Shinyuu Hinoe [Kirigakure ~ Jounin]
Verfasst: So 18. Jul 2010, 19:35
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- Vorname:
Hinoe – Die junge Frau wurde nach dem dritten der zehn Kalenderzeichen getauft und trägt damit einen Namen, der innerhalb der Shinyuu nicht nur beliebt, sondern auch sehr angesehen ist. Als Nichte des Clanoberhaupts erachtete man sie für würdig genug, nach etwas benannt zu werden, was so elementar für ihre Familie ist, dass es sie ihr Leben lang daran erinnern wird.
Kosename:
Hane [Feder, Flügel; Klinge] leitet sich von Hinoe ab und wurde vor allem aufgrund seiner Bedeutung als passend für die junge Dame erachtet. Gerade die Übersetzung „Feder“ spielt eine große Rolle, da es die erste Assoziation ist, die jedes Clanmitglied zu der Shinyuu hat. Warum man sie mit dem Stoff, aus dem die Gewänder von Engeln und Vögeln gemacht werden, verbindet, ist allerdings eine andere Geschichte, die den Erinnerungen Hinoes vorbehalten bleiben soll.
Nachname:
Shinyuu
Alter:
19 Jahre
Geschlecht:
Weiblich
Größe:
1.64 m
Gewicht:
52 kg
Geburtsort:
Dorf Kangetsu
Wohnort:
Kirigakure no Sato
Rang:
Jounin
Clan:
Shinyuu-Clan
Aussehen:
Charakteristische blaue Haare umrahmen ein zierliches Gesicht, das besonders durch ein Paar wunderschöner, smaragdgrüner Augen auffällt. Eine gerade, hübsche Nase sowie elegant geschwungene Lippen passen sich in ihrer Größe und Fülle genau an die Gesichtsform der Shinyuu an. Der Körper selbst ist unerwartet schmal für eine Taijutsuka, trotz allem aber von Muskelpartien geprägt, wie sie nur ein Kämpfer haben kann. Man sieht ihr an, dass ihre Körperkraft unter dem Niveau der meisten Schwertschwinger ist, erkennt aber auch ohne Zweifel, dass ihre Figur das Ergebnis jahrelangen unbarmherzigen Trainings ist. Die Natur scheint es gut mit ihr zu meinen und trotz weiblicher Proportionen und entsprechender Silhouette sind die Rundungen nur so weit ausgeprägt, als dass sie sie in einem Kampf nicht behindern würden.
Hinoe trägt ihr Haar in der Regel offen, das von Natur aus in unregelmäßigen Strähnen fällt. Für Missionen lässt sie sich auch dazu überreden, sie zusammenzubinden, dann jedoch mit einer komplizierten Technik, die verhindert, dass trotz modischer Frisur Einbußen in der Sicht in Kauf genommen werden müssen.
Ihre Klamotten sind in der spärlichen Freizeit stets sehr originell, da Hinoe in dieser Hinsicht typisch Frau darauf achtet, aufzufallen und sich von den anderen abzuheben. Sie bevorzugt eng anliegende Kleidung, die ihre Figur betonen und auch nicht immer völlig praktisch sein müssen. Hier steht eben das gute Aussehen an oberster Stelle und manchmal lässt sich der Sexyness-Faktor eben nicht mit Bewegungsfreiheit auf einen Nenner bringen.
Ganz im Kontrast dazu steht ihre Alltags-, Kampf- und Missionskleidung, die aus einem weiten Hakama nebst passendem Haori und rotem Obi besteht. Sie bevorzugt schwarze Oberbekleidung und weißes Unterkleid, was einen in ihren Augen perfekten Kontrasteffekt erzeugt. Doch nicht nur farblich sind ihre Klamotten abgestimmt, auch in ihrer Beschaffenheit sind sie auf Bewegungsfreiheit und Kampftauglichkeit geeicht. So besteht die Oberbekleidung aus einem besonders leichten Material, das sich zwar nicht unbedingt angenehm anfühlt, dafür aber relativ feuerfest und zugleich wasserabweisend ist. Elastisch und luftdurchlässig ist es auch an wärmeren Tagen im sonst so kühlen Kiri gut zu tragen und würde selbst bei den verhältnismäßig höheren Temperaturen in Konoha oder gar Suna keine Belastung für die Shinyuu darstellen.
Doch egal, wie Hinoe sich nun kleidet – fest steht, dass sie auffällt. Mit ihren blauen Haaren, dem stechend unbarmherzigen Blick der grünen Augen und der nahezu perfekten Figur ist sie eine objektiv betrachtet begehrenswerte Person, der man aber ihre Profession nur allzu gut ansieht. Wer einen Blick auf das Schwerterpaar an ihrer Seite erhascht, wird es sich wohl zwei Mal überlegen, ob es tatsächlich lohnenswert ist sie anzusprechen, oder ob es nicht sicherer wäre, sich für eine zutraulichere Frau zu entscheiden ..

