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Trainingsplatz 21

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Senju Masahiro
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Senju Masahiro » Mo 23. Sep 2013, 23:24

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Kein Team bedeutete auch gleichermaßen keine Mission! Masahiro ereilte diese Schicksal, doch er empfand jenes Schicksal mehr wie ein Segen als ein Fluch. Während andere Shinobi in Masahiros Alter nicht genug von Abenteuern und Missionen haben konnten, war es für den Senju eine Genugtuung sich endlich mal anderen, weitaus wichtigeren Dingen zu widmen. Er genoss die Ruhe und den schier endlosen Frieden, welcher augenscheinlich in seinem Heimatdorf herrschte und nutzte seine freie Zeit, um an einem abgelegenem Orte auszuspannen. Und es war für Masahiro wie ein außergewöhnliches Wunder, dass er an einem Ort wie dem Trainingsplatz von Konohagakure ein ruhiges Plätzchen fand. Er nahm die die Stille mit einem angenehmen Lächeln zur Kenntnis und ließ sich jäh unter einem Baum nieder, welcher Schatten spendete. Zahlreiche Gedanken kreisten in seinem Kopf. Hatte er in den letzten Wochen bzw. Monaten die richtigen Entscheidungen getroffen ? Erfüllte sein Shinobidasein seine Mutter mit Stolz ? Erfüllte es seinen Clan mit Stolz ? Überraschend griff er sich an sein Haupt und versuchte diese drückenden Kopfschmerzen loszuwerden. Er hatte sie immer. Diese Kopfschmerzen. Immer wenn Masahiro sich über solche Sachen Gedanken machte, hatte er diese wurmenden Kopfschmerzen. Er öffnete vorsichtig seine Augen und blickte ebenso vorsichtig gen Himmel. Vögel kreisten wachend über sein geliebtes Heimatdorf und während sie das taten, wirkten sie derart unbekümmert, dass Masahiro für einen kurzen Moment Neid entwickelte. Was würde er nur alles geben, um ein ebenso unbeschwertes Leben führen zu dürfen ? Alles. Alles bis auf seinen Ring. Schließlich warf er seinen Blick auf seinen Ring und zerbrach sich den Kopf wegen seines verschollenen Vaters. "Ich werde meinen Kopf heute garnicht mehr frei kriegen .. ", dachte der Junge angestrengt, ehe er sich mühselig vom Boden erhob, um seinen Blick dann über den leeren Trainingsplatz schweifen zu lassen. Es verwunderte den jungen Genin doch sehr, dass dieser Ort um diese Ohrzeit derart leer war, dennoch zerbrach er sich nicht weiterhin den Kopf darüber. Sowieso machte er sich im Moment um zu viele Belangen irgendwelche belanglosen Sorgen und hatte dann wieder diese Kopfschmerzen. Flüchtig griff Masahiro in seine Hintertasche, wand sich geschwand herum und ließ einen Kunai aus seiner Hand gleiten. Wie ein Pfeil zerschnitt selbiger die Luft, um dann schließlich von einer Zielscheibe gebremst zu werden. Er wusste nicht, weßhalb er ein Kunai auf dieses Ziel warf, doch es gab so viele Dinge in diesem Leben, welche er nicht verstand. Vermutlich tat er es aus Langeweile! Der "einsame Krieger" wartete behutsam zur Zielscheibe herüber und zog seinen Kunai heraus. Kopfschüttelnd betrachtete er für einen Moment diese Waffe. Masahiro verabscheute nichts mehr auf der Welt als sinnlose Kämpfe und Kriege. Kriege bringe nur Trauer und Verzweiflung mit sich und am Ende eines Krieges gibt es einen "strahlenden Gewinner", der von nun an Mittelpunkt bzw. Angriffsziel diverser andere von Habgier und Neid zerfressender Dörfer war, welche nur eines im Sinne haben - Ruhm. Den "strahlenden Gewinner" vom Thron stürzen und beerben. Ein idiotischer Gedanken, doch Masahiro fand ihn plausibel. "Krieg ist so sinnlos", seuftze der Junge und verstaute anschließend sein Kunai wieder in seiner Hintertasche. Aus welchem Grund war Masahiro eigentlich Shinobi gerworden ? Als kleines Kind - mit 7 oder 8 - hatte er von aufregenden Abenteuern geträumt und konnte den Tag nich mehr erwarten, an dem er endlich Genin wird. Doch heute ? Heute möchte er mit seinem Dasein als Shinobi nur sein Dorf vor Eindringlingen und anderen Gefahren schützen. Ein Grund um sich einst der berüchtigen Anbueinheit anzuschließen ? Ja. Doch bis dieser Tag kommen sollte, würde Masahiro wahrscheinlich noch viele Dinge erleben.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Shagiri Tetsu » Sa 28. Sep 2013, 17:58

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Es dauerte nicht lange bis Tetsu am Trainingsplatz 21 angekommen war. Er hatte sich nicht wirklich beeilt, da der Shagiri heute den ganzen Tag eh nichts besseres vor hatte, als zu tranieren. Seine Mutter hatte ihn aber schön eingebläut, bevor er sich zum Trainingsplatz auf machte, dass er wieder zum Abendessen da sein sollte. Diesmal hatte Tetsu auch garnichts dagegen einzuwenden, da auch heute wieder sein Vater von einer Mission zurück kommen sollte. In der letzten Zeit hatte dieser sehr viel zu tun gehabt, vor allem Dingen wegen dem Neuaufbau des Dorfes und den dadurch entstandenen Aufgaben. Umso mehr freute er sich ihn wieder zu sehen und vielleicht sogar mal mit ihm zu tranieren, wenn es die Zeit zulassen würde. Auf dem Trainingsplatz war heute nicht viel los. Tetsu legte zuerst seine Tasche an einem Baum ab und schaute sich auf dem Platz um. Schließlich seufzte er leicht. Eigentlich hatte er mit mehr Konoha-Ninja gehofft die heute trainieren würden, aber in solchen Dingen hatte der Jungen eh meist die Pechsträhne. Trotzdem wollte er sich nicht unterkriegen lassen und in seinem eigenem Mitleid versinken, denn das war nicht sein Stil. Einen Jungen konnte er nämlich zumindest auf dem Platz aufmachen, der zwar gerade nicht trainierte, aber zumindest nicht so aussah als könnte man ihn nicht stören. Tetsu schätzte ihn ungefähr auf seinen Alter und das Konoha Stirnband des Jungen verriet auch, dass er ein Ninja war. Genin vermutlich. Also nahm Tetsu seinen Rucksack wieder auf eine Schulter und machte sich Tetsu zu dem Jungen auf. "Hey, auch zum trainieren da ?" Begann der Shagiri den anderen zu begrüßen als er schon fast bei diesem angekommen war. Erneut lies er seinen Rucksack einfach wieder auf das Gras fallen und vergrub seine Hände in den Hosentaschen. Der Junge schien gerade etwas in Gedanken versunken zu sein, so schien es zumindest Tetsu. Hatte er vielleicht doch gestört ? Egal, wenn er stören würde, würde er es bestimmt gleich gesagt bekommen. Er ging noch näher zu dem braunhaarigen Jungen bis er genau vor ihm stand. "Stör ich grad ? Wenn nicht wollte ich fragen ob du nicht ein bisschen Lust hättest mit mir zu trainieren ? Mein Team ist gerade ein bisschen verhindert und das ganze Training alleine geht dann doch recht schnell auf die Nerven." Erklärte er um schon ein bisschen ins Gespräch mit dem Jungen zu bekommen. Schließlich reichte er dem anderem Genin die Hand. "Oh sorry, ich heiße Shagiri Tetsu" und lächelte dabei leicht. Jetzt war nur die Frage, ob er überhaupt mit dem Jungen das trainieren könnte, was Tetsu überhaupt vor hatte zu trainieren. Es gab nicht viele Genjutsukas in Konoha, darüber war sich Tetsu schon bewusst, aber versuchen konnte er es allemal. Wenn es sich herausstellen würde, dass der Junge wieder das komplette Gegenteil von einem Genjutsuka wäre, könnte er ja auch sein Ninjutsu versuchen weiter zu trainieren oder vielleicht doch schon leichte Genjutsu an ihm auszuprobieren, ohne den anderen dabei arg zu verletzen. Das gute war ja, dass Genjutsus nur Situationen erschafften die das Gehirn vorstellt und dann nicht in Realität passieren. Und da Tetsu noch nicht der beste im Genjtusu war, wollte er erst eh einfache Genjutsus lernen die dem anderem nicht all zu schwer zu schaffen machen würden.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Senju Masahiro » Sa 28. Sep 2013, 22:37

