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Minato aka Chris

Zimmer 7 A [Rin]

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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Sakura » Mo 3. Aug 2026, 17:10

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Sakura spürte den Blick des Chunin deutlich auf ihr bzw. dem Laptop liegen, weswegen sie sich ehrlich gesagt nur umso mehr unter Druck gesetzt fühlte. Die Filmauswahl musste ein Banger werden, bedeutete: nichts Neues, ruhig etwas älter, aber von dem so gut wie jeder sagte, dass es ein guter Film war. Umso glücklicher war sie, als Rin ihr offerierte, dass er den Film ebenfalls kannte, für gut befand und auch nicht mehr so akkurat auf dem Schirm hatte, dass es ihn langweilen würde, wenn er ihn erneut ansehen müsste. Er drapierte den Laptop so, dass sich beide in eine bequeme Position bringen konnten, ohne die Flimmerkiste vom Bett zu kicken. War ja keiner hier tollpatschig, oder so … Für einen Moment, sah es so aus, als würde der Matsuoka mit sich hadern, beinahe so, als würde er ihr noch etwas sagen oder sie ärgern wollen, tat es aber nicht - wofür die Genin auch dankbar war. Nachdem sich der Chūnin mit Getränk und Snack bewaffnet hatte, rutschte auch die Kuchiki näher an ihn, kuschelte sich in sein Kissen und legte sich so auf die Seite, dass sie mit dem Gesicht zu Rin lag, während ihr Blick den Vorspann des Filmes fokussierte. Jetzt, wo sie dem Hozuki wieder so nah war, konnte sie sein Duschgel riechen, welches sich mit seinem eigenen Duft vermischte, sodass die Anwärter Iryounin beinahe meinte, er rieche nach Zuckerwatte. Mira hatte einmal zu ihr gesagt, dass, wenn man sich verliebte, der Mann, den es treffen würde, sogar vorzüglich roch- war das damit gemeint? Bei diesem Gedankengang riss die junge Dame die Augen weit auf und bewegte ihren Kopf so nach oben, dass sie den magentafarbenen jungen Mann kurz in Augenschein nehmen konnte. Hä? War sie dabei, sich zu verlieben? Ach, Papperlapapp, vielleicht sehnte sie sich auch einfach nach dem rosa Zuckerwattetraum, den Rin ihr heute Vormittag in der Mall erfüllt hatte … Als er sprach und ihren Blick suchte, nickte sie so heftig zustimmend mit dem Kopf, dass sie sich ein bisschen auf die Zunge gebissen hatte, ließ sich aber nichts anmerken. Fokus: Auf den Film, nicht auf den gutaussehenden Jungen, mit feuchtem Haar, Muskelshirt und leckerem Körpergeruch! Ihr noch einmal versichert, dass sie sich bedienen konnte, wenn sie wollte, lächelte sie ihm zu und nickte einmal, deutlich sanfter, ehe sie ihr Augenmerk auch wirklich wieder auf den Film lenkte. Eine Weile schauten sie den Film schon, schmunzelten und lachten zusammen, wenn auch in Sakuras Fall stumm, ehe die Kuchiki mit ihren rosa Augen sah, wie Rin eine einladende Geste mit seiner Hand machte, die zwischen ihnen lag. Ihr Herz klopfte doll, doch sie verstand und wollte sich nicht jeder Nähe, die er zu ihr suchte, entziehen, weswegen sie sanft und zögerlich ihre kleine Hand in seine größere legte und mit ihren Fingern zwischen seine glitt. Starr auf den Bildschirm schauend, errötete sie natürlich und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen … Ob er ihren Herzschlag hören konnte? Nein, oder? Für sie klang es allerdings, als würden alle Kongos der Welt gerade eingestimmt werden...
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Rin Matsuoka » Mo 3. Aug 2026, 18:47

Ich spürte erst einen leichten Druck gegen meine Hand, ehe sich ihre Finger ganz vorsichtig zwischen meine schoben. Für einen kurzen Moment wanderte mein Blick vom Bildschirm zu ihr herüber und ein kleines, zufriedenes Lächeln legte sich auf meine Lippen. Ich sagte nichts dazu. Musste ich auch gar nicht. Stattdessen schloss ich meine Finger einfach ein wenig um ihre Hand und strich mit meinem Daumen langsam über ihren Handrücken, ehe ich meine Aufmerksamkeit wieder auf den Film richtete. Irgendwie fühlte es sich selbstverständlich an. Nicht erzwungen oder unangenehm, sondern einfach... richtig. Und dafür, dass sie am Vormittag das Händchenhalten abgelehnt hatte, freute es mich nun umso mehr. Während der Film weiterlief, musste ich immer wieder leise lachen, als die nächste völlig bescheuerte Szene über den Bildschirm flimmerte. Kurz darauf schnaubte ich amüsiert durch die Nase und schüttelte erneut den Kopf. „Auf so eine Idee musst du auch erst mal kommen.“, grinste ich und griff mit der freien Hand erneut nach den Chips. Ohne groß darüber nachzudenken hielt ich die Tüte wieder zwischen uns, nahm mir selbst einen heraus und wartete einen Moment, ob Sakura sich ebenfalls doch etwas nehmen wollte.

