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Rand des Waldes

Nebel und Regen ist hier keine Seltenheit. Es gibt zahlreiche Inseln, die sogar teils mit Ureinwohnern bevölkert ist.
Jitsukawa Hiroshi
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Di 5. Apr 2011, 19:00

So wirklich konnte der unbekannte nicht nachvollziehen warum Hiroshi nicht das Wildschwein aufhängen wollte, so kam es Hiroshi zumindestens vor. Wobei die Antwort eigentlich klar auf der Hand lag. Hiroshi war für solche Aktionen einfach viel zu schwach, das würde er alleine nicht packen, das begriff dann auch der andere weshalb er sich aufrappelte und ihm anfing zu helfen, er packte die eine hälfte des Schweines und meinte zu Hiroshi er solle sich möglichst die andere hälfte packen. Hiroshi schaute zu ihm und nickte ihm zu. Ok wenn er dann mithelfen wollte, dann würde auch Hiroshi sein möglichstes tun damit es klappen würde. So nahm Hiroshi also die andere hälfte des Schweines und hiefte es so hoch wie es ging, er musste echt damit kämpfen jetzt nicht total abzuschmieren, das wäre echt das was die beiden am wenigsten gebrauchen könnten.
Doch es klappte eigentlich besser als gedacht, zusammen packten die beiden es, das Wildschwein nach oben zu schmeißen.
»Uff klappte doch ganz gut.. danke ihnen. Alleine wär ich bestimmt abgeklappt.« Sagte Hiroshi dann noch und wartete kurz, da Dakû sich scheinbar weiter bewegte, er besorgte ein Kunai um dem Vieh schön den Bauch aufzuschlitzen. Das sah nicht sonderlich toll aus, weshalb Hiroshi ein wenig das Gesicht verzog, doch war es nicht nur das was er nicht sonderlich schln fand, auch die Gangart des noch unbekannten machte ihm ein wenig Sorgen, er sag echt so aus als würde er noch ein wenig Hilfe gebrauchen können. Also müsste Hiroshi wohl auch noch über Nacht bleiben und möglichst helfen wo es geht.
Gerade wollte Hiroshi dann zu Dakû gehen, als dieser wieder ein wenig taumelte und direkt zwei Fragen darauf stellte, beziehungsweise eine Frage und eine neue Aufgabe. Hiroshi sollte nun nämlich trockenes Feuerholz besorgen. Die Frage richtete sich nämlich auf den Namen des Jungen. Na das musste Hiroshi erst einmal ordnen. Er grinste und antwortete:
»Also zuerst mal mein Name, ich heisse Hiroshi, Jitsukawa Hiroshi. Wo wir aber schonmal dabei sind, dürfte ich auch ihren Namen erfahren? Ich meine das siezen liegt mir eigentlich eher nicht so, es sei denn sie bestehen darauf, was mir eigentlich jetzt nun auch recht wäre.« Sein Gegenüber lehnte derweil seinen Kopf gegen den Baum, er brauchte dringend Schlaf, doch vorher was zu essen, also musste sich Hiroshi schon ein wenig beeilen, bevor dieser Fremde wirklich noch den Löffel abgeben würde. »Uff, entspannen sie sich lieber mal, das mit den Namen kann man auch später klären, ich gehe erstmal Feuerholz suchen, bis gleich.« Meinte er und flitzte direkt in den Wald. Dort müsste er eigentlich irgendwie trockenes Holz finden, doch musste er laut den Worten des Fremden bedenken, das die beiden trockenes Holz brauchten, klar brennt eben besser. Für solche Sachen hatte Hiroshi quasi eine Spürnase für sowas. Warum auch nicht. Sein Element war das warme Feuer, also würde er wohl auch n bisschen trockenes Holz finden können.
Nach einer paar minütigen Suche dann, war er tatsächlich fündig, ein paar fette Äste waren seine Beute, die er erneut mit etwas mühe zu dem Treffpunkt schleppte an dem sich Dakû befand. Das Glück war auf Hiroshi's Seite, denn der Nebel hatte diese Äste mit seiner Feuchtigkeit nicht sonderlich viel angegriffen, weshalb die Dinger eigentlich gut brennen sollten. Also legte Hiroshi die Dinger ein wenig geordnet auf einen Haufen und setzte sich neben die Äste. Sein Blick galt dann wieder dem Fremden.
»Also nochmal, darf ich auch ihren Namen erfahren? Und darf ich auch erfahren was ihnen zugestoßen ist? Normal ist das ja nicht hier einfach so durch den Kiriwald zu stolpern, und dann auch noch so verletzt.« Mit etwas verwirrtem Blick wartete Hiroshi nun auf Antworten.

Yuurei Dâku
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Yuurei Dâku » Di 5. Apr 2011, 20:51

