerungen seines Bunshins mitgeteilt. Die Entscheidung von Riko war, das er beim Aufbau sicherlich irgendwo mithelfen konnte, wenn er erst einmal da war. EIn leises Seufzen drang aus der Kehle des Chunins. Konoha war ihm so wichtig wie einem Vogel der Dreck unter den Fingernägeln eines Menschen wichtig war. Er konnte aber trotzdem nichts gegen diese Tatsache machen, und wenn den anderen Leuten Konoha so wichtig war, dann konnte und wolte er nichts dagegen machen. Jeder sollte das tun, was ihm wichtig war. Das für ihn Konoah nicht so wichtig war - nunja, dagegen konnte er nichts machen. Ein leichtes Lächen trat auf Chibas Gesicht. Sein Weg war das was ihm wichtig war zu beschützen, und Konohagakure gehörte nunmal nicht zu den Dingen die er beschützen wollte. Er würde noch etwas finden, das es wert war beschützt zu werden. Und bis er das gefunden hatte, würde er weiter suchen und trainieren damit er stark genug war das zu beschützen was ihm wichtig war. Die Dunkelheit in ihm stellte ihn natürlich auf eine Probe, aber nur wenn er seinen Weg trotz der Dunkelheit weiter verfolgen konnte durfte er sich als stark genug ansehen, das er auch wirlich das beschützen würde, was ihm wichtig war. Das er ncoht nichts gefunden hatte, war entweder Ironie oder Schicksal, doch egal was es war, er war froh über diese Tatsache, auch wenn sie eigentlich etwas Negatives war.
Der Abend war hereingebrochen, als Chiba endlich am Tor von Konoha herankam. Die Mauer war immer noch beschädigt, doch hinter dem Tor leutete das künstliche Licht dem Chunin entgegen. Die Leute waren scheinbar noch immer am Arbeiten. Die Torwachen waren auch noch im Dienst, doch Chiba blieb gut 100 Meter vor dem Tor stehen. Wollte er wirklich zurück in das verfluchte Dorf, das immer noch das gleiche geblieben war in seinem Kern, auch wenn die Fassade sich verändert hatte. Er musste noch die Rolle mit der Leiche von Ayuka von Rikojin holen - da war nichts dagegen zu machen. Aber... warum sollte er nicht einen Bunshin schicken der sich als das Original ausgab? Dann konnte er später wieder weiter umherreisen und sein Training mit dem Juin fortsetzen - eine gute Idee. So erschuf Chiba einen Kage Bunshin der die Torwachen begrüßte die ihn dann nach einem kurzen Check in das Dorf ließen. Der Bunshin ging somit weiter nach Konoha hinein zur Kageresidenz - denn dort würde Rikojin sicherlich irgendwo zu finden sein...

TBC: Kage Bunshin: Hokageresidenz

Minoru
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Minoru » Mo 12. Dez 2011, 16:19