Ein Weile schwelgte der Senju in Gedanken. Und erneut diese Kopfschmerzen. Weiterhin versuchte er diese entbehrlichen Gedanken loszuwerden, doch irgendwie war heute einer dieser üblichen Tage, an denen er sich Gedanken über all die Dinge auf der Welt machte. Kleinigkeiten, über die sich wohl die wenigsten Menschen Gedanken machten und so den Kopf zerbrachen wie Masahiro. Er brauchte Ablenkung. Irgendetwas, um wieder Herr über die Dinge zu werden - Herr über seine eigenen Gedanken. Warum war Masahiro so ? Seine Mutter erzählte ihm immer, dass sein Vater genauso gewesen war, doch dies vor seinem Sohn verheimlichte. Vor seinem einzigem Sohn trug er eine Maskerade auf und war ein gänzlich anderer Mensch. Wollte er seinen Sohn nur schützen ? Ruckartig wurde der Senju aus seinen Gedanken gerissen, doch er wusste nicht, ob dies Segen oder Fluch war. Vermutlich eher ein Segen, denn jäh waren all die Dinge verblasst über die er sich den Kopf zerbrach. Er fuhr herum und blickte in die Augen eines Jungen, welchen er zunächst nur musterte. Ein angenehmes Lächeln schmückte schließlich sein Antlitz, als ihm gewahr wurde, dass es sich um einen Jungen aus seinem Dorf handelte. Während der Junge redete, fiel Masahiro ihm nicht einmal ins Wort und agierte erst, als der Junge scheinbar - welcher sich als Shagiri Tetsu vorstelle - nichts mehr zu sagen hatte. Masahiro war nicht schüchtern, ganz im Gegenteil, denn er ist von offenherziger Natur, doch lässt er seine Mitmenschen in der Regel so lange erzählen, bis diese nichts mehr zu sagen haben. Und auch an jenem Tag war dies der Fall! "Ich heiße Masahiro", entgegnete der Senju schließlich und streckte dem Jungen die Hand entgegen. Seinen Nachnamen erwähnte Masahiro eigentlich nie, denn er hasste es, wenn ihn jemand nur nach seiner Herkunft beurteilte. Aufeinmal hatten alle Menschen so viele Erwartungen von einem, denen man nicht immer gerecht werden konnte. Warum sollte man ein besserer Mensch sein, wenn das Blut eines Clans durch die eigenen Adern fließt ? Er war genauso ein Mensch wie alle anderen auch und so will er auch betrachtet werden - als Mensch! Masahiro wurde hellhörig, als sein Gegenüber "Training" erwähnte. Zwar verabscheute er den Kampf, doch im Training war dies eine etwas andere Geschichte. Schließlich ging es im Traing nicht um Tod, sondern darum, seine Fähigkeiten zu verberssern und eigene Schwächen zu erkennen. "Eigentlich bin ich nur hierher gekommen , um etwas auszuspannen .., meinte Masahiro mit einem weiterhin herzlichen Lächeln auf den Lippen, ".. doch wenn du schon fragst.", fügte er hinzu und war weiterhin verwundert, dass außer den beiden Genin niemand den Trainingsplatz aufsuchte. Es gab zwar noch zig andere Trainingsplätze in Konoha, aber dennoch war es gleichermaßen verwunderlich als auch fast erstaunlich, dass es heute hier derart leer war. Jetzt bloß nicht wieder den Kopf über solcherlei Unwichtigkeiten zerbrechen, immerhin hatte Masahiro jetzt einen Trainingspartner und dies war nun von größerer Bedeutung. Masahiro setzte stets auf sein Fähigkeiten im Ninjtsu, gepaart mit einer besimmten Geschwindigkeit. Für Gen- oder Taijutsu hatte der junge Genin wenig übrig und nur selten welzte er in irgendwelchen alten, staubigen Büchern, um etwas über Genjutsus in Erfahrung zu bringen. Es interessierte ihn LEIDER viel zu wenig und so war er gegen Anwender jener Künste im Hintertreffen. Masahiro versuchte sein Trainingspartner zu analysieren, doch dies viel ihm relativ schwer, weßhalb er sich überraschen lassen würde, was Tetsu als ersten Punkt auf seiner Trainingsliste hatte.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Shagiri Tetsu » Mo 30. Sep 2013, 14:26

Masahiro hieß also sein Trainingspartner. Die beiden schüttelten kurz die Hand und Masahiro erklärte Tetsu, dass er hier eigentlich nur zum entspannen hergekommen war und nicht um zu trainieren. "Naja also wenn du entspannen willst musst du auch nicht trainieren, ich kann auch ohne einen Trainingspartner ganz gut auskommen. Trotzdem ist es für das Training besser mit jemanden anderen zu trainieren." Sagte er während er aus seinem Rucksack seine beiden Schwerter herausnahm die er eingesteckt hatte. Da der andere Junge keinen Vorschlag machte, was sie nun trainieren könnte und die beiden sich nun garnicht kannten musste Tetsu wieder den Anfang machen. "Sooo ... also du bist eher Ninjutsu, Taijutsu oder Genjutsu orientiert ? Wie du schon siehst liegt meine Stärke eher beim Kenjutsu." Tetsu zeigte Masahiro seine beiden Schwerter und redete weiter. "Außerdem bin ich auch nicht so schlecht im Genjutsu, was ich aber relativ selten trainieren kann, weil es nur wenige Genjutsukas in Konoha sind die mit mir üben könnten." Tetsu musterte den Jungen kurz und musste dann leicht lächeln. "Wie es aber aussieht bist du garkein Genjutsuka, ich habs so im Gefühl, aber wenn du nichts dagegen hast könnte ich trotzdem ein paar Genjutsus üben ? Aber für ein Genjutsu brauch man ja jemanden an dem man es ausprobieren kann, würdest du das machen ? Keine Angst es handelt sich wenn nur um sehr harmlose Dinge wie, dass du denkst ich würde auf einmal aussehen wie der Hokage oder so." Erklärte er um den anderen nicht zu beängstigen. Höherrangige Genjutsus waren da schon komplizierter, waren dann aber im Kampf noch effektiver, da sie zum Beispiel einem anderem vorgaukeln konnten, dass er sehr starke Schmerzen bekommt oder ähnliches. Der Shagiri hatte zwar noch nicht ganz die Hoffnung aufgegebn, dass sein Gegenüber auch Genjutsu als seine Stärken aufweisen konnte. Dennoch war die Wahrscheinlichkeit sehr gering und wenn nicht, dann war das wie gesagt garnicht so schlimm. Heute Abend würde sein Vater wieder von seiner Mission nach Hause kommen, vielleicht hätte er dann die Zeit mit ihm ein bisschen zu trainieren. "Wenn du willst können wir aber auch Ninjutsu trainieren. Darin bin ich zwar eine Niete, aber man kann ja auch seine Schwächen trainieren. Ich hab letztens mein erstes Element herausgefunden, ich hab das Raiton-Element." Das Training mit seinem Raiton-Lehrer war nun auch schon wieder ein paar Tage her. Das ganze war zwar am Anfang ein bisschen schwierig, weil der Uchiha eigentlich garnicht einen Genin trainieren wollte. Zum Schluss passte ja die Chemie doch irgendwie, zum Glück. Bis jetzt hatte sich dieser Schwachkopf ebenfalls noch nicht gemeldet. Keiner hatte Zeit für Tetsu. Die Wahrscheinlichkeit, dass Masahiro Raiton-Nutzer waren erneut sehr gering, aber vielleicht könnten sie ja einen kleinen Trainings-Kampf machen. So, Tetsu hatte genug geredet, jetzt musste Masahiro sich nur noch entscheiden was die beiden machen würden. Egal was sie trainieren würden, es würde bestimmt schon was gutes dabei rauskommen.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Senju Masahiro » Mo 30. Sep 2013, 20:54