Dâku fragte den Jungen nach seinem Namen, woraufhin dieser ihm antwortete, das er Hiroshi Jitsukawa heißen würde. Ein Name über den Dâku kurz nachdachte, doch kam ihm derzeitig keine, ihm bekannte, Person mit einem solchen Nachnamen in den Sinn. Gut, vielleicht lag es auch am derzeitigen Zustand Dâkus. Er wurde ebenfalls nach seinem Namen gefragt, doch noch bevor er antworten konnte, meinte Hiroshi, das er sich erstmal entspannen sollte, während er schnell das Holz besorgen gehen würde. Dâku erwiderte daraufhin nichts und verblieb mit geschlossenen Augen und angelehnten Kopf am Baum sitzen und atmete in gleichmäßigen Zügen die frische Luft des Waldes ein. Doch erneut dauerte es nicht lange und der Kleine war wieder da. Man merkte das er sich zu beeilen schien, gar als würde er sich sorgen um den Sheruta Leader machen. Vermutlich nicht unbegründet, er sah schon ziemlich fertig aus. Hiroshi legte die Hölzer nun auf den Boden, seltsamerweise geordnet, doch dachte sich Dâku dabei nichts, vermutlich wusste er nicht wie man ein Feuer machen würde. Ebenfalls begriff Dâku, das er noch nicht lange im Amt eines Shinobis sein konnte, oder die Ausbilder waren wirklich alle so schlecht wie er dachte. Hiroshi schien sein Herz am rechten Fleck zu tragen, was Dâku jedoch eher als eine Art Schwäche empfand. In seiner Vergangenheit hatte sich immer weider aufgetan, was heißen konnte gnädig zu sein und verwundeten zu helfen, die vielleicht nichtmal auf der eigenen Seite mitkämpfen. So etwas musste man lernen zu überwinden, um wirklich eine Waffe zu werden, andernfalls war man nicht mehr als ein billiger Schläger mit Helfersyndrom. Doch würde er sich nicht beschweren, denn ohne Hiroshi würde es ihm definitv schlechter gehen. Ob er alleine das Schwein hätte fangen können? Nun, das wagte er zu bezweifeln. "Mein Name...", sagte er zögernd und dachte kurz über diese Frage nach, denn wer war er schon? Dâku hatte viele Namen und viele Gesichter, wer war er wirklich? Etwas was er nicht beantworten konnte. "Dâku, mein Name ist Dâku", sprach er und schaute seinem Gegenüber an. "Was mir wiederfahren ist? Haha...", er lachte und fuhr dann fort, "... du bist ganz schön neugierig für einen Genin... Aber Neugier ist etwas Gutes, wenngleich nicht immer angebracht. Manchmal muss man oder sollte man die Dinge hinterfragen, denn nicht immer ist es wie es scheint", sagte er in schlauen Worten und wusste erneut natürlich wovon er sprach. "Ich bin ein Reisender und am Hafen überfallen worden. Ich konnte mich gerade noch in den Wald retten", log er, dies jedoch in Anbumanier. Wenn er etwas konnte, dann war es die Menschen um sich herum zu täuschen. Warum er ihn seinen richtigen Namen verriet? Nun, vielleicht brachte so etwas wie Vertrauen für den Kleinen auf, doch was sollte er schon tun. Er war ja eh ein unbekannter. Nur weniger kannten ihn wirklich, wenn denn überhaupt von diesen noch einer lebte. "Wie ich sehe trägst du ein Schwert. Möchtest du etwa ein Schwertkämpfer werden? Kiri ist ja berühmt für eben diese", plapperte er los und bewunderte die Waffe des Gegenüber. Schwerter, ja die waren schon was tolles. Nun erhob er sich wieder, wie zuvor in einem gemäßigten Tempo und bewegte sich auf das Schwein zu. Es war nun ausgeblutet und man würde es über dem Feuer braten können. Schnell griff er nochmal nach dem Kunai und schnitt dem Schwein einige Stücke Fleisch aus dem Körper, welche er dann mit zu Hiroshi nahm. "Ordne die Hölzer zu einem Flachen Zelt an und dann setz es in Brand", gab er ihm den Auftrag und nahm sich zwei von den Stöckern, spießte das Fleisch auf und würde sie anschließend in angenehmer Reichweite um die Feuerstelle plazieren, damit sie nicht verbrannten und auch nicht ewig brauchen würden, um gar zu werden. Nun setzt er sich wieder an den Baum und schaute Hiroshi dabei zu, wie er versuchen würde, das Feuer in gang zu bringen.

Jitsukawa Hiroshi
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Mi 6. Apr 2011, 16:34

Hiroshi hatte nun also den Typen nach seinem Namen gefragt, woraufhin dieser antwortete, er sagte sein Name wäre Dakû, auch die andere Frage schien er direkt zu beantworten, auch wenn er log. Aber das konnte Hiroshi ja nicht merken. Daku sagte nämlich das er vom Hafen aus käme und dort überfallen wurde und das er sich gerade noch in den Wald hier retten konnte. "Na da haste aber ganz schön Glück gehabt alter. Also das das hier so neblig ist wie sonst nirgendswo. Aussenstehende verirren sich hier oft. Aber gut dann würd ich sagen Hey ho Dakû freut mich dich kennen zu lernen, scheinst ja doch mehr zu sein als ein Betrunkener Krüppel, tut mir Leid wenn ich dich irgendwie damit angegriffen habe, aber das Bild als ich dich hier getroffen habe zeugte nicht gerade vom Gegenteil. Naja egal." Er grinste und sah sich ein wenig in der Gegend um als Daku direkt mit der nächsten Frage kam, und zwar ging es um sein Schwert, beziehungsweise fragte er wegen des Schwertes, ob Hiroshi etwa ein Schwertmeister werden wollte. Kichernd schüttelte Hiroshi den Kopf und meinte. "Nein nein, also mit denen will ich nichts zu tun haben. Ich habe eher in Betracht gezogen mich mit Siegeltechniken, also den Fûinjutsus zu beschäftigen weisst du. Find die Kategorie völlig interessant. Das Schwert war nur ein Geschenk meines Vater's der noch in Otogakure ist, oder auch nicht mehr ist, keine Ahnung." Ja wo der Vater war konnte er sich wirklich nicht beantworten, viellleicht war er mittlerweile wirklich schon Tod, aber das wäre wenn Hiroshi ehrlich ist mittlerweile kein so großer Verlust mehr, doch das tat gerade nicht mehr zur Sache, viel wichtiger war nun die Beschaffung des Feuer's.
Dakû sagte zu Hiroshi er solle es zu einer Art Zelt anordnen, also so stapeln wie ein Zelt halt. Kein Problem die Form eines Zeltes hatte Hiroshi perfekt im Kopf, immerhin musste er damals in den zwei Wochen die er obdachlos war auch irgendwo schlafen. So langsam richtete er die Hölzer so an und bestaunte sein Werk, sah doch ziemlich cool aus. Nun musste er es nur noch entzünden, das sollte bei Hiroshi's Ausrüstung auch kein Problem sein, er fummelte also ein wenig in seiner Waffentasche und nahm eine Kugel raus, welche er direkt in den Mund nahm und einmal kurz drauf biss. Dann spuckte er diese direkt in die Mitte, also dort wo die Hölzer oben aneinander liegen.
Es brauchte zwar ein wenig bis es anfing zu glühen also das Holz, aber es kam dennoch und nur kurze Zeit später fing das Holz dann auch Feuer. Perfekt.
"Na klappt doch ganz gut oder? Jetzt muss nur noch das Vieh hier rauf, natürlich ohne Haare. Dann kannst du erstma mies was spachteln." Meinte er freundlich grinsend und erwartete eine Reaktion, immerhin war er auch im enthaaren nicht so der Banger, weshalb er gucken musste wie Daku das machen würde.

