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Nördlicher Wald [Umgebung]

Verfasst: Sa 26. Mär 2022, 14:05
von Winry Rokkuberu
Nördlicher Wald
Bild
Das Waldgebiet welches gleichzeitig die Grenze zum nördlichen Teil des Kontinents darstellt, welches großteilig ein Gebirge ist. Anders als das mehr zentrale riesige Waldgebiet, ist der nördliche Wald mehr ein Gürtel kann man sagen und besteht auch außschließlich aus Nadelbäumen. Je weiter man gen Norden kommt, desto mehr Gebirge findet man vor und auch desto kälter wird. Das Klima in diesen Gefilden ist zu vergleichen wie mit dem damaligen Tetsu no Kuni oder Yuki no Kuni. Entsprechend liegt hier großteilig Schnee und das fast ganzhährig, da der Höhenunterschied auch anders ist als im vergleich zur gemäßigten Zone. Flora und Fauna die man hier findet ist auch ähnlich wie im Tetsu no Kuni. Alles was sich den harten kalten klimatischen Bedingungen hin angepasst hat. Bodenschätze besitzt der nördliche Wald kaum, außer eben sein Nadelholz und teilweise Kräuter und anderes Gestrüb welches man hier vielleicht findet. Wie erwähnt stellt es die natürliche Grenze zum nördlichen Teil des Koninents da wo mehr Bodenschätze zu finden sind.



Re: Nördlicher Wald [Umgebung]

Verfasst: Do 6. Aug 2026, 16:00
von Jun Hanekawa
CF: Cafeteria

Jun lachte noch bei den Worten ihres neu gewonnenen Halbbruders. Seine Überforderung, zumindest wirkte es so, war wirklich lustig, da sie ihn damit so leicht auf den "Arm nehmen" konnte. Doch sie kamen auf weniger unangenehme Gespräche zu sprechen. Ein Gamingabend mit leckerem Essen sollte bald anstehen und Jun wollte dem Jungen ein paar Tricks und Kniffe beim zocken beibringen. Seine Aussage brachte sie erneut zum lachen. Als der Junge jedoch äußerte, dass auch er sich ein Tattoo stechen lassen wollen würde, gab sich die Blondine streng. Musste sie doch auch! Schließlich war der Junge noch Minderjährig! Doch so richtig streng bleiben und sich selbst dabei ernst nehmen konnte sie dann auch nicht. Schließlich hatte sie sich auch ein Tattoo stechen lassen, noch bevor sie Volljährig gewesen war. Sie erklärte Katsuki dann aber auch ein wenig, wie das Ganze ablaufen würde. Genau. stimmte sie seiner Frage zu. Im weiteren Gespräch ging es dann aber auch um Juns fehlende Gliedmaßen und Katsuki hatte berechtigte Fragen. Es gäbe sicherlich Möglichkeiten. Nich' direkt um's Nachwachs'n zu lass'n, aber anders. Ich hab' letztes Jahr Takeo Yasuda in 'ner Bar getroff'n. Er bot mir auch 'n Gespräch an, um mir zu helfen. Vermutlich hät' er mir auch was cooles gemacht. Er is' gelernter Medic, hat auch viel mit Technik zu tun, und nu' is' er ja auch Magister für Forschung. Er hat sicherlich einiges an Wiss'n. Ich hab' aber abgelehnt. Auch Winry Rokkuberu, welche mir meine erste Automail baute, hab' ich vor Kurzem wieder getroff'n. Auch sie bot mir an, meine Automails zu erneuern. Sie hat sicherlich in den letzt'n Jahren viel gelernt. Ich selbst hab' natürlich auch gelernt, wie ich die Dinger repariere oder verbesser. Aber ich hab' alle Angebote abgelehnt. Ich mag es so, wie es is'. Ich hab' mich dran gewöhnt und da ich seit so viel'n Jahr'n daran rumgebastelt, repariert und verbessert hab', sind es einfach meine. Ich leb' länger mit ihnen als ohne ihnen. Für mich sind sie Teil meines Körpers. Dich fragt ja auch keiner, ob du nich' lieber dein'n Arm abnehm'n willst, um 'nen coolen Roboterarm zu haben, oder? Der wär vielleicht stärker und besser, mit genug Technik kannst'e vielleicht sogar deine Schweißfähigkeit'n nutz'n und würdest dich nich' verletz'n. Aber du würdest hoffentlich nich' sagen: Klar, amputier mir den Arm und her mit der Scheiße! Haha! sagte sie und lachte. Sie schaute auf ihre mechanische Hand. Die Dinger sind meine. Ich weiß was sie könn'n, was sie aushalt'n und wie ich mit ihnen umgeh'n muss. Sie sind mein körperliches Limit und gleichzeitig mein Mittel, meine körperlichen Limitierungen aufzuheb'n. SIcherlich gehts stärker, besser, größer, weiter, was auch immer. Aber das möcht' ich gar nich'. Ich bin 'n Mensch, der zwei Körperteile verlor'n hat und das Glück hatte, im Dorf zu leben, wo die einzige Automailmechanikerin der Welt lebt, sodass ich 'n normales Leben führ'n konnt'. Ich will kein halber Roboter sein. Aber ich würd auch nich' wieder 'n Arm oder Bein aus Fleisch und Blut hab'n woll'n. Ich hab' mich daran gewöhnt, wie es is' und bin zufrieden. Trotz mancher Einschränkungen. erklärte sie und grinste schließlich, hoffend, dass Katsuki verstand, wie sie es meinte. Auch zum Thema Krafttraining hatte Katsuki jedoch gute Ansatzpunkte. Das stimmt, allerdings is' man mit Muskeln auch schwerer. Vielleicht käme ich dann schlechter vom Fleck? Haha! sagte sie und lachte. Das Gespräch über ihren gemeinsamen Vater warf jedoch Fragen zum Verantwortungsbewusstsein ihrer Eltern auf. Als er die Arme in die Luft riss vor Empörung darüber musste Jun lachen. Sie diskutierten mehr oder weniger dann darüber, welche Fähigkeit denn ekliger war und Katsuki kam plötzlich ein Gedanke. Igitt... dann bräucht' man aber auch n häuftig'n Stuhlgang, sonst is' es ja echt witzlos. Da wär' explosive Pisse sinnvoller. Aber die Story würd' ich dann gern hörn', wenn jemand aufs Klo geht. Aber, um weniger Ekelhaft zu sein: Wir wär's mit explosiver Tränenflüssigkeit oder Speichel? Würd' mich ber ehrlich gesagt jetzt, durch deine Bekanntschaft, nich' wundern, wenn noch wer auftauch'n würde. Aber die Haare schein'n sich durchzusetzen, also sind die Chancen gut, dass wir noch ein Geschwisterteil erkenn'n könnten, haha! sagte sie und lachte. Jun wollte dann aber auch langsam los, schließlich wartete Yuichiro noch, so dachte sie. Bei Katsukis frechen Spruch mit dem Zimmer, zeigte sie ihm kurzerhand den Mittelfinger und grinste. Ja, wir seh'n uns morgen... Brüderchen. sagte sie noch und freute sich schon auf den morgigen Tag. Das "Brüderchen" war mehr zum aufziehen. Aber er nannte sie ja auch Sis. Und "Bro" kam dann doch eher kumpelhaft rüber. Naja.