Ein paar Minuten vergingen, in denen wir den Film einfach schauten. Hin und wieder musste ich grinsen oder lachen, manchmal warf ich Sakura aus dem Augenwinkel einen kurzen Blick zu. Irgendwie interessierte es mich fast mehr, wie sie auf die Szenen reagierte, als der Film selbst. Sie lachte zwar stumm, dafür sprach ihr Gesicht manchmal Bände. Das kleine Lächeln, ihre funkelnden Augen oder wie sie sich Mühe gab, das Lachen irgendwie zurückzuhalten, reichten völlig aus. „Du findest den also auch gut.“, stellte ich schließlich grinsend fest, ohne den Blick lange vom Bildschirm abzuwenden. Ich verlagerte mein Gewicht etwas, um bequemer zu liegen, ohne dabei ihre Hand loszulassen. Für einen kurzen Moment wanderte mein Blick erneut zu ihr. „Weißt du...“, begann ich nachdenklich und grinste dann wieder etwas frecher. „...du wirkst gerade deutlich entspannter als heute Morgen.“, ich hob leicht eine Augenbraue. „Hätte nicht gedacht, dass ein Terminal Kopfunfall dazu führt, dass man abends zusammen einen Film anschaut.“, lachte ich leise. „Eigentlich eine ganz gute Entwicklung, oder?“, schmunzelte ich ehrlich und sah sie wieder an. Natürlich bemerkte ich auch ihren Blick immer wieder und wunderte mich, woran sie dachte. Stinken konnte ich nicht, denn immerhin war ich ja vorhin duschen und baden, sodass ich nach meinem Meeresduft Duschgel roch.

Mit einem sanften Schmunzeln richtete ich meinen Blick wieder auf den Laptop. Meine Finger spielten dabei ganz unbewusst noch immer leicht mit ihren, ohne dass ich mir darüber groß Gedanken machte. Es fühlte sich einfach angenehm an und solange sie ihre Hand nicht zurückzog, gab es für mich auch keinen Grund, etwas daran zu ändern. Während auf dem Bildschirm schon die nächste chaotische Szene begann, schüttelte ich grinsend den Kopf. „Okay... beim ersten Mal fand ich das schon bescheuert... aber beim zweiten Mal ist es irgendwie noch lustiger.“, lachte ich und lehnte mich wieder entspannt zurück, wobei sich unsere Schultern leicht berührten und ich mich einfach locker gegen sie lehnte und unsere Körper sich eventuell auch ein kleines bisschen anlehnen konnten.
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Sakura » Mo 3. Aug 2026, 20:47

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Sakura bemerkte noch immer, wie eindringlich Rin sie anblickte, und so schnell ihr Herzchen auch zu schlagen begann, vergleichbar mit dem aufgedrehten Flügelschlag eines Kolibris, fasste sie all ihren Mut zusammen, um das Gesicht vom Laptop abzuwenden und zu ihm zu drehen. Seine Haarsträhnen hingen ihm etwas asymmetrisch ins Gesicht, und verdeckten es, sodass sie sich fast wie von selbst mit ihrer freien Hand auf dieses zubewegte, um es freizulegen. Dies wollte aber nicht so recht gelingen, immer wieder rutschte die schwere, lange Strähne zurück in sein Gesicht, sodass sie beim circa fünften Versuch stumm zu kichern anfing. Sie versteckte ihre Mundpartie dabei hinter ihrer Handfläche, ehe ihre rosa-glänzenden Augen wieder in seine blickten und sie ihm zunickte, als er sagte, dass dieser Film perfekt dafür sei, das Gehirn einmal auszuschalten und zu lachen. Als sie dann bemerkte, wie er seine Hand für sie öffnete, wagte sie etwas und legte ihre in seine. War doch anders als Händchenhalten, oder? Immerhin konnte sie so keiner sehen und für ein Pärchen halten … nicht, dass es ihm noch unangenehm werden würde …

Ihren Blick dann wieder auf den Monitor gerichtet, versank sie erst einmal ein wenig im Kindsköppe Blödsinn, welcher auch noch nach so vielen Jahren für die ein oder andere emotionale Gesichtsentgleisung bei ihr sorgte. Dies schien auch von dem Chunin nicht unbemerkt zu bleiben, sprach er seinen Besuch nämlich als Nächstes auch darauf an. Auch Rin kuschelte sich ein wenig näher, sodass sie nun beide fast mit den Gesichtern beieinanderlagen. Der perfekte Zeitpunkt, um das Terminal dazwischenzuschieben, um a) etwas einzutippen, um ihm zu antworten, und b) damit er gleich nicht ihr Herz aus der Brust springen sah, wie ein Alien-Chestbuster. Auch auf seine Bemerkung hin, dass sie schon wesentlich ruhiger in seiner Gegenwart war als am Morgen, durfte ihre Seite nicht unbeantwortet bleiben, weswegen sie ihm in ihre Notiz-App eintippte: <Weißt du, irgendwie fühle ich mich in deiner Nähe kribbelig und bin nervös, im nächsten Moment aber wieder nicht. Also nicht so sehr wie in der Nähe von anderen. Du scheinst wirklich eine ähnlich beruhigende Art auf mich zu haben, wie das Meer!> Ja, das war doch der perfekte Vergleich. Das Meer war nicht ruhig oder stetig, eher immer in Bewegung und Aufruhr, und dennoch wirkte es auf die meisten Leute magisch. <Ja, ich mag den Film sehr, du aber scheinbar auch?>, hielt sie ihm im Anschluss noch eine Nachricht unter die Nase, ehe sie ihn wieder anlächelte. Dann, bei einer besonders witzigen Szene, drehte sich die rosa haarige wieder zu dem Laptop des Matsuokas und sie musste wieder mitlachen, ihre Augen dabei zusammengekniffen. Sie musste sich sogar den Bauch halten. Zwar mochten keinerlei stimmlichen Geräusche aus ihrer Kehle kommen, doch war ihr mehr als nur klar anzusehen, dass sie Spaß hatte. Sogar ein paar Lachtränen schlichen sich in ihre Augenwinkel, welche sie wegzuwischen wusste, ehe sie leicht fröstelte und deswegen eine Gänsehaut bekam. Ob sie sich ein Stück von Rin seiner Decke umlegen durfte? Sie versuchte jedenfalls an dem Ende zu ziehen, auf dem sie an erster Stelle selbst darauf lag, doch Fehlanzeige. Kein Stück bewegte sich da was...
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Rin Matsuoka » Mo 3. Aug 2026, 21:57