Yuurei Dâku
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Yuurei Dâku » Mi 6. Apr 2011, 18:11

Die Reaktion des Jungen war interessant, so befand es jedenfalls Dâku. Er sagte ihm, das er glück gehabt haben musste, das er sich in Kiri befand, denn hier gab es immerhin genug Nebel um sich verstecken zu können. Fürs erste blieb diese Aussage kommentarlos stehen und er lauschte weiter den Worten von Hiroshi. Letztlich entschuldigte sich der Kleine dafür, das er dachte, das Dâku nur ein betrunkener Krüppel war, was Dâku kurz auflachen ließ, "Macht nichts, das Bild hat definitiv gepasst und passt vielleicht gar immer noch", entgegnete er ihm und lächelte ein wenig. Das Gespräch nahm weiter seinen Lauf und Hiroshi ging darauf ein, das er nichts mit den Schwertmeistern zu tun haben wollte, viel mehr war er an den Fuinjutsu interessiert, was Dâku aufhorchen ließ. Das Gespräch nahm eine interessante Wendung, denn wenn es um Fuinjutsu ging, gab es wohl kaum einen besseren Gesprächspartner als Dâku. Es war nicht abgedroschen ihn als Fuinmeister zu bezeichnen, denn genau dies war er letztendlich. Einfach war es nicht sich diesen Titel verleihen zu dürfen, vor allem in diesem jungen Alter. Normalerweise stellt man sich einen Fuinmeister in einem sehr gehobenen Alter vor, mit langem Rauschebart und einer Brille auf der Nase. Dâku passte nun also nicht wirklich in die Sparte, was es für andere sicherlich auch ein großes Stück unberechenbarer machte, ihm entgegen zu treten. Ebenfalls ist der Weg um ein Fuinmeister zu werden, alles andere als einfach. Man muss früh beginnen und natürlich das gewisse Etwas mitbringen, das man daran interessiert ist, ist natürlich die Grundvoraussetzung. "Du stammst also eigentlich aus Otogakure?", fragte er ihn und war gespannt darauf, warum der Kleine sich dann wohl in Kirigakure befand. "Dein Schwert ist also ein Erbstück", meinte er noch so nebenher. "Also hattest du eine Ausbildung angefangen oder bist du drauf und dran dich einer zu widmen?", kam es unverblühmt hinterher, während Hiroshi nun begann das Feuer zu entfachen. Er stapelte das Holz und spuckte dann in bester Shinobi Manier eine Glutkugel in die Mitte. Es dauerte einen Moment und dann brannte das Feuer auch schon. Dann sagte Hiroshi, das Dâku sich nur noch etwas Fleisch holen müsste, woraufhin dieser jedoch nur auf die beiden, zuvor schon, um die Feuerstelle plazierten Fleischstücke zeigte. Das Feuer begann also das Fleisch zu braten, lange würde es nicht mehr dauern, dann bekam der Sheruta endlich was zu beißen.

Jitsukawa Hiroshi
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Mi 6. Apr 2011, 18:30

Das Gespräch der beiden nahm so langsam eine recht normale Tonart ein, das war alles andere als schlecht, nein es war sogar sehr gut, so war die Kennenlernphase um einiges leichter und angenehmer, sich gegenseitig anpöbeln war nämlich nicht unbedingt hilfreich bei sowas. Diese nette Art Daku's machte sich bemerkbar als er lächelnd sagte das das Bild das Hiroshi anfangs von Daku hatte eigentlich recht passend war, und vielleicht sogar immer noch so ist, Hiroshi schüttelte verwegen den Kopf. "Ne ist quatsch, ich find du bist n harter Typ, aber du solltest echt das Zeug's lassen das du dir mal so gerne reinschippst. Macht zwar müde Männer munter, aber zerstört drin umso mehr, wobei ich denke das du das von selbst weisst." Kommentierte er, auch wenn sein Kommentar nicht unbedingt hilfreich zu sein schien, so wollte er es dennoch einfach mal losgeworden sein.
Nun jedoch passierte etwas wirklich seltsames, kaum hatte Hiroshi erwähnt er würde sich für Fûin-Jutsus interessieren, da horchte Dakû auf, da hat's geklingelt in seinem Kopf, er schien nun ein wenig mehr Interesse am Gespräch zu zeigen, wieder eine Sache die ein Gespräch besser machen, er stellte direkt erst einmal ein paar Fragen, die Hiroshi der Reihe nach beantworten würde, sobald er ausgeredet hätte, ein bisschen Höflichkeit war hier nun auch nicht wirklicj Fehl am Platze, bei der Schwertmeisterin hat es ja auch ganz gut geklappt.
"Uff, ok also ja, ursprünglich stamme ich aus Otogakure, ich war dort Genin. Naja ich bin von dort aus alleine abgehauen, weil mir dort ein Rangaufstieg nicht möglich war, die Leute dort haben mich nicht sonderlich respektiert, weil ich mich auf einer Mission eher für mein Team als die Mission entschieden habe. Fing er an zu erklären und zuckte letztlich mit den Schultern. "..Dann zu dem Schwert, ja es ist ein Erbstück, das ursprünglich meinem Grossvater gehörte, er war wahrlich ein toller Schwertkämpfer und für mich wie ein bester Kumpel, er vermachte es mir als er den Weg ins Jenseits angetreten hatte." Fuhr er fort und schaute bei diesem Thema ein wenig bedrückt zu Boden, ja es war nie sonderlich schön, wenn man einen wirklich hochgeschätzten Menschen einfach so verliert, ganz im Gegenteil, es war grausam einfach nur abscheulich, niemanden wünschte Hiroshi jemandem so etwas, niemandem. "..So und das letzte war die Fûin-Ausbildung? Ja, also ich habe mir von meinem Vater die Anfänge erklären lassen, also ich habe die Ausbildung mehr oder weniger schon begonnen, konnte sie aber nicht zu Ende führen, weil ich ja abgehauen war. Aber darf ich mal eine Frage stellen? Wieso interessiert dich das mit der Fûin-Ausbildung so sehr? Kennst du etwa jemanden der mir dabei helfen kann? Das wäre großartig, weil ich in ganz Kirigakure niemals jemanden gefunden habe der mir so etwas beibringen kann, beziehungsweise mich in die Siegelkunst einweist." Seine Augen wurden größer und größer. Sollte es wirklich so sein das Daku jemanden kannte der Hiroshi helfen könnte, dann würde Hiroshi ihn womöglich anspríngen, für seinen Traum würde er sogar unerlaubt einfach weggehen so wichtig war ihm das erlernen dieser Techniken.
Nebenher hatte Hiroshi ein wenig das Fleisch nahe des Feuer's gepackt damit es so rösten konnte, immerhin schien Daku mit seinen Kräften langsam echt am Ende zu sein, da war es nur produktiv wenn er so langsam was zwischen die Kiemen bekommen würde.

