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Große Sandwüste [Umgebung]

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Seiji Masamori
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Re: Große Sandwüste [Umgebung]

Beitragvon Seiji Masamori » Sa 13. Jun 2026, 10:55

~Der Deal~

Natürlich wurde die dunkelhäutige Dame neugierig bei den Worten des mächtigen Mannes im Bezug auf die Rückgewinnung der Milleniumsgegenstände. Seiji sah Noctiris direkt in die Augen und fing an zu erklären. "Damals während der Entscheidungsschlacht gegen Amon. Nutzte ich einen Moment um eine Abmachung mit der Königin der Klingen einzugehen. Ich riskierte mein eigenes Leben zum Schutz ihres Sohnes und dafür ist sie mir etwas schuldig." Der eigentliche Deal besagte das er sogar Sex mit ihr verlangen konnte und sie musste es nicht nur über sich ergehen lassen sondern vollkommen mit machen. Die dunkle Seite des Masamoris machte ihrem Namen alle Ehre mit solchen Abmachungen. Doch bedeutete dies das unser Aspekt des Schicksals sogar dazu bereit war für das aegische Reich diese wertvolle Schuld einzusetzen? Ja alles machte den Anschein das es so war. Seiji lächelte daraufhin, die Beiden unterhielten sich über das Essen und allgemein die Mühe der Vorbereitungen die der Mann erneut auf sich genommen hatte. Für ihn war es durchaus Lohn genug die Zufriedenheit der hübschen Hohepriesterin zu genießen. Er war sich der großen Ehre durchaus bewusst das sie gerne Zeit mit ihm verbrachte. Vielleicht mochte dies für viele Andere nicht gleichwertig sein, aber der Masamori verstand deutlich wie viel sie ihm entgegen brachte. Unser Magister für Diplomatie hatte wahrlich aufrichtiges Interesse an seiner Kollegin, ihn faszinierte ihre Intelligenz, ihre Kultur und schließlich auch was sie als Person verkörperte. Daraus machte er auch kein Geheimnis. Eine gewisse Wissbegierde hatte sich ebenfalls eingestellt bei ihm und dieser fiel Noctiris erneut zum "Opfer" nun. Seiji seufzte ein wenig, nicht weil er ihr nicht zustimmte, sondern einfach weil er sich hätte viel früher auf die Fäden des Schicksals verlassen sollen. "Ich wusste es immer das jeder von uns ein bestimmtes Schicksal hat, einen vorgeschriebenen Pfad. Doch mit Amon und den Schöpfern versuchte ich Dinge selbst in die Hand zu nehmen...ein großer Fehler, wohl ähnlich wie die Aeger damals." Er schmunzelte. "Dank dem erwachten Vertrauen in die Götter fühle ich mich so leicht, als könnte ich all mein Talent für das Nutzen was mir vorherbestimmt ist zutun." Ja dies zeigte wie tief verwurzelt sein Glaube an die Götter mitlerweile war. Er vertraute ihnen und sie vertrauten augenscheinlich auch ihm, was seine Begegnung mit dem mächtigen Obelisk nur bewies. Die Beiden genehmigten sich den letzten Rest von ihrem gemeinsamen Mittagessen und dem leckeren Cocktail ehe der Masamori den Vorschlag machte das sie ihre Badekleidung auch ausprobieren konnten. Noctiris stimmte zu und dann ging es gemeinsam zum Wasser. Zuvor zog die Aegerin noch den Stoff vom Leib der nicht fürs Wasser geeignet war. An ihrem Körper nun sichtbar das weiße Bikini Oberteil welches zu ihrer ebenso weißen und mit goldenen Schmuckstücken verzierten Badehose passte. Noctiris war vorsichtig als sie nur die Zehen in das Wasser eintauchte. Aufgrund der hohen Umgebungstemperatur wirkte das Wasser außerordentlich kühl. Sie beschwerte sich auch sogleich über den Temperatur Unterschied. Seiji lächelte, sie wurde daraufhin aber mutiger und auch der Masamori begab sich ins Wasser. Besonders als er mit dem Unterleib die Grenze des Wassers überwand fröstelte es ihn ebenfalls. "Schon um einiges kühler als Draußen." Meinte er. Seine Hände berührten die Wasseroberfläche und er konzentrierte sich. Von einem auf den anderen Moment baute er eine Verbindung zur Welt der Dunkelheit auf. In einem großen Radius um die Beiden herum spiegelte das Wasser nun das Meidou wieder. Es war wie ein Schimmer in diese tiefe Welt der Dunkelheit hinein und doch sorgte dies automatisch für eine gewisse Anziehung. "Das hilft." Durch die Verbundenheit zur Dunkelheit wurde das Gefühl der Kälte ersetzt durch eine anziehende Wärme. "Habe das zugegeben nicht nur wegen der Wasserkälte getan." Sprach er offen und ehrlich aus, ehe er seinen Blick auf die dunkelhäutige Frau richten würde. "Jeder Teil des Landes, jeder Stein, jedes Wasser, jede Pflanze ist verbunden mit der Dunkelheit. Vielleicht lassen sich Antworten finden in ihrem Inneren, wenn die Geschichte des Landes gespiegelt sein kann im Ozean des Meidous." Seiji wusste nicht das Thoth über das Naturchakra die Geschichte des Landes bereits sehen konnte und das seine theoretische Idee ähnlich war. "Die Welt hat sich verändert, alle Welten, aber das Meidou ist noch immer gleich ..wenn auch zerüttet." Meinte er klar und ehrlich und die Spiegelung der Welt der Dunkelheit verflüchtigte sich. Das ihre Körper sich natürlich ans Wasser gewöhnen konnten. Seiji tauchte einmal unter und wieder auf, ehe er sich direkt zu Noctiris begeben würde. "Ich glaube hätte ich dich damals gekannt hätte ich versucht dich zu einer solchen Aktion zu überreden. Vielleicht im Schutze der Nacht und bei Mondschein eher." Meinte er und musste lachen, ja eine gewisse rebellische Seite hatte der Mann durchaus ebenfalls an sich. "Hättest du dich dazu verführen lassen?" Fragte er ein wenig spitzbübisch. Er wusste ja das Noctiris sich durchaus schon herausgeschlichen hatte.

