~Aufleben des Handwerks~CF: Tribüne (Arena)Das Treffen mit seinen Kindern hatte der Uzumaki hinter sich. Alles hatte besser geklappt als er es gedacht hatte. Sie hatten ihn als ein Teil ihres Lebens angenommen und waren ihm soweit für sein fernbleiben auch nicht böse. Zufrieden konnte sich der einstige Wächter nun also ins Innere der FuGa begeben. Er meldete sich in der Administration offiziell zurück. Bekam dort sein Terminal und war somit absofort auch für Alle hier zu erreichen. Offiziell belegte er ersteinmal den Rang eines Lehrers. So lange bis die Administration der FuGa etwas anderes entscheiden würde. Takashi gab zu verstehen das er sich in den Handwerksbereich begeben würde. Felicita hatte ihn schon zu ihrer Wohnung zuordnen lassen. Demnach konnte er auch nun mit seiner neuen ID Karte die Wohnung der Teiko betreten, die nun auch sein Zuhause war. Der mächtige Mann machte sich auf den Weg in den Militärbereich, er hatte sich den Weg erklären lassen und so schlenderte er ein wenig umher. In Gedanken war er bei den Dingen die Winry erklärt hatte. All die Versuche zuvor diese Insel zu verlassen.
*Auch über das seiun fühle ich kein Leben über einen gewissen Punkt im Wasser hinaus, dass ist wohl die besagte Grenze. Aber jede Grenze kann man überwinden.* Wie hatte er einst zu Winry gesagt. Die Göttlichkeit selbst ist der erste Schritt ins Wasser. Man betritt wie einen kleinen Teich, doch dahinter liegt der große weite Ozean. Takashi überlegte ob er vielleicht die Grenzen des Raumes überwinden konnte. Aber dann fing er an zu lächeln. Nein dies waren nicht länger seine Probleme. Er war ein Berater, ein Unterstützer und Lehrer. Aber nicht länger stand er im Mittelpunkt des Ganzen. Seine Kinder wollten alle samt bereits etwas von Ihm haben und genauso hatte er noch die Bestellung des Haimädchens. Doch dazu benötigte er natürlich ihren Speer um an diesem arbeiten zu können. Also das war definitiv nichts mehr für Heute. Um Liz Waffe anfertigen zu können benötigte er definitiv ihre jetzigen um diese dann verbessern zu können. Für Katsu hatte er ja sein Chakra eben dank seines Schwertes absorbieren können und konnte somit damit arbeiten. Später wollte er mithilfe von Kami no Chakra einen Teil seines Körpers kopieren das dieser fest mit in der Waffe verarbeitet wurde. Doch zuerst musste er sehen was es hier für Materialien allgemein gab um den Rest selbst erschaffen zu können. Das Rohstoffwissen des Uzumakis war hierbei sehr hilfreichu und so sah sich Takashi ersteinmal interessiert im Handwerksbereich um. Takashi streifte weiter durch die recht weitläufigen Werkstätten. Von seiner aktuellen Position aus roch es nach Metall, geschmolzenem Stein und die Luft war erwärmt durch die nahen Schmiedefeuer. Mit einem prüfenden Blick wanderte er an den einzelnen Stationen vorbei, musterte die Werkbänke, die Werkzeuge und die bereits halbfertigen Arbeiten anderer Handwerker. Manches erschien ihm simpel, einfache Werkzeuge für den Alltag. Anderes jedoch zeugte von einem erstaunlichen Geschick. Hier waren definitiv auch Fachleute zu Gange. Takashi ging vor an ein Terminal und nutzte seine ID Karte, so konnte er die Materialliste des Handwerksbereiches aufsuchen. Immerhin waren auch die Templer hier und ihr Handwerksgeschick für Waffen und Rüstungen war bestens bekannt. Er suchte sich das zusammen was er von hier gebrauchen könnte, für den fehlenden Rest musster Chakra der Entstehung herhalten. Dank seines göttlichen Artefaktes, des Wächterstabes Atiesh war es ihm möglich das Entstehungschakra in kleineren Mengen direkt zu konzentrieren ohne das die Last dieser Welt ihm schaden würde. Nachdem er die Materialien aus dem Bereich zusammengetragen hatte und den Rest mithilfe der Macht der Entstehung beisammen hatte konnte es los gehen. Der Mantel musste weichen, das Schmiedefeuer auf eine extreme Hitze gebracht werden. Eine ganze Weile war Takashi rein mit Vorbereitungen beschäftigt. Denn die Dolche oder eher halbe Kurzschwerter sollten etwas besonderes werden. Das Schmiedefeuer flackerte und sorgte für tanzende Schatten an die Wände in der Nähe seiner Schmiedestation. Takashi stand reglos davor. Seine Stirn von Schweiß glänzend, während er sein dämonisches Chakra gebrauchte was sich wie eine Art zweite Haut um ihn legte und in den Flammen reflektierte. Vor ihm lag das vorbereitete Material. Seltenes, dunkles Erz, verhüttet aus den tiefsten Adern dieser Insel und in einer kleinen Schale ein Zahn, gefertigt aus dem organischen