Yuurei Dâku
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Yuurei Dâku » Mi 6. Apr 2011, 19:07

Hiroshi schien es gut zu meinen mit, dem derzeitig angeschlagenen, Dâku und sagte zu ihm, das er besser die Finger von dem Alkohol lassen sollte, womit er sicherlich recht hatte. Doch wusste der Kleine ja nicht um die Umstände. Normalerweise war Dâku natürlich kein Trinker, der sich den lieben langen Tag in die Ecke setzte und volllaufen ließ, nein er war eigentlich immer diszipliniert und legte ein hartes Training an den Tag um sich in Form zu halten. Doch war es anders gekommen als erwartet, schicksal hatte sich Dâku ausgesucht um zu zuschlagen und das in vielfacher Ausführung, so das ihm keine Wahl mehr blieb, als sich zu betrinken oder aber vermutlich völlig den Verstand zu verlieren. Was war da nun besser? Dâku wusste es nicht und handelte instinktiv in Richtung des Alkohols. Er war ein Mörder und Verräter, ein mieses Schwein und eigentlich Abschaum. Schon viele Male hätte er sterben sollen, doch schaffte er es immer wieder sich aus der Affaire zu ziehen und sich wie ein Parasit zurück in den Strang des Lebens zu fressen. Ja, Hass, Wut und Trauer, das waren die drei Grundbausteine seiner Existenz geworden. So verblieb der gut gemeinte Rat des Jungen kommentarlos zurück, während Dâku einfach weiter dem Text zuhörte. "Du bist also ein Flüchtling. Das du es alleine aus dem Dorf geschafft hast, ohne das dich jemand aufhalten konnte, zeigt nun entweder von großem Glück oder Können. Doch warum sollte man dir einen Rangaufstieg verwehren, hast du etwas angestellt?" , fragte er hinterher, als Hiroshi begann eine etwas bedrücktere Miene aufzusetzen. Sein Großvater, welcher der Besitzer des Schwertes war, war wohl vor einiger Zeit gestorben und eine wichtige Person im Leben des Jungen. Todesfälle, ja diese waren nie einfach, wenn man die Person gut kannte oder gar liebte. Doch auch zu diesem Thema schwieg er, denn seine eigenen Wunden waren viel zu groß, als das er gerade über sowas hätte sprechen können. Das Gespräch verlief weiter und der Junge bemerkte, das Dâku die Fuin-Ausbildung zu interessieren schien, woraufhin er ihn gleich fragte, warum er denn so ein Interesse dafür hegte und ob er jemanden kennen würde, der sich mit eben diesen, auskennen würde. "Nun, man könnte sagen, das ich mich eine Zeitlang mit den Shinobikünsten beschäftigt habe. Ich habe schon einige Leute getroffen, die derer mächtig waren, auch wenn ich nicht sagen kann, wie gut sie wirklich waren", sprach er und schaute dabei in das strahlende Gesicht des Genin, welcher vermutlich aus den Socken fallen würde, könnte ihm jemand dabei helfen, sich in Sachen Fuin fortzubilden. Dâku hatte noch nie Probleme mit anderen Leuten, die Fuins beherrschten, diese waren alle kleine Fische und nicht dazu in der Lage, es auch nur Fünf Sekunden mit ihm aufzunehmen. Hiroshi stellte derweil das Fleisch dichter an das Feuer, damit es nun den letztlich fertig gebraten werden würde. Es dauerte nun nur noch einen Augenblick und da war es auch endlich schon soweit. Dâku nahm sich einen Spieß und begann, nachdem er das Fleisch etwas kühl gepustet hatte, davon zu kosten. Genüßlich schloss er dabei die Augen und hatte vermutlich selten etwas so gutes gegessen. Dies kam einem zumindest so vor, wenn man Tage oder gar Wochen lang nichts ordentliches mehr zu sich genommen hatte, wie im Falle Dâkus. "Du solltest auch etwas davon kosten, immerhin hast du es erlegt", sagte er und zeigte auf das andere Stück Fleisch.

Jitsukawa Hiroshi
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Mi 6. Apr 2011, 19:29

Dakû reagierte ein wenig überrascht auf das was Hiroshi eben angesprochen hatte, und zwar die Sachen die er beantwortete. Und zwar bei der Otogakure Sache, dort war er ein wenig verwundert, er schien nicht ganz so zu glauben das Hiroshi es wahrlich alleine geschafft hatte das Dorf hinter sich zu lassen, doch hakte er mit seiner Frage nochmal nach und fragte warum er dort denn keinen Rangaufstieg mehr machen durfte. Hiroshi zuckte mit den Schultern und meinte dann. "Naja wie gesagt, das damalige Oberhaupt meinte zu mir das ich kein ehrenhafter Shinobi bin, weil ich auf einer Mission eher für das Team als für die Mission entschied, ich fand es eher unehrenhaft meine Teamkollegen dort einfach sterben zu lassen, ich meine das ist doch nicht menschlich oder was, wer würde sowas schon machen? Nur Ungeheuer, Shinobi die keine Gefühle haben oder so, aber nicht ich, so viel Verstand hab ich dann doch noch beisammen," Seine Meinung war klar ausgesprochen, Ninja die nur ihre Mission im Kopf haben sind keine richtigen Menschen sondern einfach nur Monster, Monster die keiner braucht oder haben will.
Weiter ging es dann mit der Jûin Sache, Dakû meinte er habe schon so einiges auf seinen Reisen erlebt und gesehen, er hätte auch schon so einige Leute mit beachtlichen Fähigkeiten gesehen die auf Fuin-Jutsus basieren. Das fand Hiroshi irgendwie voll interessant.
"Also wenn du schon so vielen zugeguckt hast, dann kannst du mir bestimmt doch auch das ein oder andere beibringen oder? Ich meine das wäre echt mega krass von dir, ich wär dir so dankbar dann ne, das kann man nicht in Worte fassen, oh ich ... tut mir Leid für's unterbrechen, erzähl bitte mehr." Meinte Hiroshi interessiert und setzte sich zu Dakû, da dieser nämlich zum essen einlud, er argumentierte damit das es doch eh Hiroshi's gejagtes Schwein war, also sollte er auch etwas davon probieren. "Hmm joa warum eigentlich nicht, probieren kann ich es ja mal.." fing er an und nahm sich ein Stück und aß eben dieses auf, es war nicht unbedingt das was er jeden Tag essen würde, aber eins öfters konnte man sich das schonmal gönnen. ".. naja nicht gerade n Festmahl wa? Naja essen kann man's." Fuhr er dann fort und sah zu Dakû, der hatte wahrlich einen großen Appetit, der hatte unter Garantie schon seit langem nichts mehr gegessen, tja wer hier durch den Wald irrt, der musste damit rechnen das man sich verlaufen würde, aber nun war ja Hiroshi hier der sich einiger maßen auskannte, da er sonst immer selber hier durchzittert.
Aber Hiroshi musste ihm noch eine wichtige Frage stellen, bevor er diese wieder vergessen würde, weshalb er ein wenig näher zu Dakû rutschte und ihn ansah.
"Sag mal, was machst du denn morgen, also.. wo willst du hin, du musst ja ein Ziel gehabt haben, oder?"

