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Zimmer 5 D [Sameko]

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Sameko Hoshigaki
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Re: Zimmer 5 D [Sameko]

Beitragvon Sameko Hoshigaki » Di 16. Jun 2026, 12:43

Auf Liz anzügliches Kommentar wegen der Sache in der Hose bei Partnern reagierte Itsuko protestierend, dass die Hybridin doch den Mund halten sollte, nur vulgärer ausgedrückt und wollte wohl das Thema nicht weiter ausrollen. Sameko versuchte derweil dann auch es auf einen hmm diplomaterischen Weg wie man dazugehören konnte wenn man anders war. Sie hatte damit so ja keine Probleme also fand trotz ihrer sonderbaren Art und Aussehen ja doch anschluss. Wohl lag es aber auch daran das sie nun nicht bedrohlich wirkte oder was teuflisches an sich hatte das Andere direkt ins Schaudern versetzte. Die Hybridin hatte es da deutlich schwieriger und auch jetzt, die Atmosphäre in Samekos kleinem Dachgeschosszimmer war geplittet, einerseits als wäre man mit einem Raubtier hier drin und andererseits als wäre wo eine lustvolle Umgebung aufgrund der Aura. Eine gefährliche Kombination. "Hmm da ist was dran ja, wenn alles gleich wäre oder jeder dann wäre es wo langweilig shasha." meinte Sameko dann noch zu den Worten welche die Weißhaarige an sich richtete diesbezüglich. Kam dann auch das Thema Blut auf wegen dem Hunger welcher beide Mädchen wo plagte, also beide außer Sameko. Liz mit Blut und Itsuko mit Fleisch. So etwas verspürte Sameko nicht, diesen Drang, auch nicht durch ihre Haiinstinkte. Blut riechen ja und dadurch in Wallung geraten aggrotechnisch das ja aber nicht auf einen Fresstrieb heraus. Verschleierte das Haimädchen da was oder wusste nicht über sich selbst bescheid? Doch eigentlich tat sie das. Liz sprach das auch an, die innere Natur des Hais. "Haie nutzten den Geruch von Blut für die Jagd. Ein Signal für mögliche Beute, verwundete Beute shasha. Und ja sie fressen andere Dinge hauptsächlich Fisch oder andere Meeressäuger, je nach Haiart. Menschen stehen nicht auf der Speisekarte." Natürlich kannte Sameko sich da aus. Kam vielleicht wegen ihrer Natur die Vorliebe für Meeresfrüchte was das Essen anging? Möglich oder war reiner Zufall, ließ sich wohl schwer sagen. Appetit auf Itsuko hatte sie da nun aber auch nicht weil diese wo halb Fisch war, Meerjungfrau. Wobei sie war das so ja gar nicht bzw. nicht menschlich selbst wenn sie so aussah. Was sie war das war ein Dämon, ihre Art dämonischer Ursprung. Und Sameko nannte es bei sich Aggromodus weil sie in Wallung geriet. Die Wahrheit dahinter war runtergebrochen einfach das sie in eine Art von Jagtmodus ging, das Raubtier eben geweckt wurde. Alamiert und breit Beute zu reißen, zu jagen. Es nicht unter Kontrolle zu haben war die Sache wieso es wild und aggressiv wirkte statt gezielter Präzision und Disziplin, die fehlte.