Masahiro folgte abermals intressiert den Worten von Tetsu. Und nun würde er zum Versuchsobjekt degradiert ? Masahiro kannte Tetsu kaum und nun sollte er ihm derart viel Vertrauen entgegenbringen ? Mit etwas Skepsis betrachtete Masahiro nun seinen Gegenüber und wusste nicht wirklich was er von dem Jungen halten sollte. Mehrfach agierte Masahiro in der Vergangenheit derart Naiv, dass es in viel zu oft in höchste Not brachte. Doch er hatte dieses Mal das Gefühl, dass er diesem Menschen ohne Zweifel vertrauen konnte und sogleich verlor jedliches Misstrauen was er hatte an Farbe. Wieder zeichnete sich dieses friedvolle, gemütliche Lächeln aus den Lippen des Senjus und tatsächlich war es so, dass Masahiro stets ein warmes Lächeln auflegte, wenn er auf einen umgänglichen Menschen traf. "Ich habe eine Idee! .. Du probierst deine Genjutsus an mir aus und anschließend beenden wir das Training mit einem kleinem Kampf ? .. ", schlug Masahiro schließlich vor. Klar. Masahiro verabscheute beinahe nichts so sehr wie den Kampf und sucht normalerweise den diplomatischen Weg, doch im Training packt ihn einfach der Ehrgeiz und auf der andere Seite war der Senju momentan ein einsamer Kriege - ohne Team - und irgendwie musste er seine Fitness bewahren. Gleichermaßen würde Masahiro so etwas über Genjutsus in Erfahrung bringen und womöglich könnte Tetsu ihm auch in naher Zukunft zeigen, wie er Genjutsus erkennen kann. "Ich bin übrigens in Genjutsus eine absolute Niete.", merkte Masahiro nebenbei an und das freundliche und friedliche Lächeln entfaltete sich zu einem breiten Grinsen. Irgendwie ereilte dem Senju das Gefühl, als wäre er auf menschlicher Ebene auf einer Wellenlänge mit Tetsu, denn beide - nun Trainingspartner - schienen einander Respekt zu zollen. Der Genin hegte Groll gegen all jene Ninja, welche nur ein lautes Mundwerk hatten, allerdings am Ende als erstes die Flucht ergriffen und somit das Team verrieten. Masahiro sortierte seine Gedanken und widmete seine Aufmerksamkeit den erwähnten beiden Schwerten. Vorher hatte er diesen beiden Stücken keinerlei Beachtung geschenkt und nur die Vorderseite des Jungen begutachtet. Kenjutsu und Genjutsu. Eine .. tolle Kombination, mit denen Masahiro seine Probleme bekommen könnte. Zwar war auch er im Besitz von zwei kleineren Sensenähnlichen Waffen, doch diese dienten in erster Linie als Schmuckstück bzw. Accesoirs für den heimischen Wohnbereich und waren nur selten im Gebrauch. Vielleicht würde Masahiro einst diese beiden "Sensen" gebrauchen, doch zunächst konzentrierte er sich auf sein Ninjutsu und hoffte, dass in baldiger Zukunft sein Erbe zum Vorscheinen kommen würde. Ein Jahr hatte der Genin noch. Ein Jahr, dann war er sechzehn jahre alt und in diesem Alter beherrschte sein Vater das Mokutun bereits, ehe er die Chuuninprüfung bestand. "Von mir aus kann es los gehen. Ich bin bereit wenn du es bist.", meinte Masahiro noch, um sich dann einige Schritte von Tetsu zu entfernen. Wie würde das Genjutsu sich wohl auswirken ? Würde er sich wieder durch das Genjutsu qülen müssen ? Wenn das Genjutsu wirklich so "schwach" war, wie Tetsu gesagt hatte, dann dürfte der Senju nicht in irgedwelchen qualvollen Alptraumfantasien gefangen werden. Egal was mit Masahiro in den nächsten Sekunden passieren würde, er war auf alles gefasst und würde sich nicht gegen das Jutsu wehren - konnte er vermutlich auch garnicht!
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Shagiri Tetsu » Di 1. Okt 2013, 18:05

Es war doch recht überraschend, dass sein Gegenüber auf einmal damit einverstanden war mit ihm ein bisschen Genjutsu zu üben. Tetsu lag zwar richtig, dass Masahiro nicht im Bereich Genjutsu Bescheid wusste, aber trotzdem er vor mit diesem anzufangen und dannach einen kleinen Trainings-Kampf zu machen. Das leicht überraschte Gesicht von Tetsu wurde schnell zu einem grinsendem. Es war schön, dass Masahiro keine scheu davor hatte und sich sozusagen als "Versuchskaninchen" bereit stellte. "Cool, abgemacht. Du hast was gut bei mir, wenn ich schon mit dir mein Genjutsu trainieren kann." Sagte Tetsu und legte seine Schwerter erstmal wieder in den Rucksack, die würde er jetzt nicht brauchen. Endlich würde der Shagiri mal die Chance bekommen Genjutsu zu trainieren. Er hatte zwar schon in der letzten Zeit seine bereits gelernten Genjutsus in Trainingskämpfen nutzen können, aber er wollte ja neue lernen. Und dies ging am besten im Training. Masahiro war auf jedenfall schon sehr sympatisch, da würde das Training bestimmt noch umso mehr Spaß machen, wenn Tetsu nicht so verkrampft an die ganze Sache heran gehen muss. Sein Trainingspartner war schon ein paar Schritte zurück gegangen und war soweit bereit. "Oh okay, warte einen Moment." Sagte Tetsu und kramte aus seiner Tasche die erste kleine Schriftrolle heraus, welches das erste Genjutsu war, dass er lernen wollte. Schließlich ging der Junge ebenfalls ein paar Schritte zurück, sodass die beiden ein bisschen voneinander entfernt waren. Doch bevor er anfangen wollte sein Genjutsu auszuführen wollte er noch kurz etwas loswerden. "Okay Masahiro, ich bin jetzt auch fertig. Bevor ich anfange: Genjutsus sind wie gesagt ansich keine Gefahr. Trotzdem kann es sein, dass dir die Jutsus welche ich jetzt versuche auszuführen auf einmal doch sehr realistisch vorkommen. Das erste ist noch sehr harmlos, also da brauchst du dir garkeine Gedanken machen." Dies wollte Tetsu nur nochmal klar stellen. Zwar waren die Genjutsus wie das Gaikan no Jutsu sehr einfach und wahrscheinlich für den anderen noch einfach zu erkennen, aber es gab auch noch andere Jutsus die Tetsu lernen wollte und eine gefährlichere Situation vorgaukelten. Ein Beispiel war, dass ein Jutsu dem Gegner vorgaukelt, er muss sich seine schrecklichsten Ängste vorstellen. Zwar war dieses Jutsu auch auf seiner Liste, aber solch ein Jutsu wollte er dann doch lieber mit seinem Vater lernen, da er wusste wie man mit solchen Jutsus umging. "Jetzt gehts los: Achtung" Das erste Jutsu handelte sich um das Gaikan no Jutsu, wie er eben auch schon Masahiro kurz erklärt hatte. Er hatte bei diesem die Wahl entweder nur Sichtkontakt mit Masahiro zu haben und somit das Jutsu anzuwenden oder es durch Fingerzeichen zu aktivieren. Das aktivieren von Genjutsus durch Sichtkontakt hatte Tetsu schon des öfteren mit seinem Vater trainiert und lief auch schon ganz gut. Diese Art von Aktivierung nutzte man meist auch eher bei Kämpfen wo es schnell gehen musste. Da Tetsu aber noch einiges lernen konnte seine Fingerzeichen präziser und schneller zu formen nahm er diese Variante. Er formte die 4 notwendigen Fingerzeichen, wobei er einmal ausversehen das falsche Fingerzeichen nutzte und somit das Jutsu sowieso garnicht funktionieren würde. Tetsu musste leicht grinsen, probierte es aber dann wieder und schon beim zweiten Anlauf funktionierte es. Für Tetsu passierte gerade nichts, aber ab jetzt würde das Genjutsu bei Masahiro starten. Somit musste sich Tetsu darauf konzentrieren, was für eine Situation er bei Masahiro hervorrufen würde. Es handelte sich um einen Aussehenswandel, ähnlich wie beim Henge no Jutsu, nur halt auf der Genjutsu-Basis. Er stellte sich eine Person vor, und davon ausgehen konnte, dass Masahiro sie auch zu 100% kannte. Masahiro war es, den sich Tetsu vorstellte. Für ihn verging dieser Prozess realtiv langsam, aber die Verwandlung von Tetsu in Masahiro würde im Kopf seines Gegenübers sehr schnell von statten gehen. Beim kopieren eines Aussehen war es der Trick sich nicht versuchen alles genau merken zu wollen wie der andere aussah. Es ging um wichtige Details die man sich vorstellen musste, und das gelang ihm bei Masahiro auch ganz gut. Als er selber fertig war ging er nun näher zu Masahiro, sprach aber noch kein Wort bis er wieder fast vor ihm stand. "Und, wie siehts aus ?" Sagte Tetsu grinsend, wie Masahiro aussehend, mit seiner Stimme. Das war auch gleich der negative Teil des Jutsus: Das Aussehen wurde übernommen, aber die Stimme von Tetsu blieb. Tetsu hatte noch nicht das Genjutsu aufgelöst, da er noch auf die Reaktion von Masahiro wartete. Außerdem war dieses Genjutsu ein E-Rang Jutsu. Dies bedeutete, dass es nur sehr wenig Chakra verbrauchte und für Tetsu, der schon einigermaßen mit Genjutsus umgehen konnte, kein Problem war.


