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Trainingsplatz

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Shiro Tagashi
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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Shiro Tagashi » Mo 27. Jan 2014, 14:59

„Sie will nicht zum Mörder werden. Das ist interessant. Aber absolut Belanglos, wenn man unsere Arbeit betrachtet.“
Das zerknirscht wirkende Mädchen saß neben ihm und spielte mit ihrem Fuchs. Shiro war erstaunt, dass sie Dinge ver- und entsiegeln konnte. Er brachte nur die einfachsten, nicht Chakra basierten, Ninjutsu zustande. Aber er konnte Toukos Frage schlecht ausweichen. Er würde einfach einen Teil jetzt und einen Teil später beantworten. Er setzte sich zu Touko.
„In Ordnung. Ich werde dir etwas über mich erzählen, damit du verstehen kannst, was ich für einen Standpunkt vertrete. Ich bin teil der Gemeinschaft Bargaahns. Wir sind eine der Religionen die festgestellt haben, dass ein Widerstreit herrschen muss. Ohne diesen Widerstreit läme unsere Gesellschaft zur Stagnation. Wenn wir aufhören würden besser sein zu wollen, als andere, welchen Sinn hätte das Leben? Daher begrüßen wir alles, was Veränderung bring. Alles, was die Welt in ihren Fugen hält. Ich bin in dieser Glaubensgemeinschaft aufgewachsen, und als Soldat ausgebildet worden. Ich habe mit siebzehn lernen müssen, dass es heißt. Töten, oder getötet werden. Daher weiß ich, dass es manchmal notwendig ist. Aber ich denke nicht daran, ob irgendwer Familie hatte oder nicht. Wenn man sich mit solchen Fragen belastet, dann zerbricht man innerlich. Daher gebe ich dir den Rat nicht zu sehr darüber nachzudenken. Du weißt, dass noch alles mit dir in Ordnung ist, wenn du Schuldgefühle besitzt. Ansonsten hast du das verloren was dich menschlich macht. Aber denk nicht darüber nach. Jeder Mensch muss irgendwann Sterben. Ich glaube, dass im Kampf zu sterben, der nobelste aller Tode ist. Aber lass dich vom Gefasel eines alten Mannes nicht aus der Ruhe bringen. Es gibt auch andere, schönere Teile des Shinobi-Daseins.“
Shiro beendete seinen Monolog genau in dem Moment, in dem Zorua auf seinen Schoß sprang. Wieder sah der kleine Fuchs ihn herausfordernd an. Dieses mal knurrte er sogar. Dann stürtzte er sich auf die Hand des Jonin.
„Au!“
„Verdammtes kleines Biest. Langsam gehst du mir auf den Zeiger. Wenn du mein Haustier wärst, hättest du nun eine Ohrfeige bekommen.“
Shiro spannte sämtliche Muskeln in seiner Hand an. Er hoffte damit den Zähnen des Welpens etwas entgegenzusetzen.
„Nachtragend ist das blöde Vieh wirklich. Niemals Kinder oder Tiere hat man mir gesagt, aber ich wollte ja nicht hören.“
Der nächste Biss des Tieres tat richtig weh. Shiros Augen verengten sich zu Schlitzen und seine Miene war wieder sie eines Soldaten auf dem Schlachtfeld.
„Schluss jetzt! Langsam wird das unangenehm. Wenn du fit genug bist mich zu beißen, dann bist du auch fit genug, weiter zu machen.“
Shiro erhob sich ungeachtet des Fuchses, der an seiner Hand hing. Er hoffte, dass Zorua diese unterschwellige Warnung verstand.
„Weiter jetzt, du hast nicht mehr viel Zeit bis Mittag.“
Die Shiromi war theoretisch nahe genug bei ihm um ihn mit Taijutsu anzugreifen. Shiro hoffe auch, dass es nun endlich auf Taijutsu hinaus laufen würde. Er wusste nicht wie gut seine Schülerin war, aber er würde sie nicht schonen.
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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Touko Shiromi » Do 30. Jan 2014, 09:31

Touko wusste nicht, was sie denken sollte. Vielleicht war sie auch einfach noch zu jung, um manche nachvollziehen zu können. Was Shiro von seiner Religion erzählte, wirkte ausgesprochen fremd in den Ohren der Shiromi. Im ersten Moment klang es gut, schien aber einen schiefen Ton zu haben. Gerne wollte Touko besser werden, als andere in ihrem Alter. Aber dafür andere Menschen wie sie vielleicht töten? Es schauderte das Mädchen. Es war einfach eine widerlige Vorrstellung. Ich möchte meine Gegner und Rivalen in guten Kämpfen besiegen, aber ich möchte niemals einen von ihnen töten. Sie sollte über solche Dinge, wie die Familien und Freunde ihrer Opfer nicht nachdenken, wenn es zum finalen Stoß kam. Aber wie kann man darüber nicht denken, wenn man Schuldgefühle hat? Ich glaube, ich würde nur noch daran denken... Um ehrlich zu sein, hatte Touko sich nie wirklich mit der Frage auseinandergesetzt, wenn der Zeitpunkt eintrat: Töten oder getötet werden. Leise seufzte sie ihn sich hinein. Er hatte recht. Darüber nachzudenken trübte nur ihre Stimmung. Außerdem war sie sich im Innern nicht einig, was sie in solchen Situationen tun würde. Manche Dinge sollte man auf sich zukommen lassen, um entscheiden zu können. Das durfte die Genin bereits lernen. Sie hoffte nur, dann richtig entscheiden zu können. Die Kirinin sammelte die Schale und das Bällchen ein und versiegelte diese Dinge wieder in ihre Schriftrolle. Zorua schien sich gar nicht an dem Gespräch zwischen den beiden zu stören, auch wenn er alles Wort für Wort mithörte. Der Welpe war ein kleines Raubtier. Er dachte über solche Fragen in seinem Leben nicht nach. Naja, wenn er über irgendwas nachdachte, außer Essen. Obwohl doch, das tat er. Sah man am besten an Shiros Hand. Als wäre sie tatsächlich seine Beute, hatte sich der Halbfuchs darauf gestürtzt und massakrierte diese förmlich. Ein Glück waren seine Zähnchen noch klein, ebenso seine Krallen waren relativ harmlos. Jede Katze hätte schärfere Krallen und Zähne gehabt, aber noch war Zoruas Körper nicht zum jagen entwickelt. Jetzt reichts aber so langsam, Zorua. Meinte das Mädchen, doch auf dem Ohr war der Halbfuchs taub. Shiro hingegen schien das Ganze nicht länger lustig zu finden, ganz im Gegenteil. Ihn schien das Tierchen gar zu nerven. Sein Blick hatte etwas eisiges als er sich erhob und Touko dazu aufforderte, weiterzumachen. Von der Schwerkraft angezogen, baumelte Zorua, sich an die Hand des Mannes krallend, mit den Hinterbeinchen gen Boden, dachte nicht in entfernteste Weise daran, loszulassen. Stattdessen hatte sein Blick mit einem Mal etwas derat animalisches, dass man glauben würde, seine waren Jagdinstinkte kämen durch. Als ob er es nie anders gelernt hätte, krallte sich der Welpe an des Jounins Hand hoch, bis zum Arm. Als würde er an dem Stamm eines Baumes hochklettern und nicht an Fleisch und Blut. Es ging recht schnell, wodurch sein kleines Mäulchen schon bald nach dem Zettel an dem Arm schnappte. Obwohl Touko mal wieder relativ spät schaltete, war das auch ihre Chance, nun einen weiteren Zettel abzureißen. Schnell nahm sie sich einen letzten Schluck aus der Wasserflasche und steckte die Schriftrolle zurück. Touko sprang auf und versuchte sogleich nach dem Zettel an seinem Rücken zu greifen. Zugegeben nicht gerade die eleganteste Weise, das Training wieder aufzunehmen, aber wenn es seine Wirkung zeigte, war sie mehr als zufrieden. Eine von den Dingen die sie von ihrer Mutter und in der Akademie gelernt hatte. Egal wie holprig der Weg ist, wenn er zum Ziel führt, ist es der Richtige.
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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Shiro Tagashi » Do 30. Jan 2014, 19:34

