Hafenstadt Duas

Übersät mit dichten Wäldern und Wiesen, befinden sich hier auch einige Gebirge.
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Liliruca Arde
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » Mo 14. Mai 2018, 21:58

Durch Oneira ist Lili hier her gekommen und das ganze hier wirkte nicht wie in einer zwiespältigen Gesellschaft. War diese Welt so anders als Nirn? Lili ging das durch den Kopf, dabei schlug ihr Herz schneller, aber nicht aus Angst, eher weil sie es auch neugierig machte. In Nirn kannte sie fast alles mit 158 Jahre hat man vieles gesehen und diese Welt bot soviel neues und sicherlich war auch Aria hier irgendwo und zusammen konnte sie vieles entdecken und wer weiß wer noch aus dem Rudel hier war. Jedoch war Liliruca auch eine eher vorsichtige Natur und beobachtete Verhalten genau und konnte aus Mustern Dinge heraus lesen, nur jemand der sich perfekt verstellen konnte, würde die kleine hinters Licht führen können und Kumiras Lächeln wirkte echt und so gab sie ihr auch ihre kleine schmächtige Hand und beobachtete weiterhin, was passierte und würde erst dann etwas sagen, als Kumira nach dem anliegen fragte. Was anscheinend merkwürdig für sie war, denn anscheinend musste sonst Oneira für sie Leute suchen und nicht umgekehrt. Verständlich denn Oneira konnte Informationen beschaffen ohne jemanden fragen zu müssen, sie kann in den Kopf andere wohl blicken oder momentan gedachtes mithören und das bemerkte man nicht. Zumindest hat Liliruca gar nichts bemerkt, als die Frau das bei ihr tat. Aber die Lykanthropin merkte auch sofort, das Kumira wohl roch, dass dahinter ein Geheimnis steckte und das war unter dem Mantel und der Kopfbedeckung von der kleinen Dame. Aber es wäre sicherlich nicht gut, so viele Menschen sein wahres Ich zu zeigen. Wer weis wie sie reagierten, noch dazu ob es gut war, wenn in dieser Welt die Existenz von Lykanthropen herum ging, nicht dass es nachher Ausschreitungen gab. Lili wollte sich erst einmal ein genaues Bild von Kumira machen und darüber dann Urteilen ob sie mehr wissen sollte oder nicht. Oneira verpackte die Informationen so geschickt, dass nicht so viele wichtige Dinge heraus kamen. Lili wusste nicht ob die Frau ihre Gedanken gerade mitliest oder mithören würde, aber sie war dankbar dafür, dass sie die ganze Sache so bedeckt hält. Für das erste war es ok nicht so viele wichtige Dinge heraus zurücken und wie die andere Frau schon sagte, der Name von Aria war schon merkwürdig und daher wohl eher kein zweites Mal vertreten. „Ja ihr Namen ist ungewöhnlich. Aber ein Bild hab ich keins von ihr.“ Woher auch im Rudel konnte wirklich keiner mahlen und Bilder trug ein Lykanthrop eh nicht herum, schließlich alterten sie alle nicht und würde ihr Aussehen auch nicht mehr ändern. Also musste Lili wohl erklären wir Aria aus sah, als Kumira ein Wort aus sprach Kamera. „Kamera?“ Lili plapperte das unbewusst nach und sah fragend drein, was soll eine Kamera sein? In Nirn hatte Lili so was bisher noch nie gesehen somit war das für sie völlig fremd, aber wenn diese Kamera helfen konnte, war es ihr gerade recht. Oneira trat dann an sie heran und hielt ihre Hände Richtung Lili. „Was genau habt ihr mit dieser Kamera vor? Was wollt ihr ihnen geben, ich dachte sie wollen ein Bild von Aria? Geht das so mahlt ihr das dann?“ fragte sie dann noch und würde ihre schmächtigen Hände in Oneiras legen. Sicherlich hätte diese niemals gedacht, wie dünn und kindlich diese waren. Lili wirkte halt wie ein Kind, auch wenn man merkte, das ihre Sinne immer Präsent waren und sie aufpasste. So war sie, sollte ihr etwas komisch vor kommen, könnte sie wohl einen Rückzieher machen, daher war es wohl wichtig ihr auch zu erklären was passiert und was sie mit dieser Kamera vor haben.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Di 15. Mai 2018, 19:16