Liz rekelte und posierte sich auch weiter und ihre Worte ließen Itsuko ein Licht aufgehen und so sprach sie einige Worte. Was sie selbst realisierte und der Hybridin auch zustimmte, gleichzeitig sorgten diese Worte aber auch dafür das Sameko in Unmut geriet und sauer wurde, aufgrund der Gleichgültigkeit und Bezeichung das Yuichiro wohl nichts mehr als Futter war genauso wie viele Andere. Und das dies wohl zu Problemen führte hier an der Schule. Weil wie war dann ein Zusammenleben möglich? Dazugehören? Welchen Sinn hatte das wenn man die mit denen man zusammenleben wollte, dazugehörig fühlen wollte bloß Futter waren? Dies galt somit auch der Hybridin bzw. war klar das sie sich auch wo angesprochen fühlen konnte. Liz meinte auch, dass es Macht war wieso Itsuko sich zu Yuichiro hingezogen fühlte. War es das? Konnte er nicht sterben und gefressen werden? War es nicht so alles was blutete konnte sterben? Was lebte konnte auf die ein oder andere Weise sterben. Sameko versuchte auch an die Vernunft zu appelieren und ihr standen die Tränen vor Wut und Entsetzen, Enttäuschung in den Augen. Sie sah wie ihre Freundin etwas sagen wollte zuerst, doch dann schwieg und Liz das Wort ergriff. Hörte Sameko zu, sie konnte gerade keine Antwort darauf geben weil sie so aufbgeracht war. Es stimmte wo und einen Tiger zwingen täte sie auch nicht. Das müsste er freiwillig tun, nur ein Tiger war auch ein wildes Tier. Unter Menschen leben? Das ging nur unter gewissen Bedingungen. Der Normalfall war irgendwo eingesperrt was ja auch nicht richtig war oder versucht zu domestizieren und auch da war immernoch wo das es ein wildes Tier eigentlich war. Es bestand immernoch ein Restprozentsatz an möglicher Gefahr. Dann war Itsuko an der Reihe und auch hier hörte Sameko zu, versuchte sich im Griff zu halten runterzukommen. Die Rothaarige gab der Hybridin Recht. Sie sprach auch nicht mehr so salopp nein, das war weg. "Ja dann bist du das. Kein Mensch, kein menschlicher Teil, sondern eine Dämonin....trotzdem bist du meine Freundin. So will ich zumindest denken und das möglich ist und das diese Freundschaft echt ist und nicht irgendwie aufgespielt, weil du eigentlich nichts empfindest oder vieles egal ist? Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Oder nur mit mir klarkommst weil weiß nicht ich teils Fisch bin und du die nicht frisst? Wobei du mich dann wohl eher abstoßen finden müsstest oder nicht? Aber das tust du nicht oder? Und wir hatten gesagt das zwischen uns Drei wenn jeder fein damit ist ist es okay. Wenn du eifersüchtig gewesen wärst Itsuko das nicht gewollt hättest wäre das auch okay für uns alle. Ja vielleicht wäre es normal gewesen, wobei es ja auch so Leute gibt die stört das nicht. ." Sie zuckte dann mit den Schultern. Sameko kannte sich mit dem ganzen nicht so aus, war ja selbst auch anders als die meisten Anderen das hatten Itsuko und sie ja schon festgestellt. "Und so egal ist er dir denke ich nicht und auch nicht nur Futter." Und ja das Haimädchen wollte glauben, trotzdessen das die Rothaarige eine Dämonin war das die Freunschaft die sie hatten echt war und nicht irgendwie naja nachgeahmt um unter Menschen leben zu können? Vielleicht nicht bewusst sondern unterbewusst? Weil im Grunde hatte sie keinen Wert weil Dämonin? Weil welchen Wert hatte eine Freundschaft für einen Dämon wenn Freundschaft ein menschliches Konzept war? Itsuko wollte dann auch gehen, nachdenken, brauchte Zeit für mich. "Itsuko!...." kam es von Sameko sie streckte die Hand aus, ließ ihre Freundin dann aber gehen. Sollte sie hinterher oder mit? War es vielleicht besser erstmal Ruhe einkehren zu lassen, die Gemüter zu beruhigen, sich zu besinnen? Nochmal über alles nachzudenken? Weil was konnte Sameko jetzt tun? Ihre Freundin hatte ja gerade eine Erkenntnis bekommen, darüber musste man mehr nachdenken. Das