Während Minoru an dem Miniaturhaus herumwerkelte brabbelte sein Sensei irgendetwas vor sich hin. Normalerweise hätte Minoru jetzt aufmerksam zugehört oder sich Notizen gemacht, aber nicht heute. Er musste sich für diese Technik viel zu sehr konzentrieren, als dass er einfach mal Rikojins Worten lauschen konnte. Und so müde wie er war, konnte er erst recht keine 2 Sachen gleichzeitig machen. Als er fertig war und mit einigen Schweißperlen auf der Stirn aufsah, erkannte er einen überraschten Ausdruck im Gesicht seines Lehrers. Er hatte garantiert nicht damit gerechnet, dass Minoru so schnell fertig sein würde! Er selbst hatte daran ja auch große Zweifel gehabt, diese Querbalken machten Minoru völlig fertig, weil es ihm schwer viel sich auf 4 Punkte gleichzeitig zu konzentrieren.
Rikojin meinte nun, dass er Minoru auch unterstützen könnte, also beim Bau der Halle. Die Konstruktion sei am instabilsten, wenn die Mauern hochgezogen und das Dach aufgesetzt würde. Mit seinen Schatten könnte er alle stabilisieren, um Minoru etwas mehr Ruhe zu verschaffen. “Das wäre echt hilfreich... bei den Mauern brauch ich allerdings noch keine Hilfe, die tragen sich eigentlich ganz gut selbst. Die Querbalken da oben sich dann schon eher ein großes Problem... wäre günstig, wenn ihr die irgendwie festhalten könntet.“ Ja, Minoru war wieder ins Siezen zurückgefallen. Irgendwie war ihm das grade lieber... so konnte er etwas Distanz zwischen sich n die Geschehnisse in Konoha bringen, auch wenn das eher wenig zu seiner Beruhigung beisteuerte. Rikojin starrte in den Himmel und meinte, dass sie es jetzt gleich probieren sollte, wenn sie es denn heute noch wagen wollten. Minoru schaute zweifelnd auf sein Miniaturkonstrukt. Dann sagte sein Sensei jedoch den Satz, der seine Einstellung zu dieser Thematik völlig veränderte. Nach einem kurzen Gähnen des Genins meinte der, er würde aus Rücksicht auch noch bis morgen warten. ein kurzes Zwinkern vergrößerte Minorus neue Einstellung sogar noch.
“Pffff... als ob ich müde wäre...kann doch eh grade nicht so richtig schlafen. Außerdem. Ich muss auch mal irgendwas machen... ich häng dem Team ja ewig hinterher. Ihr Zwei habt euch ja schon für diese Wahl aufstellen lassen, während ich draußen rumgerannt bin und jemanden gesucht hab. Nicht gerade optimal. Wobei... beim ersten Training hab ich ja auch ziemlich zurückgehangen. Also nach wie vor, die alte Situation. Also... aber, naja, wir könnten ja erst mal eine kleinere Version der Halle probieren... in richtiger Größe kracht mir das Teil zusammen.“ Minoru nickte kurz und ging dann ein Stück weiter, wo er die kleinere Halle problemlos errichten könnte. Von der Größe würde die jetzt in etwa irgendwo zwischen dem Haus, dass er vorher errichtet hatte liegen und der richtigen Halle, wie sie später dann mal sein sollte. Minoru hockte sich wieder hin und kritzelte sich die Skizze von eben nochmal in die Erde. Er brauchte einfach eine gewisse Vorlage, sonst würde das schief gehen. “Hmm... ich hab da noch eine Idee, vielleicht klappt das ja, Moment!“ meinte er zu Rikojin, zog ein Kunai und ging ein Stück vor. Er stellte sich mitten in das Grundstück, auf dem er die Halle ausprobieren wollte. Er drehte sich hektisch im Kreis und suchte nach Anfangspunkten. Es sah beinahe so aus, als würde er versuchen sich das Haus bildlich vorzustellen, in all seinen Facetten. Er kratzte sich wieder zweifelnd am Kopf, nickte dann kurz ging zu einer der Ecken, die er sich mental aufgebaut hatte und ritzte dort ein Kreuz in den Boden. Gebückt und das Kunai auf den Boden gedrückt lief er jetzt in einem Rechteck herum. Er zeichnete sich die Halle einmal auf, er ritzte einfach die Grundmauern in den Boden. Überall dort, wo später eine Säule sein würde machte er wieder ein großes Kreuz. Zu guter Letzt lief er dann noch quer und zeichnete sich die Querbalken auf. Das hatte weniger praktischen Sinn, als geistigen. Er musste sich vergegenwärtigen, dass er das schaffen konnte. Er war sich da nämlich nicht ganz so sicher.