Shiro war erbost darüber, dass der Fuchs ihn nicht los lies. Im Gegenteil. Er hing immer fester an seinem Arm.
„Verdammtes Vieh. Langsam wird es nervig. Jetzt muss ich mich schon zurückhalten und so ein Fellknäuel ertragen.“
Zu spät bemerkte er was Touko und Zorua vor hatten.
„Verdammt!“
Zorua hatte den Zettel an seinem Arm erreicht, also war dieser für ihn verloren. Aber den Zettel an seinem Rücken war noch unberührt. Ruckartig ging er in die Rotationsbewegung des Kaiten über. Er schob Touko an sich vorbei ins Leere. Dann ging er zu Zorua über. Er erhöhte die Geschwindigkeit der Drehung. Zwar hatte das Tier den Zettel, aber die Zentrifugalkraft sollte es von seinem Arm vertreiben. Als er glaubte das Tier los geworden zu sein Stoppte er abrupt und brachte etwas Platz zwischen sich und die junge Kirinin.
„Scheiß auf zurückhalten. Jetzt mach ich ernst. Wie weit kämen wir denn, wenn ich gegen einen Genin verliere. Ich darf sie nur nicht ernsthaft verletzten oder umbringen. Das ist alles.“
Seine Hände wanderten zu den Griffen seiner Schwerter. Sein vorher ruhiger Stiel änderte sich. Dies war kaum noch Spiel für ihn. Zuerst hörte man von ihm nur ein Kichern, dann ein schallendes Lachen. Ein Lachen, das durch Mark und Bein ging. Ein Lachen, das nur noch das Böse in ihm durchscheinen ließ. Er wer wieder auf einem Schlachtfeld. So zumindest in seinen Augen.
„Das Spiel ist zu Ende. Nun beginnen wir wirklich!“
Der Jonin zog seine beiden grazilen Schwerter aus den Scheiden. Das Gewicht der Klingen lag in seinen Händen. Das Gewicht des Lebens. Die Schneiden der Schwerter blitzten im Licht auf. Jede Art der Freundlichkeit war gewichen. Selbst unerfahrene Kämpfer wie Touko und Zorua konnten wohl den Blutdurst spüren, der von ihm ausging.
„In jedem Kampf gibt es etwas, was sogar beringend ist. Findest du nicht auch? Es ist alles was Zählt. Nichts anderes zählt in diesem Moment als das blanke Überleben. Rang,Werte, Persönliche Geschichte, Herkunft, Geschlecht und der Name den du besitzt, all das wird bedeutungslos. Alle sind gleich. Der Kampf ist das einzig reale. Es gibt kaum Momente in denen ich mich lebendiger fühle, als in einem Kampf. Also lass ihn uns Tanzen, den Totentanz.“
Nach diesen Worten ging der Ex-Söldner zum Angriff über. Er sprintete auf seine Schülerin zu, die Augen gefüllt von der Gier nach Blut. Er hatte nicht untertrieben. Dies waren seine Gefühle für den Kampf und den Krieg. Allerdings hatte er nicht vor, weder Touko noch Zorua ernsthaft zu verletzen. Viel mehr wollte er sie einschüchtern.
Sollte er es bis zu dem Mädchen schaffen, so würde sie einem Wirbel auf Klingen gegenüber stehen. Shiro würde vor jedem Treffer die Schwerter so drehen, das nur die Stumpfe Rückseite treffen würde. Das sollte nach seiner Ansicht nur blaue Flecke hinterlassen. Mit grazilen Bewegungen würde er diesen Angriff führen. Er hätte von außerhalb schon etwas von einem Tanz. Der Tanz der Toten, so wurde diese Art des Angriffes von seinen ehemaligen Kameraden getauft. Eigendeich waren es nur Grundformen des Kenjutsu. Diese wurden jedoch mit solcher Geschwindigkeit und Präzision ausgeführt, dass man zu Tanzen schien.


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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Satoko Yuuki » Do 30. Jan 2014, 20:31

CF: post217479.html#p217479

Als Satoko den Raum des Mizukagen verlassen hatte, bekam sie noch den Blick von Tora mit und auch ihre Worte, die bestätigten, dass sie eine richtige Entscheidung getroffen hatte, nicht auf das Angebot des Mizukagen ein zu gehen, schließlich war die Schwertkunoichi nicht die einzigste, die einen Groll auf die Nukenin hatte, was sie aber auch verstehen konnte, schließlich hat sie einige Familien zerstört und Schäden verursacht, die mit einfachen Worten nicht wieder gut gemacht werden können, etwas bereuen ist zwar ein Anfang, jedoch reicht es nicht aus und so sah es die Blondine auch, die hinter sich die Tür schloss und anschließend das Haus verließ. „Zwei Tage also, wer hätte gedacht, dass ich so schnell wieder hier bin und dann auch noch zwei Tage.“ Meinte sie zu sich selber und blickte kurz in den Himmel, typisch Kirigakure, schönes Wetter gibt’s hier echt nicht oft. Die Kunoichi rieb sich wieder am Hinterkopf, was sollte sie tun? Erst einmal wie gesagt zum Trainingsplatz, Lord Awin jetzt zu suchen wäre fatal, er ist sicher noch auf über 180 und somit mit keinen Worten erreichbar, es war ein Fehler in zu schlagen, aber seine Worte Menschen als Waffen zu nutzen, löste in der Frau einen tiefen Nerv aus, sie war zwar keine Jinchuuriki aber sie wurde auch einmal nur ausgenutzt und versteht dieses Gefühl zu gut, der Mann wird hingegen nicht kapieren, warum die Frau reagierte, wie sie es tat und das musste er auch nicht, jedoch hatte sie eine Schuld jetzt bei ihm und die musste die Frau begleichen.
So ging die Frau in Gedanken los und da Kirigakure ihre ehemalige Heimat war, kam sie auch auf dem Trainingsplatz an und blickte sich um, fleißig, viele Shinobis schienen da zu sein, anscheinend auch viele Jonins mit ihren Schüler. So etwas erlebte sie selber nie. Satoko trug wie immer eine weiße Bluse und ihren lilanen Rock und bewegte sich auf eine der Zielscheiben zu und sah diese an. Wenn ich schon hier bin, kann ich auch trainieren, nicht das ich nachher wieder austicke dachte sie selber und formte ihre Fingerzeichen. Dabei wuchsen ihre Krallen langsam heraus. Tsumehayásu Satokos Krallen nehmen die Grundform das kuchi ake an, anschließend zielt sie mit der rechten Hand auf die Zielscheibe, es sieht aus wie wenn man eine Pistole halten sollte und als die Blondine nur etwas die Hand nach hinten bewegte, löste sich das Tusumeutsu aus. Jemand der nicht so gut sehen konnte, würde die kleine Kralle im Flug nicht gesehen haben und auch der Aufschlag, wirkte eher unspektakulär, denn es blieb nur ein Loch in der Zielscheibe zurück. Das wiederholte die Nukenin zunehmend, denn die ersten Schüsse lagen eher am Rande der Zielscheibe und wanderten immer weiter in die Mitte, Satoko merkte, das sie schon eine ganze weile nichts mehr mit ihren Ninjutsu zu tun hatte und darum gerade bei den komplizierteren Probleme bekam.