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Oneira brauchte Kumiras Gedanken nicht zu lesen, um zu wissen, dass sie mehr Geschichte bei der beschriebenen Angelegenheit erahnte. Sie war eine kluge und gerissene Frau, sonst hätte sie es nie so weit mit ihren verbündeten geschafft. Allein der Namen ihrer gesuchten Person ließ unausgesprochene Fragen aufkommen. So hieß niemand aus bekannten Regionen und wenn doch, dann hatte diese womöglich eine gewisse Popularität. Hierbei war das nicht der Fall. Kumira bohrte aber nicht. Sie könnte und durchaus wollte sie mehr wissen, schließlich schloss sie gerade eine Art Geschäft ab. Jedoch brachte es nichts, die beiden auszuhorchen. Oneira konnte sich sehr gut von allem abschirmen und die Kleine vermochte die Dunkelhäutige nicht einzuschätzen. Es gab eine Menge schräges Zeug in der Welt, warum sollte sie nicht dazu gehören? Momentan sah sie einfach nach einem kleinen Mädchen aus, aber dafür strahlte das Selbstbewusstsein zu stark. Die meisten Kinder wären in fremder Umgebung und Gesellschaft eingeschüchtert. Sie blieb aber ruhig. Seltsam. Die Dame schickte ihren Gehilfen, die Kamera zu holen und auf die etwas hilflose Frage von der Kleinen kicherte die Frau. Ja, Kamera. Dann machen wir gleich ein paar hübsche Bilder von deiner Aria. Bei Phantomzeichnungen kann man sich nicht immer darauf verlassen, ob die Leute richtig hingucken und dann passieren oft Verwechslungen. Das hier ist viel einfacher und sicherer. Oh, und wir sparen uns die Kosten für den Zeichner. Den letzten Part erwähnte sie beiläufig, als sei die Argumentation nur für ihr Interesse. Oneira wäre bereit, das Model für die Kamera zu stellen. Mit Aiden konnte sie das. Drum hielt sie Liliruca die Hände entgegen, sodass sie ihre hinein legen konnte. Allerdings lag von Lilirucas Seite aus noch ein Kommunikationsproblem vor. Allem Anschein nach kannte sie Kameras nicht. Ob ihre Heimatwelt aus technischer Sicht nicht so weit entwickelt war, wie die hier? Kumira unterdrückte ein lautes auflachen mit einem prusten. Kennst du wirklich keine Kameras, Kleine? Unter welchem Stein hat Oneira dich denn her geholt? Auch wenn die Frage scherzhaft ausgedrückt, so war die Nachricht dahinter eine andere. Oneira hörte das und sie biss sich ertappt auf die Unterlippe. Im wahrsten Sinne des Wortes prallten hier Welten aufeinander. Die Braunhaarige entschied sich allerdings dazu, die Antwort zu vertagen. Stattdessen konzentrierte sie sich wieder auf die kleine Liliruca vor sich. Sie wusste nicht um den technischen Stand von Lilirucas Heimatwelt, drum bemühte sie sich die Kamera so gut es ging zu umschreiben und damit zu erklären. Eine Kamera ist ein mechanisches Objekt, dass mithilfe von verschiedenen Spiegeln ein Bild von etwas erstellen kann. Wie genau es funktioniert weiß ich selber nicht. Wir werden diese Kamera genau dafür nutzen. Sie macht ein identisches Abbild von dem, was vor ihr ist. Kein Zeichner könnte das so gut hinbekommen. Die junge Frau senkte kurz den Kopf, ihr Blick wanderte mit einem schrägen und schüchternen Lächeln zu Boden. Natürlich kann man mit einer Kamera nur ein Abbild von dem machen, was auch physisch vorhanden ist. Ihr Griff festigte sich um die zarten Hände des Mädchens. Dafür bin ich da. Was ich machen möchte klingt vermutlich sehr seltsam und vielleicht auch abstoßend, aber es ist ungefährlich. Ich möchte in deinen Geist eindringen und nach deinen letzten Erinnerungen an Aria suchen. Durch sie werde ich dann ein Abbild von ihr erschaffen, was Kumira und ihre Leute für die Suche nutzen können. Wenn ich das tue, wird es für dich wahrscheinlich für die Dauer kalt. Unangenehm kalt. Und es kann sein, dass tiefe Instinkte dabei geweckt werden. Denn wenn ich in deine Erinnerungen zu Aria betrachten möchte, muss ich dein Bewusstsein verdrängen. Ihre blinden Augen fixierten das Mädchen vor sich. Bist du bereit dazu? Ich verspreche dir nicht weiterzugehen, als die nötigen Informationen über Arias Äußeres zu suchen. Ich kann verstehen, wenn du das nicht möchtest. Eine Phantomzeichnung steht noch zur Wahl. Keinesfalls würde Oneira ihr das aufzwingen. Gerade mit Lilirucas animalischer Seite befürchtete die Braunhaarige, dass sie sonst ein traumatisches Erlebnis bei der Kleinen auslöste. Sie wollte nur helfen, darum legte sie die Entscheidung in die Hände der Lykanthropin.

