- Vorname: Shinji
Nachname: Kagawa
Alter: 14
Geschlecht: männlich
Größe: 1,68m
Gewicht: 61kg
Geburtsort: Sunagakure
Wohnort: Sunagakure
Rang: Genin
Clan: -
Aussehen:

.::Charakter::.
- Charaktereigenschaften:
Shinji ist ein eher ruhiger und schüchterner Junge, der sich nicht gern in den Mittelpunkt stellt und eher versucht jeder größeren Aufmerksamkeit aus dem Weg zu gehen, auf den ersten Block könnte man ihn wohl ganz gut als Einzelgänger beschreiben. Dennoch ist Shinji jemand den man nicht unterschätzen sollte, den hinter seiner zurückhaltenden Art steckt ein großer Wille und das Selbstbewusstsein, seine gesteckten Ziele zu erreichen.
Die wenigen Menschen die den Jungen besser kennen wissen seine freundlich Art zu schätzen, auch wenn es immer wieder auffällt das Shinji Probleme damit hat anderen schlechte Nachrichten zu überbringen. Er redet dann lieber „um den heißen Brei herum“ wie der Volksmund sagt, statt gerade heraus zu antworten. Nur mit sich selbst geht er hart und schonungslos ins Gericht, hinter verschlossenen Türen wo es niemand merkt, versteht sich.
Eine weitere Negative Eigenschaft das Genins ist die Lethargie die er manchmal an den Tag legt wenn ihm eine Aufgabe nicht für wichtig hält. Er hinterfragt hinter nahezu jeder Aufgabe den Grund bevor er sich richtig reinhängt und wenn er diesen Grund nicht findet, gibt er nur zu oft keine hundert prozent.
Vorlieben:
Da Shinji als kleiner Junge viel Zeit allein verbracht hat ist er seit Jahren ein Bücherwurm, das gilt sowohl für verschieden Abenteuer-Romane, als auch Geschichts- oder Sachbücher über die Ninjawelt, Bildung kann schließlich kein Nachteil sein. Seine Vorliebe zum lesen geht natürlich im Einklang mit seiner Einzelgängerattitüde. Zwar hat hat er auch gerne seine Freunde um sich herum, dennoch ist Shinji eine Person die viel Zeit für sich selbst braucht um abzuschalten und sich neu fokussieren zu können.
Abneigungen:
Was der Junge Shinobi gar nicht leiden kann sind Angeber und Schwätzer, Leute eben immer im Mittelpunkt stehen müssen, vor allem wenn Ende nichts dahinter steht. Seiner Ansicht nach definiert sich ein Ninja über seine Taten, nicht über sein Mundwerk.
Des weiteren kann er unnötige Gewalt nicht ausstehen. Selbstverständlich gehört eine gewisse Brutalität zum Ninjaleben dazu und auch Shinji weiß das er im Zweifel bereit sein müsste sein Gegenüber zu töten wenn es notwenig sei, doch ist er ein Feind jeglicher unnötiger Qualen für andere. So kann er der Folter von Gefangenen oder dem unnötigen verletzen Schwächerer, beispielsweise das brechen von Armen und/oder Beinen, nichts abgewinnen.
Besonderheiten:
-
.::Fähigkeiten::.
- Chakranatur: Raiton

Stärken:
Chakrakontrolle | Ninjutsu | Chakra unterdrücken | Kenjutsu Fernkampf | Geschwindigkeit
Seit frühster Akademieziet hat Shinji ein besonderes Gespür für sein Chakra, wodurch er die Anfängerjutsus stets als einer der ersten seines Jahrgangs beherrschte. Mit der Zeit lernte er sogar sein Chakra soweit zu kontrollieren, dass er kaum noch mehr Chakra für seine Jutsus benötigt als ein Chunin oder mancher Jonin und ist sogar in der Lage den Chakrafluss sein Körpers zu regulieren. Durch diese Technik ist es Shinji möglich sich vor angreifenden Ninja zu verstecken und dann aus dem Hinterhalt anzugreifen, da seine Präsenz kaum wahrnehmbar ist.