……………………………………………………………………………….
Name : Tsumehayásu ("Die Kunst der wachsenden Krallen")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang : D-Rang
Metalle : kuchi・ake, amatsu・otome , icchi , go・rinjū
Reichweite : nah
Chakraverbrauch : gering
Voraussetzung: Yuuki Clan, 2 Ninjutsu
Beschreibung : Mit dem Tsumehayásu , also der "Kunst der wachsenden Krallen" fangen die Nägel einey Yuuki an zu wachsen, dass Flüssigmetall in den Fingerknochen schießt in die Nägel und fährt sie dabei heraus. Die Krallen sind in etwa 10-25cm groß , dies ist abhängig von der allgemeinen Körpergröße des Anwenders und variert daher stark. Auch kann der Anwender die Krallen bewusst , größer oder kleiner werden lassen. (Größe der Krallen muss im Anwendungspost deffiniert werden) Die Auswirkung und der Härtegrad der Metalle richten sich nach dem verwendeten Metall.

Name : Tusumeutsu ("Die Kunst des Krallenschusses")
Jutsuart: Ninjutsu
Rang : A-Rang
Metalle : kuchi・ake, amatsu・otome , icchi , go・rinjū
Reichweite : fern
Chakraverbrauch : hoch
Voraussetzung: Yuuki Clan, 7 Ninjutsu
Beschreibung : Diese Technik des Yuuki Clanes erlaubt es den Benutzer seine Krallen auf den Gegner zu schießen. Es können nur 2 Krallen gleichzeitig geschossen werden (jede Hand eine Kralle). Dieses Geschoss bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 8 fort (Ausgenommen ist wenn diese Technik mit dem icchi Metall ausgeführt wird, denn dies hat eine Geschwindigkeitssteigerung zur Folge) Die Krallen treten je nach härte unterschiedlich tief in den Körper ein oder Platzen auf wenn sie auf zu hartes Material treffen. Ein hartes Metall gibt meist einen Durchschuss oder bleibt im Fleisch stecken, diese Art von Wunde ist meist nicht so gefährlich. Beim aufplatzen hingegen deformiert die Kugel und reist größere Löcher in den Körper, es ist so gesehen gefährlicher, als ein Durchschuss. Bei einem Durchschuss können jedoch auch Organe stark beschädigt werden. Weitere Auswirkungen richten sich nach dem verwendeten Metall.
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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Touko Shiromi » Di 4. Feb 2014, 00:03

Der augesprochen gut durchdachte und gar nicht improvisierte Plan der beiden schien zumindest teilweise aufzugehen. Mit einem gezielten Biss, durchlöcherte Zorua nicht nur das Papier, sondern riss es dem Mann direkt vom Arm. Spott blitzte in seinem Blick und deutlich prangerte der Erfolg auf seinem pelzigen Gesicht. Touko hatte weniger Glück. Der Mann war Reaktionsstark, musste aber den verlorenen Zettel in Kauf nehmen, um den an seinem Rücken zu schützen. Das Mädchen spürte nur, wie eine Hand sie an dem Mann direkt vorbei drückte und die dadurch nur knapp das Blatt Papier verfehlte. Stümperhaft stolperte sie an ihm vorbei, wäre fast mit dem Gesicht voran im Dreck gelandet. Zorua sollte es nicht besser ergehen. Dieser konnte sich aufgrund Shiros Drehung, und weil er wohl oder übel unvorbereitet auf diese Form der Abwehr war, nicht am Arm festkrallen und wurde mit lautem fiepsen weggeschleudert. Gerade, als Touko einigermaßen sicheren Halt auf ihren Beinen wiederfand, flog ihr der Halbfuchs direkt in die Arme. Sie stolperte zurück, fiel über ihre eigenen Füße und somit unsanft auf den Boden. Autsch! Murmelte sie und warf dem Welpen einen verpeilten Blick zu. Ein lautes Lachen zg die Aufmerksamkeit der beiden auf sich. Beinahe konnte man das Lachen ihres Sensei als wahnsinnig bezeichnen. Fragend blickten beide den Mann an, wussten scheinbar nicht, was nun so lustig war. Vermutlich die Szenerie, wie Zorua gegen Touko flog. Da hätte zumindest die Shiromi ebenfalls gelacht. Als er aber nicht aufzuhören schien, wechselten beide einen kurzen, verständnislosen Blick miteinander, woraufhin Zorua mit den Schultern zuckte. Mochte sein, dass das Mädchen und der Welpe zu naiv waren, doch zumindest sah die Genin nicht die aufsteigende Bosheit in ihrem Sensei, die er vermutlich wahrnahm. Erst, als ihr die Schneide der beiden Klingen des Mannes entgegen blitzten, schickte sie sich daran aufzustehen. Nun schien der Mann die Sache ein wenig ernster zu nehmen. Das richtige Training sollte also erst noch beginnen. Zorua sprang Touko aus den Armen auf den Grund und setzte sich erstmal abwartend. Sie lauschten seinem Monolog, doch noch immer begriff Touko nicht, was vor sich ging. Mochte daran liegen, dass sie so lange in einem Menschen das Gute sah, bis dieser jemand ihr das Gegenteil bewies. Zorua aber wurde langsam misstrauischer. Sein animalisches Gespür verriert ihm fast schon automatisch, dass die Kinderreien nun vorbei waren. Dies sollte sich bewahrheiten. Touko hatte gerade mal genügend Zeit, um ein Kunai aus der Tasche zu zücken, eher der Hagel aus Schlägen nahezu auf sie einprasselte. Vorsichtshalber sprang der Welpe zur Seite, knurrte den Mann aber mit seiner noch fiepsigen Stimme an. Ab und an schaffte die Kirinin, einige Angriffe abzublocken, doch die meisten trafen sie. Au! Rief sie mehrmalig, als die stumpfen Seiten der Klingen an ihren Körper prallten. Das sollten einige blaue Flecken geben. Sie brauchte kein ausgesprochen geschultes Auge, um zu sehen, dass dies die Spezialität ihres Sensei sein mussten. Kenjutsu. Die geschmeidigen Bewegungen während der einzelnen Hiebe. Da kam sich das Mädchen so richtig schlecht vor. Das spürte sie auch. Ihr blieben nicht viele Möglichkeiten, um den Angriffen zu entkommen, drum bediente sie sich nun einiger Hilfsutensilien. Zwar musste die Braunhaarige dafür einige weitere Schläge einstecken, doch war die Kemuri Dama schnell gezogen. Zur ihren Füßen entfaltete sich der dichte Rauch und Touko nutzte diesen, um sich aus den Angriffen zurüc zu rollen und wieder freie Bahn zu haben. Zorua nutzte den Moment und sprang dem Mann von hinten an den Kopf, krallte sich mit den Hinterpfötchen an den Schultern fest und hielt ihm die Augen zu. Wow! Da seh' ich alt gegen aus! Staunte die Shiromi laut. Aber egal! Wenn du sagst, wir legen jetzt richtig los, dann legen wir jetzt richtig los! Diese Worte nahm Touko zum Anlass und formte Fingerzeichen. Sie streckte ihre Hand aus. Ihre Finger glühten auf und zwei fingerbreite Strahlen schossen aus diesen hervor. Sie erhoffte damit den Zettel an der Brust zu treffen. Immer schön die Augen offen halten! Scherzte das Mädchen laut. Nicht länger wie der verspielte Welpe, knurrte Zorua dem Mann ins Ohr, als sei er sein ärgster Feind. Zwar konnte der Welpe seinen Gegner noch nicht auseinandernehmen, aber gut gesetzte Kratzer hinterließen trotzdem kleine Narben.