Yuurei Dâku
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Yuurei Dâku » Mi 6. Apr 2011, 20:22

Dâku hatte das Schweinestück fest in seinen Händen und aß große Stücke aus diesem, denn Hunger war ein schreckliches Gefühl, welches es galt abzustellen. Hiroshi deckte seine einsichten zum Thema Mission und Team auf, welche Dâku nicht wirklich überraschte. Er war noch jung und hatte wenig Ahnung davon, wie es denn wirklich da draußen zu ging und wie es war, wenn man zwischen seiner Einheit oder dem Wohl des Dorfes entscheiden musste. Die Shinobi waren dafür da um ihr Leben für das Wohlergehen des Dorfes und des ganzen Landes zu sichern, auch wenn dies ihren Tod bedeuten würde. Natürlich ist die Entscheidung für die Meisten nicht einfach, doch treffen muss man sie und es sollte immer das Dorf sein, welches man in Schutz nimmt. Das Leben der Truppe retten oder Tausende, die sich in dem Dorf befinden? Nun, ein Gedanke den der Kleine wohl erst noch lernen musste zu ertragen, denn bislang schien er andere Ansichten zu vertreten, die zumindest nicht als Dorfshinobi durchzusetzen waren. Auch Dâku würde für seine Ziele über Leichen gehen und hat dies schon oft genug unter Beweis gestellt, nicht das er dies nun belegen hätte müssen, doch wusste er, das es so war. "Das kann man wohl so und so sehen", meinte er dazu nur und biss abermals in das Schweinfleisch, welches ihm immer noch so vor kam, als wäre es das Beste, was er jemals gegessen hatte. "Nun, ich bin mir nicht sicher, ob ich dir da eine so große Hilfe wäre, aber ich könnte es ja mal probieren", sprach er und kratzte sich an der Wange. Das Schwein wurde langsam aber sicher verputzt und Dâku war letztlich ziemlich voll gefuttert. "Puh...", stieß er aus und klopfte sich auf den vollen Bauch, während er wohlig lächelte. Hiroshi war weniger davon angetan, doch gab er zu, das man es essen konnte. Der Junge war halt zu verwöhnt, wenn er lange Zeit nichts zu beißen gehabt hätte, dann wäre er sicherlicher dankbarer für die Nahrung gewesen, da war sich Dâku ziemlich sicher. Doch fragte der Kleine ihn sogleich, was er denn am morgigen Tag machen würde, worauf Dâku nicht sofort eine Antwort wusste. Der Alkohol war schon gut daran sich zu neutralisieren, was Dâkus Geist klarer und klarer werden ließ. Die Schmerzen traten ebenfalls wieder vermehrt auf und sein Körper brauchte definitiv mehr Ruhe. "Ich werde morgen aufbrechen und diesen Ort hier verlassen. Ich bin auf der Suche nach etwas...", sagte er nur knapp, während seine Augen schwerer und schwerer wurden. Man konnte ihm ansehen, das er nicht mehr lange durchhalten würde, bevor ihm die Augen vollends zufallen würden. "Danke für deine Hilfe, aber ich denke ich werde nun erstmal eine Runde schlafen, ich bin sehr müde", sagte er in einem müden Tonfall und lehnte sich mehr mit dem Körper an den Baum an. "Mal einen Kreis, einen perfekten Kreis", sagte zuletzt und zog dann seinen roten Schal über seine Nase. Seine Augen schlossen sich und er begann in die Welt der Träume zu gelangen. In der Hoffnung, das nicht wieder etwas so grauenvolles passieren würde, wie die Nacht davor, ansonsten wäre Hiroshi wohl der nächste.

Jitsukawa Hiroshi
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Mi 6. Apr 2011, 21:36

Viel sagte Dakû nicht mehr bezüglich der Flucht, nein er bezog sich dabei wohl eher auf das andere das Hiroshi von sich gegeben hatte, und zwar antwortete er darauf das Hiroshi sagte das er es nicht gut fand wenn man sein Team im Stich ließ um dafür nur an die Mission zu denken, Dakû sagte nämlich das da garantiert jeder seine eigene Meinung hatte. Ok er hatte damit nicht ganz unrecht, aber musste man wirklich so beschränkt denken und nur die Mission im Kopf haben? Laut Hiroshi nicht, aber er hatte ja nun auch viel zu wenig vom Leben gesehen, irgendwann würde garantiert mal die Zeit kommen, in der auch er andere Gedankengänge einschlagen würde. Doch bis dies eintreten würde, würde bestimmt noch so einiges an Zeit vergehen, und bis dahin würde er sich einfach möglichst an seine Gedanken halten.
Dann jedoch unterbrach Dakû den jungen Hiroshi in seinen Gedanken als dieser nämlich wieder das Gespräch eröffnete, beziehungsweise eine Antwort auf die Frage Hiroshi's brachte, und zwar bezüglich des Helfens bei den Fuinjutsus. Dakû meinte er wüsste nicht wirklich ob er Hiroshi da helfen könnte, aber er würde es wenigstens versuchen. Das erfreute Hiroshi sichtliche, endlich hatte er jemanden gefunden, der wenn auch nur versucht, Hiroshi hilft, das war nicht viel aber immerhin mehr als vorher. Grade wollte sich Hiroshi dann lauthals dafür bedanken, als Dakû dann die letzte Frage von Hiroshi beantwortete, von wegen er würde am nächsten Tag diesen Ort verlassen und weiterreisen. Hiroshi war nun ein wenig verwirrt, genauso auch über die plötzlich anfallende Müdigkeit des Fremden und über die plötzliche Aufgabe die er vor seinem Schlaf noch rausposaunte, doch wollte er ihn nun auch nicht mehr irgendwie zusäuseln. Weshalb er sich den Rest lieber einfach nur dachte, ausserdem schien Daku eh schon eingepennt.
~Wenn er morgen wieder verschwinden will, dann muss ich ja logischerweise mit ihm mit gehen, wenn ich schon was von ihm lernen will, aber ist es das Wert, einfach so abhauen, immerhin sagte er er kann mir nicht wirklich weiter helfen. Aber vielleicht spinnt er ja auch, und er weiss mehr als er vorgibt zu sagen, ich muss es wenigstens probieren!~ Mehr dachte er sich derweil nicht. Immerhin hatte er ja noch eine Aufgabe zu erfüllen, er sollte einen perfekten Kreis malen. Scheinbar sollte dies schon der Anfang für sein Training sein. Immerhin haben Kreise ja schon ziemlich viel mit Fuinjutsus zu tun, soweit wusste Hiroshi schon Bescheid.
Er fing also an damit zuerst sein Schwert zu ziehen, seiner Meinung nach sollte so ein Kreis ja nun nicht unbedingt das Problem werden, also malte er direkt einen. Nunja, wohl doch schwerer, das Vieh das er da gemalt hatte, hatte eindeutig ne Ecke mit drin, das war nichtmal annähernd ein Kreis. Hiroshi schaute ein wenig blöd drein, und versuchte es einfach erneut. Schon wieder so eine verkackte Form, das konnte wohl doch länger dauern als erwartet. So versuchte er es immer weiter und weiter, das würde wohl die ganze Nacht dauern wenn nicht sogar noch weiter, aber er wollte so schnell nicht einfach aufgeben, warum auch? Er wollte diese Fuinausbildung unbedingt haben, also würde er dies wohl schaffen müssen.
Er zeichnete nun die halbe Nacht irgendwelche Zeichen in den Boden des Waldes, das ging zusätzlich auch noch so ziemlich auf den Arm, doch damit wollte er sich nicht beschäftigen und nachdenken schon gar nicht, er musste eben Ausdauer beweisen, was er auch mehr oder weniger tat, irgendwann mitten in der finsteren Nacht dann schaffte er es endlich, er malte einen perfekten Kreis in den Boden. Er hatte es geschafft, naja fast. Nur weil er es einmal geschafft hatte hieß das noch nichts, er musste es ja auch öfter schaffen, wäre ja sonst bekloppt. Also zeichnete er noch zwei weitere, als auch diese gelingen war es klar. Er konnte nun perfekte Kreise zeichnen, war doch schwerer als gedacht, wie man auch merken konnte war Hiroshi nämlich mehr als nur K.O. Weswegen dieser auch einfach nichts mehr machen konnte, er stach sein Schwert in den Kreis und fiel einfach zu Boden, wo er anfing zu schlafen und zu schnarchen. Er hatte fast den ganzen Waldabschnitt mit seinen Versuchen besät. Das nennt man wohl Willenskraft.