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » Di 15. Mai 2018, 22:41

Lilis Aussehen und ihr Verhalten stand sehr oft nicht im Verhältnis zueinander, aber wenn würde das bei ihrer Geschichte wunderen? Mit dreizehn Jahren gewandelt worden zu sein und nicht mehr altern zu können und in diesem Körper bis zum Tode zu verweilen? So gesehen steckte eine alte Seele in einem sehr jungen Körper, wobei sie für einen Lykanthrop wohl noch ein kleines Kind war mit Flausen hinter den Ohren, aber für einen Mensch wäre Lili uralt, was aber nicht bedeutet, dass ihre Neugier versiegt ist oder sie sich nicht an etwas erfreuen konnte, das konnte sie recht schnell, was auch ein Teil ihres animalischen Ichs ist, denn schließlich war sie zum Teil ein Hund. Dann kamen Dinge auf die sie nicht kannte. Kamera? Was sollte das denn sein? Ein Höllenwerkzeug um ein Bild von Aria zu machen, wie geht denn das? Lili war sichtlich interessiert, was da abläuft, bemerkte aber auch die Bemerkungen der schwarzen Frau die das anscheinend sehr belustigend fand, dass jemand nicht wusste was eine Kamera ist. Also war das ein Gegenstand das jedes Kind in dieser Welt kannte, Lili merkte sich das und fand das auch interessant, denn das zeigte immer mehr, dass die Welten sich völlig verschieden entwickelt haben und daher erst recht höchste Vorsicht geboten ist, denn wer weis was die Menschen hier noch alles hatten und sicherlich Dinge die Gefährlich sein konnten. Das Mädchen hörte den Scherz von Kumira und schüttelte ihren Kopf. „Nein, so was gab es bei uns nicht, aber wir lebten auch eher in einem bescheidenen Dorf.“ Nannte es Lili, das Wort Rudel sprach sie nicht aus, denn so nannten die Menschen ja keinen Zusammenschluss von mehreren Personen, noch dazu wollte sie Kumira nicht zuviel verraten, denn das Wissen konnte nachträglich gefährlich sein und daher war es besser nicht zuviel zu wissen. Dann erklärte aber Oneira genau, was diese Kamera tut und das fand Lili wirklich faszinierend und ihr Gesicht sah wirklich begeistert aus, ein Gesichtszug den man wohl eher einem Kind zuordnen würde. „Man kann Objekte damit malen. Wer weiß denn wie das genau funktioniert. Das klingt wirklich beeindruckend.“ Meinte Lili dann, wobei ihr dann auffiel, wenn diese Kamera nur Bilde von Anwesenden Dingen machen konnte, dann würde es ja bei Aria nicht funktionieren, sie war ja nicht hier. Sie merkte dann, wie sich Oneiras Griff festigte und irgendwas mit ihr nicht stimmte, dann platze es aus ihr heraus. Sie wollte in Lilirucas Geist und ihre Erinnerungen eintauchen, das war wirklich eine sehr beeindruckende, aber auch gefährliche Macht die Oneira da besaß. Sie klärte alles näher auf und Lili schaute etwas zur Seite und dachte nach. Vertrauen war schwer, schließlich wusste Oneira das Lili damit Probleme hatte, warum das so ist, wusste sie jedoch nicht. Aber Lili war eins klar, wenn diese Frau so was tun kann, hätte sie das wohl jeder Zeit tun können ohne Rücksicht auf Verluste und ohne Gnade. Also konnte man den Worten glauben, jedoch gab es etwas in Lilis Innern, das selbst Oneira noch nicht gesehen hatte und auch wenn Lili und ihr inneres Tier im Einklang leben, wusste sie nicht, was passiert wenn ihr Bewusst sein weg ist, aber er vielleicht noch wach dort drinnen lauert. Die Kleine seufzte kurz. „Es kann gefährlich werden, wer weis ob er auch schläft, kommt es zum Vorschein müsst ihr alle sofort fliehen.“ Meinte Lili und schaute ernst drein. Oneira wusste wovon sie sprach Kumira und die anderen nicht, aber es klang gefährlich und das war es auch. Es war schon ewig her, das Lili ihren letzten wirklichen Ausraster hatte, denn sie nicht kontrollieren konnte. „Ich würde es tun, aber es könnte schlimme Folgen haben, nachher verletzt sich jemand.“ Meinte sie und schaute dann auch zu Kumira.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Do 17. Mai 2018, 12:02