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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Mizuhime Kuchinawa » Di 4. Feb 2014, 19:16

Mizu hatte ihre Dienste zur Verfügung gestellt doch glücklicherweise waren diese nicht erforderlich. Mizu half zwar gerne Leuten aber es war immer besser wenn es nicht nötig war denn das heiß das es keinerlei Verletzungen gab. Sie war froh das Kenichi keine Hilfe brauchte auch wenn dieser es mal wieder sehr knapp und mit wenig Dankbarkeit ausdrückte. Er war wohl einfach kein redseliger Gesell oder gesellig. Es machte ihr fast schon ein wenig Angst das er so kalt war. Aber vielleicht irrte sie sich bei ihm genau so sehr wie bei Minato. Doch da sie sich da sowieso nicht sicher sein konnte und er es ihr wahrscheinlich auch nicht gezeigt hätte wollte sie sich nun wieder mit Suta beschäftigen. Bevor sie aber dazu kam betrat eine neue Person den Schauplatz und stellte sich ihr vor. Offenbar war diese Person eben jene welche vom Hokage los geschickt wurde um sie nach Hause zu geleiten und von ihrer Mission den Bericht zu kriegen. Sie hatte eigentlich gehofft mit dem Mizukage persönlich darüber sprechen zu können aber es war sein Wunsch wohl das sie mit diesem Mann hier sprach. Der Mann hatte eine freundliche und nette Art an sich und Mizu war nur ein bisschen verlegen. Zwar hatte sie fast schon versucht gehabt sich hinter Kenichi zu verstecken doch da der Mann hier beinahe freundlicher war als dieser viel es ihr leicht. Sie atmete tief durch und verbeugte sich.

"Mzuhime Kuchinawa."
bestätigte sie seine Vermutung und drehte sich kurz zu Kenichi und Suta um als er ihr sagte das er sie Nach Hause begleiten würde sobald sie so weit sei. Sie verbeugte sich auch noch mal vor diesen beiden und meinte:

"Machts gut und vielen dank für den Empfang."
damit lächelte sie und ging an die Seite des Jounin.

"Keine Sorge Kyori-sama ich hab mehr Aufmerksamkeit bekommen als mir lieb war."
meinte sie und kicherte. Nun würden sie bden Platz verlassen und in Richtung des Anwesens gehen. Doch auf sein Willkommen meinte sie:

"Vielen Dank...es ist schön wieder Zuhause zu sein."
mit diesen Worten würden sie nun auf Mizuhimes Zuhause zusteuern.

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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Rubi » Di 4. Feb 2014, 20:31

Tetsuya wartete ab bis sie sich verabschiedet hatte. Bestimmte hätte sie noch länger geplaudert mit ihren Freunden hier, doch dafür war schließlich hinterher auch noch Zeit. Sie war recht scheu und zuerst ein wenig eingeschüchtert so kam es ihm vor. Nun, dagegen konnte er nichts tun, denn noch mehr Freundlichkeit wäre wirklich... aber nein, sie nimmt es nach ein paar Sekunden erstaunlich gut auf. [Höflich ist sie auch.] Stellte er erfreut fest, denn sie zollte ihm mit ihrer Verbeugung Respekt und sprach ihn sogar mit - Sama an. Sein Herz schwoll vor Stolz an. [Das liegt an der Weste.. sie kann nicht ahnen dass ich erst zum Jonin ernannt wurde und wir bis vor kurzem denselben Rang teilten.] Sie war jünger als er, und er damit erfahrener aber nichts desto trotz waren sie beide heute Morgen noch Chunin gewesen. Er lächelt.

Als sie meinte sie habe bereits mehr Aufmerksamkeit bekommen als ihr lieb wäre, musste er leise lachen. "Das kann ich mir denken. Das war ein unglücklicher Zufall. Tut mir Leid wenn sie dich verunsichert haben. Mizukage Sama möchte sicher gehen dass du keinen falschen Eindruck bekommst wegen dieses Zwischenfalls. Nun..dann lass uns gehen."
Sie war bereit zu gehen, also wendete Tetsuya sich zu ihren Freunden um und neigte sachte das Haupt. "Auf Wiedersehen." Verabschiedete er sich und wartete einen Augenblick auf eine Erwiderung ehe er sich dann gemeinsam mit ihr abwandte. Sie übernahm die Führung in das Wohnviertel und er wich nicht von ihrer Seite. Er hatte es nicht eilig, schlug abe rein relativ zügiges Tempo vor, passte sich aber ihrem Schritttempo an. Alles andere wäre auch sinnlos gewesen. Er wollte nicht dass sie neben ihm herlaufen musste.



"Es tut immer gut Heim zu kommen." Bestätigt er ihre Worte. Er fragte sich wo ihr Team war, doch er wollte es hier heraußen nicht ansprechen. Wer weiß ob es nicht ein sehr heikles Thema war? Es kam ihm komisch vor dass eine so junge Shinobi, eine Chunin alleine von einer Mission zurück kam. Das war dem Kagen bestimmt auch schon aufgefallen? Er würde alles erfahren, was es für eine Mission war, und wie es gelaufen ist. Sie grollte den Wachen nicht, die sie zweifelos ins Visier genommen hatten ehe der Kage sie zurück gepfiffen hatte. Er schätze das sehr und wahrscheinlich war es dass, was ihn zu seinem folgenden Angebot verleitete. "Ich kann mir vorstellen dass du lieber deine Ruhe hättest, nach einer anstrengenden Mission..halte noch ein wenig durch." Bat er sie Mut machend. "Wenn alles geklärt ist, und du möchtest, lade ich dich gerne auf ein Willkommensessen deiner Wahl ein...als keine Widergutmachung für deine Unannehmlichkeiten. Was sagst du dazu?... du musst natürlich nicht. Wie gesagt verstehe ich es wenn du dich dann erst einmal zurückziehen möchtest, aber das Angebot steht." Wie kam es dass er heute so viel redete? Vielleicht redete er einfach generell mehr als ihm selbst klar war? Er blickte Mizuhime aufmerksam und neutral an. Es lag an ihr zu entscheiden, und das war eine Eigenschaft die Tetsuya an sich selbst schätzte. Er ließ anderen gerne eine Wahl, ließ sie selbst wählen denn das ist es auch was er selbst wollte.