Aufgrund dieser Technik hat sich der Suna Genin auch vor allem auf den Fernkampf spezialisiert und greift meist mit verschiedenen Pfeilen, Kunais, Shuriken oder Ninjutsus an. Ebenfalls bedingt durch die gute Chakrakontrolle des Jungen kann Shinji bereits sehr effektiv seine Ninjutsu durchführen, wobei im Moment die meisten davon auf seine Verteidung, bzw. Unterstützung ausgelegt sind. Angriffsjutsus beherrscht er aktuell noch nicht allzuviele, was er aber in Zukunft ändern möchte. Seine Angriffe im Waffenlosen Kampf sind bestenfalls durchschnitt, er profitiert hier vor allem von seiner Grundschnelligkeit, wodurch er einige schwächen in seiner Technik gut kompensieren kann, da er mit seinen Reflexen schnell ausweichen kann. Natürlich ist seine Geschwindigkeit auch bei der Verfolgung oder bei der Flucht vor anderen Ninjas von Vorteil.
Schwächen:
Genjutsu erkennen | Genjutsu anwenden | Kenjutsu Nahkampf | Langsamere Wundheilung | Alpträume/Schlaflosigkeit
Die größte Schwäche Shinjis muss man nicht lange suchen, mit Genjutsus kann er einfach nichts anfangen. Weder kann er diese besonders gut erkennen, geschweige denn diese selbst anwenden, was dazu führt das er gegen gute Anwender dieser Techniken meist hoffnungslos unterlegen ist.
Eine andere Schwäche ist sein Nahkampf verhalten. Zwar ist sein Taijutsu an sich nicht unbedingt schwach und kann durchaus mit anderen Genins verglichen werden, doch sein Umgang mit Nahkampfwaffen, wie Schwertern, Riesenshuriken oder Chakraklingen tendiert gen Null. Deswegen geht er dem Nahkampf mit bewaffneten und entsprechend trainierten Ninjas eher aus dem Weg, zumal Shinji nicht gerade die Fähigkeit besitzt seine Verletzungen schnell zu regenerieren, eher im Gegenteil. Selbst nach vergleichsweise leichteren Verletzungen benötigt der Suna-Nin eine ganze Weile länger als seine gleichaltrigen Freunde bis er sich vollständig erholt.
Außerdem leidet Shinji, seit er als kleiner Junge den leblosen Körper seiner Mutter gesehen und erfahren hat, dass sie auf einer Mission überfallen und ermordet wurde, unter anhaltenden Schlafstörungen und Alpträumen. Besonders wenn er selbst auf einer Mission ist kommt er Nachts fast nie zur Ruhe, da er in seinem Unterbewusstsein die Angst hat, er könne das selbe Schicksal wie seine Mutter erleiden. Durch diesen anhaltenden Schlafmangel kommt es häufig dazu, dass er Schwierigkeiten damit hat seine Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrecht zu halten. In folge dessen lassen gerade bei länger andauernden Kämpfen seine Aufmerksamkeit und seine Zielgenauigkeit auffallend stark nach.
Ausrüstung:
[table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Tasche[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]In dieser meist nach hinten versetzten Tasche können Kunais, Shuriken oder sonstige Ausrüstungsgegenstände verstaut werden. Ninjas verstauen oft ihr Essen oder ihre Schriftrollen darin. Anbu-Ninjas oder andere Spezial-Ninjas haben manchmal gleich mehrere Taschen. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Shurikentasche[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]In dieser länglichen Tasche können sowohl Kunai als auch Shuriken für den schnellen Einsatz in einem Kampf verstaut werden. Diese Tasche wird meist über dem Oberschenkel getragen und ist dadurch leichter zu erreichen, als die Tasche, mit größerem Volumen, die einige Ninja zusätzlich tragen. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Kunai[/td][td=border:1px solid #808080;]