Chakra seines Sohnes. Er begann mit dem Grundkörper der Klinge. Das Erz wurde unter wiederholtem Erhitzen und Falten geformt, jede Schicht von seinem Chakra durchdrungen. Takashi nutzte gezielt sein Chakra um das Metall zu stärken. Der sonstige Schmiedeprozess war relativ gewöhnlich. So entstand ein Material welches förmlich lebendig wirkte und geladen war von Macht. Dann kam der entscheidende Schritt, die Verschmelzung mit dem Fangzahn seines Sohnes, also jenem den er aus dem Chakra erschaffen hatte. Vorsichtig legte er das knöchern und doch zum Teil noch schwarz organische Material in die glühende Metallrinne. Hammer hämmerte auf Metall, sein Chakra pulsierte durch die Luft. Der "Zahn" verbrannten nicht er schmolz und wurde gehalten von Chakra, ging über in das Metall, als würden es ihren Platz darin finden. Eine Art Schrei aus roher Macht hallte kurz im Inneren des Stahls wider, als ob die Klinge selbst zum Leben erwachte. Mit geübten Hammerschlägen formte Takashi die langgezogene, gebogene Schneide, die wie ein Reißzahn aus dem Feuer geboren wurde. Er ritzte Runen in die Basis der Klinge, die den Fluss von Raiton leiten sollten und versiegelte diese mit einer Schicht von Katsus lebendigem Chakra was noch übrig war. Als die Klinge schließlich abkühlte, war ihr Glanz schwarz wie der Nachthimmel, aber von einem schwachen Schimmer durchzogen als lauere darin ein gefährliches Gift. Der Griff wurde in Gestalt einer Schlange geformt. Mit feinen Werkzeugen gravierte Takashi Schuppen in das Metall, jede einzelne mit winzigen Fäde gefüllt die Chakra gut leiten konnten. Aber sich genauso organisch anfühlten was den Halt unerschütterlich machte. Schließlich band er alles zusammen, tauchte die fertige Waffe in ein Bad mit chakra versetztem Öl. Als er sie herauszog, glühte der Dolch schwach. Takashi hatte fast das Gefühl als würde er selbst atmen. Der Kiba no Benomu war geboren! Dieser ganze Vorgang schwächte unseren Gottkönig doch sehr, aber er hatte auch Spaß daran und das arbeiten erzeugte eine innere Ruhe. Für die zweite Klinge griff Takashi zu einem anderen Material. Ein Stück Kristallerz, das nur im Schatten der Insel entstand. Weiß fast transparent. Er verband es mit seinem eigenen dämonischen Chakra, der Essenz des Urbösen welches den Kristall blutrot färbte. Während das Metall im Feuer lag, legte er beide Hände auf den Amboss, schloss die Augen und konzentrierte sich. Denn auch hier war die Hilfe von Kami no Chakra notwendig. Sein treuer Wächterstab immer an seiner Seite. Takashi hatte einst im Kampf gegen Seiji gesehen wie die Dunkelheit Barrieren durchtrennte. Diese Erinnerung floss in die Waffe ein. Denn Katsus Angriffstil konnte verhindert werden durch eine hohe defensive. Er schlug die Klinge schmal und gefährlich. Verlieh ihr ein Design was sie "hungrig" aussehen lies. Die Gravuren kamen zuletzt. Mit feiner Präzision brannte er verschlungene Runen in das Metall, die sich wie Schlangenlinien über die Waffe zogen. Sie leuchteten schwach auf, sobald er Chakra hindurch leitete. Einige Runen waren dazu gedacht, fremdes Chakra zu zerschneiden, andere, es zu sammeln. Ein kompliziertes Geflecht, dessen Umgang Katsu erst erlernen müsste. Aber Takashi war zuversichtlich und vertraute seinem Sohn. Der Griff wurde schlicht, aber kraftvoll gefertigt. Lederähnliches, schwarzes Material umschloss ihn, damit er sich wie eine natürliche Verlängerung der Hand anfühlte. Der Parierhaken blieb minimal, gerade genug, um Schutz zu gewähren, ohne die Eleganz zu stören. Zum Abschluss legte Takashi beide Hände auf die noch warme Waffe und flüsterte leise Worte. Ein Teil seines eigenen Chakras floss in den Kern, um dort zu verweilen. Ein Bindeglied zwischen Vater und Sohn. Ein letztes Aufblitzen, ein tiefrotes Schimmern durch die Schneide und die Waffe war vollendet. Der Kiba no Seshū der Fangzahn des Erbes ruhte nun neben seinem "Bruder", dem Benomu. Zwei Klingen, geboren aus Essenz, Chakra mächtigem Material und dem Willen der Familie. Zwei Fangzähne, die Katsu an seiner Seite haben würde. Die ihn begleiten würden auf seinem Weg. Takashi hatte noch mehr Ideen und mehr Möglichkeiten für seinen Sohn, aber diese Fertigkeiten waren schlicht zu mächtig, er sollte mit seinen Waffen zusammen wachsen. Takashi setzte sich auf einen Stuhl, war unheimlich geschwitzt und würde nun ersteinmal Pause machen! Sameko hatte ihm zum Glück ein wenig gezeigt wie das Terminal funktionierte, dann könnte er gleich ja Jemandem scheiben.