Ich musste unwillkürlich grinsen, als ich bemerkte, wie sie sich an meiner Haarsträhne zu schaffen machte. Erst dachte ich, sie würde sie beim ersten Versuch aus meinem Gesicht bekommen, doch stattdessen rutschte sie immer wieder zurück. „Na? Führt sie ihren eigenen Kampf gegen dich?“, lachte ich leise und hob schließlich die freie Hand an, um mir die Strähne selbst mit meiner Hand aus dem Gesicht zu streichen. „Jetzt dürfte sie erst mal Ruhe geben.“, schmunzelte ich und sah sie für einen kurzen Moment an. Kurz darauf schob sie ihr Terminal zwischen uns. Mein Blick glitt über den Text und ich musste dabei automatisch etwas weicher lächeln. „Das Meer also?“, wiederholte ich leise und ließ ihre Worte noch einen Augenblick wirken. „Das ist tatsächlich einer der schönsten Vergleiche, die ich bisher bekommen hab.“, gab ich ehrlich zu und kratzte mich kurz verlegen am Hinterkopf.

„Wenn ich dir wirklich so ein Gefühl gebe, dann... freut mich das ehrlich gesagt.“, einen Moment später wanderte mein Blick wieder auf den Bildschirm ihres Terminals. „Und ja... ich mag den Film auch. Sonst hätte ich vorhin wahrscheinlich versucht, dich von einer anderen Wahl zu überzeugen.“, grinste ich. Gerade als ich den Blick wieder zum Laptop richten wollte, fing Sakura bei der nächsten Szene so sehr an zu lachen, dass ich sie für einen Moment lieber ansah als den Film. Auch ohne Stimme schaffte sie es irgendwie, ihr Lachen zu zeigen. Allein ihre Mimik reichte dafür vollkommen aus. Ich schmunzelte, schüttelte leicht den Kopf und musste bei ihrem Anblick fast mehr grinsen als über den Film selbst. Sie sah aber auch so verdammt niedlich aus dabei, dass ich den Blick nicht von ihr nehmen konnte.

Als ich es dann doch irgendwann schaffte, bemerkte ich aus dem Augenwinkel heraus, wie sie plötzlich an der Decke zog, es dauerte einen Moment, bis ich verstand, woran es überhaupt scheiterte. Ein leises Lachen entkam mir. „Moment...“, grinste ich, richtete mich etwas auf und zog die Decke unter mir hervor. Anschließend breitete ich sie ein Stück aus und legte sie locker über uns beide, sodass sie nicht mehr daran zerren musste. „So ist besser.“, meinte ich zufrieden und ließ mich wieder zurücksinken. „Nicht, dass du mir hier noch erfrierst. Nachher heißt es noch, ich hätte meinen Besuch schlecht behandelt.“, neckte ich sie grinsend, ehe ich mich wieder etwas bequemer hinlegte.

Dabei ließ ich ihre Hand weiterhin in meiner, strich mit dem Daumen noch einmal sanft über ihren Handrücken und richtete den Blick wieder auf den Film. Unter der Decke wurde es wohlig warm und ich ertappte mich selbst dabei, dass ich nicht ruhig bleiben konnte. Ich ließ ihre Hand dann irgendwann doch los, aber nur um die Chips beiseite zu nehmen, meinen Arm so zu platzieren, dass ich sie einfach in meinen Arm zog und mich seitlich zu ihr gewandt wieder hinlegte und ihre Hand unter der Decke suchte, um unsere Finger wieder zu verschränken. Ich tat dies ohne sie direkt anzusehen, tat einfach so, als wäre es das normalste auf der Welt, auch wenn meine eigenen Wangen dabei anfingen zu glühen, da ich ihren Körper nun der Länge nach an meinem spüren konnte.
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Sakura » Do 6. Aug 2026, 16:25