[hr]
[Trainingspost für: Gaikan no Jutsu ("Technik des Aussehens") 366 von 180 Wörter]
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Senju Masahiro » Mi 2. Okt 2013, 16:10

Masahiro wurde verhältnismäßig früh hektisch, denn es war nicht nur, dass er keinerlei Gefallen an Genjutsus fand, sondern es überkam ihm auch ein unglaubliches Unwohlsein, wenn er in einem solchen gefangen war. Obgleich es sich bei der folgenden Technik um ein E-Rang Jutsu handelte, würde jenes folgende Jutsu dafür sorgen, dass ihn wieder dieses Unbehagen überkam. Die Tatsache, dass man derart unbeholfen war, bereitete ihm immer große Sorgen, denn der Kontrahent hatte dann beinahe die volle Kontrolle über die Psyche eines Menschen. Der Genin schloss für einen Moment der Ruhe seine Augen und lauschte flüchtig der Stille, welche die Natur verbarg. Das Zwitschern der Vögel, welche geruhsam ihre Kreise um den Trainingsplatz drehten und das Raschel der Gräser beruhigten den Senju ungemein. Schlagartig riss der Junge seine Augen wieder auf, als Tetsu das Wort ergriff. Er lächelte nur. Mehr wollte er in dieser Situation nicht tun. Einfach Lächeln, um eine gewisse Ruhe auszustrahlen, während in seinem Inneren die totale Unruhe herrschte. Das erste Jutsu sei noch recht harmlos, hatte Testu beiläufig erwähnt, während Masahiro erneut nicht weiter als ein Lächeln hervorbrachte. Er spührte, wie er mit jeder Sekunde immer heftiger begann zu zittern und hoffte, dass Tetsu dies nicht mitbekommen würde. Er spührte, wie sein Herz leicht begann zu verkrampfen, um anschließend wieder im gewohnten Tempo zu schlagen. Ebenso hatte er das Gefühl, als würden zahlreiche Schweißperlen von seinem Gesicht rinnen und auf den trockenen Boden tropfen. Einbildung ? Masahiro hatte in diesem Moment auf diese Frage keine Antwort und es gab nunmal auch wichtiger Dinge. "Ok .. , antwortete der braunhaarige Junge, nachdem Tetsu ihn gewarnt hatte, dass er nun das Genjutsu anfängt zu wirken und schluckte anschließend noch einen Kloß herunter, welcher tief in seinem Hals steckte und bereits schmerzte. Er achtete trotz seiner Nervosität auf jedes einzelne Detail bei der Ausführung des Jutsus, denn immerhin wollte er wenigstens ein bisschen etwas über Genjutsus in Erfahrung bringen. "Das alles geschieht nur in deinem Kopf und NICHTS davon ist real!", dachte sich der Senju eilig, als er bemerkte, wie das Genjutsu langsam aber sicher seine Wirkung entfaltete. Henge no Jutsu ? Nein. Schließlich handelte es sich hierbei um ein Genjutsu, doch diesen Gedanken erhaschte der Junge als erstes, als er langsam bemerkte, wie sich sein Gegenüber vermeintlich in die Person von Masahiro 'verwandelte'. Masahiro musste diese ganze Sache für einen Augeblick realisieren und begreifen, dass das alles lediglich in seinem Kopf geschah und von keinerlei Wirklichkeit zeugte. Schließlich musste Masahiro allerdings leicht schmunzeln, denn sein Gegenüber wies tatsächlich eine Ähnlichkeit mit Masahiro auf und es war als würde er in einen Spiegel blicken. Er musterte seinen Gegenüber einige Male, um wirklich sicherzugehen, dass jedes Detail stimmte - mit Ausnahme der Stimme natürlich, denn diese kleine Nebensache war ein Kritikpunkt gegenüber des Jutsus. "Du siehst genauso aus wie ich!", stellte Masahiro mit leichter Verblüffung fest, sein Schmunzeln war ihm nochimmer nicht aus dem Gesicht gewichen. Die Angst bzw. die Nervosität war verflogen, denn bei diesem Jutsu war aufjedenfall beim Training keine Angst angebracht, ebenso wie bei anderen Genjutsus. Nur im Ernstfall sollte Masahiro einen heiden Respekt vor Genjutsus haben, denn dann wäre er ihnen ohne Schutz ausgefliefert und würde daran zu Grunde gehen. "Warum habe ich mir nur so viel Angst gemacht ? .." Masahiro versuche eine Erklärung zu finden, doch fand er sich nicht. Jetzt würde er abwarten, bis Tetsu das Genjutsu auflösen würde und auch wenn er dieses Genjutsu im Training sehr belustigend fand, würde er doch gerne zurück in die Realität kehren.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Shagiri Tetsu » Sa 5. Okt 2013, 00:20

Masahiro schien anfänglich etwas nervös zu sein. Selbstverständlich, denn er wusste ja garnicht was passieren würde. Hätte Tetsu ihm sofort erzählt, was das Genjutsu machen würde, wäre aber der Überraschungseffekt nicht da gewesen und das Genjutsu hätte ebenfalls keine so große Wirkung gehabt. Im Kampf gegen einen Gegner würde man jenem auch nicht davor verraten, welches Genjutsu man nutzen möchte und was bei diesem passiert. Da es sich aber wie gesagt jetzt um ein E-Rang Jutsu handelte und Tetsu sich nur im Genjutsu verwandelte gab es garkeine große Gefahr. Solch ein Genjutsu war eigentlich eher zur Täuschung gedacht als es offensiv zu nutzen und somit war es auch nicht wirklich angsteinflößend. Trotzdem schien das Genjutsu seine Aufgabe gut zu machen, da Masahiro Tetsu bestätigte sich selber zu sehen. "Okay, cool." Sagte der Genin, immer noch weiterhin als Masahiro. Nun löste er das Jutsu wieder auf, was ebenfalls kein Problem war. Den Chakraverbrauch hatte der Shagiri beim anwenden des Jutsu garnicht gemerkt, was ein gutes Zeichen war. Seitdem er sich ein bisschen mehr mit Ninjutsu auseinandersetzte und dort einige Techniken lernte, wurde auch seine Chakrakontrolle besser. "Dann hab ich schon mal ein Genjutsu drauf. Super." Sagte Tetsu zu Masahiro. "Du musst wissen, natürlich war es jetzt sehr einfach das ganze zu erkennen, weil es offensichtlich war. Genjutsus sind aber ansich garnicht so offensichtlich. Dieses Jutsu ist noch auf mehrere Personen auf einmal anwendbar und kann somit im Kampf oder in einer anderen Situation schnell jemanden täuschen, wenn er nicht genau aufpasst." Erklärte er weiterhin. Da Masahiro ihm gesagt hatte, dass er selber nicht gut im Genjutsu war wollte Tetsu ihm nur helfen ein bisschen besser Genjutsu zu verstehen, damit beide was von dem Training hatte. "Und wie gesagt: Das war nur ein E-Rang Jutsu. Es gibt da noch eine große Palette an Genjutsus: Du denkst du bist auf einmal blind ist nur ein Beispiel. Ich will dir damit keine Angst einjagen oder so, aber ich will dir eigentlich dir damit nur sagen, dass man es sich mit Genjutsukas nicht verscherzen sollte. Vor allem Dingen wenn man nicht so gut im Genjutsu ist, ist es auch schwer das Ganze zu erkennen." Er tippte mit seinem rechten Zeigefinger auf die Stirn von Masahiro. "Weil es nun mal alles im Kopf abgespielt wird. Ist das da einmal drinne brauchst du schon eine hohe Konzentration und einen starken Willen um das Jutsu zu brechen." Eigentlich hatte Tetsu vor noch ein paar andere Jutsus zu erlernen, aber ihm wurde klar, dass er sowas nicht Masahiro antun konnte. Nicht mal unbedingt, weil er zu nervös und beängstigt war, was Tetsu bis jetzt nur einigermaßen einschätzen konnte, sondern weil es nicht sein musste. Die etwas härteren Genjutsus würde er einfach mit seinem Vater trainieren der diese schon kennt, und bestimmt schon sie aufgelöst hat, bevor Tetsu sich richtig darauf konzentrieren konnte. Der Genin ließ sich ins Gras fallen, musste leicht gähnen und schaute zu Masahiro. "Also ich wär erstmal für eine kleine Pause." Sagte er lächelnd und holte aus seinem Rucksack eine kleine Wasserflasche die er sich fürs Training mitgenommen hatte. "Wie sieht das bei dir eigentlich aus, hast du ein Team ?" Fragte Tetsu um ein Gespräch mit Masahiro zu starten, währrend er einen kleinen Schluck trank.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Senju Masahiro » So 6. Okt 2013, 12:59