Haimädchen seufzte. "Und nein ich würde einen Tiger nicht zwingen, das müsste er selbst entscheiden, freiwillig tun. Ein Tiger unter Menschen geht aber auch nur unter bestimmten Bedingungen....es ist ein wildes Tier. Ein Gehege hieße er wäre eingesperrt getrennt von den Menschen zwecks Sicherheit. Ist er gezähmt naja dann ist immer noch wo ein wildes Tier in ihm, das geht nicht weg. Und Mensch und Tier sind beide unterschiedlich, Tiere agieren instinktiv, Menschen? Nach Gefühl und Logik. Und wahlos morden? Nein, das wäre ohne Sinn und Verstand und dann ist man ein wahres Monster oder eben wenn nur noch der Hunger existiert unaufhörlich und man vor nichts und niemanden halt macht oder auch Wut oder sowas und dann blind ist. Soll man das nicht stoppen? Nimmt etwas überhand dann wird es zu einem Problem oder Gefahr ob für sich selbst oder Andere." Ging es dann an Liz falls diese noch anwesend war und nicht direkt auch den Raum verlassen, vielleicht Itsuko hinterher. Aufgrund der Aufgebrachtheit war bei Sameko die sonst so leichte Art die sie hatte verschwunden, sie war mehr ernst, sprach auch mehr tiefsinniger, überlebter und alles. "Unterdrücken passt da nicht....aber so ähnlich hmm Disziplin? Zurücknehmen? Anpassen? Kompromisse? Das muss jeder ja wo machen damit ein miteinander funktioniert." Hatte Sameko ja auch nicht angeprangert das Itsuko oder Liz wahllos nun alle schlachteten um ihre Triebe zu stillen. Das Ganze war nur schwer, alles unter einen Hut bekommen das für die Menschen keine Gefahr da war. Sameko seufzte kurz, deutlich hörbar. "Ich muss über das alles nachdenken. Ist schwer das Ganze." Ja so war das. "Und dann geh ich zu Itsuko und hol Yuichiro auch dazu! Wir klären das zu dritt und wie wir da weiter machen, auch wegen Futter usw. alles" das hörte sich doch vernünftig an oder? Doch so wollte Sameko es machen, da musste ja was her wie es weiterging.
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Re: Zimmer 5 D [Sameko]

Beitragvon Elizabeth » Fr 19. Jun 2026, 18:42

~Miteinander~
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Die herrlich vulgäre Abwehr der Rothaarigen entlockte der Weißhaarigen lediglich ein amüsiertes Lächeln. Wie reizend die Röte auf Itsukos Wangen aufblühte, als die Sprache auf gewisse männliche Vorzüge kam. Dass die Wasser-Dämonin sich am liebsten die Ohren zugehalten hätte wusste sie natürlich nicht, aber sie roch die Scham in ihrem Leib. Spürte deutlich wie ihr gesamter Körper reagierte und dies bewies Liz nur, wie genau sie ins Schwarze getroffen hatte. Als Itsuko dann ihre kühle Hand harsch von sich stieß und sie mit einem wahrhaft giftigen Blick bedachte, wich die Erbin des Hauses Volkihar nicht zurück. Im Gegenteil, dieses wilde, ungezähmte Aufbäumen gefiel ihr außerordentlich. Es war erneut ein Beweis, dass unter der "künstlichen" menschlichen Oberfläche ein Raubtier lauerte, das nur darauf wartete, von der Kette gelassen zu werden. Während Itsuko sichtlich mit den aufkeimenden Wahrheiten in ihrem Inneren auseinandersetzte, sprach Sameko auf ihre eigene, fast schon niedlich naive Art über Meeresbiologie. Haie jagten nach Blutgeruch, fraßen aber keine Menschen. Liz lauschte den Worten des Haimädchens mit einem nachsichtigen Lächeln. "Ein beruhigender Gedanke, meine Liebe. Doch wird auch ein Hai einen Menschen verspeisen wenn es darauf ankommt und Haie sind Jäger, keine Haustiere." Kommentierte sie dies lediglich knapp. Doch die wahre Magie des Abends geschah nicht in Samekos Erklärungen, sondern direkt vor Liz leuchtend roten Augen. Der Samen, den die Hybridin gesät hatte, ging endlich auf. Sie beobachtete die zitternden Hände von Itsuko, sah die Tränen der Anspannung und spürte förmlich, wie die Fesseln der Verleugnung nachgeben mussten. Als Itsuko die Worte endlich aussprach, saugte Liz sie auf wie kostbaren Nektar