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Da der technische Stand zwischen den beiden Welten einen Unterschied darstellte, versuchte Oneira der Kleinen die Kamera grob, aber nahe an der Realität zu erklären. Sie sprach ihre Bewunderung über die Technik aus. Es gab so einige Dinge, die jemand der Lykanthropin über diese Welt erzählen müsste. Die meisten davon Gefahren. Zum Glück schien sie keine leichtsinnige Persönlichkeit. Jemand, der die Dinger herstellt. Antwortete Kumira amüsiert auf die naive Frage von Liliruca. Sie meinte das durchaus ernst. Ob sich in Duas jemand dafür finden ließ war natürlich eine andere Frage, doch auf dem Schwarzmarkt gab es sicher den einen oder anderen Anbieter. Oneira verschwendete nicht viel Zeit. Sie erklärte dem Mädchen ihr Vorhaben und erbat ihre Einwilligung. Sie erwartete keine Zustimmung. Zum einen war ihre Bekanntschaft längst nicht so lang, zum anderen war es ein sehr privates Thema. Oneira wollte Liliruca nichts aufdrängen. Jedoch stimmte sie zu und sprach dabei eine Warnung aus. Die Braunhaarige musste zwischen den Worten lesen, um den Sinn richtig zu verstehen. Sie fürchtete um eine Verwandlung, wenn Oneiras Tun die Instinkte zu sehr ausreizte. Eine Kontrolle wäre dann nicht mehr möglich. Die Frau schmunzelte leicht. Das Lächeln verschwand aus Kumiras Gesicht. Ihr Blick wanderte forschend zwischen den beiden Damen. Das war kein gutes Zeichen. Sie mahlte leise mit dem Kiefer. Wer kommt zum Vorschein? Ihre Tonlage machte klar, dass sie eine Antwort darauf voraus setzte. Wie eine Mutter, die ihr Kind bei etwas schlechtem ertappte. Doch Oneira schwieg. Was sollte sie schon sagen, ohne dabei die Wahrheit zu verraten? Stattdessen nickte sie und ignorierte die Frau hinter sich. Ihre Augen schlossen sich und tief atmete sie einmal ein und aus. Als sie ihre Augen wieder öffnete, fixierten zwei rote Punkte, ähnlich wie Pupillen, das Mädchen vor sich. Egal was passiert: Versuch die Ruhe zu bewahren. Befreie deinen Geist. Aber lass deinen Instinkten nicht den freien Lauf. Sie werden dich hindern. Konzentriere dich auf eine starke und gleichmäßige Atmung. Wir haben das zusammen im Griff. Was auch immer du spüren wirst, es wird dir nicht schaden, auch wenn es sich für dich vielleicht anders anfühlt. Ich fange dann an. Sprach die Frau sanfter und beruhigender Stimme, während sich von ihren Unterarmen rote Energien lösten. Sie wanden sich wie Fäden von der Braunhaarigen zur Lykanthropin. Ab da würde Liliruca vermutlich die Kälte spüren. Wie sie über ihre Haut streichen und sich tief hinein bohren würde. Eine Welle aus Kälte, vielleicht bekannt von einem alten Leichnam. Dazu flüstern von tausenden Stimmen, die chaotisch aus allen Richtungen zu kommen schienen, aber die Quelle nur ihr Verstand sein würde. Es gäbe keinen bestimmten Punkt, doch nach einem Augenzwinkern würde sich die Umgebung für beide verändern.

Oneira fand sich auf der geistigen Ebene wieder. Um sie herum kreisten in unberechenbaren Mustern ihre roten Energien. Sie suchten bereits fleißig nach den richtigen Erinnerungen. Sonst existierte hier nichts. Wie Fäden lagen die Energien in Oneiras Händen, manchmal drehte sie sich und steuerte den chaotischen und dennoch synchronen Fluss. Es gab so vieles in diesem Geist. Zu viel für das von Oneira geschätzte Alter. Zu viel, als es jeder Mensch in seinem Leben sammeln könnte. Die Braunhaarige begriff dessen Bedeutung. Dieses Leben kannte eine Existenz weit über der eines gewöhnlichen Menschen. Liliruca sah aus wie ein Kind, aber sie musste alt sein. Sehr alt. Aber das war es nicht, wonach sie suchte. Ihre Energien zogen die letzten Erinnerungen an Aria heraus. Amon war ein Teil davon. Angst erfüllte Oneira bei dessen Präsenz. Er hatte nicht nur ihrer Welt so viel Leid zugefügt. Oneira fand sich in der Erinnerung wieder, betrachtete die Frau, an die sich Liliruca als Aria erinnerte.

Währenddessen würde die Welt für die Lykanthropin nicht nur reine schwärze sein. Es war kein Schlaf, zumindest nicht, wenn Oneira es nicht wollte. Nach einem blinzeln würde sich die Kleine an einem Ort wiederfinden, der durchaus als reines Nichts zu beschreiben war. Dunkelheit, und doch alles vor ihr erkennbar. Denn vor dem Mädchen säße in wenigen Metern Entfernung ein pechschwarzer Wolf im Nichts. Seine glühend roten Augen starrten sie an, wie ein Raubtier seine Beute. Das Fell struppig und er war größer, als jeder durchschnittliche Wolf. Hallo Lili. Ertöne eine raue und dunkle Stimme, ohne dass der Wolf sein Maul dafür bewegen müsste. Falls du es dich fragst: Nein, ich bin keine Reflexion deiner inneren Bestie. Ich gehöre zu Oneira und nur zu ihr. Ich habe ein Auge auf dich und sorge dafür, dass du sie nicht störst. Der Wolf fuhr sich mit der Zunge über die spitzen Reißzähne seines Mauls. Sollte sie auch nur eine Bewegung versuchen, dürfte sie ihre Möglichkeiten dahingehend als eingeschränkt betrachten. Bei jeder Bewegung würden die roten Energien, die sich wie Fesseln um ihre gesamten Körper geschlungen hatten, sichtbar werden. Der Wolf stünde auf und würde die Distanz zwischen sich und Liliruca schließen. Währenddessen würde sich seine Gestalt in die ihr mittlerweile bekannten roten Energien auflösen und sich neu zusammensetzen. Deutlich größer, massiver. Ein menschlicher Mann mit dunklem, Nacken langem und zerzaustem Haar. Um seinen breiten Schultern lag ein Pelz und nach wie vor fixierten die roten Augen das Mädchen mit einem nicht zu verachtenden Jagdinstinkt. Er streckte ihr eine der großen, gebräunten Hände entgegen. Jetzt möchte sie dich aber an ihrer Seite haben. Die Fesseln würden sich lösen, sodass sie seine Einladung annehmen könnte. Sollte sie seine Hand ergreifen, wäre es stattdessen Oneiras Hand, in welcher sie ihre wiederfinden würden. An einem Ort, ohne den fremden Mann. Sie stünde neben der Frau, ihre Augen leuchteten rot und um ihre Hände schlangen sich die roten Energien. Ihren Ursprung fanden sie wie Auswüchse an ihrem Rücken. Die ganze Umgebung wäre von diesen Energien durchzogen. Und überall war das leise, monotone und chaotische flüstern zu hören. Vor ihnen erstrecke sich eine Szene, die Liliruca selbst noch bekannt sein dürfte. Die letzten Momente mit Aria, bevor sie das Portal an einen fremden Ort nahm. Was dürfen sie von Aria sehen? Was darf ich ihnen zeigen? Fragte die Frau schlussendlich. Auch in ihrer Stimme schwang bei jedem Wort leises, fremdes flüstern.