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Rin's Grinsen und sein Offenbaren der Baby-Hai-Zähnchen waren so ansteckend, dass es gemeinsam mit der handwerklichen Arbeit von Sakura, welche nicht erfolgreich war, dafür sorgte, dass sie dem Matsuoka direkt, ehrlich und ungefiltert ins Gesicht lachte. Stumm eben, dafür sicherlich nicht weniger schön, als bei anderen. Gott sei Dank erlöste der Magenta-Haarfarbige sie aus ihrer Schmach und schaffte es, selbst Herr seiner wilden Haarsträhne zu werden. Erfolgreich, was doch tatsächlich dafür sorgte, dass sich Sakura gespielt schmollend die Wangen aufplusterte und sie dann kichernd und nickend zustimmte, dass besagte Überltäter-Strähne dann erst einmal Ruhe gab. Die Augen des Chunin waren warm, herzlich und sanft, wenn sie doch auch leicht verrieten, welch Schelm und Schabernack-Betreiber dahinter innewohnte. Ihm über ihr Taschenterminal mitgeteilt, welche Auswirkung seine Art und sein Wesen auf sie hatte, benannte sie ihn gleich mit dem Meer, und auch wenn sie über diesen Vergleich nicht lange nachdenken musste, schien ihm dieser zu gefallen. Irgendwie schienen sie kurz die Rollen getauscht zu haben, wenn auch auf ihn bezogen in viel abgeschwächtem Zustand, denn der Hozuki schien verlegen. Selbst sein Kratzen am Hinterkopf wurde genauestens von Sakura's rosa-glitzernden Seelenspiegeln verinnerlicht, und irgendwie hatte sie Lust, ihm wie bei einem kleinen Kind auf die Nase zu ''boopen''. Die vermutlich mitgebrachte Verwirrung seinerseits sorgte dann wieder dafür, dass sich die Kuchiki kichernd in seiner Anwesenheit und voller Vertrauen fallen ließ, während ihre eine Hand noch immer in seiner lag. Seine Aussage, dass es ihn freute, dass sie so ein Gefühl in seiner Gegenwart hatte, sorgte für ein bisschen Enttäuschung in ihr. War das too much? Normalerweise, wenn der andere auch so empfand, war das doch die Situation, dem anderen den Spiegel vorzuhalten und ein Kompliment dieser Art zurückzugeben, oder? Ein wenig mehr Unsicherheit breitete sich in ihr aus und sie widmete sich der leichten Kühle, welche sie heimsuchte. Etwas tollpatschig (man munkelt) versucht, die Decke unter sich und Rin hervorzuziehen, scheiterte so eben genau an diesem Versuch, sodass der Matsuoka nachhelfen musste. Ihm gelang es jedenfalls, und schnell bettete er die kleine Halbpixie ein, sodass sich direkt eine angenehme Wärme um sie hüllte. Auch hier konnte sie ihn wieder um sich herum riechen, was kein Wunder war, immerhin schlief er selber tagtäglich unter dem Geschmeide. Das sanfte Streicheln seines Daumens auf ihrem Handrücken nahm nie eine Sekunde ab, und wieder einmal musste sich die rosahaarige fragen, ob er mit jedem Menschen in seinem Umfeld so umging. Als er plötzlich dann doch ihre Hand freigab, zuckte Sakura einmal erschrocken zusammen, doch im nächsten Moment befand sie sich so nah an ihm, dass man es schon so betiteln konnte, dass sie an seiner Brust lag. Seitlich natürlich. Erneut schob er seine Hand unter die Decke, suchte ihre Finger und verschränkte diese mit ihren. Ihr armes kleines Herz. Es pochte so sehr, dass er doch dieses mal an seinem Brustkorb spüren musste, wie es ihr aus der Brust springen wollte, oder? Zögerlich zu ihm hoch geblickt, erkannte sie nun auch, dass er rot geworden war. Sein Anblick war dabei so schön, dass es ihr selbst die Wärme und Hitze in die Wangen schoss. Ihre Körper lagen ganz eng aneinander gepresst so dar, während Kindsköppe im Hintergrund lief und sich keiner traute einen Mucks zu sagen, bzw. zu schreiben...
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Rin Matsuoka » Do 6. Aug 2026, 22:00

Für einen Augenblick vergaß ich den Film vollkommen. Zwar lief er noch immer im Hintergrund, doch meine Aufmerksamkeit lag längst nicht mehr auf dem Bildschirm. Stattdessen spürte ich ihre Wärme an meiner Seite, ihre Finger zwischen meinen und bemerkte schließlich, wie sie langsam zu mir aufsah. Unwillkürlich trafen sich unsere Blicke. Erst jetzt fiel mir auf, dass sie genauso rot geworden war wie ich vermutlich selbst. Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen, während ich sie einen Moment einfach nur ansah. Irgendwie schien keiner von uns beiden gerade zu wissen, was er sagen sollte. „Ganz schön kuschelig...“, murmelte ich schließlich leise, ohne den Blick von ihr abzuwenden.

Für einen kurzen Moment musste ich über mich selbst lachen. Noch vor ein paar Stunden hätte ich vermutlich irgendeinen lockeren Spruch gebracht. Jetzt bekam ich selbst kaum einen vernünftigen Satz heraus. „Ich glaub...“, begann ich und kratzte mich mit der freien Hand leicht an der Wange. „...wir konzentrieren uns beide gerade nicht besonders auf den Film.“, ein leises Lachen verließ mich, ehe mein Blick doch noch einmal kurz zum Laptop wanderte. Dort lief die nächste völlig chaotische Szene, die wir beide wahrscheinlich komplett verpasst hatten. Doch das interessierte mich gerade recht wenig.

Ganz automatisch hatten meine Finger ihre wieder gefunden, ohne dass ich groß darüber nachdenken musste. Mein Daumen strich einmal sanft über ihren Handrücken. „Ist dir jetzt wenigstens warm genug?“, fragte ich schließlich leise und sah sie wieder an. Ein kleines Grinsen schlich sich auf mein Gesicht. „Oder muss ich mir gleich durchlesen, dass meine Decke nicht kuschelig genug ist?“, schmunzelte ich neckend und grinste dann. Ich wartete ihre Antwort gar nicht erst ab, sondern grinste nur leicht vor mich hin. Immerhin kam ihr wohl auch gerade nicht in den Sinn nach ihrem Terminal zu greifen und mir etwas hinein zu tippen.