Yuurei Dâku
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Yuurei Dâku » Mi 6. Apr 2011, 23:41

Dâku sprach seine letzten Worte und begann in den Schlaf zu fallen. Scheinbar zu Leid des Jungen, dieser schien ihn noch viel mehr löchern zu wollen und hätte vermutlich gleich alles darüber erfahren wollen, doch musste er nun leider verstehen lernen, das Dâku diesen Schlaf dringend brauchte. So verblieben sie also. Doch hatte Hiroshi die Worte des Reisenden ernst genommen und begann Kreise in den Waldboden zu ziehen, was für Außenstehende sicher so aussehen würde, als wären hier verrückte Dinge passiert, was ja auch nicht ganz abwegig war. Wer würde schon mit einem Schwert, die ganze Nacht über, Kreise in den Waldboden ziehen? Vermutlich niemand, der nicht wirklich alles dafür geben würde um sich dem Ziel, einmal Fuins zu beherrschen, nähern zu wollen. So tat er es viele Male, bis er vor Erschöpfung umkippte und ebenfalls im Wald schlief.

Die Nacht schritt voran und ging langsam aber sicher in den frühen Morgen über. Dâku schlief die Nacht ruhiger als sonst, jedoch wurde er dennoch immer wieder von den Bildern der letzten Träume gequält. Ruckartig öffnete er plötzlich seine Augen und war abermals am schwitzen. Kurz schloss er wieder die Augen und fasste sich an den Kopf, "Diese Bilder...", dachte er nur und rieb sich den Schlaf aus den Augen. Noch immer war er nicht sonderlich auf dem Damm, doch ging es ihm in Anbetracht der gestrigen Situation schon ein Stückchen weit besser. Ja, der Junge hatte ihm wirklich geholfen, ging es ihm durch den Kopf, als er ihn einige Meter vor sich an der Erde liegen sah, neben ihm das Schwert in den Boden gerammt und sich nicht bewegend. "Oh nein, ich habe doch nicht schon wieder?", schoss es ihm durch den Kopf, während er sich leise erhob, wenngleich noch immer unter einigen Schmerzen, doch waren diese besser auszuhalten, als das was er gestern spüren musste. Nachdem er sich aufgerappelt hatte, ging er einige Schritte dichter an den Genin heran, um zu sehen ob er noch lebte, oder ob er ihn tatsächlich auch getötet hatte. Glücklicherweise kam es anders, der Kleine schlief nur und begann ebenfalls in diesem Moment zu schnarchen. Dâku bemerkte nun die ganzen Kreise, die Hiroshi in den Waldboden geritzt hatte, "Da steht aber noch viel Arbeit ins Haus", dachte er und überschaute den Platz mit kritischen Augen.

Dâku bewegte sich nun leisen Fußes von diesem Ort weg und ging an dem kleinen Bach, welcher keine Dreißig Meter von ihnen entfernt, sich seinen Weg durch die Wiese bahnte. Dort angekommen legte er erstmal seine Waffentasche und seine Schwerter ab, anschließend entkleidete er sich und begann sich zu waschen. Gut, das Wasser war zwar ziemlich kalt, doch machte es wenigstens ordentlich wach. Nachdem er damit fertig war, füllte er sich noch etwas von dem Wasser ab und würde diese für die Reise mit sich nehmen. Dâku kleidete sich nun wieder an und wuschelte sich durch die noch etwas nassen Haare. "Ja, schon viel besser", merkte er für sich an und begann mit ein paar morgentlichen Übungen, die seinen Kreislauf noch weiter in Schwung bringen sollten. Auch wenn es schmerzte, wo ein Wille war, da war auch Weg. Als er mit seinem kleinen Morgentraining fertig war, legte er sich seine Waffen wieder an und zog seinen Mantel wieder zu. Anschließend schaute er noch einmal, ober auch nichts vergessen hatte und ging dann noch kurz zum Schwein, welchem er noch einige Fleischstücke aus dem Körper schnitt. Diese versiegelte er dann in eine Schriftrolle und würde sich anschließend auf den Weg machen.