Die Nervosität von Masahiro war schon lange verflogen und ließ ihn in Ruhe. Der Genin schüttelte leicht, beinahe unbemerkt seinen Kopf, als er wieder zurück in die Wirklichkeit fand und ließ sich schließlich wortlos in das trockene Grün fallen, um dann Tetsu seine Aufmerksamkeit zu schenken. Masahiro sollte es sich nicht mit dem Jungen nicht verscherzen, denn obgleich es sich bei dem vorgetragenem Genjutsu um ein verhältnismäßig "schwaches" Jutsu hielt, wusste er nicht, was für weitere Genjutsus er kannte. "Herzlichen Glückwunsch." Es war nicht nur die reine Höflichkeit, welche aus Masahiro sprach, sondern auch die Freude darüber, dass ein anderer Mensch etwas erreicht hatte , obgleich es den Senju in keinster Weise weiterbrachte. Masahiro legte sich gegenwärtig in das schöne Grün, während seine Hände stüztend hinter seinem Kopf verschwanden. Weiterhin lauschte er hellhörig und gar gierig den Worten von Tetsu, auch wenn dies in der Situation anderen zu wirken vermochte. "Ich glaube es reicht mir erst einmal in einem solchen Genjutsu festzustecken .. ich denke, dass ich an einem schwierigem Genjutsu zerbrechen würde .. , offenbarte er Tetsu und versuchte im Liegen Augenkontakt zu seinem Trainingspartner herzustellen. Insgeheim dankte er Tetsu für die lehrenden Worte und war gleichermaßen erschreckt, was ihm alles in einem Genjutsu passieren konnte. Wahrscheinlich wäre er einem Uchiha oder einem anderen Anwender von Genjutsus ohne Schutz ausgeliefert und würde in einem Zweikampf gegen einen solchen die unterliegende Rolle übernehmen. Es verschreckte ihn derart, dass er sich in Zukunft mit dem Thema "Genjutsus" etwas mehr außeinandersetzen wollte. Ein nächster Schritt, um einst ein Anbu zu werden ? Zwar kein großer Schritt, aber ein kleiner in die richtige Richtung. Es brauchte also einen starken Willen und eine angemessene Konzentration, um einem Genjutsu zu entkommen. Interessant. Eine weitere Sache, welche Masahiro sich in seinem Kopf notierte. "Starker Wille und ein gewisses Maß an Konzentration, mh ? .. Ich weiß garnicht, ob ich in einer solchen Situation daran denken würde ..", meinte Masahiro nachträglich, nachdem sich Tetsu in das Gras gesessen hatte und die Pause vorgeschlagen hatte. Er begann erneut nachzudenken und versuchte sich eine solche Situation vorzustellen, doch in diesem Moment herrschte derart viel Chaos in Masahiros Kopf - in Form von Informationen - dass jede Anstrengung mühelos war. Vielleicht war diese Gegebenheit auch gut so, denn so verhinderte er, dass ihn noch mehr Dinge belasteten. Neugierde erweckte schließlich die letzte Frage von Tetsu. " .. Naja momentan ist es ein bisschen schwierig. Ich habe die letzte Zeit viel zum Nachdenken genutzt und am Ende .. naja .. am Ende hatte ich plötzlich kein Team mehr." Masahiro konnte sich ein weiteres Schmunzeln nicht verkneifen, denn so recht wusste er garnicht, ob das ganze "In Erinnerungen schwelgen" und "Über die Weltprobleme nachdenken" die Gründe waren, weßhalb er nun ohne Team da stand. Somit benutzte er diese Antwort viel mehr als Notlüge, da er den wahren Grund garnicht kannte. Er war ein guter Shinobi, garkein Zweifel, doch die Furcht nach dem Leben eines Menschen zu trachten, wenn es von Nöten war, ließ ihn gar paralysieren. Vermutlich war dies der vermeindliche Grund, warum er nun ein "einsamer Krieger" war. "Und wie siehts bei dir mit einem Team aus ?", konterte Masahiro und drehte den Spieß um. Sollte Tetsu ebenso ohne ein Team sein, so wären die beiden womöglich bald nicht nur mehr Trainingspartner, sondern Teampartner. Diese Vorstellung mochte der Junge, obwohl er nicht wusste, ob Tetsu bereits ein Team hatte oder ebenso auf der Suche nach einem neuen Team war. Aufjedenfall würden Tetsu und Masahiro eigentlich relativ gut in ein gemeinsames Team passen, denn beiden schienen sich gut zu verstehen und würden sich wohl auch sonst in einem Team gut ergänzen. Seinen Blick warf der Junge schließlich erneut zum Himmel und betrachtete die wenigen Wolken, welche langsam über das Dorf zogen.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Shagiri Tetsu » Mo 7. Okt 2013, 23:13