Nun lief er wieder zu Riko, nickte kurz und setzte sich dann im Schneidersitz hin. Vorsichtig und darauf bedacht, nichts falsch zu machen, formte er die Fingerzeichen und schlug dann beide Hände auf den Boden. Allein die Vorbereitung dauerte jetzt gute fünf Minuten, solange würde erst mal nichts passieren, er musste sein Chakra erst gut verteilen und sich darauf konzentrieren, wie genau das Haus entstehen sollte. “Okay... angefangen wird mit den Mauern... stück für Stück, am besten ich mach die Stützsäulen gleich mit rein, dann wird das später nicht so ein Gefummel.“ Man hörte lautstark, wie er die Zähne aufeinanderbiss und ein gewaltiges Gähnen unterdrückte. Er würde jetzt nicht müde werden! Oder sein! Er musste sich auf die Halle konzentrieren, und das nahm er verflucht ernst. Und irgendwie hatte es sein Sensei unbeabsichtig, davon ging Minoru zumindest aus, geschafft ihn zu motivieren. Er mochte es nicht, wenn man ihm Schwäche unterstellte. In diesem Falle die Müdigkeit. Er war motivierter, mehr als die ganzen letzten 24 Stunden. Er konnte jetzt irgendwas erreichen! Auch wenn es nur die Bewunderung seines Sensei-Bunshins war. Aber das musste fürs Erste ausreichen.
Nach knapp einer Viertelstunde standen dann die Mauern, die mit den Säulen verbunden waren. Minoru atmete schwer aus. “Jetzt brauch ich Hilfe... jetzt sind die Querbalken dran.“ Minoru wartete kurz, bis Rikojin irgendein positives Zeichen von sich geben würde, dann schloss er wieder die Augen und verformte das Chakra im Boden. Seine Haare hingen ihm schon ins Gesicht, man sah ihm deutlich an, dass ihn das gewaltig anstrengte, allerdings hatte er noch genügend Chakra, um die Halle fertigzustellen. Zumindest ging er fest davon aus. Um sich das Ganze zu erleichtern erschuf er zwei Querbalken auf einmal, die leicht geneigt von diagonal gegenüberliegenden Seiten aufeinander zuliefen. Somit musste er nicht ganz so genau mit den Balken sein, sondern konnte sie einfach ineinander übergehen lassen. Dabei gab es eine Situation, bei der ihm fast einer der Balken abstürzte. Die Verbindung zu den Mauern löste sich, bröckelte etwas ab und der Balken verrutschte leicht. Mit einem leicht erhöhten Chakraaufwand verband er den Balken, bevor er abstürzen konnte, trotzdem würde man das laute Knirschen der Erde hören. Minoru schwitzte dabei noch mehr, immerhin war das für ihn unglaublich schwer. 10 Minuten mindestens brauchte er alleine für ein paar dieser Streben, dann kam die andere Seite dran. da er zwei auf einmal erschuf, würden sie sich trotz starker Schwankungen selbst tragen und nicht einbrechen, die zusätzliche Hilfe des Nara dürfte aber auf jeden Fall positive Auswirkungen auf die Dauer der ganzen Prozedur haben.
Nachdem die Querbalken festgemacht waren, würde Minoru noch „schnell“ die äußeren Stützen erschaffen. Dann war auch schon das Dach dran. “Jetzt wirds spannend... hoffentlich rutscht das Dach nicht runter... oder das ganze Gerüst klappt einfach zusammen...“ Minoru hatte ernsthafte Bedenken gegenüber seiner Konstruktion. Er hatte zwar alle Ratschläge seines Senseis befolgt, aber wer wusste schon, ob der wirklich Ahnung von dem hatte was er da erzählte? Minoru jedenfalls leitete sein Dotonchakra in die Konstruktion und schob mehr Erde vom Boden durch die Wände und ließ es dann schräg über den Kreuzungspunkten der Querbalken zu einem Dach entstehen. Er würde es einfach zu einem Langdach machen. Das war allerdings einfacher gesagt als getan, die Konstruktion misslang ihm etwas und es wurde eher ein Spitzdach, dass das auf den Mauern und den Querbalken aufsaß. Es hielt, noch zumindest. Minoru ließ sich nach getaner Arbeit einfach nach hinten umfallen und atmete schwer. Seinen vom Schweiß nassen Haaren und der Röte seiner Wange konnte man ablesen, dass er ziemlich am Ende war. Aber er war nicht mehr müde. Vielleicht kam das später wieder, aber jetzt gings erst mal. “Und... große Mängel?“ Eine kleine Aussparung vorne war in einer Mauern, in die die große Doppeltür, die er geplant hatte hineinpassen würde, aber das würde der Nara hoffentlich selbst herausfinden. Minoru schaute das Haus nicht mal an, er brachte seinen Körper gerade nicht mal in eine Sitzposition.

