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Minato aka Chris

Das Hafenviertel

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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Ichiro Ensei » So 2. Aug 2026, 23:04

Ichiro hatte seine vorherigen Aufgaben also erledigt, und begab sich wie geplant wieder zum König der Allianz, und ihrem neuen Verbündeten Vol´jin. Nachdem er an die Reling trat, erspähte auch die Hand des Königs einen großen Teil der kämpfenden Besatzung, die gerade dabei war anzurücken. ~Ob die Besatzung genau so viel Vertrauen in die neue Technik steckt wie wir?~ Diese Frage konnte sich Ichiro selbst vorerst nicht beantworten. Sobald sie ablegten, würde er sich die Antwort darauf jedoch, anhand der Stimmung unter der Mannschaft, recht schnell selbst geben können. Als der König der Allianz ihn, und Vol´jin in seine Kabine bat, nickte die Hand des Königs nur, trat von der Reling zurück, drehte sich zu dem Usuyami, und würde ihm folgen. In der Kabine angekommen würde er an den Kartentisch treten, und studierte die noch recht leere Karte vor sich. Als Zuko nun seine rechte Hand, und auch Vol´jin in seine Pläne für die Expedition einweihte, nickte der Ensei nach einem kurzen moment Zuversichtlich. "Also reisen wir Westwärts. So gut wie jede andere Richtung bei unserem Wissensstand nehme ich an". Sagte Ichiro trocken in die Runde, und wandte sich dann zum König, der ihn über seine Pläne während der Reise aufklärte. "Verstanden. Ich werde mich darum kümmern, das der Besatzung nicht langweilig wird. Ein ausgeprägter Arbeitsalltag wird sie schon beschäftigt halten, will ich annehmen". Sobald das Trio ihre kleine Besprechung also beendet hatte, würde der Ensei wie vom Rinnenganträger gewünscht, überprüfen, ob die Besatzung denn auch Vollzählig war. Dies würde wohl ein paar Minuten von Ichiros Zeit in Anspruch nehmen, da er sich genaustens über die Vollzähligkeit der Mannschaft erkundigte, und erst ruhe gab, sobald er reinen Gewissens bestätigen konnte, dass die Sturmhammer bis auf den letzten Mann besetzt war. Als die Hand des Königs wieder zu den anderen Beiden stieß, nickte Ichiro diesen zu bevor er sprach. "Die Mannschaft ist Vollzählig, sobald alles Bereit ist, sollten wir zur Abreise bereit sein". Wieso dieser Lademeister jetzt nochmal an Deck aufkreuzte, nur um zu bestätigen, was Ichiro sowieso schon bestätigt hatte, wusste die Hand des Königs zwar nicht, jedoch ließ der Träger des Koboldteufels dies einfach unkommentiert. Er nickte ihm, genau wie Zuko bestätigend zu, und würde sich dann zu Zuko wenden. "Ich schätze wir legen ab auf dein Zeichen, mein Freund". Ichiro war bereit die Reise ins Unbekannte anzutreten. Entweder ins Unbekannte, oder ins Verderben. Welche Option es auch war, er würde es wohl bald erfahren.
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Vol`jin » Sa 8. Aug 2026, 10:02