„Wobei... beschweren darfst du dich eigentlich nicht. Erst klaust du meine Decke und jetzt auch noch meinen Arm.“, neckte ich sie sanft. Meine Stimme war dabei aber auch sanft und vorsichtig und dann lächelte ich. “Keine Sorge.. das war nur ein Scherz..“, schmunzelte ich. Immerhin wusste ich sehr genau, dass ich sie in meinen Arm gezogen hatte. Sie hatte nicht drum gebeten, aber wehrte sich auch nicht. Trotz des lockeren Tons machte ich aber auch keinerlei Anstalten, mich von ihr zu lösen. Im Gegenteil. Ich blieb einfach liegen, ließ ihr alle Zeit der Welt und richtete den Blick wieder auf den Film, auch wenn ich mir ziemlich sicher war, dass ich die nächsten Minuten sowieso wieder mehr auf Sakura achten würde als auf alles, was auf dem Bildschirm passierte.

So bemerkte ich zum Beispiel auch, dass mein Terminal vibrierte. Ich schenkte ihm kurz einen Blick, entschied mich dann aber dazu es gekonnt zu ignorieren und mein Gesicht viel lieber in ihrer Halsbeuge zu vergraben, weil sie wirklich gut roch. “Wonach riechst du? Hast du ein Parfum an dir?“, fragte ich schließlich und hob mein Gesicht wieder an. Ihr Geruch war mir vorhin schon aufgefallen und so fragte ich mich natürlich, was es war. Ob es aber auch einfach ihr eigener Geruch war, konnte man ja noch herausfinden.
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Sakura » Fr 7. Aug 2026, 13:12

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Dass sie einen Film schauten, der lustig sein sollte, war extra so gedacht, damit sich Rin nicht über die romantischen Filme, die Sakura insgeheim bevorzugte, langweilte. Beziehungsweise wollte sie dieses Detail auch noch für sich behalten, immerhin wusste sie, dass die Mehrheit der Männer eben niemals freiwillig dieses Genre wählen würde, wenn es um einen Filmeabend ging. Auch die Augen des Hozuki fanden die ihren, nachdem die Kuchiki herausgefunden hatte, dass er ebenso erröten konnte wie sie. Sie waren sich auch extrem nah, näher noch als am Morgen, wo sie einen breitbeinig-nackten Spagat auf ihm veranstaltet hatte … Okay, das klang wirklich obszöner, als es am Ende war, immerhin war es ihre Tollpatschigkeit (Nix passiert!), die für diesen Vorfall gesorgt hatte … Wie die Dinge aber einfach im Leben immer so spielten, lag sie am Abend bereits auf freundschaftlicher Basis in dem Bett des jungen Mannes, den sie kennengelernt hatte, indem sie ihm ihr Taschenterminal vor Schreck an den Kopf geworfen hatte. Bei den Gedanken an diesen Moment, fragte sich Sakura, ob es dem Mädchen mit der offensichtlichen Durchfall-Attacke mittlerweile wieder gut ging. Sie hoffte es doch … Sein verlegenes Am-Kopf-Kratzen vorhin wurde nun durch ein verlegenes An-der-Wange-Kratzen abgelöst, und wieder sah er dabei so niedlich aus, dass sie am liebsten noch einmal seine Nase geboopt hätte. Der Film lief derweil nur noch wie eine Art Begleitmusik oder Hörspiel im Hintergrund, doch stören tat es die Genin nicht. Diese Situation war unangenehm und aufregend zugleich für sie, wobei unangenehm nicht negativ auf ihn gemünzt war, sondern eher dem Punkt zuzuordnen war, dass sie selten jemandem so nahekam. Auf seine Feststellung hin, dass sie beide gerade nicht wirklich den Film verfolgten, nickte sie nur. Ein Kloß bildete sich in ihrem Hals und sie lauschte seinen weiteren Worten. Er erkundigte sich danach, ob ihr warm genug war, was sie mit einem noch viel hektischeren Nicken abtat. Seine Aussage, dass sie außerdem auch noch seinen Arm klaute, als Deckenzusatz, nickte sie mit einem verlegenen, süßen Lächeln ab. Sie hatte es tatsächlich richtig verstanden, eben als Scherz, welchen er eben nachträglich auch als solchen deklarierte. Wie aufmerksam und rücksichtsvoll er doch war … Tatsächlich, müsste sich die Rosahaarige gleich allerdings verabschieden, immerhin war sie am nächsten Tag mit ihrem Teamkameraden Mamoru verabredet. Als Rin sich noch näher an sie herankuschelte und seine Nasenspitze in ihre Halskuhle drückte, überkam Sakura eine Gänsehaut. Es kitzelte so sehr, dass sie stumm an seine Schulter gedrückt kichern musste, ihre Hand mit dem Terminal so platzierte, dass sie hinter seinem Rücken in die Terminal-Notiz-App eintippen konnte: <Ich benutze ein Bodyspray, welches nach Kokos Mandel riecht und ab und an einen Spritzer Vanille Parfum...> Ihm daraufhin das Display zwischen ihnen vor die Nase gehalten, lächelte sie zuckersüß, als sie die Musik des Abspanns erkannte und ihren Kopf zum Laptop drehte. Eine weitere Nachricht eingetippt, hielt sie auch diese dem Matsuoka entgegen: <Bist du mir böse, wenn ich jetzt zu mir rüber gehe? Ich bin Morgen sehr früh verabredet und möchte meinen Kameraden nicht direkt nach dem ersten Aufeinandertreffen enttäuschen weil ich verschlafe... Der Abend war aber sehr schön mit dir, ich hoffe wir könnten.... das noch einmal widerholen, demnächst?> Ihm das Display zugedreht und jede Faser seines so nahen Gesichtes noch einmal eingeprägt, wischte sie ihm mit der Terminalhand doch noch einmal eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Hatte sie zu viel gewagt? Neugierig lag ihr Blick auf ihm und sie wartete ab, wie er reagieren würde.
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Rin Matsuoka » Fr 7. Aug 2026, 19:01