- Charaktereigenschaften:
Stets gelangweilt wirkt Hinoe, als wäre sie des Lebens längst überdrüssig geworden. Ob beim Dango-Essen, während der Arbeit, oder auf einem Jahrmarkt; selten bekommt man den Eindruck, dass die junge Frau wirklich zufrieden ist. Viel mehr scheint sie an allem und insbesondere sich selbst etwas auszusetzen zu haben und mit einem geradezu krankhaften Perfektionismus an gestellte Aufgaben heranzugehen. Es gibt wenige Menschen, die so oft seufzen wie sie, und meistens ist es die erste Reaktion, die sie auf neue Bekanntschaften zeigt. Ständig allein ist sie als Einzelgängerin bekannt und es gibt nur wenige, die berichten könnten, dass sie an einem der seltenen, sonnigen Tage freiwillig ihre Wohnung verließ.
Wer sich aber auf die scheinbar so kühle Schönheit einlässt und sich die Mühe macht, die steinerne Fassade zum Bröckeln zu bringen, der lernt eine unerwartet lebensfrohe, wenn auch sarkastische Person kennen. Hinoe nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt direkt und ehrlich was sie denkt. Man schätzt sie für ihre Hilfsbereitschaft, sollte sich aber vor ihrem Stolz in Acht nehmen, der sie keine noch so lieb gemeinte Geste ohne entsprechende Gegenleistung akzeptieren lässt. Verlegenheit zeigt die kontrollierte Mimik selten, wer sie kennt, weiß aber um einige unbewusste Gesten, die ihre Emotionen auf geradezu sympathisch niedliche Art offen legen. Fährt sie sich beispielsweise durch das blaue Haar, ist das meist ein Zeichen von versteckter Unsicherheit, während ihre Augen unkontrolliert schneller blinzeln, wenn sie sich ehrlich freut.
So weiblich die Kunoichi selbst ist – Frauen gegenüber verhält sie sich noch unnahbarer, als es sowieso den Eindruck macht. Es gibt nur wenige Damen, die sie als gleichwertige Koleginnen ansieht und eine noch geringere Anzahl, für die sie sich als Freundin verpflichtet fühlt. Im Gegenzug ist sie der Männerwelt verfallen, obgleich ihr anspruchsvoller Geschmack dabei ebenfalls einschränkend auf potentielle Kandidaten wirkt. Flirten ist eine hohe Kunst, die beherrscht werden will. Und man kann kaum behaupten, dass die Shinyuu darin wenig Übung, geschweige denn Talent hat ..
Als Ninja agiert sie dennoch meist professionell und ist auch dazu bereit, mit Menschen zu arbeiten, die sie unter normalen Umständen nicht einmal ignorieren würde. Qualitäten als Sensei hat sie und es bereitet ihr sogar regelrecht Freude, ein Training zu leiten, wenn auch der Gedanke an ein GeNin-Team, sofern sie denn ehrlich zu sich selbst ist, sie ein wenig überfordert. Gleichzeitig würde es ihr nie in den Sinn kommen, einem suchenden Schüler einen Wunsch abzuschlagen. So sehr sie auch darin begabt ist, ihr Innerstes zu verstecken: in Wahrheit ist Hinoe eine sehr sanfte Person. Und um diese Seite an ihr kennen lernen zu dürfen, reicht es meist schon, ihr durch einfache und doch verborgene Gesten zu beweisen, warum man es wert ist, anders behandelt zu werden, als der sonstige menschliche Dreck, dem man zwangsläufig Tag für Tag begegnet.
Wo die Kenjutsuka sonst einer chronischen Langeweile verfallen zu sein scheint, ist ihre Begeisterung für den Kampf kaum übertroffen. Sie liebt es, Anderen dabei zuzusehen, es versetzt sie regelrecht in Ekstase, selbst ihr Schwert in die Hand nehmen und sich behaupten zu dürfen. Wer ihr Gegner ist, spielt dabei keine Rolle – Hinoe hat früh gelernt, dass man absolut niemanden unterschätzen darf. Und aufgrund dieser vorurteilsfreien Denkweise ist sie auch selten diejenige, die eine Aufforderung zum Kampf ablehnt. Eins ist dabei jedoch zu beachten: wenn die Shinyuu einmal kämpft, dann erfährt man ihre Person auf eine Art und Weise, die sie als intimer als alles Andere erachtet. Und dann darf man auch nicht damit rechnen, dass sie Erbarmen zeigt, wenn es um etwas geht, was ihr lieb und teuer ist.
Abschließend ist es ein Zitat ihrer selbst, mit dem man ihren Kampfgeist und -stil knapp und dennoch sehr präzise auf den Punkt bringen kann.