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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Mitrashi Ayato » Do 6. Feb 2014, 22:11

Cf: Hafen

Gedankenverloren betrat der Senju den Trainingsplatz. Er ging davon aus, dass er als Chuunin das letzte Mal diesen hier betrat und darum kam ihm die Umgebung so seltsam vertraut vor. Wie dem auch sei, nach der letzten Mission und sein Versagen musste er seine Fähigkeiten um einiges erhöhen und das war der Grund warum er schlussendlich hier her gekommen war. Bevor er sich hier aber genauer umschaute, musste er sich nochmal überlegen, wie es überhaupt dazu kam, dass er diesen Platz hier aufgesucht hatte, denn eigentlich müsste er inzwischen auf halben Weg in Richtung seiner Mission unterwegs sein. Warum wurde die eine von Sieben zurück ins Dorf geholt und warum nicht die Oinineinheit? Was hatte der Mizukage vor? Vertraute er seinen Oinin nicht mehr? Er fragte sich, ob er schon jetzt seinen neuen Mizukagen anzweifeln sollte - dann schüttelte er seinen Kopf, es musste einen anderen Grund haben, den er noch nicht erfahren hatte. Etwas genervt würde er sich nun auf dem Trainingsplatz umsehen. Auf der einen Seite konnte er einen Jounin erkennen, der anscheinend eine Art Trainingskampf mit seiner Schülerin machte. Sie kannte er nicht, jedoch den Jounin hatte er schon gesehen. Es war sogar gar nicht mal lange her - im Büro des Mizukagen. Dort hatte er also seine neue Schülerin kennen gelernt. Naja, die Beiden wollte er keinesfalls stören, also ließ er seinen Blick noch weiter schweifen, ehe er eine Dame alleine trainieren sah. Diese hatte er noch nie gesehen und das kam dem Oinin ziemlich verdächtig vor. Sie schien eine Shinobi Ausbildung gehabt zu haben, warum kannte er sie dennoch nicht, obwohl er durch Akten und ähnlichen eigentlich so ziemlich jeden im Dorf kennen mochte. War sie kein Kiri Shinobi? Jetzt wo er darüber nachdachte, erkannte er an ihr kein Zeichen von Kiri, was ihn ziemlich neugierig machte. Wer war sie und warum meinte sie einfach so in Kirigakure durch die Gegend laufen zu können? So schnell, wie er sie erblickt hatte, war er auch schon neben ihr aufgetaucht. Als Oinin war es sozusagen seine Pflicht in seinem Dorf für Ruhe und Ordnung zu sorgen, darum würde er sie gerne ausfragen wollen. "Guten Tag, meine wehrte Dame. Es mag Euch vielleicht etwas ungehobelt oder gar unpassend erscheinen, aber dürfte ich wissen, ob Ihr eine Erlaubnis habt Euch hier in Kirigakure zu bewegen?", wie immer versuchte er neutral und gesittet zu handeln. Ob Freund oder Feind, er würde es niemals wagen sich wie ein Grobian zu benehmen. Sein ganzes Geschwafel klang sicherlich wieder mal ziemlich förmlich, aber so war er einfach nur mal. Nun blickte er sie mit einem neutralen Blick an. In seiner Oinin Ausbildung hatte er gelernt, niemals seine Emotionen gegenüber einer fremden Person zu zeigen. Steif wie immer, wartete er geduldig auf eine Antwort, in der Hoffnung, dass sie eben nicht feindlich gesinnt war und nicht grundlos in Kiri aufgetaucht war. Vielleicht, und das wäre ziemlich peinlich, war sie aber auch ein Shinobi aus dem Nebel, aber das war sehr unwahrscheinlich. Was ist, wenn sie etwas mit dem plötzlichen Einberufen seiner Begleitung zu tun hatte. War sie etwa gesucht? Was sich auch hinter der misteriösen Frau verbarg, gleich würde sie ihm wohl antworten - er durfte sicherlich gespannt sein.

hoffentlich habe ich nichts falsch gemacht - sry für die längere Wartezeit
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danke an Ina für das Set.

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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Shiro Tagashi » Fr 7. Feb 2014, 09:37

Shiro musste sich stark konzentrieren, um seine Schülerin nicht ernsthaft zu verletzen.Immer wieder war er im Begriff einen Schlag gegen Gelenke oder das Gesicht zu führen. Aber das, das wäre übertrieben. Touko hatte es sowieso schon schwer genug. Immer wieder zuckte sie unter den Hieben der Schwerter zusammen. Sein Mitleid war aber erschöpft.
„Wenn sie blöde Sprüche ablassen kann, dann kann sie auch leiden.“
Dann jedoch bemerkte er, wie sie in ihren Taschen nach etwas suchte. Die Jonin wurde sofort aufmerksam und rechnete mit allem. Aber seine Vorsicht war jedoch kaum berechtigt, da die junge Kirinin nur eine Rauchbombe benutzte um sich in Sicherheit zu bringen. Fast gleichzeitig sprang ihm etwas in den Nacken und hielt ihm die Augen zu. Es war flauschig und klein.
„Dieser vermaledeite Fuchs! Langsam werde ich sauer! Es reicht nun. Auch das Kleintier wird nicht mehr mit Samthandschuhen angefasst.“
Er schüttelte den Kopf um Zorua abzuschütteln. Der kleine hielt sich aber mit aller Kraft fest und scheute auch nicht vor dem Einsatz seiner Krallen zurück. Durch einen Zufall konnte Shiro etwas helles auf ihn zufliegen sehen.
Schützend hob er beide Arme vor die Brust. Dann spürte er einen Kurzen stechenden Schmerz. Der Geruch von verbrannten Haaren und Kleidung stieg ihm in die Nase. Es war wieder ein Feuerstrahl gewesen, der die Härchen an dem Arm des Ninjas angesengt hatte. Auch seine Rüstung war an dieser Stelle geschwärzt. Er rammte beide Schwerter in den Boden. Danach ergriff er den Nacken des Fuchses und zog an ihm, um ihn von seinem Rücken zu bekommen. Natürlich hielt sich das Tier fest, aber Shiro ignorierte den Schmerz, riss Zorua von seinem Gesicht und Warf ihn in Toukos Richtung. Dann spurte er, wie warmes Blut aus den Kratzwunden über sein Gesicht lief.
„Gut, das ich nicht noch mehr verunstaltet werden kann. Aber nun ist die Zeit für eine Revange!“
Er stürmte los. Als er Touko sah ging er zu Taijutsu über. Als erstes führte er einen Handflächenstoß gegen ihren untersten Rippenbogen aus.
Sollte dieser treffen, so würde er sie an den Armen packen, und einen Tomoe-Nage ausführen.
Der Wurf war zwar auch für den Anwender unangenehm, aber damit konnte er leben. In dem Moment in dem Touko auf dem Boden aufschlug, wurde er eine Rückwärtsrolle machen, um sich so schnell auf ihren Schultern ab zu knien. Jedoch war dieses Manöver riskant. Zorua würde dabei genug Möglichkeiten haben, an seinen Rücken zu kommen und sich diesen Zettel zu schnappen.

Sorry für den kurzen Post. Bin momentan etwas im Stress.

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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Satoko Yuuki » Fr 7. Feb 2014, 22:34