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Re: Große Sandwüste [Umgebung]

Beitragvon Noctiris » Sa 4. Jul 2026, 23:08

Natürlich war Noctiris neugierig. Das war sie immer. Und zum Glück war Seiji auch gewillt, ihre Neugierde zu befriedigen. Sie nippte an ihrem Glas. Unabhängig vom Willen der Götter ist es immer sinnig, Deals zu haben, auf die man sich bei Bedarf einlassen kann. Aber vielleicht war genau dieser Deal ebenfalls durch die Götter beabsichtigt. Die Mileniumsgegenstände mussten zu diesem Zeitpunkt in den Händen der Familie sein. Doch dein Deal sorgt dafür, dass sie am Ende wieder in aegische Hände gelangen. Es scheint alles ineinander zu greifen. Genauso, wie es beabsichtigt zu sein scheint. sagte Noctiris ruhig und sie war sich sicher das es so kommen würde, wie auch Seiji es sich erhoffte.
Gemeinsam sprachen sie über die Vergangenheit des aegischen Reiches und schließlich entlockte das Gespräch dem Masamori ein Seufzen, gefolgt von einem Eingeständnis. Du hast deinen Weg verloren. Aber du hast ihn wiedergefunden. Die Götter haben dich erneut geführt und du hast zu mir und somit zu ihnen gefunden. Die Leichtigkeit die du spürst ist das Zeichen, dass du auf dem richtigen Weg bist. ermutigte Noctiris ihn lächelnd weiter zum aegischen Glauben. Die zwei beendeten ihr Essen und entschieden dann, sich ins Wasser zu begeben. Schnell hatte Noctiris jene Kleidung, die zu viel war, abgelegt, sodass sie wirklich nur noch ihre Schwimmsachen trug. Sie begab sich zum Wasser, nur um festzustellen, dass dieses wirklich kühl war. Seiji stimmte zu. Doch wenn sie beide ins Wasser wollten, mussten sie da wohl durch. Als die Wasserkante ihren Bauch berührte, fröstelte es auch die ehemalige Hohepriesterin, aber sie wich nicht zurück. Ebenso wenig Seiji. Sodass sie schließlich beide relativ weit im Wasser waren. Aber Noctiris nur so weit, dass sie noch gut stehen konnte und ihr Oberkörper weitesgehend oberhalb der Wasseroberfläche war. Plötzlich sorgte Seiji jedoch für eine Veränderung der Wasseroberfläche, sodass sich darin das Meidou spiegelte, welches Noctiris bereits kannte. Es war atemberaubend und die ehemalige Hohepriesterin spürte eine gewisse Anziehung dazu. Es ist wirklich wunderschön. kam es von ihr staunend. Seiji erzählte dann, warum er dieses Phänomen auch erschaffen hatte. Seine Erzählung brachte Noctiris leicht zum Schmunzeln. Thoth besitzt eine ähnliche Technik. Aber ich möchte zu nicht viel verraten. sagte sie und legte einen Zeigefinger an ihre Lippen, als Zeichen, dass sie darüber nicht sprechen würde. Sie würde nicht über anderer Leute Fähigkeiten berichten. Zumindest nicht, wenn es von ihren vertrautesten Personen war, wozu Thoth definitiv gehörte. Aber es ist schön, wenn etwas Beständig ist. Trotz der Veränderung um uns. So geht es mir auch mit den Göttern. Auch sie sind immer da und an meiner Seite, so lange ich meinen Glauben ihnen widme. Seiji tauchte plötzlich einmal unter, sodass er komplett nass war. Noctiris tat dies nicht. Es hätte sonst vermutlich auch ihre Schminke verwischt. Plötzlich zeigte sich jedoch die rebellische Seiji des Masamoris und seine Frage brachte Noctiris zum nachdenken. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. gestand sie dann. Ich habe mich aus dem Palast geschlichen, um etwas anderes zu sehen. Aber ich bin nie in Kontakt mit anderen dabei gekommen. Die Regeln, nach denen ich lebte, waren keine Bürden sondern Gaben, die mir geschenkt wurden zu meinem Stand. Ich war keine Gefangene. Ich war die höchste Priesterin. Jene, die nach den Göttern selbst, die heiligste Person des aegischen Reiches war. Ich denke nicht, dass ich irgendeinem Mann, nicht einmal dir, einfach so zu einem nächtlichen Ausflug gefolgt wäre. Das ich dieses Abenteuer hier und heute mit dir mache, liegt daran, dass sich die Zeiten geändert haben und somit wohl auch der Anspruch, den die Götter an mich haben. Mein Leben von damals ist nicht mehr verfügbar und lebbar, wie es einst war. Somit ändern sich die Regeln. Auch wenn ich mittlerweile immer mehr denke, dass manche Regeln durchaus nur Menschengemacht waren. Doch um deine Frage gänzlich zu beantworten: Nein, damals hättest du mich nicht zu soetwas überreden können. Und je nachdem, welch Stand du damals gehabt hättest, wärst du vermutlich allein für die Frage durch mein Wort gerichtet worden. Wir wären niemals auf solch eine nahe Basis gekommen, wir wir es hier und heute sind. sagte sie ehrlich und ohne etwas zu beschönigen. Noctiris wollte hier nicht in romantischen "Wir-wären-damals-uns-trotz-allem-näher-gekommen"-Szenarien versinken, denn realistisch betrachtet war sich Noctiris sicher, dass dies damals niemals geschehen wäre. Zumindest nicht nach dem, wie sie früher lebte.
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Re: Große Sandwüste [Umgebung]