Jitsukawa Hiroshi
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Do 7. Apr 2011, 00:12

Hiroshi hatte einen durchaus tiefen Schlaf, weshalb er nichtmal bemerkte wie Dakû aufwachte und zu Hiroshi schlich. Scheinbar wollte Dakû nun seinen Weg antreten, er wollte also einfach so abhauen ohne Hiroshi mitzunehmen. Wenn Hiroshi aufwachen würde, würde das garantiert zu einem heftigen Wortgefecht führen, doch leider konnte dieser gerade nicht mehr als schnarchen und träumen. Ja nachdem er die ganze Nacht so ziemlich durch den Wald gekreist ist, war klar das er so ziemlich fertig war.
Dakû hingegen schaute sich nur das Werk von Hiroshi an und schien sich so langsam von diesem Platz zu entfernen, er ging zu einem entfernten Bach, naja was heisst entfernt. Er war ja so ziemlich in der nähe. Doch auch das bemerkte Hiroshi nicht wirklich, erst als dieser wieder kam und mit einer Schriftrolle hantierte, bemerkte Hiroshi was los war. Weshalb er ein Auge öffnete. Die Sonne kitzelte richtig sein Gesicht so krass wie die geschien hat, was man mehr oder minder gar nicht richtig sehen konnte, also man sah das sie schien und vereinzelt traten Sonnenstrahlen durch, aber so richtig sehen konnte man sie nicht, der Wald hier hieß ja nicht umsonst Nebelwald.
Hiroshi's Blick zog dann rüber zu Dakû der scheinbar schon wieder auf den Beinen war. Dieser hatte eine Schriftrolle in der Hand und er war gerade dabei das Wildschwein in diese zu versiegeln.
~Hää!? Er hat gerade das Wildschwein versiegelt! Er hat mich beschissen! Der kann mehr als er vorgibt, ich wusste es!~ Dachte sich Hiroshi nur und wartete kurz darauf was nun passieren würde. Wie gedacht machte sich Dakû auf den Weg und würde sich ohne zu verabschieden einfach wegbewegen, Frechheit!
Langsam erhob sich Hiroshi und schnallte sich sein Schwert auf den Rücken, nun kramte er in seiner Tasche nach, und holte sich seine Sonnenbrille raus. Diese setzte er sich auf und verschränkte die Arme vor dem Oberkörper.
"Hey Dakû! Ich hab es genau gesehen! Du kannst Fuinjutsu, jetzt musst du mich auch mitnehmen, kannst mich doch nicht einfach hier stehen lassen! Sei mal nicht so." Rief Hiroshi zu Dakû. Die Sonnenbrille setzte er absichtlich auf, um einfach einen cooleren Auftritt hervorzulegen, ausserdem nervten ihn die Sonnenstrahlen schon ziemlich.

Yuurei Dâku
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Yuurei Dâku » Do 7. Apr 2011, 17:56

Dâku war gerade drauf und dran sich davon zu schleichen, als der kleine Hiroshi scheinbar ebenfalls wach wurde. Er irgnorierte jedoch diese Tatsache und machte sich einfach weiter auf den Weg. Wohin es nun gehen würde? Nun, das konnte er selber noch nicht wirklich sagen, doch wusste er, das er vorerst, hier sicher nicht das finden würde, was er suchte. Hiroshi machte sich derweil ebenfalls bereit und schnallte sich sein Schwert auf den Rücken. Plötzlich schnappte er sich eine Sonnenbrille, setzt diese auf und verschrenkte die Arme vor dem Körper. Einen Augenblick später begann er auch schon Dâku hinterher zu rufen. Der Sheruta Leader drehte sich daraufhin um und blickte zu dem Kleinen, welcher gerade wohl versuchte besonders "CooL" zu wirken, was bei Dâku nun nicht sonderlich ankam. "Wie stellst du dir das Ganze vor? Das du mit mir kommst, ich dir versuche etwas beizubringen und dir nebenbei tolle Geschichten am Lagerfeuer erzähle?", seine Stimmenlage wurde ernster. "Glaubst du wirklich, das du es dir so einfach machen kannst, glaubst du wirklich, das du wieder einen Fuß in dein Dorf setzen darfst, wenn du jetzt abhaust? Bestenfalls werden wir auch noch von den Oi-Nin verfolgt, welche dich suchen kommen", sprach er und ging weitere Schritte auf den Jungen zu, bis er letztlich genau vor diesem Stand zu ihm herunter schaute. Seine roten Augen sollten sich tief in das Innere des Jungen bohren, wie ein Blick in seine Seele. "Du könntest schon am nächsten Tag tot sein Kleiner, denn du bist da draußen nicht mehr Wert, als der Dreck auf dem wir Beide gerade stehen. Nenn mir einen Grund, warum es das alles Wert ist", sprach nun in gehobener ernster Stimme und griff mit seiner Hand Kragen des Genin, "Sag mir einen Grund! Los!", sprach er erneut und würde darauf warten, das der Kleine ihm eine Antwort entgegen bringen würde, wenn er sich denn nicht zu eingeschüchtert war. Dâku konnte sehr bedrohlich wirken, was er auch musste. Schon zu den damaligen Zeiten, als Captain der Anbus, griff er stets hart durch und wurde als Captain sehr respektiert und vermutlich auch von den meisten gefürchtet.

Jitsukawa Hiroshi
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Jitsukawa Hiroshi » Do 7. Apr 2011, 19:24

Also irgendwie schien Dakû nicht sonderlich beeindruckt zu sein von der Vorstellung die Hiroshi ihm gerade darbot. Nunja war ja auch für aussenstehende mehr behindert als cool. Doch lies sich Hiroshi nicht von der Art zu reden seines Gegenübers ablenken, seine Aussage war getätigt und so schnell würde er sich davon nicht abbringen lassen. Nichtmal als Dakû ihn knallhart ansah und meinte ein wenig in die Ironie zu wandern von wegen Lagerfeuer und so ein Quark. Auch davon blieb Hiroshi unbeeindruckt, immerhin wusste er allmählich mit der Ironie der Leute umzugehen. Doch was dann passierte überraschte ihn schon ein wenig, da kam Dakû doch tatsächlich auf ihn zu und packte ihn fest am Kragen und erzählte was wohl alles passieren könnte wenn er mitgehen würde, denn er würde auf jeden Fall verfolgt werden von der örtlichen Suchtruppe. Hiroshi zuckte nur mit den Schultern und antwortete. "Na und? Was bringt es mir hier zu bleiben und nicht in dem ausgebildet zu werden das mich am meisten interessiert, kannst du mir das sagen? Rein gar nichts. Also was bringt es mir, wenn sie mich töten wollen dann sollen sie nur kommen." Kurz darauf nahm Dakû ihn ein wenig in die Mangel und schrie schon beinahe Hiroshi solle ihm einen Grund nennen warum er ihn mitnehmen solle, darauf wusste Hiroshi nicht direkt eine Antwort, doch konnte er sich kurze Zeit später direkt etwas aus den Ärmeln schütteln. "Ganz einfach, ich bin eh schon unerlaubt viel zu weit weg vom Dorf, hab also damit schon eine Straftat begangen, ausserdem habe ich einem Fremden geholfen, nächste Straftat und ich war eine Nacht lang weg, also was hab ich zu verlieren. Sie haben es garantiert eh schon mitbekommen, also sterbe ich wahrscheinlich sowieso. Also sag du mir warum ich zurück gehen sollte. Dazu kommt noch das ich wenn ich dort wieder herzlichst empfangen werde, sowieso niemals in meinem Fach ausgebildet werden kann, weil sich einfach keiner dazu bereit erklärt jemanden wie mich zu trainieren. Du bist seit langem der einzige der mich mehr oder weniger so akzeptiert wie ich bin, und der einzige der mich trainieren kann. Also nun hab dich mal nicht so, ich versuche dir auch nicht zu sehr zur Last zu fallen, ich verspreche es!" Meinte er mit ernster Stimme, ganz so unrecht hatte der kleine nunmal wirklich nicht, er hatte gerade eben quasi mit seinem Dorf abgeschlossen, na wenn das kein Beweis für seine Willenskraft war, dann wusste er auch nicht.