~Sturmhammer in da Wolken und Voodoo für da Wunden!~

Der massige Körper des Drakkari stand nun also auf dem weiten Holzdeck der gigantischen fliegenden Maschine, welche diese Menschen und Zwerge die Sturmhammer nannten. Vol`jin würde seine goldgelben Augen fasziniert über die vielen Seile, gewaltigen Masten und die brummenden Apparaturen schweifen lassen, während sein treuer Voodoosaurus Ruzuluku bereits tief unten im Frachtraum in einer großzügigen Box voller frischem Stroh und sicherlich bald einer Menge gutem Fleisch untergebracht worden war. Ein wirklich gutes Zeichen, da Allianz kümmerte sich um die Bestien des Schattenjägers und behandelte ihn mit Respekt! Als Zuko ihm auf dem Weg hierher seine Philosophie über den Krieg offenbarte, dass ein wahrer, tiefer Frieden oftmals nur durch das Schwert und die blutige Vernichtung der dunklen Mächte erreicht werden konnte, hatte der über zwei Meter große Troll nur finster und sehr zustimmend genickt. Doch er wollte nun nachdem er seine Gedanken etwas geordnet hatte noch einmal darauf eingehen. "Hehehe... da König der Allianz spricht wie ein wahrer Kriegshäuptling! Frieden gibt es erst, wenn da Schädel von da Feinden restlos zertrümmert sind und Bwonsamdi ihre Seelen gefressen hat! Da Loa werden diese kriegerische Einstellung sehr mögen maaan!" Sprach er fast schon ein wenig nur vor sich hin, während er seine nackten Füßen über da knarrende Deck patschte. Zuko bestätigte Vol`jin das Arzt der richtige Name war. "Dann versorg ich gerne da Wunden." Meinte er direkt und klar. Somit hatte er schon seine erste richtige Aufgabe. Dann folgte er den beiden Herrschern der Allianz schließlich in das königliche Quartier. In da Kabine versammelten sich die drei Krieger um einen großen Tisch mit einer noch recht leeren Karte, auf der nur da Sturmlande verzeichnet waren. Vol`jin würde sich in seiner typisch stark gebeugten Haltung über da Pergament beugen, seine flammend roten Haare streiften fast das Holz, während Zuko da Route in Richtung Westen erklärte. "Richtung Westen is gut, Zuko maaan! Fliegen in da Ungewisse, jagen neue Ufer! Da Geister werden da Winde lenken und uns Weg zeigen! Wenn Vorräte auf sechzig Prozent fallen und wir umkehren müssen, is da weise Entscheidung! Kein Krieger kämpft gut mit leerem Magen und Ruzuluku wird extrem ungemütlich, wenn da Fleisch ausgeht maaan!" Brummte der Troll zustimmend und kratzte sich mit seinen beiden dicken Fingern am markanten Unterkiefer, aus welchem seine gewaltigen Stoßzähne ragten. Auch da Erklärung über da sogenannten Zwerge, diese kleinen, bärtigen Meister des Metalls, welche da Waffen und vermutlich auch Teile von da Schiff gebaut hatten, schwirrte noch in seinem Kopf herum. "Da kleine Leute mit viel Haaren im Gesicht? Werd sie in Frachtraum aufsuchen, wenn da Klingen stumpf werden! Voodoo is stark, aber scharfer Stahl in da Hand von Schattenjäger is manchmal noch besser maaan!" Dass Zuko sich während der Reise ein wenig zurückziehen wollte, störte den Drakkari absolut nicht, er selbst würde ohnehin viel Zeit bei seinem Ravasaurus oder mit stillen Gebeten an die Loa verbringen. Denn er musste mehr Wissen erfragen, hoffentlich antwortete die große Filiverus erneut. Als der Usuyami ihm dann noch einmal explizit verbot, seine halluzinogenen Kräuter unter da Besatzung zu verteilen und ihm stattdessen offiziell die Rolle des Heilers zuteilte, zog sich ein schiefes Grinsen über das bläuliche, von Loa-Zeichnungen bedeckte Gesicht des Schamanen. "Habt mein Wort, König maaan! Da Menschengeister bleiben klar, kein Voodoo-Rausch für da normale Besatzung! Behalte guten Stoff für mich und da Loa! Aber wenn da Männer bluten, wenn Knochen brechen oder da dunkle Magie Fleisch vergiftet, dann ruft nach da Schattenjäger! Werde da Wunden mit Kräutern und Voodoo nähen, da Götter des Todes werden diese Seelen noch nicht bekommen, das verspreche ich euch maaan!" Erklärte Vol`jin voller Stolz über seine Fähigkeiten als Medizinmann, auf die er sich noch aus der alten Welt von Durotar bestens verstand. "Wie fliegt da Schiff genau überhaupt durch da Nebel? Raubt Kraft? Eine wichtige Frage des Verstädnisses. Kurz nachdem da Besprechung in da Kabine beendet war und sie wieder auf Deck traten, dann konnte es hoffentlich bald los gehen! Er blickte zu Ichiro und dann zu Zuko, seine goldgelben Augen funkelten voller Vorfreude auf da große Abenteuer.
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Zuko Usuyami » Sa 15. Aug 2026, 20:37