Kurz nach der Ernennung zum JouNin auf ihrer ersten A-Rang Mission gegenüber einem feindlichen, körperlich sehr starken Schwertschwinger, gegen den sie sich behaupten musste:
„Wie nur könnte diese stumpfsinnige Kraft in einem Schwertkampf von irgendeinem Nutzen sein?“
Vorlieben:
Dango | Milchshakes | Klamotten | Schwerter | Kunst | Männer
Essen ist etwas Wichtiges. Gerade für jemanden, der so sehr auf seinen Körper angewiesen ist, wie eine Taijutsuka. Deswegen beschäftigt Hinoe sich auch zwangsläufig damit, sich gesund und gut zu ernähren und dabei aber auch darauf zu achten, dass sie möglichst nach ihren Präferenzen geht. Gesund sind Dango zwar nicht, doch steht der kleine Laden irgendwo in einem Viertel im Stadtzentrum ganz oben auf ihrer Liste, wenn es darum geht, schnell zu schmackhafter Nahrung zu kommen. Ob süß oder deftig, klein oder groß: sie liebt die Klöße und hat sich nicht selten dabei ertappt, sich bis in aufgrund der schieren Menge unvermeidbare Bauchschmerzen zu essen.
Mindestens genau so groß ist ihr Faible für Milchshakes. Sofern sie nicht gerade außerhalb des Dorfes unterwegs ist, schlürft Hinoe einen nach dem anderen. Mit größtem Genuss. Es kam sogar bereits vor, dass ein Team aus überambitionierten Umweltschützern an sie appellierte und geradezu anflehte, den horrenden Verbrauch an doch so schädigenden Bechern einzustellen .. Was Gerüchten nach zur Folge hatte, dass der Verein kurze Zeit später seine Arbeit einstellte.
Was das Thema Konsum angeht, lässt die junge Frau nicht mit sich reden. So auch nicht bei Klamotten. Hinoe ist stets darum bemüht, das Haus nur dann zu privatem Zweck zu verlassen, wenn ihr Outfit in jeder Hinsicht abgestimmt ist. Hosen müssen mit dem Top harmonieren, Ketten und Armbänder farblich zu den Schuhen passen und das Outfit insgesamt darf auf keinen Fall zu sehr dem gerade vorherrschenden Standart entsprechen. Auch, wenn es einige ältere JouNin nicht gerne sehen, verzichtet sie in ihrer Freizeit darauf, als Kunoichi erkennbar zu sein und trägt sogar ihre Schwerter nur in Schriftrollen mit sich herum.
Ihre Klingen nämlich sind Hinoe wichtiger als alles Andere und würden ihre Eltern noch leben, würde sie womöglich sogar so weit gehen, sie zu opfern, nur um ihr Katana und das dazugehörige Wakizashi zu retten. Sie liebt alle möglichen Arten von Schwertern und ist in der Tat sogar im Besitz von einer kompletten Schwert-Sammlung, bestehend aus insgesamt 14 Exemplaren. Auch, wenn sie außer ihrem Lieblingspaar keines davon im Kampf benutzt, ist sie theoretisch dazu in der Lage, jedes meisterhaft zu führen und in einer Schlacht zu verwenden. Da sie zu den wenigen Shinyuu gehört, die auch in der Schmiedekunst unterwiesen sind, ist die Verbindung zu dem von ihr bevorzugten Paar auch noch stärker als bei den meisten anderen Kämpfern. Sie selbst hat sie mit der Hilfe von Veteranen geschaffen und genau auf ihren Kampfstil und ihre Person abgestimmt – jeder Wellenschliff, jede Maserung im Griff steht in direkter Verbindung zu ihr, weswegen es für sie dem Verlust eines nahestehenden Menschen gleichen würde, eine dieser Klingen zu verlieren.
Genau so, wie sie ihre Schwerter liebt, vergöttert Hinoe den Kampf. Ihre Körperkontrolle ist meisterhaft, genauso wie es ihr Kampf ist, in dem sich sämtliche Prinzipien, die sie mit ihrem Clan verbindet, vereinigen. So hat die junge Frau auch keine Angst vor dem Tod – so lange ihre Schwerter an ihrer Seite sind, kann ihr nichts geschehen. Und sollte doch etwas passieren, dann nimmt sie es gerne in Kauf, bei etwas zu sterben, was für sie die höchste Erfüllung aller Träume, aller Sehnsüchte und aller Perfektion bedeutet.
Und noch eine Schwäche gibt es, die das Verhalten der sonst so unnahbaren Frau prägt: Männer. Hinoe schaut einem durchtrainierten Jounin genau so hinterher, wie sie in den heißen Quellen die gemischten Becken vorzieht. In Bars kennt man sie als kontaktfreudige Person, die ab und an auch eine ihrer Bekanntschaften mit nach Hause nimmt. Billig ist die Kenjutsuka allerdings nicht. Sie entscheidet, wen sie haben will, und wen nicht. Und um in ihr Beuteschema zu fallen muss man schon mehr mitbringen als ein paar Muskeln und ein charmantes Lächeln.