Shinmen Kira
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Shinmen Kira » Mo 12. Dez 2011, 18:55

CF: Shinmen Anwesen

[align=center]Auf dem Weg:[/align]

Kira und Riri hatten sich gerade von Tenjo verabschiedet. Dieser ging seiner Weg und würde tun, was er tun musste. Riri entschied sich also bei Kira zu bleiben, welcher schon ein kleines Stückchen vorgegangen war. Naja, ein paar Meter halt. Dann wandte er sich um und sah Riri auf sich zukommen. "Gut, kommt sie also mit mir mit", dachte er nur knapp und drehte sich dann wieder Wegrichtung um und setzte sein gehen fort. Sie ging also neben ihm her und wirkte etwas verlegen. Plötzlich begann sie zu stammeln und fragte irgendwie, ob er ihr beim Training helfen könnte. Kurz dachte Kira nach, "Ja, warum nicht? Was hast du dir denn so vorgestellt?", fragte er sie daraufhin und steckte die Hände in die Hosentaschen, während er gemütlich schlenderte. natürlich würde er wissen müssen, was sie denn überhaupt trainieren wollte. Die Vielfalt war offen. Auch war klar, das er ihr wohl kaum bei allen Sparten aushelfen können würde, wenngleich er es versuchen würde. Doch noch bevor sie Richtung Wald gehen konnten, kam ein Chuunin an sie heran. Er war eine der Torwachen und somit ein direkter Arbeitskollege von Okashii und Kira gewesen. "Hey Kira, ich hab Nachrichten für dich.", begann er sogleich zu erzählen, was Kira stehenbleiben ließ. "Okay, schieß los.", erwiederte er nur zog eine Augenbraue hoch. Was er wohl wollen würde? "Nun... Es ist schier unglaublich. Der Hokage ist zurück!", verkündete er mit großen Augen, während Kira immer noch nur fragend drein schaute, "Der Hokage?". Ein kurzer Moment der Stille sollte folgen, als der Chuunin erneut das Wort ergriff, "Ja, Senju Takeru ist wieder da! Ich dachte er ist tot... aber wie es aussieht ist er wieder da", sprach er etwas nachdenklich, während es Kira doch ein wenig von den Socken haute, "DER KYÛDAIME HOKAGE?!", sagte er etwas lautstark und schaute mit weit aufgerissenen Augen den Chuunin an. Man sollte wissen, das der Kyûdaime Hokage eine ganz besondere Bedeutung für Kira hatte. Ohne ihn, würde er nämlich nicht am leben sein. Nur weil er so gütig war und ihn, so wie seinen Opa aufgenommen hatte, konnte Kira überhaupt existieren. "Ach und noch ne weniger gute Nachricht, du übernimmst heute meine Schicht - der Hokage hat mir frei gegeben, HAHA!", lachend sauste dieser nun von dannen und würde sich vermutlich in eine Bar niederlassen, vielleicht sogar das Mad House, unwarscheinlich war es jedenfalls nicht. "Kyûdaime...", murmelte Kira nur und war immer noch völlig sprachlos, zumindest bis er registrierte, das er die dämliche Schicht übernehmen musste. "... und jetzt zum Tor oder was?! Na ganz geil", meckerte er los und blickte dann zu Riri. "Nun, wie es aussieht muss ich arbeiten. Willst du immer noch mitkommen? Ich kann dir sagen, spannend wird das nicht...", warnte er sie schonmal vor und würde, jenachdem wie sie sich entscheiden würde, mit ihr oder alleine zum Tor maschieren und sich um die Leute kümmern die rein wollten. Seine Unlust war ihm deutlich anzumerken, doch was sollte man machen? Einer musste den Job schließlich übernehmen. Noch immer kreisten seine Gedanken um den Hokagen, während er sich nun auf dem Weg zum Tor machte.

[align=center]Beim Tor:[/align]

Nach einem kleinen Marsch, kamen sie am Tor an und mussten feststellen, das auch hier noch einiges getan werden musste. Doch war das gerade nicht Kiras Problem, er würde darauf aufpassen, wer sich rein und auch raus bewegte. Wie immer ging er zu dem kleinen Häuschen, was sich an der Seite des Tores befand. Es war das Haus für den Wachposten, dort verweilte man, wenn man für die Torwache zuständig war. Also sowas wie das zweite Zuhause für Okashii und Kira. Er schloss dort die Tür auf und ging hinein. Im inneren war keine andere Wache zu sehen, also war es nicht unwarscheinlich, das bald noch jemand auftauchen würde. Für gewöhnlich waren mindestens Zwei Shinobi dort anzutreffen. "Hereinspaziert", wies er sie an und würde dann hinter ihr die Tür schließen. "Es ist etwas unaufgeräumt hier, also wunder dich bitte nicht", merkte er nur an und drückte somit noch eher etwas vorsichtig aus. Überall standen und lagen noch Schnapsflaschen rum und irgendwelche Magazine, so wie angefressene Brote und Reste von irgendwelchen Fastfood Bestellungen. Und natürlich ein großer Waschzuber, der für die Magie zuständig war, die in den heiligen Hallen der Torwache stattfand. "Ehm, ich habe keine Ahnung wie der Zuber hierher kommt", log er und wusste natürlich genau was sie damit anstellten. Riesige Bowlen herstellen oder einen Zaubertrank der Marke TJD Deluxe brauen, der dann auch den härtesten Kollegen aus der Angel zog. "Zurück zu deinem Training, was hast du dir vorgestellt?", sagte er und sprach Riri nochmal direkt darauf an, während er sich auf einen der vorhandenen Stühle setzte.