Es war schön zu hören, dass Masahiro Respekt vor Genjutsu hatte und teils neugierig war immer wieder etwas für sich selber mitzunehmen. Viele in Tetsus Alter konnten überhaupt nichts mit Genjutsu anfangen und stempelten es als langweilig ab, weil es nicht so aufregend war wie z.B Feuerbälle spucken zu können. Aber so war es immer, und vielleicht machte sich Tetsu da auch nur etwas vor. Jeder Bereich, sei es Nin-, Gen-, oder Taijutsu mit all seinen Variationen hatte seine Berechtigung und man konnte es manchen einfach auch nicht verübeln, dass sie sich für das eine mehr interessierten als das andere. Für einen Genin war es sowieso unmöglich sich zu breit aufzufächern was die Stärken anging. So würde man zwar vieles anreißen, aber nicht besonders gut in einem Gebiet sein, was einem des öfteren Vorteile brachte. Auf die Frage hin, ob sein Trainingspartner ein Team hatte, antwortete dieser, dass er kein Team hatte. Er beschrieb die Situation näher indem er erzählte "er hatte zu viel nachgedacht und hatte zum Schluss kein Team mehr". Klang ein bisschen komisch, aber der erste Eindruck von Masahiro war wirklich, als wäre der Junge des öfteren in Gedanken versunken. Tetsu war da eigentlich das komplette Gegenteil, er machte sich nur über die Sachen Gedanken die wichtig waren, schätzte sie nach seiner Meinung ein und lies sich von dieser auch nicht mehr beirren. Diese Eigenschaft hatte er von seiner Mutter geerbt gehabt, welche ab und zu recht stur war. Im positivem Sinne. "Was meinst du mit du hast kein Team mehr ? Ist was it deinem alten passiert ?" Augenblicklich musste der Shagiri selber an seine Teamwechsel denken die er schon hinter sich hatte. Für ihn war es ja nichts mehr besonderes, da er schon 3 Senseis hatte und 2 verschiedene Teams. Schließlich wurder er von Masahiro gefragt, ob er ein Team hätte wo Tetsu leicht schmunzeln musste. "Ja, ich bin derzeitig in einem kleinem Team aus 2 Genin, mir inbegriffen und einem Sensei. Ich versteh mich mit meiner Teamkameradin richtig, richtig gut und mein Sensei ist auch cool. Er ist zwar noch realtiv jung im Vergleich zu anderen Sensei, aber das hat irgendwie was." Erzählte Tetsu. Er hatte Anfangs Schwierigkeiten gehabt mit Takamaru zurecht zu kommen, da er ein bisschen zu unkonzentriert wirkte und keine Lust auf Misaki und Tetsu hatte. Doch nachdem sie als Team einen Trainingskampf auf dem Trainingsplatz der Hokageköpfe ausgeführt hatten und Tetsu sah wie stark sein Sensei war, war er begeistert. Natürlich war er hier und da etwas schusselig und noch blauäugig, da es sein erstes Team war, aber das machte ihn umso sympatischer. Währenddessen er über sein Team nachdachte fiel ihm etwas ein. "Stimmt ... wir sind ja nur 2 Genin und bis jetzt ein inkomplettes Team. Ich weiß auch noch nicht wieso bei uns kein Neuer dazugekommen ist, aber anscheinend hatte bis jetzt keiner in unser Team gepasst. Vielleicht kannst du ja in unser Team beitreten, also ich hätte auf jeden Fall nichts dagegen." Sagte er grinsend zu Masahiro. Zwar hatte er auch erst letztens mit Ensho, einem anderem Genin aus Konoha, darüber gesprochen, aber wie es aussah würde er doch nicht in ihr Team kommen. Wie er schon zuletzt gesagt hatte suchte sich Tetsu lieber seine Teammitglieder mit aus, damit die Chemie doch besser unter ihnen stimmen würde. Mit Masahiro verstand sich Tetsu bis jetzt richtig gut und er konnte sich auch vorstellen, dass er durch seine Fähigkeiten und sein Charakter einfach super ins Team passen würde.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Senju Masahiro » Di 8. Okt 2013, 20:54

Sollte Masahiro Tetsu tatsächlich die Wahrheit erzählen ? Das er einfach zu befangen war einen Kampf zu führen, wenn dies gleichermaßen hieß einen Menschen zu töten. Was für eine tolle Antwort, wenn man bedachte, dass sich die beiden erst wenige Augeblicke kannten. Er seufzte nur und widmete sich wieder Tetsu, um anschließend wieder in Gedanken zu verfallen, Gedanken, welche diesesmal von weitaus größerer Bedeutung waren. Was würde Tetsu von Masahiro halten, wenn dieser ihm die Wahrheit offenbarte ? Ob er ihn auch für einen 'Angsthasen' halten würden, wie es womöglich viele andere Genin taten ? Der Senjuclan verfolgte nunmal einem andere Philosophie, obgleich die Angst rein garnichts mit der Philosophie zu tun hat. Die Angst vor dem Töten bzw. einen Menschen, selbst wenn dieser anderen Menschen Leid angetan hatte, saß ganz tief im Inneren von Masahiro und diese Angst MUSSTE er um jeden Preis besiegen. Diese Angst zu bekämpfen und diesen Kamof zu gewinnen war wichtiger als etwas über Genjutsus in Erfahrung zu bringen. Masahiro atmete tief ein und aus, rückte nun mit der Wahrheit aus, da er irgendwie das Gefühl hatte, dass Tetsu anders war als die meisten Leute. "Weißt du .. ich kann es nicht ertragen, wenn Menschen Leid zugefügt wird..", begann Masahiro leise, ".. ich bin wie gelähmt, wenn es darum geht einen ernsten Kampf auszutragen, wenn ich weiß, dass mir nichts anderes bleibt als einen Menschen zu töten.", fuhr er schließlich fort und wand sein Haupt gen Boden, nachdem er seinen Satz beendet hatte. Es war eine große Erleichterung für den jungen Genin, dass er einem Menschen endlich die Wahrheit anvertraut hatte. Eine Last weniger, welche stets wie ein Stein auf seinen Schultern ruhte. Masahiro wusste nun nicht mehr, was für ein Verhalten angebracht war. Immer wieder suchte er Blickkoontakt zu Tetsu, immer noch auf dem Boden liegend, doch konnte er nicht genau erkennen, wie der Junge reagierte. Vielleicht war dies auch gut so ? Eventuell lachte Tetsu nun auch über Masahiro, so wie es auch allerlei andere taten und immer tun würden. Und mit diesr Angst wollte Masahiro Angehöriger der Anbu-Einheit von Konohagakure werden ? Mit dieser Einstellung bzw. mit diesem Verhalten will er sein geliebtes und hoch geschätztes Dorf im Ernstfall verteidigen ? Auch der Senju stellte sich oft die Frage, wie er mit diesem Zustand, welcher ihn in jenen Situationen quälten, in denen es um Leben und Tod ging, Anbu werden sollte. Doch dies war eine andere Geschichte und würde in diesem Moment niemanden interessieren. Nun versuchte Masahiro mit einer kleinen List das Thema zu wechseln. "Ehm .. ehm .. d-das klingt ja fast so, als wärst du .. naja .. verliebt ?", begann Masahiro zunächst stotternd, ehe ihm ein kleines Schumnzeln über die Lippen kam. Verliebt sein. Masahiro durfte dieses Gefühl bisher noch nicht in Erfahrung bringen, doch er hoffte, dass es bald der Fall sein würde. Masahiro beruhigte sich langsam und lauschte schließlich der "Idee" von Tetsu. Tatsache war, dass Masahiro ohne Team war und diese Idee eigentlich die beste Lösung war. "Das verliebte Pärchen und der einsame Sen- .. " Fast verplappert. Wie gesagt, er hasste es, wenn man ihn nach seinem Clan beurteilte. Mit einem Grinsen versuchte er diesen "Versprecher" wett zu machen.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Shagiri Tetsu » Sa 12. Okt 2013, 00:07