Abneigungen:
Krankenhäuser | Geld | Schreibarbeit | Kochen | Ninjutsu | Einsamkeit
So oft es auch nötig ist, dass sie die weißgetünchten Säle des ortsansässigen Krankenhauses aufsucht: Hinoe hasst diese Gebäude. Ob sie nun dort ist, um selbst untersucht oder wiederhergestellt zu werden, oder lediglich, um einem Freund mit ihrer Anwesenheit die Regenerationszeit zu versüßen – all dies tut sie nur mit größtem Widerwillen. Seitdem ihr Vater in einem solchen Gebäude verstorben ist, verbindet die junge Frau nur Schlechtes mit der Institution, die eigentlich nur einen guten Zweck verfolgt: Die Heilung von Kranken und Verletzten. Selbst Ärzten und Medics gegenüber hat sie gewisse Vorbehalte, die sie nur dann bereit ist, aufzugeben, wenn es wirklich unbedingt nötig ist. Ein befreundeter Irou übernimmt meist die Behandlung von kleineren Wunden, animiert sie dennoch jedes Mal dazu, ihre Asympathien aufzugeben – bislang ohne den geringsten Anflug von Erfolg.
Der Umgang mit Geld stellt ebenso eine Sache dar, die Hinoe regelrecht verhasst ist. Sie mag es nicht, viel davon mit sich herumzutragen und ab einer gewissen Geldbeutelkapazität verlässt sie das traute Heim nur mit einem permanent unguten Gefühl. Dabei ist es nicht so, dass sie nicht dazu in der Lage wäre, es gewissenhaft auszugeben; es behagt ihr nur einfach nicht, an einer Kasse zu stehen und etwas zu bezahlen. Wirklich geizig ist die Shinyuu nicht einmal .. weswegen sie selbst es sich nicht zu erklären weiß, worin diese ungewöhnliche und doch so hinderliche Eigenart begründet ist.
Besonders für den Shinobialltag undankbar ist die Abneigung gegenüber Schreibarbeit. Wer sich bei Missionsberichten so kurz wie möglich fast, Papierkram immer nur dann erledigt, wenn es gar keinen anderen Ausweg mehr gibt und auch sonst darauf bedacht ist, alle diese Aufgaben an andere abzutreten, ist nicht selten der Erzfeind der bürokratischen Schicht. So sehr die Shinyuu sich auch bemüht, alles nach bestem Wissen und Gewissen zu erledigen: nach einer Weile langweilt sie all das so sehr, dass sie geradezu dazu gezwungen ist, die Arbeit einzustellen und sich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Essen zum Beispiel.
Ungünstig bloß, dass auch Kochen nicht zu ihren Leidenschaften gehört. Neben Fertig-Nudelsuppen finden sich in ihrer Wohnung Aufback-Pizzen, Teigtaschen, die nur in den Ofen geschoben werden müssen und jede Menge Obst, das glücklicherweise ja nicht zubereitet werden muss. Einzig das dringende Bedürfnis nach Fleisch stellt in dieser Hinsicht ein Problem dar, weswegen sie öfter auswärts isst, als es für das Budget eines durchschnittlichen Verdieners möglich ist. Als Jounin hat man da eben seine Möglichkeiten ..
Nicht ihrem Rang entsprechend sind hingegen ihre Ninjutsukenntnisse. Bis auf die paar Akademie-Techniken, die sie zwangsweise lernen musste, hat sich die Shinyuu völlig von diesem Metier abgewendet. Nicht nur, weil es sie nicht interessiert und schlichtweg langweilt, sondern auch, weil sie es als Standart sieht. Fast jeder beschäftigt sich mit der Nutzung seiner Elemente, wo sie nicht einmal dazu in der Lage ist, ihr angeborenes Fuuton zu kontrollieren, selbst, wenn sie es wollte.
Ein regelrechtes Problem hat die junge Frau außerdem mit Einsamkeit, selbst, wenn man das bei ihrer Person wohl am wenigsten vermuten würde. Seitdem sie völlig allein und isoliert wohnt, zieht es sie des Abends vermehrt häufig nach draußen. Nimmt sie einmal eine ihrer Errungenschaften mit zu sich, liegt das auch selten daran, dass sie ein Flittchen ist, das seine Bedürfnisse befriedigen will, sondern ist viel mehr darin begründet, dass sie einen Weg sucht, ihr Alleinsein zu lindern. Freunde hat sie aufgrund ihrer nicht immer ganz einfachen Art und einem langen Leben in Abgeschottenheit nicht besonders viele, weswegen zu hoffen ist, dass sie diese Hürde bald überwindet – und ihre Ängste keinen Raum mehr haben müssen.
Besonderheiten:
Neben ihrem außergewöhnlichen Aussehen, der Clanzugehörigkeit, einem unüblichen Kampfstil und der wohl ungewöhnlichsten Kombination der drei Jutsutypen, gibt es keine herausragenden Besonderheiten, die an dieser Stelle erwähnt werden müssten. Vielleicht ist zu nennen, dass Hinoe neben ihrer Shinobi-Berufung auch die Arbeit eines Schmieds auszuführen weiß, was sich in den seltensten Fällen auf einen leicht derben Umgangston niederschlägt .. Selbstredend aber nur unter 'Kollegen'.