Yuurei Dâku
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Re: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Rand des Waldes

Beitragvon Yuurei Dâku » Do 7. Apr 2011, 20:57

Dâku packte den eigensinnigen Jungen am Kragen und hielt ihm eine ordentliche Standpauke, was er sich denn dabei denken würde, hier so einfach abzuhauen. Doch sagte er, das es ihm egal wäre, wenn sie ihn verfolgen würden, um ihn zu töten, solange er seinen Traum verfolgen konnte. Dumm, ja das war es, doch gleichzeitig vielleicht auch ein wenig ehrbar, wenn er selbst so etwas aufsich nehmen würde, nur um sich fortbilden zu können. Doch war er jung, wie so oft erwähnt und hatte ja keine Ahnung, was sie alles mit ihm anstellen würden, sollten sie wirklich glauben das er ein verräter ist. Und viel mehr noch, würden sie es vielleicht gar Dâku in die Schuhe schieben, weil er ja schließlich mit ihm herumlief. "Tzt", ertönte es nur aus dem Sheruta, welcher sich wenig einvertanden mit der gegenwärtigen Situation zeigte. Weiterhin lauschte er jedoch den Worten des Kleinen, welcher sagte, das es eh schon zu spät wäre, da er das Dorf bereits ohne Erlaubnis verlassen hatte und ebenfalls einen ganzen Tag verschwunden blieb. Doch hätte er sich immer noch retten können, er hatte lediglich jemanden geholfen, was ja nichts unrechtes ist, sollte es sich nicht um die falsche Person handeln. War Dâku vielleicht genau diese? Die falsche Person? Er würde den jungen nun ein wenig zurückstoßen und sich von ihm abwenden. "Tu was du nicht lassen kannst, ich werde jedoch keinerlei Verantwortung für dich übernehmen, du bist auf dich alleine gestellt, sollte dir etwas wiederfahren, so wird es mir egal sein und sollten die Oi-Nin auftauchen, so werde ich ihnen sagen, das ich nichts mit dir zu tun habe und mir nachgerannt bist", drang es aus ihm heraus, während er langsam wieder anfing vorwärts zu gehen. "Und das Wichtigste... Sei mir niemals im Weg - Niemals!", sagte er sich wiederholend und begann anschließend stillschweigend weiter zu laufen. Es würde sie nun an den Hafen treiben, den Kiri würde Dâku genzlich, vorerst, verlassen. Es war sowieso nur Zufall, das es ihn in dieses Land verschlagend hatte, er war schließlich nur so schnell er konnte abgehauen. Ein kleiner Fußmarsch würde es schon werden und Dâku hoffte, das der kleine ihn nicht all zu sehr auf die Nüsse gehen würde, viel mehr noch aber, fragter sich selbst, warum er wirklich zuließ, das der kleine Scheißer ihm folgen würde. Versuchte etwas damit wiedergut zu machen oder war es eine Form von Dankbarkeit? Vermutlich nichts davon, wiedermal eine dieser Fragen, die er nicht beantworten konnte. Ob er seine Entscheidung, bezüglich Hiroshis, bereuen würde, das musste sich ebenfalls noch zeigen, doch galt es nun erstmal den Hafen zu erreichen und sich Dort ein Boot zu besorgen. Ansonsten würden sie wohl festsitzen, denn Dâku hatte wenig Lust durch das Meer zu schwimmen.

TBC für Hiroshi und Dâku: [Mizu no Kuni ~ Nebelwald] Hafen

Alice
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Re: Rand des Waldes

Beitragvon Alice » Di 5. Jul 2011, 16:23

Pp: Tropic Pup

Die Schritte des Mädchens waren her ein tänzeln als ein normaler Gang. Zwar war sie schnell aber dennoch etwas ohne Ziel. Sie wusste nicht genau wohin sie wollt also ließ sich die Blonde von ihrer Intuition leiten. Sie drehte ich nicht um, das tat sie nie, dennoch hoffte se das der junge Mann ihr gefolgt war. Sie fand echtes gefallen an ihm. Wenn nicht würde sie traurig sein, wahrscheinlich. Selten hatte sie eine Unterhaltung so genossen wie diese gerade eben. In ihre Gedanken und in ihrer eigenen Welt versunken tänzelte sie dahin bis sie schließlich bemerkte dass sie schon außerhalb des Dorfs war. Am Waldrand um genau zu sein. Alice blieb stehen und atmete einmal tief durch. Es regnete heue ausnahmsweise einmal nicht aber trotzdem war di Luft erfüllt von dem Geruch des Wasser. Seltsam das mich mein Weg immer wieder hier her führt. Als ob der Wald wollte das ich hier bin. immer noch hatte sich Alice nicht umgedreht, wusste also nicht ob der junge Mann da war oder nicht. Zwar schien die Sonne nicht aber dennoch war es heute außergewöhnlich heiß und so ließ sich Alice neben einen baum im Schatten nieder und schloss die Augen. Dennoch arbeiteten ihre Sinne auf Hochtouren. Ein leichter Wind blies dem Mädchen die Haare ins Gesicht, Alice aber war zu faul um sie wieder auf ihren Platz zu richten. Ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen. Gespannt wartete sie was als nächstes passieren würde. Der Tag schien doch noch immer besser zu werden.


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