[table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Shuriken[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Die Shuriken gehören zur Standardausrüstung eines jeden Shinobi. Getragen werden sie in einer Tasche, die am Bein befestigt wird. Shuriken sind Wurfgeschosse mit 4 Zacken. Da sie sehr klein sind und nur wenig wiegen kann man auch mehrere auf einmal werfen. Sie werden fast in jeden Kampf verwendet, jedoch meistens nur als Ablenkungsmanöver da sie nicht wirklich viel Schaden anrichten können. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Makibishi[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;] Makibishi sind kleine, spitze Krähenfüße, die als Defensiv-Waffe benutzt werden. Sie sind so konstruiert, dass mindestens eine Spitze senkrecht nach oben zeigt. Somit sind Makibishi eine wirksame Methode, einem Gegner einen Weg zu versperren, oder ihm zumindest Wunden an den Füßen zuzufügen. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Drahtseile[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Drahtseile können vielseitig eingesetzt werden und sind multifunktionsfähig. So kann man mit den nötigen Fadentechniken blitzschnell Wurfwaffen an jene binden, mit denen man nun die Wurfwaffen kontrollieren kann. Auch ist man mit ihnen in der Lage seinen Gegner hiemit zu fesseln.[/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Schriftrollen[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Schriftrollen (Makimono) werden nicht nur dazu verwendet, Nachrichten auf ihnen zu schreiben. Shinobi benutzen sie für verschiedene Zwecke. So kann man mit Hilfe einer Schriftrolle Gegenstände (große Shuriken, Puppen...) in ihnen versiegeln und nach belieben wieder frei lassen. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Fusha Shuriken[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Der Fushashuriken ist eine Art vergrößerter Shuriken. Er kann zusammengeklappt werden, um dadurch Platz zu sparen. Er besitzt 4 scharfe Seiten, und ist deutlich langsamer als ein Kunai oder ein Shuriken, besitzt aber dafür deutlich mehr Durchschlagskraft. Mit dem Fushashuriken werden trotz seiner Größe einige Kombinationstechniken eingesetzt werden. Der Fushashuriken ist auch unter dem Namen "Windgeistwurfmesser" bekannt.[/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Kemuri Dama[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Rauchgranaten oder Rauchbomben (Kemuri Dama) werden oft eingesetzt, um eine Flucht vorzubereiten. Im Rauch kann der Shinobi entweder fliehen, oder eine heimtückische Attacke starten. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Kibakufuda[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Kibakufuda auch Kibakusatsu (Zeitkartenbombe) oder Briefbombe genannt.Ein Stück Papier das mit einer Feuerbeschwörungsformel beschrieben ist. Mit Jibaku Fuda: Kassei explodiert sie. Es gibt verschiedene Formen von Zeitkartenbomben. [/td][/tr][/table]
[table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Armbrust[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Mit der Armbrust kann man sehr scharfe Pfeile abschießen. Durch Feinarbeit und Konzentration (also durch Chakra) kann man sogar durch Bäume und Gestein schießen. Außerdem ist es möglich, mehrere Pfeile gleichzeitig abzuschießen. [/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Explosionspfeil[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]An einem Ende des Explosionspfeil befindet sich eine Sprengladung, die eine Explosionsreichweite von 5 Metern besitzt. Diese reagieren allerdings auf Druck, das bedeutet sobald der Pfeil in das Ziel eingeschlagen ist, explodiert die Sprengladung augenblicklich. [Maximal 3 Pfeile im Kampf anwendbar][/td][/tr][/table][table=width:90%;border:1px solid #808080;][tr=text-align:left;][td=border:1px solid #808080; text-align:center; width: 16%;]Bohrerpfeil[/td][td=border:1px solid #808080;]
[/td][td=border:1px solid #808080;]Der Bohrerpfeil besitzt eine speziell angefertigte Spitze, welche einem Bohrer ähnelt. Durch die Form des Pfeils dreht sich dieser zudem während dem Flug und so wird der Speed noch einmal erhöht. Sobald der Pfeil jemand trifft zerfetzt dieser den Gegner, während er diesen durchbohrt, sodass am Ende der Durchschuss einen Radius von 8 Zentimetern besitzt. Der Pfeil fliegt mit einer Geschwindigkeit mit 9-10 auf den Gegner zu. [Maximal 2 Pfeile im Kampf anwendbar][/td][/tr][/table].::Stats::.
- Chakra: 4/5
Stärke: 3/5
Geschwindigkeit: 4/5
Ausdauer: 4/5
Ninjutsu: 4/5
Genjutsu: 0/5
Taijutsu: 4/5
.::Biographie::.