- Chakranatur:
Obgleich Hinoe nicht dazu in der Lage ist, elementare Ninjutsu anzuwenden, besitzt auch sie eine angeborene Chakranatur. Diese ist in ihrem Fall Fuuton, was eindrucksvoll die Freiheit demonstriert, die jeder Shinyuu im Blut hat. Seit der Begegnung mit Emmadaiou ist die Natur, die die meisten der direkten Nachfahren des Gründervaters in sich tragen und da macht auch Hinoe keine Ausnahme. Wenn sie an einer Klippe steht, den Wind im Nacken spürt und sich gedanklich von ihm mitnehmen lässt .. dann immer fühlt sie, warum gerade dieses Element so sehr mit dem ihrer Meinung nach wertvollsten Besitztum verknüpft ist.
Stärken:
Kenjutsu | Geschwindigkeit | Genjutsu
Die Shinyuu ist eine absolute Koriphäe, was Körperkontrolle angeht. Jahrelanges, exzessives Training machte sie zu einer Kenjutsuka, die selbst innerhalb des Clans ihresgleichen sucht. Sie weiß, wie man mit einem Katana umzugehen hat, kennt keine Schwierigkeiten, was das Erlernen noch so komplexer Bewegungsabläufe angeht und weiß schlichtweg, was sie alles mit ihren Extremitäten anstellen kann. Ihre Reflexe sind sehr zuverlässig und selbst fintenreichere Angriffe lassen sich leichter erahnen – wenn auch niemals mit Sicherheit voraussehen. Insgesamt hat sie ein übernatürliches Gespür für Waffen, seien es nun ihre Schwerter, oder auch ihr modifizeirter Bambusschirm.
In Sachen Geschwindigkeit gibt es nur wenige, die dieser jungen Dame etwas vormachen. Ihre Angriffe sind präzise und schnell, erfolgen Schlag auf Schlag und manchmal ohne, dass der Gegner dazu in der Lage ist, sie aufgrund ihres bloßen Tempos zu verfolgen. Die Shinyuu hat gelernt, wie man binnen kürzester Zeit auf Höchsttempo beschleunigt und dieses auch im Kampf beibehält.
Die Illusionen nämlich gehören ebenso zu ihren Stärken. Hinoe ist eine Person, die ihre Gegner auch ohne Körperkraft zu besiegen weiß – und das auch häufig mit der bloßen Manipulation des Geistes. Zusammen mit dem Schwertkampf eine gefährliche Kombination, die trotz aller Effektivität nur wenige wirklich zu würdigen wissen.
Schwächen:
Ninjutsu | Stärke | Ausdauer
Die wohl größte und gleichzeitig auch fatalste Schwäche der Jounin sind ihre absolut unterirdischen Ninjutsukenntnisse. Nicht nur, dass sie nicht dazu in der Lage ist, elementares Chakra zu schmieden; noch dazu kennt sie bis auf die wenigen Grundtechniken kaum eine Ninjutsu, die ihr dienlich sein könnte. Ein großes Manko, für das sie nicht selten auch belächelt wird, ist eine Spezialisierung auf die ihr eigenen Gebiete doch als unüblich zu betrachten.
Wo sie ihre Geschwindigkeit trainierte, vernachlässigte sie allerdings körperliche Stärke. Gut, dass sie diese in ihrem Kampfstil auch nicht benötigt. Ein Schwert ist ihrer Ansicht nach ohnehin zu elegant, als dass man in seinem Klingentanz übermäßige Körperkräfte überhaupt einbauen könnte. So zumindest ihre Meinung, die auch im Clan so seine Widersprüche findet.
Ein Verhängnis in jedem Kampf kann ihr derweil ihre Ausdauer werden. Weder besitzt sie allzu viel Chakra, noch vermag sie es, allzu lange zu kämpfen. Aus diesem Grund sind ihre Angriffe und Jutsu darauf ausgelegt, den Gegner mit möglichst wenigen Treffern kampfunfähig zu machen – schnell genug ist sie dafür zumindest. Trotz allem macht sie bereits schlapp, wo Andere noch lustig und unermüdlich mit S-Rang Jutsu um sich schmeißen. Ein Zustand, den sie nie erreichen wird. Und das weiß sie auch.