Ich musste unwillkürlich schmunzeln, als sie mir das Terminal entgegenhielt. „Kokos, Mandel und Vanille also...“, murmelte ich leise und nickte leicht. „Jetzt weiß ich wenigstens, warum das so gut riecht. Obwohl ich ja behaupten würde, dass du auch keinen schlechten Eigengeruch hast..“, grinste ich sie an und ließ meinen Blick noch einen kurzen Moment auf ihr ruhen. „Steht dir.“, fügte ich ehrlich hinzu, ehe ich mich wieder ein kleines Stück zurücklehnte, damit sie das Terminal besser zwischen uns bewegen konnte. Dass sie gerade eben noch an meiner Schulter gekichert hatte, ließ mich selbst ebenfalls lächeln. Irgendwie schaffte sie es mit ihrer Art ständig, dass ich mich entspannter fühlte, obwohl wir uns erst seit heute Morgen kannten. Als ich ihre nächste Nachricht las, verschwand das Grinsen allerdings nicht. Im Gegenteil. Ich hob den Blick wieder zu ihr und schüttelte langsam den Kopf. „Böse?“, wiederholte ich leise. „Warum sollte ich dir deswegen böse sein?“ Ein sanftes Lächeln legte sich auf meine Lippen. „Du hast morgen was Wichtiges vor. Da wär's ziemlich egoistisch von mir, dich jetzt hier behalten zu wollen.“, krz zuckte ich mit den Schultern. „Außerdem... würde ich mich ziemlich mies fühlen, wenn du wegen mir verschläfst und Mamoru direkt die Krise kriegt.“, lachte ich leise.

Ich las die letzten Zeilen ihrer Nachricht noch einmal und musste unwillkürlich etwas breiter lächeln. „Den Teil mit dem Wiederholen musst du übrigens gar nicht fragen.“, meinte ich ehrlich und suchte wieder ihren Blick. „Ich fand den Abend auch schön. Also... sehr sogar.“, für einen kurzen Moment blieb mein Blick in ihren Augen hängen, ehe ich leicht grinsend ergänzte. „Und unser Schwimmbad-Date steht ja sowieso noch aus.“, schmunzelte ich und würde mich freuen, dies sobald wie möglich zu unternehmen. Gerade als ich das ausgesprochen hatte, strich sie mir noch einmal vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Für einen kurzen Augenblick hielt ich inne, überrascht von der kleinen Geste, bevor ich leise lachen musste. „Na warte...“, schmunzelte ich. Spielerisch strich ich mir die Strähne noch einmal nach hinten, dieses Mal blieb sie auch tatsächlich wieder dort. Allerdings stand ich dann auch nur wiederwillig mit ihr auf, ließ meine Hand aber dennoch genau da, wo sie vorher war, in ihrer Hand verschränkt.

Ich rutschte von ihr weg, verließ ihre angenehme Wärme und half ihr mit meiner Hand in ihrer auf und schmunzelte. „Dann bring ich dich wenigstens noch zur Tür.“, meinte ich ruhig und wartete bis sie aufgestanden war. Ich sah sie einfach nur an, musterte sie und lächelte noch immer mit diesem leichten Rotschimmer auf den Wangen. Irgendwie war es verrückt. Heute Morgen hatte sie mir aus Versehen ihr Terminal an den Kopf geworfen und jetzt lagen wir hier, hatten den halben Film verpasst und ich war ehrlich gesagt ein bisschen traurig, dass der Abend schon wieder vorbei war. Mit einem leichten Grinsen schlenderte ich mit ihr also zur Türe und stellte mich ihr gegenüber, bevor ich die Türe überhaupt aufmachen würde. Ich hob unsere Hände, die noch ineinander verschlungen waren, löste auch nur kurz die Finger von ihren, drehte unsere Hände, dass unsere Handflächen aufeinander lagen und schmunzelte bei dem Anblick, als unsere Finger noch einmal ineinander glittern. Dabei fiel mir auch auf, wie viel größer meine eigentlich war. „Dann… wünsche ich Mal eine Gute Nacht… und Träum was Schönes..“, meinte ich und beugte mich zu ihr runter und küsste sachte ihre Wange. Bevor ich sie dann doch langsam loslassen würde und sie gehen ließ.
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Sakura » So 9. Aug 2026, 13:37