- Familie:
Mutter:
Akane Kagawa, 28 Jahre (verstorben), Chunin
Akane war eine Chunin aus Sunagakure und liebevolle, sie wurde jedoch nur 28 Jahre alt. Wie ihr Sohn Shinji nach ihr, war auch sie eine Ninja die sich auf den Fernkampf spezialisiert hatte. Als ihr Team während einer B-Rang Mission in Ame no Kuni von einer Gruppe von Nuke-Nins überrascht wurde, ließ sie genau wie der Rest des Teams ihr Leben. Shinji war zu diesem Zeitpunkt gerade Fünf Jahre alt.
Vater:
Shigeru Kagawa, 40 Jahre, Arzt
Shigeru ist einer der Ärzte im städtischen Krankenhaus von Sunagakure. Bis vor Neun Jahren war er noch ein Iryonin gewesen der stets mit an der Front war um seinen Kameraden im Kampf beistehen zu können, nach dem Tod seiner Frau zog sich Shigeru jedoch weitestgehend von seinem Ninjaleben zurück. Zum einen tat er das, um mehr Menschen in Sunagakure mit seiner medizinischen Ausbildung helfen zu können, vor allem aber da seine beiden Söhne nach dem Tod ihrer Mutter nicht auch noch mit der Angst leben sollten ihren Vater zu verlieren.
Geschwister:
Daisuke Kagawa, 17 Jahre, Chunin
Shinjis älterer Bruder Daisuke hat vor einem Jahr die Chunin Prüfung erfolgreich abgelegt. Im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder ist er jedoch ein stärkerer Nahkämpfer und sucht sein Heil in der offensive, die aus kraftvollen Schlägen und Tritten, sowie der Nutzung seines Schwertes besteht. Zu seinem Bruder hat er ein sehr gutes Verhältnis, hält ihn jedoch aufgrund dessen Einstellung zur Gewalt für keinen fähigen Ninja.
Wichtige Daten:
0 Jahre: Geburt
5 Jahre: Mutter Akane stirbt im Einsatz
6 Jahre: Aufnahme in die Akademie von Sunagakure
12 Jahre: Abschluss der Akademie – Ernennung zum Genin
Ziel:
Das Andenken seiner Mutter wahren und seinem Bruder beweisen das er das Zeug zu einem Ninjameister hat.
Story:
[align=center]Die glückliche Kindheit[/align]
Es war eigentlich ein Tag wie immer in Sunagakure. Die Sonne brannte unbarmherzig auf die staubigen Straßen des geheimen Ninjadorfes herunter, eine warme Böhe trieb den Sand durch die Lüfte und die Menschen sehnten den nächsten Regenschauer herbei.
Mitten an jenem Tag wurde Shinji Kagawa in unsere Shinobiwelt geboren. Er war der zweite Sohn von Shigeru und Akane, die beide seit ihrer Kindheit als Ninja im Dienst für ihr Land standen. Bereits früh ist für den kleinen Jungen klar, das auch er diesen Weg gehen will, er und sein drei Jahre älterer Bruder Daisuke spielen schon immer Ninja im Heim der Familie oder auf den Straßen mit den anderen Kindern. Als sein Bruder dann in die Akademie kommt ist es endgültig um Shinji geschehen, er will auch dort hin! Daisuke war schon immer stärker gewesen als er und das hatte er Shinji auch oft genug unter die Nase gerieben. Nun da er zusaätzlich von echten Ninjas trainiert wurde drohte er seinem kleinen Bruder noch weiter zu enteilen. Allein um irgendwann stärker zu werden als Daisuke verschreibt sich Shinji mit gerade einmal vier Jahren dem Traum ein Ninja zu werden, denn die Ninja aus Suna stehen nach Shinjis Überzeugung für alles gute der Welt: Stärke, Willenskraft und Hoffnung. Doch der Traum erhält weniger als ein Jahr später einen herben Rückschlag...