- Chakra: 6
Stärke: 3
Geschwindigkeit: 8
Ausdauer: 3
Ninjutsu: 1
Genjutsu: 8
Taijutsu: 10

- [table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]10 x Kunai[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Kunai gehören zur Standardausrüstung eines Shinobi. Es sind kleine Wurfmesser, die am Ende ihres Griffes über einen kleinen Ring verfügen, an dem man etwas befestigen kann, wie z.B. einen Faden. Man kann auch explodierendes Pergamentpapier oder Ketten darum wickeln, um aus dem Kunai eine fliegende Bombe zu machen. Kunais sind sehr vielfältig, da sie sowohl für den Nah-, als auch für den Fernkampf verwendet werden können.[/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]10 x Shuriken[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Die Shuriken gehören zur Standardausrüstung eines jeden Shinobi. Getragen werden sie in einer Tasche, die am Bein befestigt wird. Shuriken sind Wurfgeschosse mit 4 Zacken. Da sie sehr klein sind und nur wenig wiegen kann man auch mehrere auf einmal werfen. Sie werden fast in jeden Kampf verwendet, meist jedoch nur als Ablenkungsmanöver, da sie nicht wirklich viel Schaden anrichten können. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]20 Meter Drahtseil[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Drahtseile können vielseitig eingesetzt werden und sind multifunktionsfähig. So kann man mit den nötigen Fadentechniken blitzschnell Wurfwaffen an jene binden, mit denen man diese nun kontrollieren kann. Auch ist man mit ihnen dazu in der Lage, seinen Gegner zu fesseln.[/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]3 Schriftrollen[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Schriftrollen (Makimono) werden nicht nur dazu verwendet, Nachrichten auf ihnen zu schreiben. Shinobi benutzen sie für verschiedene Zwecke. So kann man mit Hilfe einer Schriftrolle Gegenstände (große Shuriken, Puppen...) in ihnen versiegeln und nach belieben wieder frei lassen. Schriftrolle 1: Shinibana; Schriftrolle 2: Sousoukyoku; Schriftrolle 3: Zusammenstellung sämtlicher Shinyuu-Clantechniken, vom Taijutsu bis hin zu den Illusionen.[/td][/tr][/table]
[table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]1 x Bingo Book[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Ein Bingobuch ist ein Schriftstück mit einer Auflistung von Personen, die aus unterschiedlichen Gründen gesucht werden, oder auf die ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Es wird also von staatlichen Polizieorganisationen genauso verwendet, wie von Räubern und Kopfgeldjägern. Es hat in der Regel die Größe eines Taschenbuches, damit es auch Anbu im Gefecht mitführen können. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]3 x Kemuri Dama[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Rauchgranaten oder Rauchbomben (Kemuri Dama) werden oft eingesetzt, um eine Flucht vorzubereiten. Im Rauch kann der Shinobi entweder fliehen, oder eine heimtückische Attacke starten. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]5 x Kibakufuda[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Kibakufuda auch Kibakusatsu (Zeitkartenbombe) oder Briefbombe genannt. Ein Stück Papier, das mit einer Feuerbeschwörungsformel beschrieben ist. Mit Jibaku Fuda: Kassei explodiert sie. Es gibt verschiedene Formen von Zeitkartenbomben. [/td][/tr][/table]
[table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]1 x Tasche[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]In dieser meist nach hinten versetzten Tasche können Kunais, Shuriken oder sonstige Ausrüstungsgegenstände verstaut werden. Ninjas verstauen oft ihr Essen oder ihre Schriftrollen darin. Anbu-Ninjas oder andere Spezial-Ninjas haben manchmal gleich mehrere Taschen. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]1 x Shurikentasche[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]In dieser länglichen Tasche können sowohl Kunai, als auch Shuriken für den schnellen Einsatz in einem Kampf verstaut werden. Diese Tasche wird meist über dem Oberschenkel getragen und ist dadurch leichter zu erreichen, als die Tasche mit größerem Volumen, die einige Ninja zusätzlich tragen. [/td][/tr][/table]Shinjukou [„Pearl Iridescence“]
Diese Kette, die Hinoe von ihrem langjährigen Sensei Iori vermacht bekam, ist neben ihren Schwertern eines ihrer wertvollsten und liebsten Besitztümer. Shinjukou, dessen klangvoller Name so viel wie „Perlenschimmern“ bedeutet, ist eine Kette, die aus chakraversetztem Glas, Metall und Perlmutt besteht. Die gläserne Kugel, die den Kern des Schmuckstücks bildet, wird von einer dünnen Silberspirale umgeben, die am tiefsten Punkt in eine Art stilisiertes Flügelpaar übergeht.
Was auf den ersten Blick wie eine handelsübliche Zierde wirkt, symbolisiert gewissermaßen jedoch die Geschichte ihres Clans und die Philosophie, die hinter ihrem Schwertkampf steckt. Die Kugel besteht in Wirklichkeit aus vielen, kleineren und doch unterschiedlich großen Flächen, die zusammen den Körper ausbilden. Jede Einzelne ist besonders bearbeitet, was jedoch erst ersichtlich wird, wenn man Shinjukou ins Licht hält. In vielen Bildern und Kanji werden nun die fünf Prinzipien sichtbar, sobald die reflektierten Strahlen auf die nächste geeignete Fläche treffen. Die Spirale trennt die einzelnen Gruppen voneinander und verleiht dem Wiederschein so eine klare Linie. An sich nichts als eine gewöhnliche Lichtspiegelung, in ihrer Position, eigens von Iori für seine Schülerin gemacht worden zu sein, jedoch ein Geschenk, wie es schöner kaum sein könnte.
Eine weitere Eigenheit, die Hinoe selbst allerdings noch nicht entdeckte, ist die Möglichkeit, Chakra in das Glas zu leiten. Dann verformt sich das spezielle Glas für wenige Sekunden und zeigt beim Aufeinandertreffen mit Licht ein anderes, viel klareres Bild, das noch dazu eine ganz besondere Botschaft enthält. Es ist fraglich, ob die Shinyuu jemals hinter das wahre Geheimnis dieses Schmucks kommen wird, das allerdings auch ohne diese Eigenschaft kaum origineller sein könnte.