Satoko war eine seltsame Nukenin, denn sie war in Wirklichkeit nie eine Kunoichi und den Rang einer Genin, Chunin oder Jonin hatte die junge Frau nie gehabt. Ihr Flucht und ihr damaliges Todesurteil waren bevor sie eine Kunoichi hätte werden können, ihr Fähigkeiten und Jutsus erlernte sie durch andere Shinobis oder brachte sich diese selber bei. Als Kind wurde sie als Genie gefeiert, sie war klug und nahm Dinge schnell auf. Die gesuchte Nukenin stand vor der Zielscheibe und wiederholte ihr Jutsus immer weiter und weiter, sie traf nun wieder besser und langsam kam auch die Zielsicherheit wieder zurück, ein Glück für sie und irgendwie war sie auch froh, das kaum jemand sonst mehr hier war, schließlich kannte jeder jeden im Dorf und da fiel eine Blonde Frau, wie sie, recht schnell auf. So kam es, wie es kommen musste und bevor der Oinin richtig neben ihr Stand, starte ihr eines Auge den Mann an, bevor sie den Kopf drehte. Die Nukenin war Geschwindigkeit gewöhnt und mit so einem Trick konnte der Mann sie nicht wirklich erschrecken, genauso war seine kalte Miene nicht wirklich fürchterlich, denn wer keine Angst vor dem Tod hat, hat auch keine Angst vor anderen Menschen. Der Shinobi sprach sie sofort an und fragte nach, ob sie eine Erlaubnis hat, hier zu sein. Anscheinend hat der ehrenwerte Mizukage nicht alle Shinobis informiert. Ich hoffe kein Kirinin greift Arwin an, sonst gibt es eine Katastrophe dachte sie sich und musterte daraufhin die Person ihr gegenüber drehte sich anschließend vollständig zu ihm, auch wenn Satoko keine böse Hintergedanken hat, so musste sie ihn darauf hinweise, das sein Auftreten mehr als unfreundlich war. „Mein Herr, ich weis nicht wer sie sind und ich verstehe auch, dass sie ihrer Arbeit nachgehen müssen, jedoch währe eine höfflicher Ansprache etwas passender. Noch dazu stellt man sich vor, bevor man Fragen stellt.“ Meinte sie und verschränkte die Arme vor ihrer Brust, dabei zog sich ihr Kekkei Genkai vollständig zurück. „Aber da ihr nicht Anfangt, tu ich es. Ich bin Satoko Yuuki vom Yuuki Clan und haben vom Mizukage das recht hier einpaar Tage zu bleiben. Meine Begleitung Awin, ist nicht hier, jedoch ist auch er anscheinend ein Gast von Kirigakure no Sato.“ Erwiderte sie und sah dem Mann mit ihren blutroten Augen direkt in die seine und wartete auf die Reaktion des Mannes. Der Yuuki Clan war bekannt im Kirigakure und das es auch einige Nukenin aus diesem Clan existieren, darunter Satoko und Tia. Die Kunoichi würde hier niemanden Angreifen, schließlich versprach sie Meigetsu, dass sie keinen Ärger macht, sollte der Jonin, dachte die Yuuki, sie angreifen, würde sie sich wehren und zur Not den Mann auch bewusstlos prügeln. Töten war nicht mehr ihr Geschäft und daher würde niemand größeren Schaden nehmen. Man merkt der Kunoichi eine leichte Anspannung an, jedoch, wie reagiert der Mann, er verhielt sich gerade völlig neutral und daher konnte die Nukenin ihn nicht durchschauen.
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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Mitrashi Ayato » Di 11. Feb 2014, 01:19

Da standen die beiden Personen sich nun gegenüber. Gerade hatte der Senju noch gesprochen, als sie auch schon genauso scharf und direkt antwortete. Sie beschuldigte ihn, dass er sich nicht wirklich richtig verhalten hatte. Anscheinend war er ziemlich freundlich herübergekommen, aber das war sicherlich nicht seine Absicht gewesen. Plötzlich fing er an zu grinsen. Es war kein freundliches Grinsen, nein sicherlich nicht, aber auch kein hämisches oder ein böses Grinsen. Es spiegelte nur die Haltung wider, die er gerade ausstrahlte. Neutralität. Er antwortete zuerst nichts, beobachtete nur, wie sie ihre Arme verschränkte und etwas mit ihren Fingernägeln passierte. Um was es sich genau handelte, konnte er nicht sagen - zumindest nicht sofort. Sie klärte ihn nämlich auf und erklärte ihm, dass sie dem Yuuki Clan entsprang. Er kannte die Geschichte dieses Clans und auch von zwei Fällen, die sich schlussendlich gegen das Dorf entschieden hatten. Zwar hatte sie jetzt eine Aufenthaltserlaubnis, dennoch sah er sie jetzt als Feind an. Er war sich nun sicher, dass er sie im Bingo Book gesehen hatte, als Feind von Kirigakure. "Entschuldigt mein Verhalten, ich bin mit den Gedanken gerade nur wo anders und dann sehe ich hier eine verdächtige Person, bitte entschuldigt." Die doppelte Entschuldung war auch nicht sein Plan gewesen, dennoch war er sich sicher, dass sie ihn verstehen könnte, als ein Einwohner und Beschützer des Dorfes. Die Frau Sakebi war wieder ins Dorf geeilt, wahrscheinlich wegen der Person vor ihr, oder gar ihrem Begleiter, dessen Name ihm nicht bekannt vorkam. Kurz schaute er rechts von sich in die Ferne, denn es kam ihm vor, als würde er eine kleine Erschütterung von Chakra spüren - wahrscheinlich irrte er sich aber. "Mein Name ist Hiroku und ich bin aus dem ehrenwerten Senju Clan. Zumindest dem letzten Teil aus Kirigakure.", er schaute sie wieder ernst in die blutroten Augen, verzog aber noch immer keine Miene. "Der Yuuki Clan hat eine ziemlich blute Vergangenheit, soweit ich gehört habe - seid Ihr eine von denen, die dem Dorf den Rücken zugewandt haben?", fragte er und für einen kurzen Moment schien er ziemlich böse dreinzuschauen, ehe sich kurz danach seine Miene wieder neutralisierte. Er wollte damit nichts weiteres Ausdrücken, dass sie aufpassen sollte, was sie hier tat, auch wenn sie die Güte des neuen Mizukagen genoss. Überhaupt, was dachte sich dieser? Erst feindet er sich mit Akatsuki an, jagte sie sozusagen sogar aus dem Dorf und erklärte, dass sich ab jetzt das Dorf selbst verteidigte, doch im nächsten Moment schien er einen Abtrünnigen mit offenen Armen zu empfangen. Plötzlich fragte er sich, ob er wirklich an den neuen Mizukagen glauben konnte, der so handelte. Als Mitglied des Oinintrupps war das sicherlich nicht akzeptabel. Ja, sicherlich war er gegen den Abtrünnigen und er würde lügen, wenn er sagen sollte, dass er sie ziehen lassen wollte, aber er würde den Entscheidungen des Mizukagen in diesem Fall nicht hinterfragen. Ausnahmsweise. "Ich sag es jetzt, solange du die Gunsten des Mizukagen besitzt, bin ich zufrieden und lasse Euch in Ruhe, dennoch, wenn ich höre, dass einer von euch Beiden etwas Dorffeindliches vor hat, dann werde ich ohne zu überlegen handeln." Ja, es war eine Bedrohung und ja, dadurch war er sicherlich nicht freundlicher geworden, dennoch hatte er sie nicht angesprochen, um eine neue Freundschaft zu schließen. Würde sie ihn nach der Bedrohung angreifen, würde er nicht zögern sie aus der Welt zu schaffen. Sollte sie tatsächlich angreifen, würde es sicherlich ein Kampf werden, der gegen ihn spielte. Er hatte erst vor einigen Stunden die Krücken entfernen dürfen und nach Monaten wieder richtigen laufen können. Er war sich sicher, dass ein wenig Druck ihn sicherlich schnell aus der Puste bringen würde. Was war es, dass er sein Leben über das Dorf stellte, das er einen Kampf provozierte, denn er sicherlich nicht gewinnen konnte. Dieses Verhalten hatte ihn schon in der Vergangenheit zu Schwierigkeiten verholfen, denen er sich auch zu dem Zeitpunkt sicher sein konnte und dennoch so gehandelt hatte. Was es auch war, hier und jetzt konnte er seine Worte nicht mehr zurücknehmen. Und ehrlich gesagt, wollte er das auch gar nicht. Seine Miene blieb noch immer nichtssagend.
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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Satoko Yuuki » Di 11. Feb 2014, 23:39

