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Das Anwesen der YagamiAnsho Kage Bunshin Die Schritte waren langsam, und unsicher. Ein etwa 1,7 Meter großer
Junge, mit schwarzem Haar, und einer Art Uniform tappte langsam durch das Viertel der Uchiha. Die Leute die ihn gesehen hatten, schüttelten den Kopf. Eigentlich gab es kaum Leute, die nicht aus dem Uchiha-Clan stammten, und sich in dieses Viertel verirrten. Was die Leute jedoch nicht wussten war, dass der junge der durch die Straßen ging auch jemand aus ihrem Clan war - oder wenigstens zur Hälfte. Denn es war niemand anderer, als das Mischblut, das sie selbst verfolgt hatten, jedoch nicht in Person, sondern nur ein Bunshin, der sich mithilfe des
Henge no Jutsu verwandelt hatte. Da niemand das Sharingan aktiviert hatte, konnte Chiba einfach durch das Viertel spazieren. Er hatte einem jungen Teenager in seinem Alter entlocken können, wo der Mann den Chiba suchte zu finden war. Ein Grinsen auf dem Gesicht des jungen Chunins. Er wusste genau, was er von seinem Großvater haben wollte - nichts weiter als Informationen.
An dr Türe angekommen, schluckte der Bunshin kurz, bevor er jedoch selbstsicher die Klingel betätigte.
Komme ja schon! Ein Bär von einem Mann, mit Haaren die rot waren wie das lodernde Feuer selbst öffnete die Türe. Sein T-Shirt spannte sich über seine Brustmuskeln, und über seine Hose hatte er eine einfache große Jeans an.
Was machst du hier, Junge? Führt dich irgendetwas zu mir? Mir wäre es lieber, wenn wir drinnen weiterreden könnten. Der Bär von einem Mann zog die Augenbraue hoch, musterte den jungen Mann der vor ihm stand kurz, und trat dann zur Seite. Chiba nickte freundlich, und trat ein, während der Mann hinter ihm die Türe schloss. Kaum war die Türe ins Schloss gefallen, wollte der Mann, ansetzen, etwas zu sagen, doch eine Rauchwolke erschien dort wo der junge mit den schwarzen Haaren gestanden hatte. Aus dieser Rauchwolke sprach eine Stimme, die dem Bären nur zu bekannt sein sollte.
Ich habe endlich einmal Zeit gefunden, das wir einmal in aller Ruhe reden können, Großvater. Aus der Rauchwolke heraus, war der blonde Schopf des Chunins zu erkennen. Ein Grinsen war auf seinem Gesicht, und ein Glänzen in den Augen.
Boy! Ich hatte jetzt vieles erwartet, nur das nicht... Aber lass mich uns erstmal eine Flasche Sake öffnen, dann können wir über alles reden... - 2 Stunden später -
Angeheitert gröhlte Daisuke über die mehr oder minder lustige Erzählung die der Chunin gerade zum Besten gegeben hatte.
Und du bist einfach mit deinem Schwert auf den Typen losgegangen, Boy? Keine schlechte Leistung! Daisuke schlug mit der Hand auf den Tisch, was die Sakeflasche und Schale die darauf stand erbeben ließ. Der Chunin hatte nur ein wenig etwas von seinem Kampf im kleinen Dorf in Ame no Kuni erzählt, und der alte Uchiha hatte sofort Gefallen daran gefunden gehabt.
Aber was hat er da eingesetzt hast du gesagt, Boy? Kaioken? Chiba nickte, und nippte an seinem Saftglas. Sein Großvater hatte ihm zwar Sake angeboten, jedoch hatte Chiba dankend abgelehnt. Der alte Mann schaute Chiba an, und grinste dann breit, während er seine Sakeschale in einem Zug leerte.
Die Kaioken ist eine interessante Technik. Ich bin selbst einer der wenigen die sie einsetzen können., meinte Daisuke zu dem Chunin, der daraufhin keck konterte:
Aber du bist nicht der einzige hier im Raum, der sie einsetzen kann. Stolz verschränkte der Chunin die Arme vor der Brust, und sein Großvater schaute ihn mit großen Augen an, während sein Grinsen noch breiter wurde.
Ich habe schon gespürt, das du echt Talent hast, Boy! Chiba nickte verlegen, und kratzte sich mit der rechten leicht hinter dem Kopf, und sagte dann mit ernst gewordener Stimme zu dem alten Mann, der des Blutes her sein Großvater war.
Aber, Großvater. Ich habe eine ganz andere Frage an dich. Bist du im Besitz, der legendären Raitonkunst, die im Clan weitergegeben wird. Die Kunst, die klingt wie das Zwitschern von 1000 Vögeln? Der alte Mann schaute Chiba an, und setzte die Sakeschale nieder. Der leicht angeheiterte Blick schien wie verschwunden, während sein Blick nun ebenfalls ernst wurde. Seine linke Hand kratzte sich am Bart.