Beitragvon Seiji Masamori » Sa 11. Jul 2026, 00:01

~Beständigkeit~

Ohne zu zögern offenbarte der Masamori die Tatsache das er eine Abmachung mit der Königin der Klingen getroffen hatte. Dies zeigte deutlich wie sehr er der Aegerin mitlerweile vertraute. Immerhin war sie auch die Führung jenes Glaubens zu dem er bekehrt worden war, dessen Essenz nun seinen Weg des Schicksals füllte. Es war einst die dunkle Seite von Seiji die diesen Deal mit Tia Yuuki eingegangen war, aus Frust heraus da sie ihm etwas nicht gewährt hatte was er haben und erfahren wollte. Die wohl absoluteste Mutter der Existenz stimmte dem Deal zum Wohle ihres Kindes zu. Nun war die Dunkelheit des Masamoris die Hauptpräsenz der Existenz des aktuellen Seijis. Umso mehr stellte sich die Frage wie der Deal schlussendlich aussehen würde? Doch das tat für den Moment nichts zur Sache, wichtig war nur das er einen solchen mit der Königin der Klingen geschlossen hatte. Dafür ernte er auch direkt Lob von Noctiris. "Die Essenz des Deals schließt ein das ich mir Alles wünschen kann, also sind die Milleniumsgegenstände hier mit eingeschlossen. Alles passiert so wie es passieren muss." Somit stimmte auch der Blauhaarige der Ansicht über die Führung durch die Götter eindeutig zu. Wie sonst sollten sie sich all diese "Zufälle" erklären? Richtig überhaupt nicht, denn es waren eben keine. Seiji gestand sich ein verloren gewesen zu sein, doch nun war er auf den einzig richtigen Pfad zurückgekehrt, dies bestätigte die heilige Frau sogleich. "Ich vertraue absolut darauf das es der richtige Weg ist und begebe mich in ihre, als auch in deine Hände." Immerhin war Noctiris als Hohepriesterin die oberste Vertreterin der Götter auf dieser Welt, sie besaß die Gabe ihre Zeichen zu deuten. Die Beiden liesen das Essen hinter sich und wollten nun das Wasser erkunden. Dafür hatten sie ja schließlich auch Badekleidung angezogen! Von der ursprünglichen Kälte lies sich der Masamori weniger abschrecken als die Aegerin. Doch auch sie traute sich und wenig später waren sie vom Bauchnabel abwärts im Wasser angelangt. Seiji nutzte diese Position kurzer Hand um das Wasser um sie herum in ein Farbenspiel zu tauchen. Die Welt der Dunkelheit spiegelte sich im Wasser wieder. Seiji verkündete jedoch nicht nur die hübsche Optik bei dieser Aktion im Sinn gehabt zu haben, sondern wie von ihm gewohnt in Rätseln sprechend glaubte er das man Antworten auch in der Welt der Dunkelheit finden konnte. Er glaubte daran ein Echo darinn finden zu können welches zurückreichen könnte bis zu den Anfängen des aegischen Reiches. Noctiris offenbarte das auch Thoth dazu in der Lage war die Geschichte der Welt zu sehen. "Oh? Interessant." Seiji lächelte dann. "Aber die Informationen kommen schon zu uns." Er würde nicht mehr danach drängen, diesen Fehler hatte er schon einmal begangen und dies hatte ihn viel gekostet. Der Mann tauchte unter kurz und verinnerliche in Gedanken die Worte von Noctiris. *Beständig ist das ich zurück auf dem Pfad des Schicksals wandel, so wie es sein sollte.