Jun machte sie auch den Weg zu Yuichiros Zimmer. Sie klopfte, aber es öffnete niemand. Auch hatte sie von Thoth bisher keine Antwort auf ihre Nachricht bekommen. Nach kurzer Wartezeit entschied sie, dass sie in ihre Wohnung zurückkehren und den Tag beenden würde.

Am nächsten Morgen wurde Jun durch eine Mitteilung ihres Terminals wach. Es war ein anderer Ton, als sie es gewohnt war. Hatte sie die Einstellungen geändert? Neben ihr war Thoth. Wann war er nach hause gekommen? Scheinbar hatte der Tag sie doch mehr erschöpft, als erwartet, sodass sie und er noch gar nicht miteinander reden konnten. Jun schnappte sich ihr Terminal und las die Nachricht. Eine Notsituation und sie hatten direkt eine Aufgabe. Sie drehte sich zu Thoth herum und würde ihn, falls er nicht schon wach wäre, wach rütteln. Aufwach'n, wir hab'n 'ne Notsituation und werden angegriffen. Wir soll'n wieder Sprengsätze platzieren, wir zusammen. wecke sie ihn und würde sich dann direkt selbst anfangen fertig zu machen. Sie brauchte einfach etwas länger, bis Automails und alles andere halt saß. Schließlich war Jun auch angezogen. Dabei trug sie ein weißes Tanktop, eine grüne, locker sitzende Shorts und zog sich zuletzt noch ihren einen Stiefel an. Auch ihre ganze Ausrüstung musste sie noch mitnehmen. Dazu nahm sie noch einen Haufen Kaugummis mit. Für den Fall der Fälle. Außerdem würde Thoths Sand dann nicht ganz so knirschen im Mund, wenn sie diesen schluckte. So der Gedanke. Wenn Thoth auch soweit wäre, würden sie sich wohl auf den Weg machen.

Ich hab' gar nich' gemerkt, als du nach hause gekomm'n bist. Hab' vermutlich schon gepennt. War doch kaputter vom Tag, als gedacht. Du hattest nich' geschrieben, war was los bei dir? erkundigte sie sich auf dem Weg bei dem Aeger.