Du meinst wohl die Kunst der 1000 Vögel, das Chidori. Nunja Boy, ich bin im Besitz dieser Kunst. Aber die Frage ist, was du mit dieser Kunst anfangen willst. Immerhin bist du offiziell nicht im Clan, und wenn ich die Kunst einfach an dich weitergebe, dann würde das nicht passen... Du musst dich schon irgendwie beweisen, Boy. Chiba schüttelte den Kopf, und schaute den Bär von einem Mann an.
Ich habe die Kaioken gemeistert, und noch einige andre Dinge. Ich glaube, das reicht mehr als aus. Der alte Mann mit dem feuerroten Haar schüttelte den Kopf.
Das meine ich nicht wirklich, Boy. Du musst dich auf 2 Arten beweisen - einmal das du allgemein das Zeug dafür hast, diese Kunst zu meistern. Das hast du mir mit deinen Taten und der Tatsache, das du die Kaioken gemeistert hast schon mehr als bewiesen, Boy. Das ist eigentlich der Punkt, an dem die meisten Shinobi scheitern. Doch du musst auch beweisen, das du das Zeug im Ninjutsu dazu hast, das Chidori zu meistern. Also, dann schieß mal los, Chiba. Der Chunin überlegte kurz. Mit welcher Kunst konnte er wohl am besten beweisen, dass er das Zeug hatte dazu hatte das Chidori zu wirken? Da kam dem Chunin nur eine Kunst in den Sinn - Hyoi Gattei.
Dann werde ich dir zeigen, das ich das Zeug dazu habe, das Chidori zu wirken. Mit einer Kunst, mit der ich meine Kuchiyose so beschwöre, dass ihre Seele in meinem Körper ist. Der alte Uchiha hob eine Augenbrau, doch sagte erstmal nichts. Chiba konzentrierte sich. Das Chakra das er für die
Hyoi Gattei verwendete, sollte nur für Mashiro reichen, immerhin wollte er nicht zuviel Chakra verschwenden. Chibas Chakra sammelte sich, während der Chunin halblaut murmelte:
Hyoi Gattei. Kaum hatte er dies gesprochen, bereitete er alles weitere für die Kunst vor.
Mashiro. Er passte auf, dass er bei dieser Technik nichts falsch machte, denn ein kleiner Fehler konnte seinen Tod bedeuten. Doch alles glückte, und der Schutzgeist meldete sich in Chibas Gedanken.
Seelenfixierung vollständig. Resonanz zwischen Körper und Fixierung bei 94%. Seelenstabilität auf ungefähr 98%. Noise unter 1,5%. Hyoi Gattei einsatzbereit. Äußerlich hatte sich Chiba nicht geändert, doch innerlich hatte sich einiges bei dem Chunin verändert. So war nun die Seele von Mashiro in ihm - doch wie konnte er das seinem Großvater erklären?
Mashiro? Kannst du bitte eine deiner wunderbaren Medictechniken einsetzen? Chiba überließ Mashiro vollkommen die Kontrolle über den Körper, und sofort machte sich das Schutzgeistmädchen ans Werk - sie verwendete das
Jokin no Jutsu um die Kleidung des Chunins zu sterilisieren. Daisuke hatte inzwischen sein Sharingan aktiviert, und grinste breit, als er das Medicchakra sah.
Hyoi Gattei lösen., murmelte Chiba, und er spürte, wie seine Seele auf einmal tief einatmete.
Das... ist unglaublich, Boy! Ich hab keine Ahnung, was du genau gemacht hast, aber das Medicchakra hat alles erklärt. Der Bär von einem Mann stand auf.
Du hast dir meinen Respekt verdient, und gezeigt, das du das Talent hast das Chidori zu meistern. Er ging nach hinten, und nach nicht einmal einer Minute kam er mit einer kleinen Schriftrolle zurück.
Das sind meine persönlichen Aufzeichnungen über das Chidori, Chiba. Verwende sie gut, denn du wirst das Jutsu sicherlich gut verwenden können. Mit diesen Worten hielt er dem Chunin die Schriftrolle entgegen, der sie entgegennahm und sich dabei verneigte...
- 1 Stunde später -
Während Daisuke, wie Chibas Großvater genannt wurde die gesamte Zeit geredet hatte, hatten die Themen der beiden Männer immer wieder gewechselt. Während Chiba bei Saft geblieben war, hatte sein Großvater den Sake Literweise hinunter geleert. Und so war die Zeit nur allzuschnell verflogen. Chiba hatte in dieser Zeit viel gelernt, über das wer sein Vater früher gewesen war, aber auch über die Theorie des Chidori und vieler anderer Techniken, die sein Großvater im Laufe der Zeit gelernt hatte. Der junge Chunin hatte in dieser Zeit wirklich viel gelernt. Und so verwandelte er sich wieder mithilfe des
Henge no Jutsu, nachdem er die Schriftrolle verstaut hatte, und machte sich auf den Weg. Wohin? Er wusste es selbst. Vielleicht sollte er den hart trainierenden in Ansho Nudelsuppe mitbringen? Das war eine Idee! Nudelsuppe von Ichiraku für die Hungrigen!
TBC:
[Konohagakure] Ichiraku Nudelhaus