Botschaft:
Kono machi ni furitsumotteku
Masshiro na yuki no hana
Futari no mune ni sotto omoide wo egaku yo
Kore kara mo kimi to zutto –
Hitotsu no Kagayaki
Übersetzung:
The pure white snow flowers
Bury this town
Softly drawing memories in our hearts
Together forever with you –
A single Brilliance

Name: Shijunshikou [Utmost Purity]
Bild: Klick
Gewicht: 800 g
Art: Schirm
Länge: Gesamtlänge: 1,45 m; Schirmradius: 1,35 m
Material: Obwohl das Grundgerüst der Waffe aus Bambus besteht, ist sie mit einer feuerfesten, überaus robusten und chakraabweisenden Metalllegierung überzogen, die sie nahezu unzerstörbar macht. Dadurch behält Shijunshikou sein geringes Gewicht und unauffälliges Äueres bei und wird zur perfekten Waffe für körperlich schwächere Personen.
Besonderheit: Normal wirkt dieser so gewöhnlich scheinende Bambusschirm auch nur auf den ersten Blick. Wo er zusammengefaltet als uneleganter Prügel verwendet werden kann, ist er aufgeklappt als Fernkampfwaffe, wie auch zu Verteidigungszwecken gleichermaßen dienlich. Katon- und Fuutonjutsu können bis zum B-Rang von dem chakraabweisenden Schirm abgewehrt werden, wenn dieser schnell genug gedreht wird.
Selbsterfunden
Name: Senkaiundou (Gyrating Movement)
Jutsuart: Taijutsu
Rang: B-Rang
Element: -
Reichweite: nah
Chakraverbrauch: mittel
Voraussetzung: Chakra 6, Geschwindigkeit 6
Beschreibung: Indem man sein Chakra in den Schirm leitet und ihn in Hochgeschwindigkeit dreht, erschafft das chakraabweisende Material durch die Rotation eine Art ‚Schild’, das dazu in der Lage ist, Katon- und Fuutonninjutsu bis zum B-Rang abzuwehren.
Name: Shinibana (Blooming Flower; Glorious Death)
Bild: Klick
Gewicht: Klinge: 900g; Saya: 300g
Art: Schwert | Katana
Länge: Gesamtlänge: 1,06m; Tsuka: 0,26m
Material: 10.000fach gefalteter, chakraleitender Kohlenstoffstahl
Besonderheit: Die einzige auffällige Besonderheit des Schwertes ist seine Herkunft. Hinoe hat es selbst geschmiedet. Desweiteren bildet es mit Sousoukyoku ein Schwerterpaar und ist dadurch für den beidhändigen Klingenkampf geeignet. Bemerkenswert sind die ausgezeichnete Schärfe und die herausragende Schmiedekunst, die Shinibana nahezu unzerstörbar machen.
Name: Sousoukyoku (Funeral March)
Bild: Klick
Gewicht: Klinge: 750g; Saya: 300g
Art: Schwert | Wakizashi
Länge: Gesamtlänge: 0,75m; Tsuka: 0,22m
Material: 10.000fach gefalteter, chakraleitender Kohlenstoffstahl
Besonderheit: Die einzige auffällige Besonderheit des Schwertes ist seine Herkunft. Hinoe hat es selbst geschmiedet. Desweiteren bildet es mit Shinibana ein Schwerterpaar und ist dadurch für den beidhändigen Klingenkampf geeignet. Bemerkenswert sind die ausgezeichnete Schärfe und die herausragende Schmiedekunst, die Sousoukyoku nahezu unzerstörbar machen.

- 0 Jahre – Geburt Hinoes
- 4 Jahre – Tod der Mutter
- 6 Jahre – Einweisung des Vaters in ein Sanatorium
- 7 Jahre – Umzug nach Kiri, Eintritt in die Akademie, Inobhutnahme eines Veteranen
- 10 Jahre – Tod des Vaters
- 10 ½ Jahre – Beginn des Schwertkampftrainings
- 13 Jahre – Bestehen der GeNin-Prüfung
- 13 Jahre – Umzug und Training unter Iori
- 13 ½ Jahre – Erste Erfolge und Missionen mit einem Team
- 15 Jahre – Erste Beschäftigung mit Genjutsu
- 15 Jahre – Erfolgreiches Absolvieren der ChuuNin-Prüfung
- 17 Jahre – Ein Abschied
- 18 Jahre – Ernennung zur JouNin
- Familie:
Shinyuu Fuyou
Alter: 31 Jahre †
Beruf: Hausfrau
Verwandschaftsgrad: Mutter
Status: Verstorben
Manami war zu Lebzeiten eine sehr schöne, dennoch aber sehr kranke Frau. Meist begegnete man ihr hustend, was sie stets mit sichtlichem Unbehagen erfüllte.
Shinyuu Shou
Alter: 40 Jahre †
Beruf: [Jounin]
Verwandschaftsgrad: Vater
Status: Verstorben
Obwohl er als Ninja glänzte, versagte er schon früh als Vater. Seine Psychose machte ihn zu einem seelischen Wrack, das den Verlust der Geliebten nie verkraftet hat.