Satoko stand immer noch mit verschränkten Armen und deaktiviertem Kekkei Genkai da und sah dem Mann vor ihr in die Augen, früher wäre es der Kunoichi nie im Traum eingefallen ihr Kekkei Genkai zu deaktivieren da sie auf Krawall aus war und jede Möglichkeit zu Kämpfen nutzte, dass sie heute eher besonnener an die Sache heran trat, wussten nur wenige, darunter auch der Mizukage, der ihr früheres Ich nie kennen gelernt hat. Der Shinobi vor ihr hingegen versuchte neutral zu wirken, grinste aber kurz, als sie ihn tadelte, dass er etwas höfflicher sein konnte, aber das ignorierte die Nukenin einfach. Er begann zu spreche und anscheinend war sie im Verdächtig, was klar ist, denn Satoko fällt mit ihrem Aussehen und ihren Fähigkeiten schon etwas auf, anschließend stellte er sich selber vor, ein Senju aus Kirigakure und die Kunoichi überlegte kurz, denn den Namen hat sie schon einmal gehört, aber verband ihn eher mit etwas positiven. Dann sprach der Mann über die blutige Vergangenheit des Yuuki Clans an und das es zwei besonders schwere Fälle gäbe, die Kirigakure verraten hätte. Dabei blinzelte Satoko, ihre Vergangenheit war dem Dorf wohl bekannt, jedoch dürfte von Tia nur wenige etwas wissen, schließlich kannte selbst Satoko die Clanschwester bis vor kurzem noch nicht, da Tia nicht in Kirigakure aufwuchs, aber das behält sie erst einmal für sich, vielleicht gab es noch jemanden aus dem Clan, der fliehen musste. Am Schluss hin bedrohte der Mann sie noch und ein leise seufzen war von der Kunoichi zu hören bevor sie dann den Mund auf machte. „Ich bin Satoko ehemals Konome und die Clanerbin. Meine Vergangenheit ist in Blut getränkt und keine Sühne kann diese Schuld von mir nehmen, dass ist mir sehr wohl bewusst. Zwar verzieh mir der Mizukage meinte Taten, jedoch weis ich, dass es genug Dorfbewohner gibt, die ein Recht darauf hätten mir mein Herz bei lebendigem Leib aus dem Körper zu schneiden. Ihr seid jedoch keiner davon. Ich bin nicht hier um irgendetwas an zu stellen oder Menschen zu verletzen, nur um eine Person nach Kirigakure zurück zu bringen, um mehr geht es nicht. Darum könnt ihr eure Drohung gerne stecken lassen, solange ihr mich nicht angreift, sehe ich keinen wirklichen Grund gewalttätig zu werden.“ Sprach sie und blickte ernst drein. Innerlich war sie jedoch sehr entäuscht und bestätigt, das ihre Entscheidung richtig war die Hand des Mizukagen und somit die Vergebung ihrer Sünden ab zu weisen, denn wenn schon ein fremder Shinobi so hasserfüllt ihr gegenüber spricht, so werden Verwandte von ermordeten Shinobis ihr erst recht feindselig gesinnt sein. Einmal Nukenin immer Nukenin, es gibt kein zurück, keine Vergebung, wer mordet hat nichts anderes verdient.
Gerade wollte Satoko noch etwas dazu sagen, hörte sie einen lauten knall, aus der Richtung von Meigetsus Haus und ihr Blick richtet sich kurz in die Richtung, bevor sie den Kopf anfing zu schütteln. „So ein Idiot“ motzte sie lautstark, denn jetzt war die Situation richtig daneben, sollte wirkliche Lord Awin dahinter stecken, würden wohl bald alle Shinobis des Dorfes dort sein und sicherlich würde auch gleich der Mann ihr gegenüber sie attackieren. Doch trotzdem blieb sie immer noch in ihrer Haltung und eilte nicht dort hin, denn schließlich kann der Lord auf sich selber aufpassen und Satoko hatte nicht wirklich Lust zwischen zwei Fraktionen zu treten, die sie beide nicht ausstehen können. Lord Awin der immer noch beleidigt ist, weil sie ihm eine gescheuert hat und den Kiri Shinobis, die in ihr einfach nur eine Nukenin sehen.
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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Touko Shiromi » Mi 12. Feb 2014, 23:13

Verzeih, dass es ein wenig gedauert hat. Zum einen, hab ich mal wieder zu spät gerallt, dass du gepostet hast, zum anderen übernehme ich mich momentan mit allem ein wenig, versuche es aber strukturiert auf die Kette zu bekommen!



Als wolle man versuchen, ihm sein Lieblingsbällchen zu entwenden, krallte sich Zorua mit seinen Hinterpfötchen in Shiros Nacken, knurrte. Bedrohlich klang es bei Gott nicht, immerhin war er noch ein Welpe. Es hatte viel mehr etwas Putziges, peinlich für jedes heranwachsende, männliche Jungtier. Doch das tat nicht zur Sache. Touko fluchte leise. Zwar hatte sie Shiro getroffen, aber der Zettel hing noch. Ihn womöglich zu verletzen war nicht Sinn der Sache. Mist! An die Brust heran zu kommen würde noch deutlich schwieriger werden, als sie dachte. Aber wer war Touko schon, wenn sie es nicht schaffte, sich für komplizierte Situationen etwas einfallen zu lassen? Womöglich intelligent... Naja. Zorua konnte sich wohl oder übel auch nicht länger halten. Zwar krallte sich der kleine Fuchs mit aller Macht fest, allerdings war es wie mit einer Katze. Egal wie erhaben man noch sein mochte, wer körperlich stärker war, war körperlich stärker. Dementsprechend riss der Jounin sich den Halbfuchs einfach vom Nacken. Wenigstens die Genugtuung von kleinen Kratzwunden waren dem gehässigen Tierchen gegönnt. Er quietschte, als Shiro ihn Richtung Touko schleuderte. Sie machte sich schon daran, den Welpen aufzufangen, aber er war ein geschicktes Tier. In der Luft drehte er sich, sodass er sich beim Aufkommen abrollte und sicher auf seinen Pfötchen wieder stand. Herausfordern verengte Zorua die Augen, wedelte leicht mit dem puscheligen Schwanz. Damit sollte es aber noch nicht gewesen sein. Gerade rechtzeitig schaffte der treue Begleiter des Mädchens, einen Satz zur Seite zu machen, um von Shiro nicht gleich mit umgenietet zu werden. Touko hatte nicht ganz so viel Glück. Zwar realisierte sie früh sein Vorhaben, doch war sie gelinde gesagt nicht schnell genug, um dem Angriff ihres Senseis zu entgehen. Au! Stieß sie hervor, nachdem er ihr gegen die Rippen schlug. Das würde einen ordentlichen blauen Fleck geben. Es ging alles viel zu schnell. Die Braunhaarige hatte gar keine Möglichkeit zu reagieren. Ehe sie sich versah, rollten beide über den Grund und unsanft prallte das Mädchen mit dem Rücken nach dem Überwurf auf. Dies kostete sie natürlich einen Moment, um zurück zur Besinnung zu finden. Autsch... Aufstehen war ihr ebenfalls nicht vergönnt, denn Shiro fesselte sie mit seinem Gewicht förmlich an den Boden. Groß Zeit zum nachdenken blieb ihr natürlich nicht, denn so war sie ein gefundenes Fressen für jeden weiteren Angriff. Jedoch hatte Shiro die Rechnung nicht mit Zorua gemacht, denn dieser war nun vollkommen frei zum Angriff. Selbstverständlich nutzte das Tierchen dies auch. Der Welpe sprintete auf die beiden zu und machte einen Satz, erneut an den Rücken des Jounin. Mit einem Pfötchen schlug er nach dem Zettel an Shiros Rücken. Jetzt sah auch Touko ihre Chance. Die Wärme stieg in ihrer Hand mit dem Katonchakra an und entzündete einfach eiskalt das Hosenbein ihres Senseis. Kann ja nicht schlimmes bei passieren.