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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Liliruca Arde » Sa 19. Mai 2018, 00:02

Liliruca war wahrlich erstaunt über solche Dinge und auch wenn man sich es nicht vorstellen kann, war das Mädchen sehr wissbegierig und schnell von etwas zu beigeistern und ein Apparat der Bilder malen kann und das in kurzer Zeit war doch echt erstaunlich. Darum wollte das Mädchen auch wissen, wie es geht, aber anscheinend war das komplizierter als gedacht, denn keiner der Anwesenden konnte es ihr wirklich gut erklären. Also konnte jeder diese Kamera bedienen und musste nicht verstehen wie sie genau funktioniert? Das ging Lili sofort durch den Kopf und sie nickte dann, vielleicht traf sie ja irgendwann jemand, der ihr das erklären konnte. Wobei, dann muss sie ja wieder noch mehr mit Menschen abhängen und versuchen ihre Geheimnis zu verstecken. Innerlich schauderte sie das, am einfachsten wäre es ja, wenn sie ihre Teilverwandlung einfach auflösten, dann sah Lili einfach nur wie ein sehr gewöhnliches Mädchen aus.
Dann ging es aber zu dem eigentlichen Bild und soviel die kleine Lykanthropin verstanden hat, musste die Person physisch anwesend sein, aber das war Aria ja nicht, also konnte man so kein Bild machen, noch dazu wäre es ja dann auch völlig nutzlos, da die Suche schließlich nicht nötig wäre. Aber Oneira hatte etwas vor und musste damit in den Kopf der jungen Frau, die alle anwesenden warnte und Kumira näheres wissen wollte und ihre Stimmlage verhieß dann nichts Gutes. „Ihr würdet sagen eine Bestie, die in mir lebt und mit der ich im einklang Lebe. Jedoch weis ich nicht, was sie tun wird, wenn Oneira in meinen Kopf sieht. Vielleicht bleibt sie ruhig, vielleicht aber auch nicht. Daher solltet ihr verschwinden wenn sie erscheint.“ Warnte Lili klar und deutlich, sie weiß noch genau, was sie anrichten kann, wenn das Tier die Kontrolle hat. Dann gab es aber wohl keine Zeit mehr für Worte und Oneira wollte Anfangen. Ein Glück das Liliruca oft meditiert und somit auch innere Ruhe finden kann, denn als Lykanthrop schläft man nicht viel, was einen sehr reizvoll machen kann. Das Mädchen atmete tief ein und aus, schloss auch ihre Augen, als es dann anfing. Würde sie bewerten müssen, war es wirklich unangenehm die Kälte drang in sie ein und Lilis Haare stellte sich automatisch auf. Im kopf des Mädchen gab es viel, sehr viel, schließlich war ihr Geist schon 168 Jahre alt und hat so einiges gesehen. Familie, Freundschaft, Verrat, neues Vertrauen, Kriege, Kämpfe, Blut, Mord, Tod, Leichen, all das sammelte sich im Kopf des Mädchens und zeigte auch klar, dass Lili wohl auch über Leichen gehen würde, wenn ihr keine andere Wahl blieb. Jedoch würde man auch erkennen können, dass sie nicht wirklich Log oder Lügen tat, sie würde nur um etwas herumreden oder es gar nicht ansprechen, wenn es ihr unangenehm war.
Als sie ihre Augen öffnete, war Oneira weg und ein Wolf stand der jungen Lili gegenüber, der sie mit seinen roten Augen an sah. Was sollte das denn? Wollte man Lili einschüchtern? Vor Wölfen hatte sie keine Angst, schließlich lebte sie ja sehr lange unter diesen. Dann fing er an zu reden und Lili musste dann kurz etwas kichern. Sie kannte ihr inneres Tier und würde es sofort erkennen und auch wenn etwas nicht zu ihr gehörte. Als sie sich etwas bewegen wollte, hielten sie diese roten Bänder fest. „Also lebt in Oneira noch etwas anderes, sie ist nicht alleine. Aber ein Wolf? Das macht das ganze schon sehr sympatisch.“ Meinte Lili und sie lächelte. „Mein inneres Tier ist nämlich kein Wolf, daher war mir klar, dass ihr nicht hier her gehört. Außerdem werde ich meinen kleinen Partner doch nach eine so langen Zeit kennen.“ Meinte Lili da dazu und bewegte sich etwas und wurde gleich wieder fest gezurrt. Dann änderte sich die Gestallt des Wolfes und wurde zu einem Mann der näher kam. „Aber was ich nicht verstehe, warum wird mir erst gedroht und jetzt will sie mich sehen? Ich hab doch freiwillig zugestimmt, dass sie in meinem Kopf sehen darf. Also kapiere ich diese Maßnahme nicht.“ Fragte sie den Wolf noch, das wollte sie von ihm erst einmal hören. Anschließend würde sie dann bei der Frau auftauchen, deren Augen rot glühten und überall diese seltsame Energie war. Anscheinend hat sie einpaar Informationen über Aria gesammelt, wusste aber nicht, was sie zeigen durfte. Außerdem war noch überall diese Geflüster, immer noch sehr erstaunlich. „Zeigen? Naja, am besten eins in dem Aria keine Teilverwandlung hat, wobei ihre echten Augen kenn ich selber nicht, sie hatte eigentlich immer die eines Wolfes. Aber darum kommen wir wohl nicht herum.“ Meinte Lili, wobei sie nicht wusste wie Oneira das den anderen zeigen will, noch wie das mit dieser Kamera aufgenommen werden kann.
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Re: Hafenstadt Duas