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Mit jeder Zutat, die Rin wiederholte und welche der Parfum- und Bodyspraymischung der Kuchiki entsprang, nickte sie. Als er daraufhin noch einmal betonte, dass sie gut roch, wurden ihre Wangen wieder glühend heiß. Gerade die Bemerkung mit ihrem Eigengeruch ging ihr unter die Haut, offenbarte dies in ihren Augen doch etwas Persönliches, intimes fast schon. Die Genin lächelte und formte mit ihren rosa Lippen das Wort "Danke" auf ihrem Mund, und wieder einmal fiel ihr auf, dass der Matsuoka so offen mit ihr im Umgang war, wie sie es nur von Mira kannte. Als Nächstes hatte Sakura allerdings die Entscheidung getroffen, das Treffen fürs Erste zu beenden, immerhin wollte Mamoru sie am nächsten Morgen abholen, um sich mit einem potenziellen Sensei für die Rosa haarige zu treffen. Wäre schön, wenn sie endlich als Iryounin ausgebildet werden würde, immerhin war dies schon immer ihr tiefster, ehrlichster und innigster Wunsch. Interessant wäre für sie sowieso zu wissen, ob das Pfeilerkind wirklich bei ihr aufschlug. Immerhin schien er jetzt nicht so begeistert gewesen zu sein, von der Art, wie er sich mit ihr unterhalten musste. Rin gefragt, per Terminal natürlich, ob er ihr böse sei wegen des abrupten Endes, hinterfragte dieser ihre Aussage und versicherte ihr, dass er Verständnis dafür hatte und sich ebenfalls vorstellen konnte, dass Mamoru pissig sein würde, wenn er ein leeres Zimmer antreffen würde. Er erinnerte sie zudem an ihr ausgemachtes, gemeinsames Schwimm-Date, und wieder stimmte sie seiner Aussage fröhlich dreinblickend zu und tippte erneut auf ihre Notizapp ein: <Ohja, darauf freue ich mich schon sehr!> Er betitelte ihre kurze Auszeit zusammen als schön, was ihr Herz nur höher flattern ließ, und sie wischte ihm im Anschluss noch einmal eine seiner wilden, längeren Haarsträhnen aus dem Gesicht. Wieder wenig von Erfolg gekrönt. Er half erneut nach und rutschte ein wenig von ihr weg, sodass sie sich nun wirklich auf den Weg machen konnte, sein Zimmer zu verlassen. Die Kuchiki nutzte den gewonnenen Platz zwischen ihr und ihm, um sich die Decke vom Körper zu schlagen und sich so herumzudrehen und zu schwingen, dass sie soeben mit ihren Füßen seinen Zimmerboden berührte und mit dem Rücken zu ihm saß. Irgendwie hatten sie es dennoch, was auch an seinem Nachrücken lag, geschafft, ihre Hände ineinander verschränkt zu lassen, und so erhob sich auch der Chunin, um sie zur Tür zu geleiten. Dort angekommen schlüpfte sie wieder in ihre Schuhe, und sie öffnete mit der freien Hand, die auch noch das Terminal hielt, die Türe. Rin beugte sich dann zu ihr herunter und gab ihr einen sachten Wangenkuss, von dem sie ganz aufgeregtes Herzklopfen bekam. Wieder formte sie ein "Gute Nacht" auf ihrem Mund, ehe sie einen Schritt hinaussetzte, ihre Finger die seinen verließen, sie noch einmal schüchtern winkte und in Richtung ihres Zimmers stapfen würde, mit ganz schön viel Hitze im Gesicht und Hummeln im Po.

TBC: Sakuras Zimmer~
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Rin Matsuoka » Mo 10. Aug 2026, 21:12

Ich sah ihr noch einen Moment nach, nachdem sie durch die Tür gegangen war und mir zum Abschied gewunken hatte. Ein kleines Grinsen lag noch immer auf meinen Lippen, während ich selbst kurz die Hand hob und ihr ebenfalls zurückwinkte, bevor sie schließlich den Gang entlang verschwand. Erst als sie nicht mehr zu sehen war, schloss ich langsam die Tür und lehnte mich für einen Moment mit dem Rücken dagegen. Irgendwie war das gerade... anders gewesen. Nicht schlecht anders, eher im Gegenteil. Ich musste unwillkürlich wieder an ihren Blick denken, an ihre roten Wangen und vor allem daran, wie selbstverständlich sich ihre Hand irgendwann in meine gelegt hatte. „Na toll...“, murmelte ich leise vor mich hin und schüttelte amüsiert den Kopf. „Ich kenn sie seit heute Morgen und schon jetzt denk ich über sie nach.“, ein leises Lachen verließ mich, ehe ich mich von der Tür löste und wieder zum Bett schlenderte.

Dort angekommen fiel mein Blick direkt auf den Laptop am Fußende und die noch offene Chipstüte. Ich schnaubte leise und ließ mich wieder aufs Bett fallen. Der Film lief zwar noch im Hintergrund weiter, aber wirklich viel hatte ich davon ohnehin nicht mehr mitbekommen. Ich beendete den Film schließlich, bevor ich den Laptop zuklappte und zur Seite stellte. Dabei fiel mein Blick noch einmal auf meine Hand, mit der ich eben ihre gehalten hatte, und ich musste erneut grinsen. „Schwimmbad-Date...“, murmelte ich und ließ mich rücklings auf die Matratze fallen. Das würde definitiv noch interessant werden. Allein schon, weil ich jetzt wusste, wie schnell sie rot wurde, wenn ich sie ein bisschen aus der Reserve lockte.