Noch in der Kabine des Königs war Ichiro der Meinung, dass die Richtung Westen so gut wie jede Andere sei, eine Aussage welche Zuko nicht unkommentiert lassen konnte. „Nein, wir befinden uns im Westen der Sturmlande, somit ersparen wir uns den Überflug des Kontinents, also können wir ein ganzes Stück weiter Reisen als in jede andere Himmelsrichtung.“ Vol’jin begrüßte hingegen die Reise in den Westen der Welt, er schien sein Lebensglück völligst in die Hände seiner Loa zu legen, ein durchaus merkwürdiger Weggefährte… so ganz auf dieses Schicksal zu vertrauen. Ebenso erklärte sich der Drakkari dazu bereit die Wunden der Verwundeten zu versorgen, und diese bestmöglich zu behandeln. Während der Statthalter des Usuyamis dafür sorgen würde, dass die Besatzung aufgrund von Langeweile nicht irgendwelchen Dummheiten anstelle. Vol’jin bezeichnete den Rinneganträger auch als wahren Kriegshäuptling… Zuko musste bei diesem Gedanken unwillkürlich schmunzeln. Vor einigen Jahren hätte er eine solche Bezeichnung vermutlich mit Stolz angenommen. Heute hingegen betrachtete er sie mit einer gewissen Distanz. Nicht, weil er den Krieg fürchtete. Ganz im Gegenteil. Er wusste nur mittlerweile zu gut, welchen Preis ein Krieg forderte. Vol’jin erfragte Des Weiteren wie die Sturmhammer überhaupt durch den Nebel fliegen könne. „Ich kann ein Schwert führen, Chakra formen, Seelen vernichten und ganze Armeen aufhalten. Aber wenn Ihr mich fragt, weshalb ein bestimmtes Zahnrad in einer Maschine exakt an dieser Stelle sitzen muss, werde ich vermutlich genauso ratlos dreinschauen wie Ihr… die Zwerge haben jedoch einen Apparat entworfen, welcher ein neu entdecktes Material nutzt, welches den Nebel effektiv verdrängt, somit sollte einer unbeschadeten Reise über das Meer nichts im Wege stehen.“ Er legte eine kurze Wortpause ein, ehe er weitersprach. „Wir kennen die tatsächliche Reichweite der Sturmhammer noch nicht. Wir haben bisher nur berechnet, wie lange wir sie unter den Bedingungen betreiben können, die uns bekannt sind. Eine Expedition in unbekanntes Gebiet ist niemals nur eine Frage des Mutes. Sie ist eine Frage der Versorgung… Wasser. Nahrung. Treibstoff. Ersatzteile. Medizin. Munition… aber allem vor ran auch Männer, deshalb werden wir auch bei sechzig Prozent Proviant umkehren, ich bin nicht dazu bereit für mindere Erfolgsaussichten meine Männer zu opfern, nicht einen Einzigen.“ Für einen Augenblick sah er die Soldaten, durch das Fenster der Tür der Kajüte an, die sich auf dem Deck bewegten. Einige wirkten angespannt. Andere versuchten, ihre Nervosität mit Gesprächen zu überspielen. Wieder andere standen vollkommen ruhig da und warteten einfach darauf, dass es endlich losging. Später auf dem Deck angekommen, nachdem Zuko den Abschluss aller Maßnahmen durch den Lademeister gemeldet bekam, richtete er seinen Blick auf die Besatzung. Er beobachtete Sie genau, er erkannte die Emotionen, die einem Jeden ins Gesicht geschrieben waren, er verdeutlichte den Auftrag welchen er Ichiro gab. Er sprach so leise, dass es nur die Drei hören konnten. „Ich will wissen, wer nervös ist. Wer Angst hat. Wer zu viel Selbstvertrauen besitzt. Wer Probleme mit der neuen Technik bekommt. Wir wissen nicht, wie die Männer reagieren werden, sobald die Sturmhammer tatsächlich abhebt… Und wenn jemand glaubt, er könne beweisen, dass er keine Höhenangst besitzt, indem er sich besonders weit über diese Kante lehnt, darfst du ihn gerne persönlich herunter werfen.“ Der Usuyami deutete dabei auf die Reling des Decks, der Ensei würde diese Anweisung wohl oder übel in die Tat umsetzen, sollte es so weit kommen. Der Steuermann der Sturmhammer wartete gespannt auf seine Anweisungen, als der König der Allianz Ihm das Zeichen zum Anlassen der Maschinen gab. Die Besatzung stand versammelt auf dem Deck, bereit ihrem König bis an das Ende der Welt zu folgen. Der geborene Uzumaki stellte sich direkt vor seine Männer, ehe er das Wort an diese richtete. „Männer der Allianz!“ Instinktiv, richteten Alle ihren Blick auf den Mann, welcher Sie vor einiger Zeit unter einem Banner vereinte. „Vor uns liegt etwas, das kein Kartograph dieser Lande verzeichnet hat. Kein König vor mir hat diese Reise unternommen. Kein Soldat unter Euch weiß, was hinter dem Horizont wartet. Vielleicht finden wir einen neuen Kontinent, vielleicht neue Völker, vielleicht sogar auch neue Feinde, oder gar den Krieg. Vielleicht finden wir gar nichts. Aber eines ist sicher, wir werden als Allianz dort hin gehen, nicht als Sturmklippe… nicht als Schneespeer, nicht als Sin’dorei, nicht als Menschen, und auch nicht als Zwerge. Sondern als ein Volk, das beschlossen hat, gemeinsam über den Rand seiner bekannten Welt hinauszugehen. Und wenn dort draußen jemand glaubt, unsere friedliche Absicht mit Schwäche verwechseln zu können... dann werden Sie feststellen, dass Frieden und Wehrlosigkeit zwei vollkommen verschiedene Dinge sind.“ Der König der Allianz lauschte den lauten Propellern der Sturmhammer, welche langsam aber sicher anfingen, einen ohrenbetäubenden Lärm abzugeben, das gesamte Luftschiff vibrierte, die Kraft der Motoren war unglaublich. Nervösität machte sich bei der Besatzung breit, schließlich war dies der erste Flug Vieler. Die Befestigungen der Sturmhammer wurden vom am Boden befindlichen Personal gelöst… somit stand dem Start nichts mehr im Wege.
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Re: Das Hafenviertel