auf. Ein eiskalter, triumphaler Schauer lief über den Rücken der Hybridin. Die Sirene gestand sich ein, was sie wirklich war. Ihr fester Freund war vermutlich ebenfalls Beute. Ein Spielzeug, das vielleicht gerade deshalb so faszinierend war, weil es stark genug schien, um nicht beim ersten verlangenden Bissen zu sterben. Liz Lippen umspielte ein fast schon verruchtes Lächeln, als Itsuko fluchtartig den Raum verließ. Die Weißhaarige machte keinerlei Anstalten, sie aufzuhalten oder ihr zu folgen. Erstmal nicht Denn aufgrund ihrer letzten Unterhaltung ahnte sie bereits das das Wasser nach ihr rief und sie musste diesem Ruf folgen. Zurück blieben nur die kühle Hybridin und das sichtlich aufgewühlte Haimädchen. Sameko rang mit der Situation, mit dem Konzept ihrer Freundschaft und mit der Moral. Sie rief Itsuko nach, streckte die Hand aus, ließ sie dann aber sinken. Liz beobachtete das Spektakel mit einer gewissen Gelassenheit. "Lass sie ziehen. Sie muss ihre Schuppen in ihr wahres Element tauchen" Sprach sie mit ruhiger, sanfter Stimme in die entstandene Stille hinein. Sameko ließ jedoch nicht locker. Sie argumentierte mit Vernunft, sprach von Tigern in Gehegen, von instinktivem Verhalten und davon, dass wahlloses Morden jemanden zu einem Monster machte, das gestoppt werden musste. Kompromisse, Anpassung, Disziplin. Die Weißhaarige neigte den Kopf leicht zur Seite und ließ ihre roten Augen auf Sameko ruhen. "Du hast aufmerksam zugehört, das rechne ich dir hoch an. Niemand von uns spricht von blinder Zerstörung oder der Auslöschung ganzer Schulklassen", begann Liz und trat einen langsamen, lautlosen Schritt auf Sameko zu. "Ein wildes Tier, das unkontrolliert tötet existiert in der Natur kaum. Es würde selbst getötet werden. Das ist das Gesetz der Natur und auch der Menschen. Genau deshalb gibt es Zurückhaltung. Doch verwechsle Zurückhaltung niemals mit Verleugnung." Sie ließ diese Worte einen Moment im Raum stehen, ehe sie fortfuhr. "Ein Kompromiss bedeutet für unsereins, einen Weg zu finden, seine wahre Natur zu leben und den Hunger zu stillen, ohne selbst zur Beute zu werden. Dazu zu gehören, aber auch eine Jägerin zu sein. Es bedeutet daher nicht, sich einzureden, man sei ein harmloses Goldfischchen, das eigentlich nur Algen fressen möchte. Itsuko hat heute Abend aufgehört, ein Goldfisch zu sein. Und das ändert rein gar nichts an eurer Freundschaft, solange du akzeptierst, wer sie im Wasser wirklich ist."
Als Sameko schließlich voller Tatendrang verkündete, sie wolle nachdenken und danach Itsuko und Yuichiro zusammenholen, um die Sache zu dritt zu klären, konnte Liz ein ehrliches, melodisches Kichern nicht mehr zurückhalten. Es war fast schon herzerweichend mutig von dem Haimädchen. "Oh, das klingt nach einer fabelhaften Idee. Eine Konfrontation der ganz besonderen Art. Der Dämon, der Hai und der Mischling." Sie zwinkerte Sameko äußerst vergnügt zu. "Doch ich glaube ich muss ebenfalls meinen Beitrag leisten. Ich weiß genau wo Itsuko hin ist. Ich möchte noch immer dazugehören, aber ich gehöre auch einer Spezies an die die meisten hier einfach nur als leckeren Schlürfshake ansieht. Daher kann ich Itsuko auch so gut verstehen." Ja das Gespräch hier hatte der Weißhaarigen sehr viel gebracht. "Du bist eine gute Freundin kleiner Fischnugget." Sagte sie ehrlich und mit einem lieblichen Lächeln auf den Lippen. "Ich sorge dafür das sie sich nicht doch entscheidet nun kurzfristig Jemanden zu futtern. Wenn du meinst Loverboy zu holen bringt ihr was, dann nur zu. Als eure Freundin kümmere ich mich darum das ihr reden könnt!" Sie klatschte freudig in die Hände und war immernoch in der narrative stecken geblieben das sie mit Team 4 super gut befreundet war. Danach würde sie sich ebenfalls auf den Weg machen, Itsuko hinterher!

TBC: Pool
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