Irgendetwas schien Masahiro, währrend die beiden sich unterhielten, immer noch zu beschäftigen. Auf die Frage hin ob er ein Team gehabt hat antwortete er nicht direkt. Masahiro erzählte aber davon, dass er es nicht ertragen konnte wenn Menschen sterben oder spezieller in einem Kampf getötet werden in dem er mitkämpft. Sein Trainingspartner schien etwas erleichtert zu sein, nachdem er es ausgesprochen hatte, fast so als wäre ihm eine große Last von den Schultern genommen worden. Tetsu war ein bisschen verwundert ? Er konnte das ganze gerade nicht wirklich einordnen. Hatte Masahiro gedacht das Tetsu anders dachte ? Zugegeben, er machte sich darüber nicht gerne Gedanken aber an manchen Stellen konnte man sowas nicht verhindern. Vor allem Dingen bei seinem letzten Sensei. "Also wenns darum geht: ich denke da hat jeder Genin die gleiche Angst, auch wenn er es sich nicht eingestehen will, oder ?" Sagte Tetsu in einer etwas ruhigeren Stimme, aber immer noch in einem etwas sympatischen Ton. "Aber zum Glück müssen wir uns da noch nicht so viele Gedanken machen, weil wir ja Genin sind. Da werden wir nicht sofort in solche Situationen geschmissen und mit Ihnen konfrontiert ... so sollte das zumindest sein." erklärte der Shagiri weiterhin. Es hatte ihn mehr getroffen als erwartet, als er mitbekam das sein Sensei Keiji Sarutobi gestorben ist. Er wollte sich als das ganze passiert war darüber auch garnicht so viele Gedanken machen, aber er konnte nicht. Daraus resultierend war natürlich Trauer, teilweise sogar ein bisschen Wut und natürlich auch Angst. In solchen Situationen machte man sich auch mehr im Allgemeinen darüber Gedanken, so war es zumindest bei Tetsu. "... aber es ist auch wichtig bei solchen Sachen mit anderen zu reden und nicht alles in sich rein zu fressen. Für sowas sind ja Familie und Freunde da und natürlich auch das Team." Obwohl er es sich natürlich zu der Zeit nicht eingestehen wollte, war es sehr wichtig gewesen, dass Misaki und seine Familie für ihn da waren und er auch darüber sprechen konnte. Seine Mutter war zu dieser Zeit ein wichtiger Teil, da sich Tetsu und sie so gut verstanden, dass sie sich fast alles einander anvertrauten. Bis jetzt wusste der Junge immer noch nicht genau, ob Masahiro ein Team gehabt hat oder nicht, aber er wollte da auch nicht mehr so viel nachfragen. Hätte er gewollt, hätte Masahiro bestimmt geantwortet und wenn er es nicht will, dann halt nicht. Schließlich kamen sie auf Tetsus Team zu sprechen, was ganz gut war. Bei dem anderem Thema so bleiben war vielleicht nicht eine gute Idee. Und da Masahiro vermutete, dass Tetsu in Misaki verliebt war konnte er auch garnicht anders als leicht lachen. "Ich und Misaki ? Nie im Leben ! Misaki ist für mich sowas wie eine richtig gute Schwester, aber mehr ist da nicht drinn. Mehr will ich auch garnicht." Er konnte nicht anders als sich das ganze in seinem Kopf vorzustellen, doch schon nach einigen Momenten hatte er genug davon. Aus Spaß sagte dann Tetsu zu Masahiro: "Vielleicht kommst du ja bei Misaki gut an und ihr könnt da was starten, wer weiß." Als dann Masahiro sogar noch sagte: "Das verliebte Pärchen und der einsame Sensei." konnte Tetsu nicht anders und musste erneut lachen. "Na wenn du nicht willst musst du auch nicht, aber wenn der Hokage nichts anderes mit dir vor hat kannst du es ja mal in Erwägung ziehen, oder ?" Fragte Tetsu währendessen er noch ein bisschen lächeln musste.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Senju Masahiro » So 13. Okt 2013, 20:35

Masahiro war Tetsu dankbar, dass er ihm ein offenes Ohr schenkte und würde sich zu gegebener Zeit erkenntlich zeigen. Es war schön, endlich mit einem Menschen reden zu können, welcher sich die Probleme des Genin "antat" und gleichermaßen immer eine bestärkende oder freundliche Antwort parat hatte. Entsprechend tröstete es Masahiro, dass es noch jemanden außer ihm in Konoha gab, der die gleiche Angst hatte bzw. sich nicht über eine solche Schwäche lustig machte oder gar ausnutze. Langsam, schon fast schleichend, erhob sich der junge Senju schließlich aus dem Gras und blickte den anderen Genin jediglich mit einem mildem Lächeln an. Er mochte Tetsu. Mochte, dass er Masahiro zuhörte. Mochte, dass er nicht über Masahiros Probleme lachte, sondern ihm versuchte Hilfe anzubieten. Wenn es nach dem freundlichen Genin ging, so würde er sofort das Teamangebot von Tetsu annehmen, ohne nachzudenken, doch diese Entscheidung lag weder in der Macht von Tetsu noch in der Macht des Senju. Masahiro lauschte einfach den Worten von Tetsu und lächelte immer zu und mit jedem Wort, welches Tetsu sprach, gewann dieses Lächeln mehr an Elan. "Danke .." Masahiro verstummte wieder, nachdem er seinen Dank ausgesprochen hatte und schwelgte kurz in Gedanken. "Ich kenne ihn noch nicht sehr lange und trotzdem ... trotzdem ist er so nett zu mir. Er könnte glatt ein Senju sein ... Nachdem Masahiro seinen kurzen Gedankengang beendet hatte zollte er Tetsu wieder Beachtung und hörte ganz genau hin, was jener sagte. Es war interessant zu hören, wie Tetsu über all die Dinge dachte und wie er selber mit solch einer enormen Belastung umging. Schließlich fielen die Worte "Freunde" und "Familie". Der Genin hatte nie wirklich richtige Freunde kennenlernen und schätzen dürfen und somit viel es ihm noch schwer an eine wahre Freundschaft zu glauben. Und seine Familie ... Er mochte seine Mutter, garkeine Frage, er liebte sie, aber dennoch hatte er stets das Gefühl, dass sie seit dem Verschwinden ihres Mannes einiges von ihrem Sohn erwartete. Ganz so, als solle Masahiro seinen vermutlich längst verstorbenem Vater mit Stolz erfüllen. Masahiro würde es seiner Mutter nie ins Gesicht sagen, noch nicht, und so stellte er nur diese Vermutung auf. Doch mit Tetsu konnte er darüber reden. "Naja ... wahre Freunde hatte ich nie wirklich, da mich in der Akademie beinahe jeder für ein Wunderknaben gehalten hat und in meinen bisherigen Teams war es beinahe genauso ... Und meine Familie. Ich habe sie gerne, aber ... aber ich habe einfach das Gefühl, dass alle viel zu viel von mir erwarten.", er spielte auf die Worte an, welche Tetsu genannt hatte. Das man mit der Familie und Freunden über alle Probleme reden könne, doch bei dem Senjugenin war dies nicht immer einfach und er muss oft Probleme alleine "bekämpfen" - aufjedenfall hat er dieses Gefühl. Und wenn man all seine Probleme und Sorgen beginnt alleine zu bekämpfen und die Außenwelt nicht an ihnen teilhaben lässt, wird es einem Menschen irgendwann zu viel und er beginnt an den Hindernissen zu zerbrechen, weßhalb es ein erfrischendes Gefühl war, sich endlich einem Menschen anzuvertrauen. Mit sorgenbetretender Mine versuchte Masahiro zu lächeln, doch schaffte dies nicht wirklich. Jäh ändere sich das Gesprächsthema und Masahiro war zunächst irritiert, warum Tetsu anfing zu lachen, nachdem der Senju ihm eine ganz einfache Frage gestellt hatte. Aber als er der plausiblen Antwort lauschte und jedes der Wörte von Tetsu förmlich aufsaugte, um ja kein Wort zu verpassen, musste auch er Lachen. Masahiro und eine Freundin ? Eine Vorstellung, mit welcher er sich leider nur schwer anfreunden konnte. "Ich und meine Freundin in einem Team. Ich denke, dass das nie im Leben gut gehen würde ... Ich verfolge nämlich eine gewisse Philosophie und ich denke, dass ich diese Philosophie verdrängen würde, wenn ihr etwas passieren würde. ... Ich versuche die Dinge auf diplomatische und friedliche Weise zu lösen, doch wenn ihr etwas passiert ... , er versummte kurz und überlegte, " ... Sagen wir einfach, dass ich diese Philosophie nur ungern aufgeben möchte .. Es war nicht seine Philosophie, von der er sprach, sondern von der Philosophie des Senjuclan, welche besagt, dass Liebe der Weg zum Frieden ist und aus dem Frieden bzw. der Liebe schöpfen die Senju ihre ernorme Kraft. Der Senjuclan ist somit das komplette Gegenteil zum einst verfeindeten und rivalisierendem Uchihaclan. Masahiro ließ seinen Kopf in den Nacken Fallen und dachte kurz über die Geschichten nach, welche seine Mutter ihm als Kind immer erzählt hatte, wenn es an der Zeit war ins Bett zu gehen. Erst Jahre später hatte Masahiro begriffen, dass in all diesen Geschichte von der Philosophie des Clans die Rede war. Wie wärs, wenn wir jetzt zum letzten Teil des Training kommen ?, fragte Masahiro mit weiterhin freundlicher Stimme und wies somit auf den kleinen Trainingskampf hin.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Shagiri Tetsu » Mo 14. Okt 2013, 23:55