Shinyuu Shinise
Alter: 62 Jahre
Beruf: Jounin | Schmied
Verwandschaftsgrad: Onkel
Status: Lebendig
Hinoes geliebter und strenger Onkel mit einem Hang zur Selbstironie und derben Witzen.
Shinyuu Tomoko
Alter: 55 Jahre
Beruf: Floristin
Verwandschaftsgrad: Tante
Status: Lebendig
Die Gattin Shinises. Übernahm die Erziehung Hinoes, als ihrer Mutter dieser Dienst verwehrt wurde.
Wichtige Daten:
Chapter I
Chapter II
Chapter III
Chapter IV
Chapter V
Chapter VI
- Ziel:
Als klassische Shinyuu hat Hinoe in ihrer Schwertkunst ein übergeordnetes Ziel: Sie will eines der Kata perfektionieren. Und möglicherweise, weil es der Stil war, den Iori stets seinen Liebling nannte, ist es das Hokkou no Kata mit all seinen Techniken, dem sie ihre Konzentration widmet. Ein weiteres, wenn auch stummes, verborgenes Ziel ist die Suche nach einem gewissen Mann. Unter welchen Umständen auch immer sie sich begegnen werden; die junge Frau weiß, dass es irgendwann dazu kommen wird. Und es dann an ihr ist, ihr Schicksal, ihre Bestimmung zu erfüllen. Nach welchen Masgaben auch immer das Shukuen diese beeinflusst.
Schreibprobe:
Ein gelangweilter Blick glitt über die Szenerie. Zwei Genin prügelten aufeinander ein und was für Hinoe wie stümperhaftes Rumgeboxe anmutete, sollte wohl eine Art Trainingskampf sein. Seufzend lehnte sie sich auf der Bank zurück, die Arme auf der Lehne ausgestreckt. Kein junger Mann in Sicht, der ihr die Zeit hätte versüßen können. Was für ein trostloser Tag.
Ihr abwesender Blick glitt gen Himmel, der an diesem Tag, bloß wolkenverhangen, noch keine Träne vergossen hatte. Was woll ihre Familie gerade machte? Während ihre Gedanken abdrifteten, stahl sich ein Sonnenstrahl durch die dichte, graue Decke und wirkte, als würde er die Shinyuu persönlich beleuchten. Mit einem seltenen Lächeln auf den Lippen schlossen sich ihre schlanken Finger um den Schmuck, der ihren Hals zierte und hoben ihn an, so dass er seine volle Schönheit entfalten konnte. Schimmernd ließ sie die Bilder auf ihre Hand reflektieren, eine leichte Drehbewegung schuf eine Art Kino, was sie mit sichtlichem Wohlgefallen betrachtete. Die Genin derweil hatten ihren Kampf aufgegeben und näherten sich nun – vermeintlich ungesehen – der blauhaarigen Jounin. „Guck dir mal das Schwert an .. Meinst du die merkt das, wenn wir es uns ausborgen und ein bisschen üben?“ Sein Kumpane winkte ab. „Achwas. Die ist viel zu abgelenkt. Los jetzt!” Sich gegenseitig schubsend näherten sich die Jugendlichen der Bank, auf der die Kunoichi das Näherkommen bereits bemerkt hatte, bevor sie sich überhaupt in Bewegung gesetzt hatten. Wie blöd musste man eigentlich sein?
Kaum, dass sie es sich versahen, war die Shinyuu verschwunden. Verwirrte Blicke wurden ausgetauscht, ratlose Gesten untermalten ihre Unsicherheit. „Hat die uns bemerkt?“ Eine Antwort erhielt der Junge nicht. Beide würden spüren, wie sich der eiserne Griff zweier Hände um jeweils einen Kopf legte und sich eine tiefe, bedrohliche Stimme hinter ihnen erhob. „Die ist zufälligerweise Jounin dieses Dorfes. Und die verspricht euch, dass sie das nächste Mal persönlich dafür sorgen wird, dass ihr auf die Akademie zurückgeschickt werden, wenn ihr noch einmal versucht, jemandem sein Schwert abzunehmen.“ Zitternd bebten die angehenden Shinobi vor Hinoe, die plötzlich so gar nicht mehr wie eine geistig abwesende Passantin schien. „Süße Träume ihr zwei.“ Kopfnüsse waren unangenehm, vor allem, wenn eine Taijutsuka es war, die einem die Schädel aneinanderprallte. Sie würden keine Verletzungen davon tragen. Jedoch von dem Stoß genug betroffen sein, als dass sie eine Weile außer Gefecht waren.
Summend tänzelte Hinoe von dannen, die plötzlich bester Laune zu sein schien. „Jetzt hab ich erst recht Lust auf eine Portion Dango~“ In dem Moment, in dem sie hinter der hölzernen Fassade des Geschäfts verschwunden war, fing es an, zu regnen.
Regeln gelesen?: H8
Account: Erstaccount [EA][/align]