[align=center]Der Tod einer Mutter[/align]
Es ist wieder ein heißer Tag in Sunagakure, einmal mehr brennt die Sonne auf das Dorf und der Wind treibt den Sand vor sich her. Wie viele andere Kinder versuchte auch Shinji sich vor der Sonne zu verstecken war daher zu Hause als es an die Tür der Familie klopfte. Kurze Zeit später kam Vater Shigeru ins Zimmer seines Sohnes, und das mit einem Blick in den Augen den Shinji vorher noch nie bei seinem Vater gesehen hatte. Die beiden müssten jetzt schnell zur Akademie Daisuke abholen und danach zum Krankenhaus, erklärte Shigeru ohne dabei jedwede Gefühle in der Stimme zu haben. Im Gegenteil die Kälte die von ihm ausging stand im krassen Kontrast zur Schwüle die den Raum bis dahin erfüllt hatte. Während des ganzes Weges zur Akademie hatte Shigeru kein Wort gesagt, selbst als Daisuke dann abgeholt worden war, blieb der Shinobi stumm, keines der Kinder wusste was wirklich los war.
Erst als die drei Kagawamänner vor dem Krankenhaus standen rückte Shigeru mit der Sprache heraus und erklärte seinen Söhnen was passiert war. Es habe einen schrecklichen Unfall gegeben und er sei untröstlich das er seinen Jungs das folgende nicht ersparen könne. Dennoch sei es wichtig sich zu verabschieden. So ganz verstanden was los war hatte Shinji noch nicht, von wem oder was sollte er sich verabschieden? Und warum konnte sein Vater ihm das nicht ersparen? Erst als die drei in die Leichenhalle im Keller des Gebäudes gingen verstanden die Brüder was los war, ihre Mutter musste hier sein, schließlich war sie von ihrer letzten Mission noch nicht zurück gekehrt und warum sonst würden sie in Leichenhalle gehen. Während Sie die Flure entlang gingen erklärte Shigeru seinen Söhnen alles was er über die Mission wusste auf der seine Frau gestorben war.
Sie war mit ihrem Team im Reich des Regens unterwegs, auf Aufklärungsmission. In letzter Zeit gab es immer wieder Angriffe auf kleine Siedlungen im Randbezirk des Windreichs, und man vermutete das die Angreifer sich in den Wäldern bei Amegakure versteckten. Akanes Team sollte nun versuchen Informationen über den Standort des Verstecks oder im besten Fall sogar das Versteck selbst zu finden und anschließend Bericht zu erstatten. Es kam jedoch nie einer der Berichte in Sunagakure an, lediglich die Körper der Toten wurden von einem weiteren Spähtrupp aus Suna gefunden und zurück gebracht. Höchstwahrscheinlich wurden Akane und ihr Team auf der Suche von einer Gruppe Nuke-Nins überfallen und vernichtend geschlagen. Als Todesursache wurde später bei jedem der Teammitglieder ertrinken angegeben, wahrscheinlich handelte es sich also bei den Angreifern um starke Suiton-Nutzer, genaueres ließ sich allerdings nicht feststellen.
[align=center]Das Ende eines Traums?[/align]
Es dauerte einige Zeit bis Shinji diesen Tag verarbeitet hatte. Anfangs verkroch er sich nur noch in seinem Zimmer ohne überhaupt noch mit jemandem zu sprechen. Obwohl er noch nicht besonders gut lesen konnte begann er viel in Büchern zu lesen und sich von seiner Außenwelt zu verschließen. Sein Traum ein Ninja zu werden geriet in weite Ferne, schließlich hatten sich seine Vorstellungen als falsch gezeigt. Ninjas standen nun nicht mehr für Stärke, Willenskraft oder Hoffnung, sondern für Tot, Trauer und Schmerz. Selbst seinen Bruder Daisuke konnte Shinji nicht mehr ansehen, schließlich war dieser immer noch auf der Akademie und lebte weiter in seiner Ninjaausbildung, als wäre nichts gewesen. Seinen Vater bewunderte Shinji stattdessen, denn dieser hatte nach Akanes Tod sein Leben als Ninja aufgegeben und arbeitete nun im Krankenhaus um Leben zu retten und Schmerzen zu lindern.