Riri Luna
Im Besitzt: Locked

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Riri Luna » Mo 12. Dez 2011, 19:51

Das kleine blonde Mädchen ging hinter Kira nach, der sie ja bei weitem überragte. Für Andere, also jemanden der sie nur aus der Ferne sah, muss das ein ziemlich lustiger Anblick sein. So ein riesen Kerl und eine klein etwas zierliche, bis auf ihre Oberweite natürlich, Blondine die hinter ihm her stolperte weil sie den Blick nicht von den Sternen – welche langsam hervorkamen – lassen konnte. Zum einen lag des daran dass sie die Sterne echt gerne hatte, aber vor allem sah sie nun zu ihnen auf damit es nicht ganz so auffiel das sie Kira ab und zu einen schüchternen Blick zuwarf. Langsam musste sie sich wirklich eingestehen, dass sie echt gerne Zeit mit ihm verbrachte. Selbst wenn sie nur in seiner Nähe war und er etwas anderes tat. Sie wusste dass sie etwas überreagierte, aber gerade konnte sie nichts dagegen machen. Auf die Frage von Kira, was sie sich den vorgestellt hat zum Trainieren, stockte Riri erst einmal. Das hätte ich mir mal vorher überlegen sollen – Peinlich !! „Uhm…gute Frage…“ murmelte sie etwas verlegen, aber mit einem Grinsen auf den Lippen. Weiter kam sie auch gar nicht, denn ein junger Mann kam auf die beiden zu. Riri kannte ihn nicht, Kira anscheinend schon, denn der Mann sprach ihn sofort beim Namen an. Er sagte er habe eine Nachricht, natürlich blieben die beiden stehen, auch wenn es für Riri eher gezwungener Maßen war. Höflich schwieg die kleine Blonde und ließ den Mann – der ihrer Meinung nach ziemlich unhöflich war, den er hatte sie nicht begrüßt, macht man eigentlich wenn man einem Mädchen begegnet – einfach mal reden. Die Nachricht die er überbrachte ließ nicht nur Kira erstaunt aus der Wäsche blicken, auch Riri traute ihren Ohren nicht. Wenn das mal nicht gute Nachrichten sind… dachte die Kleine erfreut. Plötzlich schrie Kira erfreut auf, er schien wohl erst jetzt geschnallt zu haben das der Hokage der neunten Generation gemeint war. Erschrocken zuckte Riri zusammen und stolperte ein paar kleine Schritte zurück. Als Kira sich wieder einigermaßen beruhigt hatte verkündete der Fremde das Kira seine Schicht übernehmen sollte. Riri war immer noch sauer auf den Fremden da er sie weiterhin einfach ignorierte. So klein bin ich nun auch nicht…. dachte die Genin verärgert, ließ sich aber nichts anmerken, zumindest hoffte sie das man nichts sah. Kira schien, genau wie sie selbst auch, nicht gerade begeistert zu sein jetzt zu arbeiten, immerhin wollten die beiden ja trainieren, aber sei’s drum. „Ich komme gerne mit, vielleicht kann ich dir ja bei etwas helfen.“ Antworte sie Kira – auf die Frage ob sie ihn immer noch begleiten wollte – mit einem warmen Grinsen auf den Lippen. Gemeinsam machten sich die beiden also auf den Weg.
Da sie gerade in der Nähe des Tores waren, dauerte es nicht lange bis die beiden dort ankamen. Ordentlich aufgeräumt sah es hier gerade nicht aus, anscheinend waren die Aufräumarbeiten noch nicht bis hier her vorgedrungen. Sie folgte dem Chunnin zu einem kleinen Häuschen an der Seite des Tores. Kira ging durch die Türe und Riri folgte ihm nachdem er sie aufforderte. Erst traf die Kleine mal der Schlag, es war ziemlich aufgeräumt – milde gesagt. Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Ihr seid wohl nur Jungs oder?“ kicherte sie, meinte das aber nicht böse. Überall lag Fastfood und Alkohol herum und man musste aufpassen wo man hin stieg um nicht zu fallen. Natürlich durschaute Riri Kiras Lüge und grinste ihn an. „Hmm…ich bräuchte dringend etwas Ausdauer Training und im Umgang mit Waffen will ich mich auch verbessern.“ Meinte sie etwas nachdenklich. Dann kramte sie, anstatt sich wie Kira zu setzen, in den kleinen Schränken – was vielleicht etwas unhöflich war aber nur wenn man nicht wusste was sie vorhatte – endlich fand sie auch was sie suchte. Müllsäcke. Sie riss sich einen Müllsack runter und fing an den Mist und Müll – leere Flaschen und anderes – einzusammeln. „Das hier kann man ja fast schon als Training ansehen, bevor man wo drüber fällt, sozusagen Bewegungstraining.“ Meinte sie lächelnd. „Aber glaub bloß nicht dass ich das alleine machte.“ Fuhr sie frech fort – wenn sie alleine waren, war sie gar nicht so schüchtern, zumindest nicht mehr so – und reichte ihm auch einen Müllsack. „Du bist sicher auch nicht ganz so unschuldig an dem Chaos.“ Meinte sie lächelnd, drückte ihm den Müllsack in die Hand und machte weiter.