Ich griff nach meiner Flasche und nahm noch ein paar Schlucke, bevor ich sie wieder abstellte und mich schließlich daran machte, die restlichen Sachen vom Abend etwas aufzuräumen. Die Chipstüte verschwand zurück auf den Tisch, die leere Verpackung vom Snack wanderte in den Mülleimer und auch das Terminal, welches ich vorhin einfach irgendwo abgelegt hatte, nahm ich noch einmal in die Hand. Für einen Moment überlegte ich, ob ich Sakura noch schreiben sollte. Eigentlich wäre es vermutlich ziemlich dämlich, ihr direkt nach ihrem Abschied noch irgendeine Nachricht zu schicken. Andererseits... „Gute Nacht kann man ja wohl noch schreiben.“, murmelte ich grinsend und öffnete schließlich unseren Chat. Einen Moment betrachtete ich den Bildschirm, bevor ich eine kurze Nachricht tippte und sie abschickte. Danach legte ich das Terminal wieder beiseite und fuhr mir mit beiden Händen durch die Haare. Dabei ignorierte ich den Chat von Keiya erst einmal völlig.
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„Jetzt aber wirklich schlafen.“, stellte ich fest und schüttelte grinsend den Kopf. Immerhin hatte sie recht. Morgen würde sie früh aufstehen müssen und ich wollte nicht dafür verantwortlich sein, dass sie bei Mamoru völlig übermüdet auftauchte. Ich stand noch einmal auf, löschte das Licht und ließ mich anschließend wieder ins Bett fallen. Die Decke zog ich bis ungefähr zur Hüfte und verschränkte die Hände hinter dem Kopf. Eigentlich hätte ich jetzt einfach einschlafen können. Eigentlich. Stattdessen musste ich wieder an ihren Geruch denken, an ihre kleine Hand in meiner und an diesen kurzen Wangenkuss an der Tür. Ein breites Grinsen schlich sich erneut auf mein Gesicht. „Verdammt...“, murmelte ich leise und schloss schließlich die Augen. „Das könnte noch gefährlich werden.“, schmunzelte ich, bevor ich dann doch irgendwann einschlief.


To the future..... Timeskip folgt im nächsten Post. ♥
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Re: Zimmer 7 A [Rin]

Beitragvon Rin Matsuoka » Di 11. Aug 2026, 22:00

Nachdem Sakura sich von mir verabschiedet hatte, blieb ich noch einen Moment an der Tür stehen, ehe ich sie schließlich schloss und mich wieder meinem Zimmer zuwandte. Der Abend war definitiv anders verlaufen, als ich ursprünglich erwartet hatte, aber genau das machte ihn irgendwie so schön. Besonders der Moment, in dem unsere Hände ineinander gelegen hatten und sie sich schließlich so selbstverständlich an mich angelehnt hatte, ging mir noch durch den Kopf. Ich räumte die letzten Sachen weg, machte mich schließlich bettfertig und schickte Sakura noch eine kurze Gute-Nacht-Nachricht, bevor ich mein Terminal beiseitelegte. Die Nachricht von Keiya dabei gekonnt ignoriert, weil auch er ziemlich lange gebraucht hatte um zu antworten. Kurz darauf lag ich aber auch bereits im Bett und schloss die Augen, wobei mir ihr Lächeln und der kleine Wangenkuss zum Abschied noch einmal durch den Kopf gingen, ehe ich irgendwann einfach einschlief.

Zeitsprung von einer Nacht

Der nächste Morgen kam für meinen Geschmack deutlich zu schnell. Verschlafen blinzelte ich ins Zimmer und brauchte erst einmal ein paar Sekunden, bis ich überhaupt wieder wusste, wo ich war. Irgendwann hatte ich mich dann doch aus dem Bett gequält und griff verschlafen nach meinem Terminal, das noch immer neben mir lag. Beim Blick auf das Display entdeckte ich schließlich eine Nachricht von Sakura. Ich musste unwillkürlich grinsen, als ich sie öffnete und ihre Worte vom Vorabend las. Offenbar hatte ich ihre Antwort tatsächlich nicht mehr mitbekommen, bevor mir die Augen zugefallen waren. „Na super... einfach weggepennt.“, murmelte ich amüsiert und schüttelte leicht den Kopf, bevor ich ihr in Ruhe antwortete. Anschließend öffnete ich auch den Chat von Keiya, den ich am Abend zuvor noch ignoriert hatte, und tippte auch dort eine Antwort, ehe ich das Terminal erst einmal beiseitelegte.
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Rin Matsuoka //Guten Morgen, tut mir Leid, bin einfach eingepennt. War wohl müder als ich dachte. Hoffe du hast nicht verschlafen. Viel Erfolg mit Mamoru! Bis später. (Sakuraemoji)//
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Rin Matsuoka //Hey Morgen, ja die beiden scheinen ganz gut klar gekommen zu sein. Meine Schwester und ich haben uns etwas am Telefon gezofft, hat sich aber schnell geklärt. Muss mich gleich nochmal bei den beiden melden und fragen, ob Mama gut wieder zu Hause ist. Hab gestern Kozume getroffen beim Baden. Cooler Kerl, mussten beide etwas schmunzeln, weil wir festgestellt haben, dass wir dich beide kennen. Bin grade erst aufgestanden und gehe gleich wohl was frühstücken, welche Pläne hast du heute?//
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Noch etwas verschlafen schlenderte ich zum Waschbecken, wusch mir das Gesicht und machte mich notdürftig frisch, bevor ich mir meine Sachen für den Tag zusammensuchte und mich anzog. Viel Aufwand betrieb ich am frühen Morgen ohnehin nicht. Nachdem ich mich noch einmal kurz im Spiegel betrachtet und meine Haare halbwegs in Form gebracht hatte, griff ich nach meinen Kopfhörern und setzte sie auf. Ein kurzer Blick durch das Zimmer, ob ich auch wirklich alles eingepackt hatte, folgte noch, ehe ich meine ID-Card und mein Terminal einsteckte. Dann öffnete ich die Tür und trat auf den Flur hinaus. Erst einmal würde ich mir etwas zum Frühstück holen. Danach konnte ich mir immer noch überlegen, was ich mit dem restlichen Tag anfangen wollte. Vielleicht ergab sich ja noch irgendetwas Interessantes, schließlich hatte der gestrige Tag auch ziemlich spontan angefangen und war am Ende deutlich ereignisreicher geworden, als ich morgens noch gedacht hatte.


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