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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Mitrashi Ayato » Do 13. Feb 2014, 19:53

Das Gespräch der beiden Shinobi war sicherlich ziemlich interessant. Einen Erben des Yuuki Clan sieht man wahrlich nicht alle Tage - darüber hinaus auch noch eine, die sich dem Dorf abgewandt hatte und sogar dreist genug war wieder herein zu kommen und tatsächlich noch die Erlaubnis des Kagen bekam hier zu verweilen - eine Rarität. Während sie also sprach und ihm zu verstehen versuchte, dass sie zu diesem Zeitpunkt so gut wie ungefährlich war, stieg dem Senju aus einem ihm noch unerfindlichen Grund eine schlechte Vorahnung den Hals hoch. Was es auch war, am liebsten wäre er los gesprintet in Richtung des neuen Kagebüro, doch er bewegte sich nicht vom Fleck. Stattdessen seufzte er kurz und packte seine Hände in seine Hosentaschen. "Ist dem so?", fragte er sie zum Thema, dass sie nicht aus bösen Absichten hier war und blickte sie in die Augen. Er hatte zwar nur stinknormale braune Augen, die Neutralität in diesen strahlten aber dennoch eine Art von Gefährlichkeit aus, mit denen die meisten Leuten nichts anfangen konnten. "Auch hier entschuldige ich mich für die kleine Drohung. Ich habe nichts gegen dich und deine Art und Weise, wie du mit deinem Leben umgehst und was du schlussendlich damit anfängst, ganz im Gegenteil, die Vergangenheit interessiert mich überhaupt nicht - vielmehr was du schlussendlich hier im Dorf tun wirst." Plötzlich wandte er sich von ihr ab, ging einige Schritte und setzte sich an einen Baum. "Ich bin mir sicher, dass du nichts dagegen hast, wenn ich, solange du hier im Dorf bist zumindest, ein Auge auf dich werfen werde. Da du hier auf kein Stress aus bist, hasst du auch sicherlich nichts zu verbergen.", meinte er und schaute kurz, ob sie zu dieser Aussage irgendeine Art von Gefühl zeigte. "Es ist so gesehen mein Job." Auch hier wollte er schauen, ob sie verstand, worauf er da gerade aufbaute. Indirekt hatte er ihr nämlich darauf hingewiesen, dass er für die Sicherheit des Dorfes zuständig war, indem er sich um die Abtrünnigen kümmerte. Zumindest wahr das ein großer Teil seiner Arbeit als Oinin. Gerade hatte er sich also an den Baum gesetzt, als er in der Ferne eine Explosion hörte. An der Reaktion der Yuuki erkannte der Oinin, dass sie wohl ziemlich sicher war, dass es ihre Begleitung war, die für den Krach verantwortlich war. Tatsächlich wäre er die einzige erklärliche Quelle für die Störung der Ruhe des Dorfes. Langsam fragte er sich, was die Beiden tatsächlich in Kirigakure suchten und ob sie getrennte Ziele hatten, oder tatsächlich gemeinsam planten. Auch hier wäre er normalerweise sofort zum Unfallort aufgebrochen, doch er wusste, dass die sieben Großen dort sicherlich anwesend waren, sowie weitere Mitglieder des Oinintrupps, warum er sich erst gar nicht die Mühe machen musste. Von seiner sitzenden Position beobachtete er also auf das weitere Vergehen des Nukes und hoffte, dass sie auch tatsächlich auf ihr Wort stand. Sie würde sich im Klaren sein, dass er sie sicherlich folgen würde, wenn sie zu flüchten versuchte. Außer den Krallen, dem Clanerben der Yuuki, kannte der Oinin seinen Gegner nicht, aber er hoffte nur, dass er sie nicht aus den Augen verlieren würde. Aber auch in diesem Fall war er nicht gleich ausgeschaltet, denn er beherrschte eine gute Form des Spurenlesen. Wenn sie also im Dorf blieb, würde er sie überall dann ausfindig machen können, sobald sie aber das Dorf verlassen sollte, würde es sicherlich schwerer werden. Aber das machte auch nichts, denn wenn sie das Dorf verlassen hat, interessierte er sich weniger für sie - zumindest solange nicht, bis man ihm den Befehl gegeben hat sie zu verfolgen und/oder zu eliminieren. Jetzt jedoch saß er einfach nur da und beobachtete.
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Re: Trainingsplatz

Beitragvon Kenichi » Fr 14. Feb 2014, 16:00

Das stockende Gespräch wurde durch die Ankunft von Kyori Tetsuya vollends unterbrochen. Der Mizukage hatte ja bereits angekündigt, dass er jemanden vorbeischicken wollte, der sich um Mizuhimes Bericht kümmern sollte. Dieser jemand war wohl der Kyori. Allerdings gedachte er nicht, diese Angelegenheit hier zu klären. Scheinbar wollte er sie erst nach Hause bringen. Da die Angelegenheit Kenichi jedoch nichts anging, hielt der angehende Oinin sich da auch völlig raus. Nach einem kurzen aber höflichen Austausch von Begrüßungen und einigen Floskeln, so Sachen waren nicht wirklich Kenichis Stärke, machten sich die beiden auch schon auf den Weg. Für den Rotschopft reichte ein knappes Nicken als Verabschiedung. Damit blieben erneut Suta, Kahn und er zurück, und warteten auf die Rückkehr des Mizukagen. Da Kenichi sowieso nicht der allzu gesprächigste war, bedeutete das vor allem ein Warten in Schweigen. Er beschränkte sich auf das Ausruhen, immerhin gedachte er eigentlich noch etwas weiter zu trainieren sobald Meigetsu zurückkam.
Doch die Situation nahm einen anderen Verlauf. Ein mächtiges Brüllen in der Ferne zog Kenichis Aufmerksamkeit auf sich. Das gehörte nicht unbedingt zu den gewohnten Geräuschen in Kirigakure, ergo machte er sich mit einigen Sprüngen auf in die Krone eines der Bäume am Rande der Lichtung. Er wollte sich einen Überblick verschaffen. Er brauchte auch nicht allzu lange zu suchen, denn der riesige Affe war selbst in der Distanz gut auszumachen. "Das ist... schlecht..." Sprach der Okumura eher zu sich als zu den restlichen Anwesenden. Riesige Affen gehörten nicht zu den Dingen die er in Kirigakure erwartet hatte. Er gab sich allerdings auch keinen Illusionen hin, das Biest war nichts womit er auch nur im entferntesten mithalten konnte. Würde er dort hin gehen, stand er im Zweifel nur den Leuten im Weg, die tatsächlich mit der Situation umgehen konnten. Aber ganz sinnlos rumsitzen wollte er auch nicht. Die Entscheidung des Chunin fiel auf das Oinin Hauptquartier. Da würde man sicherlich wissen was zu tun war, und eventuell gab es ja etwas, wobei er helfen konnte. Mit einem knappen Nicken verabschiedete er sich von Suta und Kahn. Er bezweifelte das Meigetsu in nächster Zeit hier am Trainingsplatz auftauchen würde. Der Mizukage hatte nun sicherlich andere Probleme.
Kenichi machte sich auf dem schnellsten Wege zum Hauptquartier...

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