Benutzeravatar
Seiji Masamori
||
||
Beiträge: 1069
Registriert: Sa 16. Jan 2010, 02:59
Im Besitzt: Locked
Vorname: Seiji
Nachname: Masamori
Alter: 25 Jahre (Ansho 31)
Größe: 1,77 Meter
Gewicht: 72 Kilogramm
Stats: 50/50
Chakra: 6
Stärke: 8
Geschwindigkeit: 8
Ausdauer: 10
Ninjutsu: 10
Genjutsu: 0
Taijutsu: 8
Lebenspunkte: 200
Abwesend?: Nein

Re: Tor von Konoha

Beitragvon Seiji Masamori » Mi 14. Dez 2011, 14:10

[align=center]CF:Pub zur roten Laterne[/align]

Der Meister der Dunkelheit kehrte nun also auf der Suche nach seinem alten Freund zurück in seine Heimat Konoha. Etwa 100 Meter über dem Boden öffnete sich das Portal zu der Welt des Meidou. Der Masamori trat aus der Dunkelheit heraus , seine Augen auf ein verwüstetes Konoha-Gakure gerichtet. *Minato....bis hierhin reicht also deine Zerstörungswut schon...., ich werde dich aufhalten und mit dir zusammen im Nichts für immer aus dieser Welt verschwinden. Dies wird das letzte Kapitel von Sherutas Geschichte sein, die Phalanx der Jinchuuriki hat versagt ...ich habe versagt und doch solange die Dunkelheit und das Licht meine Verbündeten sind, solange mein Körper noch einen Funken Leben ins sich trägt werde ich bereit sein mit Dir bis ans Ende zu kämpfen.* Seiji machte einen Satz aus dem Meidou heraus und landete zwischen den Bäumen des Waldes , unweit von Konoha entfernt. Das Portal und somit der Zugang in die vollkommene Welt der Dunkelheit schloss sich einen Augenblick später hinter Ihm. Vor Ihm entdeckte der Herr und Gebieter von Ansho nun eine Ihm bekannte Person, der Junge Anwärter der Dunkelheit Chiba Hyuuga erschuf einen Doppelgänger seiner Selbst der sich weiter in das Dorfinnere bewegte. Seiji setzte sich ebenfalls in Bewegung und blieb auf gleicher Höhe wie der Chuunin stehen, er legte diesem seine Hand auf die linke Schulter und verweilte einen Moment. "Was zögerst du? Die Dunkelheit leitet dich immer....mein Freund , was hält dich davon ab in deine Heimat zu ziehen? Ist es die Sorge das du hier nur unnötig deine Zeit verschwendest oder ist es etwas Anderes? Du musst mir hierauf nicht antworten, denn die Dunkelheit die uns verbindet hat bereits unseren Pfad auf dem wir uns bewegen auserwählt und so kehre ich zurück in meine alte Heimat Konoha und treffe hier auf dich Chiba..." Der Meister der Dunkelheit lächelte kurz , bis sein Blick sich wieder verfinsterte und er ersteinmal stumm in Richtung des Dorfes starrte. *Etwa ein Jahre war ich nun nicht mehr als Gast in Konoha, das weckt Erinnerungen, Kanjiro , Hinata....und Sensai Takeru, wie würdet Ihr entscheiden wenn Ihr diese Entwicklung mitbekommen hättet , würdet Ihr eurem Freund , nein eurem Bruder die Stirn bieten und Ihn vernichten? Ist dieser Weg die einzige Rettung für diese Welt? Ich konnte Hinata nicht vor der drohenden Dunkelheit schützen , selbst war ich einer Macht verfallen die mich viel , nein Alles kostete und jetzt stehe ich hier vor unser aller Zuhause , einer in Trümmer liegenden Heimat und frage nach dem Sinn dieser Zerstörung....diese Welt muss ins Gleichgewicht zurück geführt werden und genau diese Aufgabe wird ein Duranin erfüllen.