Beitragvon Ichiro Ensei » So 16. Aug 2026, 07:11

Ichiro schaute verdutzt zu Zuko als er seinen eher beiläufigen Kommentar zur angesteuerten Himmelsrichtung der Expedition berichtigte. "Ich meinte das nicht Wortwörtlich, sondern eher Sinnbildlich ,mein Freund". Berichtigte die Hand des Königs zum allgemeinen Verständnis, wobei er für einen moment ein wenig verdutzt schien. Als Zuko nun Vol´jin mitteilte, dass er nicht über technische Expertise im Bezug auf den Antrieb der Sturmhammer verfügte, zuckte Ichiro nur Entschuldigend mit den Schultern. "Ich schätze, wenn ihr euch wirklich für die genaueren Vorgänge am Antrieb interessiert, fragt ihr am besten bei der Crew selbst, Vol´jin". Die Augen des Statthalters wanderten erst zwischen den einzelnen Besatzungsmitgliedern hin und her, als die Drei sich wohl wieder an Deck begeben hatten. Natürlich ging jeder Mann an Bord unterschiedlich mit dem Stress, der Aufregung, und auch eventuell Angst um. Zum Teil waren sie Stoisch, zum Teil nervös, und ein anderer Teil der Crew schien Nervösität mit Redseeligkeit zu bekämpfen. Wenn Ichiro nun ehrlich mit sich selbst war, war er mindestens genauso Nervös wie die meisten Mitglieder der Crew, jedoch war es ihm nicht vergönnt, sich davon beeinflussen zu lassen. Erst recht durfte er Niemanden wissen lassen, dass er ebenso nervös war wie ein Teil der Besatzung. Schließlich bestand sehr wohl die Gefahr, dass dieser ganze Zwergenquatsch nicht funktionierte, und sie alle ihre letzte Tour antraten. Als Zuko sich mit gedämpfter Stimme an ihn wandte, nickte Ichiro nur als der Rinnenganträger und König der Allianz ihm mitteilte, welche Informationen er über die Crew haben wollte, und wie er mit Hochmut, und Leichtsinn umzugehen hatte. ~Schlag ihm vor das Hauptgeschütz mit denen zu Beladen~ schallte es durch den Kopf des ehemaligen Nuke-Nins, als sich Hermaeus Mora zu Wort meldete. Ichiro musste innerlich schon bei der Vorstellung ein wenig grinsen. ~Hätte durchaus was komisches an sich~ gab die Hand des Königs dem Koboldteufel als Antwort, ehe er seinem langjährigen Weggefährten antwortete. "Ich werde mich darum kümmern. Ich bin mir durchaus sicher, dass solche Dummheiten unterbunden werden können". Daraufhin begann Zuko seine Ansprache an die Mannschaft zu halten. Die Propeller wurden langsam aber sicher Ohrenbetäubend, und die Befestigungen wurden gelöst. Die Sturmhammer stand kurz davor, abzuheben. ~Hinterm Horizont gehts weiter....Also hoff ich doch~ dachte der Ensei für sich, während sein Blick zwischen den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft hin und her huschte, während er sie bei ihren Arbeitsabläufen beobachtete. ~Mein Gott ist der Kutter laut~ schoss es der Hand noch durch den Kopf während die Sturmhammer sich bereit zur Abreise zu machen schien.
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