Mitten in dieser Phase überraschte Shigeru seinen Sohn allerdings damit, das Shinji im kommenden Jahr ebenfalls auf die Akademie müsste. Er würde nicht zulassen das Shinji seinen Lebenstraum aufgibt, noch bevor dieser überhaupt begonnen hatte. Natürlich war der Junge alles andere als begeistert von der Idee sich der Akademie anzuschließen, schließlich wollte er kein Ninja mehr werden. Nur ein langes Gespräch mit seinem Vater konnte ihn davon überzeugen, dass es im Sinne seiner Mutter gewesen wäre, an die Akademie zu gehen und so ihr Andenken zu ehren. Gerade für Shinji der so viel von seiner Mutter geerbt hatte, war es Ansporn genug um der Akademie zumindest eine Chance zu geben, obwohl er bis heute nicht von allen Aufgaben der Ninja überzeugt ist.
[align=center]Die Zeit bis zum Genin[/align]
In Shinjis Akademiezeit passierte relativ wenig spannendes, zumindest nichts was den anderen Schülern nicht auch widerfahren wäre. Recht früh wurde klar das der kleine Junge eine große Begabung im Umgang mit seinem Chakra hatte, wie die meisten Menschen in der Blutlinie seiner Mutter, lediglich sein Bruder Daisuke bildete hier eine Ausnahme. Daher war es nicht weiter erstaunlich das er die meisten Akademiejutsus wie das Henge no Jutsu, Bunshin no Jutsu oder das Nawanuke no Jutsu, stets als einer der ersten seiner Klasse erlernt hatte. Das krasse Gegenteil dazu ist sein praktisch nicht vorhandenes Talent für Genjutsus. Zwar versteht er die Grundlagen der Techniken, seine Anwendung ist jedoch mangelhaft, weswegen er bis zum Abschluss der Akademie und darüber hinaus bis heute, nie selbst eines angewendet hat. Außerdem lernte in der Akademie den Umgang mit Kunais und Shuriken, wo er ebenfalls großes Geschick zeigte.
Nebenbei trainierte mit seinem Vater, der als ehemaliger Iryonin ebenfalls über gute Chakrakontrolle verfügt, außerdem das unterdrücken seines Chakras. Eine Technik mit der sich Shinji, wie es Shigeru immer formulierte, nahezu unsichtbar machen, bewusstlos stellen oder gar seinen Tod vortäuschen konnte.
Zum Abschluss eines jeden Akademieschülers musste sich natürlich auch Shinji seinen Ausbildern stellen. Für gewöhnlich reichte es ein einfaches E-Rang Ninjutsu verzuführen, was sicherlich kein Problem gewesen wäre, Shinji jedoch hatte massive Panik davor am Ende ein Genjutsu zeigen zu müssen, was das Ende seiner Chancen bedeutet hätte. Zum Glück für ihn bestand seine Aufgabe darin ein Bunshin no Jutsu vorzuführen und dabei 2 Doppelgänger zu erschaffen, was Shinji erleichtert und problemlos schaffte.
[align=center]Das hier und jetzt[/align]
Etwas mehr als Eineinhalb Jahre ist diese Prüfung nun her. Shinjis Bruder hat es mittlerweile zum Chunin gebracht und ist Shinji selbstverständlich immer noch überlegen, was Shinji allerdings nur weiter antreibt um ihn zu übertrumpfen. Er selbst hat seine Techniken und seine Chakrakontrolle in dieser Zeit noch weiter verbessert und bereitet sich darauf vor bald selbst mit seinem Team an der Chuninprüfung teilnehmen zu können, sofern sein Seinsei ihn dafür nominiert natürlich. Außerdem sprach er mit seinem Vater bereits einige Male über die Ausbildung zu einem Iryonin, da er glaubt er würde seinem Dorf so am meisten helfen. Shigeru jedoch lehnt es bisher ab ihn zum Schüler zu nehmen, da er seinem eigenen Sohn wohl nicht mit der nötigen Strenge und Objektivität entgegentreten würde, wie er es müsste um diese schwere Ausbildung durchzuführen.
Privat lebt Shinji sonst immer noch sehr zurückgezogen. Obwohl er einige Freunde in der Akademie gefunden hat fällt es ihm seit dem Tod seiner Mutter schwer andere Menschen an sich heranzulassen, da er Angst hat diese zu verlieren, gerade wenn es andere Ninjas sind. Aus diesem Grund trägt er unter vielen anderen Genin auch den Stempel eines Einzelgängers.