* Seiji schaute nun kurz zu Chiba. "Lass Uns doch gemeinsam ins Dorf gehen, mich interessieren die neusten Ereignisse, ich kenne nur einen Mann der eine solche Zerstörung heraufbeschwören kann und dann einfach verschwunden ist, weist Du etwas darüber? Wer führt jetzt dieses Dorf? Ich habe vernommen das Konoha ohne einen richtigen Führer war seid Ryuuzaki Yagami sich dem Schutz einer höheren Macht verschrieben hatte und das Dorf verlassen musste...." Der Masamori senkte kurz seinen Kopf. *Ryuu mein alter Freund, auch deine Stärke werden wir benötigen ehe das Ende kommt, ich hoffe du weist wohin dich deine Füße tragen werden.* Der Meister der Dunkelheit setzte seine Kaputze auf und hüllte seinen ganzen Körper nun in einen Mantel. Nach dieser Aufruhe , wollte er nicht unbedingt viel Aufmerksamkeit erregen, das Auftauchen eines weiteren und vorallem so hochrangigen und bekannten Nuke Nin würde sicherlich nicht ganz so zugunsten des Masamori ausfallen, wesshalb er beschloss mit Chiba zusammen sich auf direktem Weg beim Oberhaupt des Dorfes zu melden, falls ein Solches überhaupt vorhanden war. Der Herr von Ansho lief vorran, sollte Chiba sich entscheiden Ihn zu begleiten würde er die Dunkelheit in seinem Inneren stärken und die Ausbildung des jungen Mannes übernehmen, es war an der Zeit das die Dunkelheit sich aus dem Verborgenen heraus verschwand und aktiv am Rad des Schicksals drehen würde. Die schützenden Laubbäume würden die Beiden schnell hinter sich lassen, das Haupttor des Dorfes war bereits in Sicht. Unzählige Handwerker waren zu sehen, das Dorf war ohne Zweifel im Wiederaufbau, doch waren die Shinobi stark genug einen weiteren Angriff zu überstehen? Ihre Mauern waren bereits gefallen und würden ihre Herzen verzweifeln , der Wille des Feuers unter gehen war es wirklich das Ende für Konoha-Gakure, nein das Ende für das ganze Reich des Feuers und schon bald das Ende der ganzen Welt. Unter seinem Mantel lag das ubai toru , die mächtigste Waffe der Dunkelheit verborgen , ohne das von Außen etwas sichtbar wäre legte der Masamori seine rechte Hand an den Schwertgriff, er wusste nicht was Ihn im Dorf erwarten würde, also war vorsicht geboten ,denn selbst wenn seine Absichten gut waren , wusste er nicht auf welche Antwort er unter den Menschen des Dorfes stoßen würde. Er hatte nicht vor zu kämpfen , doch würde er seine Heimat nicht als Gefangener betreten , die Leute hier hatten zudem genug andere Probleme. Die Stäbe der Dunkelheit waren alle am Rücken des Mannes zu sehen, trotz Mantel war dies recht auffällig, unbemerkt ist Dorf zu kommen war demnach eher unmöglich. Immerhin war sein Chakra bekannt und würde sofort von der Barriere des Dorfes erkannt werden.


Zurück zu „Konohagakure no Sato“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 13 Gäste