Es war schon echt erstaunlich, dass Tetsu in der letzten Zeit so schnell Kontakt mit anderen Genin aus seinem Alter knüpfen konnte. Erst Ensho und nun Masahiro. Bei Masahiro hatte der Junge aber noch ein anderes Gefühl. Ein Gefühl, als würden sie sich schon richtig gut verstehen. Eigentlich war Tetsu ebenfalls nicht der Mensch der gerne darüber redete was ihm Sorgen bereitet. Dafür hatte er seine Familie und Freunde viel zu viel ins Herz geschlossen und stempelt seine Sorgen als unwichtig ab. Er möchte nicht, dass er andere mit seinen Sorgen noch belastet. Doch es war oft befreiend über diese einfach zu reden. Da er Masahiro erst heute kennen gelernt hatte, fiel es ihm vielleicht auch einfacher. Die Pause hatte gut getan, wo beide über ihre Gedanken sprechen konnten ohne das Blatt vor den Mund zu nehmen. Masahiro bedankte sich wegen dieser Sache auch bei Tetsu und erzählte noch ein bisschen von seiner Familie und Freunden. Tetsu hörte aufmerksam zu ohne ihn zu unterbrechen. Es interessierte ihn einfach was in Masahiros Kopf so vor sich ging und wollte einfach mehr von ihm erfahren. Tetsu fand den Jungen einfach mega sympatisch. Ohne weiter auf die Dinge von Masahiro einzugehen, hörte er dem Genin einfach noch zu. Wie gesagt: Tetsu wollte nicht nochmal das Thema aufrollen obwohl er schon interessiert war. Dennoch hatten sie ja aber noch einiges heute vor und das mit den Gesprächen konnten sie ja später nachholen wenn sie mehr Zeit hatten. Jedenfalls konnte Tetsu erneut die Situation verstehen die Masahiro erklärte, dass er es vermeiden würde in seinem Team eine Freundin zu haben in die man verliebt ist. Für ihn war Misaki schon so nah ans Herz gewachsen, dass es für ihn jetzt schon schmerzlich wäre, würde ihr etwas sehr schlimmes passieren. Dann wollte er garnicht daran denken wie er für sie fühlen würde, wäre er in sie verliebt. Liebe war weiterhin sowieso noch ein Thema in dem der Genin noch keine großen Erfahrungen hatte außer die Liebe zu den Freunden und der Familie. Er zwang sich da aber auch nicht selber wie ein manch anderer in seinem Alter dazu unbedingt eine Freundin zu haben sondern nahm es so wie es kommen würde. Tetsu selber hatte sowas noch nie gespürt wenn man jemanden richtig liebt, also konnte er es sich auch nicht vorstellen. In einem war er sich aber sicher: Bestimmt würde der Moment irgendwann kommen und dann war er nicht darauf vorbereitet. Wie seine Mutter immer gerne sagte: "Wen man liebt kann man sich nicht aussuchen." Man sollte einfach zu seiner Liebe stehen, und sich bei der Liebe nicht von anderen beeinflussen lassen. Nur man selber kann das entscheiden. Schließlich griff Masahiro wieder das Wort Training auf, worauf Tetsu wieder leicht wach geschüttelt wurde. Er hatte für einen sehr kurzen Moment wieder alles um ihn herum vergessen und in seinen Gedanken geschwelgt. "Oh stimmt, da war ja was." Sagte Tetsu leicht am Kopf kratzend. Schließlich streckte er ein bisschen seine Arme und schaute sich erneut auf dem Trainingsplatz um. Immer noch keine andere Person in Sicht. Gut so, so hatten sie viel Platz. "Also von mir aus kanns losgehen, wir sollten vielleicht nur noch am Anfang die Regeln aufstellen. Irgendwelche Vorschläge ?" Fragte Tetsu seinen Trainingspartner. Er hatte zwar auch schon ein paar Vorstellungen, wollte aber erstmal von Masahiro hören was er für Ideen hatte.
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Re: Trainingsplatz 21

Beitragvon Senju Masahiro » Di 15. Okt 2013, 21:11

Es war ein prächtiges Gefühl, dass sich Masahiro endlich einem Menschen anvertrauen konnte. Tetsu hatte ihm einige Lasten und Sorgen genommen und er hatte das Gefühl, als seien seine Schultern, auf welchen sonst tagtäglich seine Probleme ruhten, ein wenig leichter geworden. Der Genin atmete tief ein, genoss für einen kurzen Moment die Luft, welche in seiner Lunge zykulierte, um anschließend wieder auszuatmen. Ein befreiendes Gefühl. Masahiro erfreute sich an der Tatsache, dass er womöglich bald mit Tetsu gemeinsam in einem Team sein würde, denn mit ihm hatte er jemanden an der Seite, der ihm Mut zusprechen konnte. Es war eigentlich nur logisch, dass die Hokagin den beiden sich beinahe perfekt ergänzenden Genin in ihrem Vorhaben zustimmen würde, dass Masahiro in das unvollständige Team kommt. Doch bevor es so weit war, würde sich zunächst der spannende Teil des Trainings an vorderster Stelle einreihen - der Trainingskampf. Obgleich die beiden jungen Genin zunächst über ihre Gefühle geredet hatte, freute sich Masahiro dennoch die ganze Zeit über auf diesen Teil. Er war von den Fähigkeiten seines Gegenübers und jetzigen Kontrahenten überzeugt gewesen und erhoffte sich einen spannende Trainingskampf. Man konnte das Gefühl haben, als würde der Senju während des Trainings seine Maskerade fallen lassen, welche ihn daran hindern je nach dem Leben eines Menschen zu trachen. Im Training wurde der Ehrgeiz von Masahiro geweckt, welcher tief in ihm schlummerte und nur darauf wartete zu einem geeignetem Zeitpunkt geweckt zu werden. Zwar würde er auch nie im entferntesten Sinne daran denken Tetsu ernshaft zu schaden, aber dennoch schien er während des Trainings eine Veränderung zu durchleben. " Ich weiß es nicht ...", erklärte sich Masahiro, bevor er kurz nach Luft schnappte, um seinen Satz anschließend fotzuführen, " .. es wäre doch sicherlich spannend, wenn wir einen kleinen Wettbewerb veranstalten ..", erneut schnappe er Luft, doch diesesmal schien er nachzudenken, " .. wir tragen drei kurze Kämpfe aus und ... und wer zwei von den drei Kämpfen gewonnen hat ... der hat eben gewonnen.", erläuterte Masahiro, ehe ein breites Grinsen erneut sein Gesicht schmückte. Nun sprach der Ehrgeiz aus dem Senju und all seine Gedanken hatte der Junge mit dem Gespräch "abgelegt". Ab jetzt widmete er sich voll und ganz dem Trainingskampf und durch seine hohen Erwartungen an Tetsu, welche er nunmal hatte, begann nun die Konzentrationsphase. "Ich bin wirklich gespannt, ob er sich in diesem Kampf nur auf seine Genjutsus beschränkt ... wenn dem so ist habe ich ein großes Problem.", ging es Masahiro überraschend durch den Kopf. Womöglich hatte Tetsu einige Überraschungen parat, von denen Masahiro noch nichts wusste. Auf der andere Seite war dieses Gebiet ideal für den Senju, denn er beherbergte Wasser, was für Masahiro ein imensen Vorteil darstellte. "Wir sollten aber torotz all dem Eifer nicht vergessen, dass es sie hierbei nur um unser Training handelt.", begann der Genin anzumerken, " ... es soll unsere Fähigkeiten zwar vorantreiben, uns aber keinen Besuch im Krankenhaus bescheren.", beendete Masahiro seinen Satz und nochmals, ein letztes Mal vor dem Trainingskampf, begann er zu schmunzeln. Masahiro respektierte seine Gegner und wartete aus eben jenem Respekt vorerst die Reaktion von Tetsu ab. War er einverstanden mit dieser Art eines Trainingskampfes ? Hatte er noch Regeln, welche ihm auf dem Herzen lagen ? All diese Dinge waren wichtig, um einen Trainingskampf auf die Beine zu stellen, welcher ohne Verletzungen über die Bühne ging. Weder Masahiro zog es in Erwägung wegen eines Trainingkampfes das Krankenhaus von Konohagakure ausuchen zu müssen und vermutlich wollte Tetsu diese Gegebenheit ebenso vermeiden. Masahiro wartete nicht nur die Antwort seines womöglich baldigen Teammitgliedes ab, sondern würde ihm auch den Vortritt lassen. Es ging hierbei um die nötige Achtung vor dem Gegner. Zwar war Masahiro ein Senju, aber dennoch besaß, nein, gerade deßhalb erwies er jedem erdenklichem Kontrahenten den nötigen Respekt.
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