Beitragvon Oneira » Mo 21. Mai 2018, 15:57

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Kumira spitzte die Lippen, betrachtete das Mädchen vor sich mit durchdringendem Blick. Welch interessante Leute man heutzutage doch auf den Straßen fand. Genau wusste die Frau den Wert Aussage nicht einzuschätzen, doch wusste sie damit angemessen umzugehen. Die Dunkelhäutige erlebte nicht zum ersten Mal einen Pseudo-Verhör von Oneira. Sie wusste um das ungefähre Zeitfenster, in welchem sie entsprechende Vorbereitungen treffen konnte. So war es nur ein Augenblick, als beide wegtraten, da berührte sie ihren Funkempfänger am Ohr. Drei Spatzen auf der Stelle zu mir. Mit dem Stativ in der einen und einer Tasche in der anderen Hand kam derweil der Junge zurück und kümmerte sich um den Aufbau der Konstruktion.

Oneira forschte in Lilirucas Geist. Erst jetzt, als sie alles vor sich liegen hatte wurde der Frau bewusst, dass dieses Leben weit mehr verbarg, als es für einen gewöhnlichen Menschen tatsächlich möglich wäre. Das genaue Alter konnte Oneira nicht schätzen. Sie wusste nur, dass die Menge an Erinnerungen und Erlebnissen dem eines Menschenleben überstieg. Selbst wenn sie es wollte, sie bräuchte entweder lange oder mehr als eine Sitzung, um all die Geheimnisse dieses Geistes zu ergründen. Aber das war nicht von Relevanz. Sie suchte nur nach Aria. Nach vielen erdenklichen Perspektiven, um die Erinnerung so präzise wie möglich zu gestalten. Währenddessen erwachte Liliruca auf einer Zwischenebene, erstellt durch Oneiras Kräfte. Bei ihr war die Essenz von all dem und empfing sie. Dafür wählte er eine Form, die vielleicht Vertrautheit in Liliruca auslösen könnte. Allerdings war dem nicht so. Das hatten sie davon, wenn sie den Verstand einer Person zuvor nicht ordentlich ergründeten. Das Maul des Wolfs öffnete sich leicht und aus einem verzerrten und widersprüchlichen grinsen zeigten sich die blanken Reißzähnen. Ich lebe nicht in Oneira. Ich bin sie und sie ist ich. Wir teilen dieselbe Substanz. Kein Wolf. Kein Tier. Die Wahl fiel auf den Wolf, da ich glaubte dieses Wesen sei dir vertraut. Ein vorübergehender Zustand, der jetzt keine Relevanz mehr hat. Der Wolf kam dem Mädchen in Fesseln näher und wandelte sich dabei in ein menschliches Wesen. Er streckte ihr die Hand entgegen, sodass sie die ergreifen und zu Oneira gelangen könnte. Doch zuvor wollte das Mädchen etwas geklärt wissen. Ihrem Verstand entzog sich die Handlungsweise. Der Mann legte den Kopf schräg. Ein Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen, doch wirkte dies durch den finsteren Glanz in den roten Augen des Mannes surreal. Es ist keine Drohung, sondern eine Entscheidung. Oneira hatte es dir erklärt: Um in deinen Geist, in deine Erinnerungen, in dein gesamtes Leben, bewusst wie unbewusst eindringen zu können, musste sie dein Bewusstsein verdrängen. Du gabst dein Einverständnis, so musstet ihr nicht um die Kontrolle kämpfen. Unser Treffen, das Gespräch ist eine Entscheidung, die sie über den Zustand deines Bewusstseins getroffen hat. Anders würdest du nach dem Eingriff aufwachen, wie nach einem kurzen Nickerchen. Und das hier: Er deutete um sich, als gäbe es tatsächlich mehr als pures Nichts zu entdecken. Ist Gefängnis und Aufwachraum, je nach Entscheidung, die sie für dein Bewusstsein trifft. Sofern du nicht den Eifer und die Kraft hast, dich aus der Bewusstlosigkeit und von den Fesseln zu lösen. Vielleicht genügte Liliruca diese Erklärung, vielleicht auch gar nicht. Für mehr würde sie Oneira später ausquetschen müssen. Denn auch wenn Aiden der Kern ihrer Kräfte war, so verstand die Braunhaarige sie besser, als er es tat.