Schreibprobe:
Da saß er nun wieder, mitten in der Nacht direkt ver seinem Zelt, ohne ein Auge zu zubekommen. Es war nicht das erste Mal in letzter Zeit, das es Shinji so ging. Er war mit seinem Team unterwegs auf einer Trainingsreise, irgendwo in der Wüste von Suna. Keine Ahnung warumd as hier nötig war, trainieren konnten sie doch eigentlich auch zu Hause, doch der Genin musste sich eben widerwillig den Anweisungen seines Sensei beugen.
„Du kannst wohl wieder nicht schlafen Shinji?“ meldete sich eine vertraute Stimme in seinem Kopf. „Wie immer, Mutter“ antwortetet er in seinen Gedanken „So wie es eben immer ist wenn ich auf einer Mission bin und schlafen soll.“ Diese Art selbstgespräche führte der 14-jährige des öfteren. Seit seine Mutter auf einer Mission getötet worden war und er selbst den Weg der Ninja eingeschlagen hatte, konnte er noch nie gut schlafen wenn er unterwegs war. „War die Nacht damals auch so klar als du gestorben bist? War es überhaupt Nacht oder wann geschah es? Vor allem wer hat das nur getan?“ Es sind fragen wie diese die ihn schon seit vielen Jahren quälten und noch nie hatte er eine Antwort darauf erhalten, auch heute nivht, denn die Stimme seiner Mutter die er in sein Kopf hörte war wieder einmal verstummt.
„Du kannst wohl wieder nicht schlafen, oder Shinji?“ wieder hörte Shinji eine Vertraute Stimme aus dem Hintergrund, dieses Mal aber war es nicht seine verstorbene Mutter die mit ihm sprach. „Nein Sensei, das kann ich nicht.“ erwiderte der Junge seinem Lehrmeister, der sich von ihm unbemerkt neben ihn gesetzt hatte. Mit freundlichem Blick sah dieser seinen Schüler an und fuhr fort: „Weißt du, es ist eine schwerer Weg den du gehen musst. Nur wenige anderer Kinder in deinem Alter haben einen Schicksalschlag wie du zu verarbeiten. Dennoch kann es dich nur stärker machen Shinji.“ Stärker machen? Wie sollte ihn das bitte stärker machen? So recht wusste Shinji nicht was er antworten sollte, daher sah er seinen Meister nur fragen an, woraufhin dieser seine Ausführungen erweiterte. „Es ist doch so, deine Mutter wird dir niemand mehr zurückbringen oder ersetzen können. Aber obwohl sie fort ist und du ihn tiefer trauer bist, hast du gelernt damit umzugehn und deinen Weg als Ninja zu gehen. Das ist die schwerste Hürde die ein Shinobi zu beweltigen hat, den Verlust seiner Freunde und Familie. Ich habe diese Erfahrung erst viel später gemacht als du und es hat mich fast zerrissen und die meisten Kinder in deinem Alter werden diese Erfahrung auch noch machen müssen, früher oder später. Das gute ist, wenn wir unseren Job gut machen, dafür trainieren wir schließlich hier, dann werden einige noch sehr lange Zeit haben bis diese Erfahrung auf sie zu kommt, manche werden sie vielleicht auch gar nicht machen müssen. Deswegen sind wir hier um stark genug zu werden um Menschen zu retten und unsere Heimat zu beschützen. Verstehst du das?“
Es dauerte einen Moment bis Shinji realisierte was sein Sensei gemeint hatte, dennoch verstand er es. „Das ist auch das wofür meine Mom gestorben ist, oder? Andere zu beschützen meine ich“ sagte er mit leiser Stimme und wandte seinen Blick, den er während des Vortrags seines Senseis abgewandt hatte wieder zu ihm, worauf dieser nur nickend antwortete. Mit einem kleinen lächeln wandte sich der Genin nun wieder zurück zu seinem Zelt um zurück hinein zu kriechen, er hielt lediglich noch kurz inne und flüsterte „Danke Sensei“ in Richtug des Jonin.
Das war die erste Nacht seit langem in der Shinji auf einer Mission wieder schlafen konnte.
Regeln gelesen?: S19
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