* Als er auftauchte zeigte er eine etwas andere Seite an sich und dies brachte Noctiris zum nachdenken. Die aegische Hohepriesterin sah das Ganze pragmatisch und der Masamori schmunzelte bei ihren Worten. Er machte eine schnelle Bewegung mit seinen Fingern und spritzte ihr etwas Wasser an den Oberkörper. Es war nicht viel, kaum der Rede wert. "Dann bin ich umso zufriedener das du es mir jetzt schenkst, hier in dieser Zeit, in dieser Situation. Mir gefällt diese nahe Basis." Seiji flirtete offen ein wenig mit Noctiris, dass war nun sehr offensichtlich anhand seines Verhaltens. "Der Wille der Götter hat uns hierher geführt. Dann ist alles was damals passiert war, in der Vergangenheit sein sollte genau richtig dort. Du bist somit ebenfalls genau am richtigen Ort, genauso wie ich." Sprach er offen und ehrlich aus. Der Blauhaarige wollte nun etwas in die vollen gehen. Denn ihre körperlichen Reaktionen zuvor bei der Massage waren sehr offensichtlich gewesen. "Wenn du möchtest, würde ich dich gerne öfters massieren wollen. Als Geste des Vertrauens." Seiji tat dies also nicht aus einem Dienst heraus, sondern dem Wissen das es eine große Ehre war das er den Körper der Hohepriesterin berühren durfte, das nackte Haut auf nackte Haut war. Der Masamori wusste ja nicht wie intensiv die Massage für die junge Frau gewesen war, dass sie sich mit Gefühlen der Erregung sogar konfrontiert gesehen hatte. Seiji blickte in Richtung der FuGa. Er wusste das Noctiris sagen würde wenn sie zurück wollte, er selbst sprach es bewusst nicht an. Die Entscheidung diesen Ausflug zu beenden lag ganz allein bei ihr. "Hmm wir sollten eine Möglichkeit der Kommunikation schaffen die auf großer Distanz funktioniert. Über die Verbindung von Meidou zum Reich der Schatten sollte dies möglich sein. Dann kann ich unter Umständen mit dir Kontakt treten selbst auf unserer Expedition." Dies tat der Masamori vorallem weil er so die Aegerin über die neusten Erkentnisse direkt informieren könnte. Dann jedoch spürte der ehemalige Meister der Dunkelheit etwas, eine vertraute Macht die sich unweit von Osaki konzentrierte. "Das kann nicht sein..." Murmelte er vor sich hin und blickte in westliche Richtung von ihrer Position aus. "Gojira, er ist es eindeutig und er ist nicht allein." Seine Augen wanderten zu Noctiris. "Komm, wir müssen zurück zur Schule, irgendetwas passiert, wir bekommen Besuch von außerhalb der Barriere." Man merkte anhand seiner Worte das Eile geboten war.