So kam Liliruca bei Oneira raus. Sie erkundete Erinnerungen, konzentrierte sich voll und ganz auf Aria. Eine gar nicht so unwichtige Frage brachte das Bewusstsein der Kleinen an Oneiras Seite und während die junge Dame die Erinnerungen durchging und ein Bild zusammen setzte, erhielt sie Antwort. Damit hatte Oneira alles, was sie wissen wollte. Dann ziehen wir uns jetzt zurück. Flüsterte die Frau, ihre Stimme verzerrt von flüstern, unkenntlich ob männlich oder weiblich. Wie in einem chaotischen Tanz zogen sich die Energien in Oneira zurück. Alles, was sie offenbarten verblasste im Nichts. Als die roten Energien in sie eintrafen, endete alles.

Äußerlich zogen sich die Energien ebenfalls von Liliruca zu Oneira zurück. Einige verblassten wie aufgebrauchter Rauch. Die Trance löste sich. Noch immer klangen die tausenden Stimmen in ihren Ohren nach und die Bilder formten sich zu dem, was sie brauchten. Als Oneira ihre Augen öffnete - wieder so blass und leer wie die einer Blinden -, erkannte sie die Umrisse von weiteren Personen im Raum. Sie erschrak und machte einige Schritte zurück. Um der kleinen Lykanthropin standen drei komplett vermummte und maskierte Gestalten, richteten je eine Armbrust auf den kleinen Körper. Da seid ihr ja wieder. Kam es von Kumira. Die Braunhaarige wandte sich zu der Frau hinter sich, welche noch immer zur Hälfte auf ihrem Schreibtisch saß und mittlerweile genüsslich an einer Pfeife zog. Dem entsetzten Blick der jungen Reisenden entgegnete sie mit einer Frage. Was? Sie hat doch selbst gesagt, dass es gefährlich werden könnte. Ich habe nur Maßnahmen getroffen. Sollte Liliruca sich weiterhin friedlich verhalten, würde Kumira die drei Gestalten mit einem Handwink dazu auffordern, Abstand von der Kleinen einzunehmen und die Waffen herunter nehmen. Dann streichelte sie die neben sich aufgebaute Gerätschaft. Ein seltsamer Kasten, aus dem Schläuche zu einer verdeckten Stelle im Raum reichten. Die Kamera. Habt ihr's dann? Ein heiteres grinsen zeigte sich auf dem Gesicht der Frau. Oneira seufzte leise und wandte sich Liliruca wieder zu, sah sie entschuldigend an. Nun, mit so was musste man rechnen, wenn man Schwarzmarktvermittler um Hilfe bat. Aiden... Flüsterte die Braunhaarige leise und die mittlerweile bekannten, roten Energien lösten sich ihrem Leib an einem Punkt in unmittelbarer Nähe neben sich. Anfangs wirkten sie chaotisch, doch dann sammelten sie sich und eine Form wurde erkennbar. Ein klares Abbild, selbst die passende Körpergröße schafften die Energien zu formen. Aria, wie Liliruca sie zuletzt sah und kannte als vollständiger Mensch stand vor ihnen. Es gab einen Unterschied: die Augen waren von glühendem rot. Die animalischen Aspekte fehlten, wie die Kleine es wünschte. Die Frau, die zwar wie Aria aussah, aber definitiv sie nicht war, schaute an sich runter und ließ einen erstaunten Laut erklingen. Nicht schlecht. Könnte ich mich dran gewöhnen. Gar die Stimme wäre so, wie die Lykanthropin in Erinnerung hätte.


Selbsterfunden
Name: Die Erinnerungen
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: S
Element: keines
Reichweite: nah
Chakraverbrauch: sehr hoch + hoch pro Post
Voraussetzungen: Essenz von Zachriel
Beschreibung:
Diese Technik umfasst Oneiras Fähigkeiten, Erinnerungen von Menschen und Objekten abzurufen und diese entsprechend zu nutzen. So teilt sich die Technik in drei Aspekte auf, die allerdings allesamt auf eine ähnliche Weise funktionieren.

