Kurumi sah natürlich indirekt schon, was in Denji vor sich ging, was sie aber nicht wirklich störte, sie provozierte ja auch so Situationen gerne und genoss es auch irgendwie etwas und war es dann so hinterhältig, dass sie jemand anderen das gab, was er dadurch wollte?
„Das klingt auf jedenfall sehr toll, vielleicht wird uns Shani dann auch begleiten.“ sprach Kurumi und wirkte dabei schon sehr verzückt, sie mochte die Waranin ja auch, da diese so gesehen für sie einstehen würde und den doch echt widerlichen Vater der Schwarzhaarigen verprügeln würde, so etwas gab schon Pluspunkte bei der Tanaka, die ja eigentlich keine wirklich bösartige Person ist, zumindest sie sie ihr Verhalten nicht als bösartig an.
„Das freut mich.“ sprach sie dann und lächelte dabei zufrieden.
„Er ist immer noch mein Vater und ehrlich gesagt freut es mich irgendwie, dass ihr mir da beisteht und überhaupt meine Freunde sein wollt.“ erwiderte die Schwarzhaarige und rieb sich durch die Haare, gerade die gute Kurumi hatte stark Selbstzweifel.
„Das wusste ich auch nicht, bevor es mir eingesetzt wurde, zwar ist die Sehkraft gemindert, aber besser als nichts.“ erwiderte sie und lächelte dabei, während sie Denji durch die Haar streichelte. Süß war er irgendwie, naiv und süß, dachte sie sich.
„Würde so etwas auch Nachwachsen, wenn man es vorher verloren hat, also bevor man ein Lykanthrop wurde?“ fragte Kurumi dann neugierig, wobei sie im Hinterkopf ein ziemlich empörtes Ey hörte, wobei würde die Schwarzhaarige ihr Gear wirklich für ein neues Auge aufgeben? Hmmm, eher nicht, aber es war schon interessant zu wissen, ob diese Wandlung körperliche Schäden anschließend wieder heilen konnte oder nur ab dem Zustand der Wandlung.
„Schon, aber schön ist es trotzdem nicht, wenn mir Dinge entfallen, vor allem wenn sie wichtig war.“ seufzte sie dann kurz etwas.
„Ja, vielleicht hab ich ihr davon erzählt oder?“ dachte dann Kurumi nach, hat sie es Shani und Kojou erzählt? Klar hatte sie das. Sie schrieb auch etwas zu Denji auf, natürlich viel gutes und was sie so ungefähr besprochen haben, genauso machte sie eine Skizze von ihm, wobei er ein kleines Krokodil darunter zeichnete.
„Also ich finde das süß von dir.“ sprach sie noch einmal und drückte sich liebevoll an Denji, bevor sie sich auf den Weg machten und Denji der Schwarzhaarigen folgten.
„Sicher dass du deine schönen Schmuckstücke hier lassen willst?“ fragte sie dann nach, nicht das ihnen etwas passierte oder jemand kaputt machten.
Kurumis Zimmer war sehr aufgeräumt. Die Tanaka hatte wohl schon einen Sinn für Ordnung, was jetzt sicher nicht verwundert, da sie sich ja auch sehr ordentlich kleidet und allgemein sehr gepflegt war. Sie bemerkte auch, das Denji sich auf das Bettende setzte, er war nicht unhöflich, er machte keine Schubladen auf oder Schnüffelte wo herum. Die Schwarzhaarige war überrascht wie höflich er war.
„Ein Wasser also.“ sprach sie und stellte dann zwei Flaschen hin, eine für Denji und eine für sich selber, bevor sie in der Kommode etwas suchte und kurz darauf auch fand, ihren Badeanzug, wobei sie Denji die Wahl ließ, wegen den Analyse, wobei dieser den Ball wieder zurück warf.
„Also in Unterwäsche schwimmen wäre sicherlich keine so gute Idee.“ sprach sie und wirkte dann etwas amüsiert darüber, wobei Krokodile schwammen ja sicherlich nackt, außer Denji war dann kein Krokodil oder? Kurumi legte den Badeanzug auf die Kommode und würde dann ihr Kleid öffnen, man konnte sehen das ihre Wangen etwas rötlich waren, als sie das schwarze Kleid von ihrem Leib streifte und sie sich vor Denji in
Unterwäsche zeigte. Die junge Tanaka hatte schon einen ausgewählte Art an Wäsche, vor allem war die schwarz Farbe ein völliger Kontrast zu ihrer makellosen weißen haut. Sie wirkte nicht ansatzweise wie eine Kunoichi, die sie ja ist. Dann drehte sie sich vor dem jungen Mann.
„Und? Was denkst du würde am besten zu mir passen? Wär ich auch ein schönes Krokodil?“ fragte sie Denji dann sehr neugierig. Anschließend würde sie sich neben Denji auf das Bett setzen und ihre Wasserflasche öffnen, sie wirkte etwas nachdenklich, so als hätte sie eine Frage auf den Lippen, die sie noch nicht so wirklich formulieren konnte oder wollte.