TBC: FuGa

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Re: Große Sandwüste [Umgebung]

Beitragvon Noctiris » Mi 15. Jul 2026, 01:38

Klug, ich verstehe, warum du der Magister für Diplomatie geworden bist. sagte Noctiris zu dem Deal, den Seiji schon lange vor dieser neuen Welt geschlossen hatte und lächelte zufrieden. Denn der Deal bedeutete, dass die Milleniumsgegenstände wieder in aegische Hände gelangen würden. Seijis weitere Worte sorgten nur weiterhin für das zufriedene Lächeln im Gesicht der ehemaligen Hohepriesterin. So sollte es sein. stimmte sie zu. Ganz und gar in den Händen der Götter. Und das er sich auch in ihre begab war noch besser. Sie würde ihm helfen, wenn er nicht weiter wusste, so dachte Noctiris zumindest. Nachdem das Essen beendet war, begaben sich die beiden in das kühle Nass. Sehr kühl. Doch man gewöhnte sich schnell daran. Dabei erzählte Noctrisi auch ein wenig über Thoth, aber nicht zu viel. Da hast du recht. sagte sie zustimmend. Denn das hatte sie ihm schließlich auch oft gesagt: Informationen die sie haben sollten, würden schon zu ihnen kommen. Und das, was nicht kam, sollten sie nicht wissen. Kurz tauchte Seiji unter, ehe er wieder auftauchte und eine andere Frage hatte, auf die Noctiris ehrlich antwortete. Was ihr gespritztes Wasser einbrachte. Sie quietschte kurz auf und zuckte zusammen. Sie war für den Moment etwas überfordert und wusste nicht, wie sie darauf reagieren sollte. Doch zum Glück ergriff Seiji auch direkt das Wort und brachte damit Noctiris zum Schmunzeln. Ja, was für ein Glück. sagte sie amüsiert. Oder eher Schicksal. sagte sie ergänzend. Und auch Seiji schien das so zu sehen. Die Götter wollten sie genau hier, an diesem Ort mit dieser Bekanntschaft in diesem Zeitalter. Alles fügte sich zusammen, so wie es sein sollte. Oder? Noctiris bemerkte, wie Seiji mit ihr flirtete und als er dann meinte, er wollte sie auch in Zukunft öfters massieren, zögerte sie. Das, was dies eben in ihr ausgelöst hatte, war ihr durchaus noch im Gedächtnis. Ich werde darüber nachdenken. sagte sie, ohne dabei zuviel zu sagen. Abgeneigt war sie eigentlich nicht. Aber sie fürchtete sich auch ein bisschen. Doch wenn die Weissagung und auch ihr Traum wahr waren... dann wäre sowas vielleicht ein guter Anfang, um das Schicksal zu erfüllen, um den König ohne Namen wieder aufleben zu lassen. Plötzlich kam Seiji mit einem ganz anderen Thema. Das wäre auf jeden Fall hilfreich. In welcher Form könnte dies umsetzbar sein? fragte Noctiris interessiert zu seinem Vorschlag. Doch plötzlich schien etwas gänzlich anderes seine Aufmerksamkeit zu fordern und Noctiris Brauen hoben sich leicht. Was ist los? fragte sie nach seinen ersten gemurmelten Worten. Wie ist das möglich? Wer ist Gojira? fragte Noctiris und würde mit Seiji direkt das Wasser verlassen und zu ihrem Handtuch und ihrer Kleidung zurückkehren. Schnell war sie abgetrocknet. Sie merkte, daran wie er sich verhielt, dass es ernst war und Eile geboten war. Sie war schließlich nicht auf den Kopf gefallen. Doch wie sollte jemand durch die Barriere gekommen sein? Wobei sie selbst mittlerweile auch soweit wären... also waren andere schneller gewesen? Doch war es Freund oder Feind? Noctiris wusste es nicht und verließ sich auf Seijis Urteil.

TBC: Konferenzraum
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