Manipulation von Erinnerungen
Oneira greift auf die Erinnerungen einer Person zu, egal ob sich die Person dieser bewusst ist oder nicht. Um dies zu können muss Oneira mit ihren Energien in Kontakt der Person treten, indem sie die entweder direkt berührt, durch die Energie (4 Meter Umkreis) oder durch Aiden in einer physischen Form. Dann dringt sie mithilfe von Zachriels Essenz in das Unterbewusstsein der Person ein und findet sich - sofern dies mit dem Einverständnis der Person geschieht - in dessen geistiger Ebene wieder. Versucht sie gegen den Willen auf die geistige Ebene zu gelangen, so muss sie den direkten Vergleich gegenüber dem Charakter gewinnen. Die Energien schlängeln sich wie Fäden durch die Erinnerungen und decken die auf, die Oneira sich genauer ansehen möchte. Sie kann sämtliche Erinnerungen einer Person ergründen, selbst die, die demjenigen im eigenen Unterbewusstsein verborgen bleiben und sie durch dessen Augen wahrnehmen. Was sie sieht ist die Perspektive einer Person und die damit verbundenen Emotionen. Die junge Frau kann die Persönlichkeit eines Wesens von Grund auf erforschen, Muster in dessen Leben und Erinnerungen und so bereits vorgenommene geistige Manipulationen ausmachen. Und diese selbst verändern. Nach Bedarf kann Oneira eine Erinnerung verzerren, sie nach ihrem Belieben anpassen oder gar restlos aus dem Unterbewusstsein entfernen. Wenn etwas anderes bereits Einfluss auf den Geist genommen hat, sieht Oneira das. Ist die Quelle physischen Ursprungs, so kann sie diese nicht erkennen, lediglich die dadurch resultierende Veränderung im Geiste. Für jede Veränderung im Muster, die Oneira selbst vornimmt, zahlt sie einen zusätzlich hohen Verbrauch. Während sie sich im Geist einer Person befindet, vergeht die Zeit darin deutlich schneller, sodass all ihre Tätigkeiten im Geist in der physischen Welt theoretisch nur wenige Augenblicke dauern. Da sie ihren Geist über die Essenzen wandern lässt, ist Oneiras Körper vollständig handlungsunfähig und könnte bei aktiver Störung - zum Beispiel durch Schmerz - zurück geholt werden. Die Person, in deren Geist Oneira eindringt, ist für diesen Zeitraum ebenfalls handlungsunfähig. Die Essenzen verdrängen das Bewusstsein für Oneiras Verbleib in dem fremden Geist, sodass dieser nicht intervenieren kann. Nach Bedarf könnte sie das Bewusstsein der Person aber auch an ihre Seite ziehen. Während der Prozedur erscheinen in Oneiras Augen die Essenz als rote Pupillen und ebenfalls sichtbar für den Betroffenen dehnen sich die Energien zu diesem aus. Dringen sie in dessen Geist ein, erkennen Außenstehende dies an einem leeren Blick und einer rot glühenden Umrandung der Pupillen. Für die Person fühlen sich die Energien unangenehm kalt an, als wolle der Tod sie persönlich umarmen und mit sich ziehen. Wenn sich Oneira mit den Energien wieder von der Person gelöst hat, fühlt sie noch für einen Moment diese Kälte nach, was je nach Charakteigenschaften auch traumatisch auf den Körper wirken kann.
(Der Vergleich der geistigen Ebenen erfolgt über den Ausdauerwert der beiden Parteien. Die Stärke "starke Willenskraft" gibt einen Bonus von +50% auf diesen Vergleich. Um den Übergriff durch diese Technik zu verhindern kann der Gegner durch Chakraaufwand sich im Vergleich der "Kräfte" annähern um so die Verbindung zum Anwender gewaltsam zu trennen. Pro +100% Ausdauer = extrem hoher Chakraverbrauch)

Selbsterfunden
Name: Aiden: humanoide Form
Jutsuart: Ninjutsu
Rang: A
Element: keines
Reichweite: nah - fern
Chakraverbrauch: sehr hoch + mittel pro Post
Voraussetzungen: Essenz von Zachriel / Aiden
Beschreibung:
Oneira kanalisiert die Energien in eine humanoide Form von Aiden, welche seinem früheren Aussehen gleich kommt. Er ist 190cm groß, wiegt 100kg und ist sehr muskulös. Theoretisch könnte Aiden jede humanoide Gestalt annehmen, so zum Beispiel auch die von Oneira selbst mit den gleichen körperlichen Maßen und selber Stimme. Allerdings verbleiben immer die roten Augen, was ihn vom Original grundsätzlich unterscheidet. Seine körperlichen Stats Geschwindigkeit und Stärke betragen den Wert 8. Trotz des physischen Körpers ist Aidens Form noch immer flexibel, so können sich aus Zachriels Energien unterschiedliche Zusätze bilden,
zum Beispiel Flügel am Rücken, oder Klauen als Hände. Eine solche Veränderung verlangt immer einen zusätzlichen Verbrauch von Mittel. Egal wie sie Aidens Gestalt verändert, eine humanoide Form muss erhalten bleiben. Erschafft sie ihm Klauen, Fangzähne, Hörner, o.ä. so könnte Aiden mit diesen schwere Verletzungen zufügen.


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