Jareth Nakamura

Jareth Nakamura

Jareth Nakamura

Beitragvon Jareth Nakamura » Do 5. Jan 2012, 19:43

.::Allgemeines::.

Vorname: Jareth
Deckname: Ascensis
Nachname: Nakamura
Alter: 24
Geschlecht: männlich
Größe: 187cm
Gewicht: 82kg
Geburtsort: Enash (Insel)
Wohnort: Kirigakure
Rang: Oinin
Clan: keiner

Aussehen:

Bild


.::Charakter::.

Charaktereigenschaften:
Auch als Oinin sind Jareth seine guten Eigenschaften nicht abhanden gekommen. Frauen gegenüber zeigt er sich gern als Gentlemen und Retter in allen Lebenslagen. An die große Liebe glaubt er seit der Trennung von seiner Jugendliebe Kineth nichtmehr. Seit diesem Vorkommnis fällt es ihm schwer sich zu verlieben oder einer Frau seine Gefühle zu offenbaren. Nichts desto trotz ist Jareth ein humorvoller Menschen. Sowohl während einer Mission als auch im Privatleben ist er um keinen Scherz verlegen und äußert sich gern zu verschiedensten Ereignissen und Sachverhalten. Diese Eigenschaft mag wohlmöglich darüber hinweg täuschen, dass er einen Kampf sehr ernst nimmt und so manchen Gegner unbewusst aus der Reserve lockt. Beispielsweise belustigt er sich des öfteren auf Kosten seiner Gegner und versucht sie somit zu ködern um sich einen Vorteil zu verschaffen. Durch seine Ausbildung zum Oinin wurde Jareth zunehmend ruhiger. Sie konnte ihm seine Impulsivität nehmen und legte ihm stattdessen ein vorsichtiges Vorgehen nahe. Seitdem startet der Oinin mit dem Decknamen Ascensis nicht mehr Hals über Kopf in einen Kampf. Er analysiert die Lage sorgfältig bevor er agiert. Jareth ist darüber hinaus von sich und seinen Qualitäten überzeugt, wird aber nie leichtsinnig. Seinen Teammitgliedern gegenüber verhält sich der Oinin sehr loyal und versucht sie stets zu beschützen und zu unterstützen. Gegenüber Fremden wirkt er ebenso sehr aufgeschlossen und scheut nicht davor neue Kontakte zu schließen.

Vorlieben:
Um den nötigen Ausgleich zum Attentäter-Dasein zu finden, treibt sich Jareth gerne in Bars herum und genießt das leichte Leben. Egal ob Sake, schöne Frauen oder Glücksspiel - er ist um keine Abwechslung verlegen. Sicherlich mag man ihm hier eine Ähnlichkeit zum legendären Sannin Jiraiya nachsagen, doch das stimmt so nicht. Jareth genießt in Maßen. Für Ruhe- bzw. Genusspausen trägt er immer eine Flasche Sake mit sich herum.
Häufig findet man den jungen Oinin auch auf dem Markt wieder. Er liebt das Feilchen mit Händlern und hält sich nur allzu gerne dort auf, wo sich viele Menschen herumtreiben. Jareth liebt es neue Bekanntschaften zu schließen und Menschen kennenzulernen. Hat ein Mensch ersteinmal sein Interesse erweckt, verbringt er auch gerne Zeit mit dieser Person. Mit bereits bestehenden Freunden geht Jareth ebenso gerne aus, betreibt Konversation und sorgt für den nötigen Humor. Eine andere große Vorliebe liegt im Training. Jareth bringt sich immer wieder gerne an seine eigenen körperlichen Grenzen, experimentiert mit bereits erlernten Jutsus und versucht sie stetig zu verbessern (vgl. Sōjin Rasengan Keta). Für ihn stellt das Training ungewöhnlicherweise auch eine Form des Ausgeleichs dar. Oftmals nimmt sich der junge Oinin viel Zeit und genießt es sich körperlich zu betüchtigen. Ständige Fortbildung im Bereich des Ninjutsus ist ihm besonders wichtig. Als letzte Vorliebe ist noch das weibliche Geschlecht zu nennen, welchem er nur allzu gerne schmeichelt. Leider bringt ihn dies ab und an in Schwierigkeiten, denn die Frauen sind nicht immer so durchschaubar wie er selbst denkt.

Abneigungen:
Jede Art von Verbrechen lehnt Jareth strikt ab. Kirigakure ist seine Heimat und so sorgt er nur allzu gerne für Ordnung. Diese strikte Ablehung ergibt sich insbesondere durch seine Verbindung zu den Oinin, so lernte er bereits sehr früh den Unterschied zwischen Recht und Unrecht. Ganz besonders von Nukenin hält Jareth wenig, da einer seiner besten Freunde einem Verbrecher wie diesem zum Opfer fiel.
Wird Jareth von Händlern/Freunden betrogen oder übers Ohr gehauen, kann er sehr grimmig werden und fordert eine entsprechende Wiedergutmachung ein. Dieses Prinzip schließt sich an die erste Abneigung an und wird durch Jareth nicht so schnell vergessen. Jareth kann in dieser Hinsicht sehr nachtragend sein.
Ebenso missbilligt Jareth jede Art von egoistischem Denken. Während seiner Lehre bei den Oinin wurde ihm das Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens gelehrt. Außerdem hat er immer mit anderen Menschen zusammengelebt, ist daher sehr hilfsbereit, und hat somit sehr wenig übrig für jede Art von Egoismus. Das Prinzip des Teilens ist ihm weiterhin sehr wichtig, weil er und seine Mutter selbst nicht aus den besten Verhältnissen stammen. Was Essen anbelangt, so verabscheut er Honigmelonen.

Besonderheiten:
Die größte Besonderheit Jareths liegt in seiner Abstammung. Er ist ein Nachfahre Jiraiyas und verfügt somit über die Fähigkeit das Rasengan einzusetzen. Weiterhin ist zu erwähnen, dass er im Vergleich zu anderen Oinin über kein Katana verfügt, da er was Waffen anbelangt, sehr unerfahren ist. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass jeder Mensch auf seine Art und Weise besonders ist.


.::Fähigkeiten::.

Chakranatur:





Stärken:
Chakrakontrolle: Jareth war es bereits sehr früh möglich den Chakrafluss innerhalb seines Körpers zu kontrollieren. Durch das Anlernen des Rasengans konnte er weitere Erfahrungen in diesem Bereich sammeln und fortan die Konzentration und die Ausstoßrichtung seines eigenen Chakras kontrollieren. Die früh erlangten, und stetig verbesserten, Kenntnisse in diesem Bereich äußerten sich letztlich durch die Entwicklung der Technik "Sōjin Rasengan Keta" (S-Rang).
Genjutsus auflösen: Wie bereits erwähnt ist Jareths Begabung, was die Beherrschung von Chakra angeht, auf einem äußerst hohen Niveau. Es wäre ihm prinzipiell möglich S-Rang Genjutsus aufzulösen, doch leider kann er die meisten Illusionen nicht von der Realität unterscheiden. Es empfiehlt sich einen Partner im Team zu haben der Genjutsus erkennt, so dass Jareth diese letztlich auflösen kann.
Geschwindigkeit: Das Training von Sensei Taicho und Edokin Yamadei machten aus Jareth einen unglaublich schnellen und reaktionsstarken Kämpfer. Die enorme Geschwindigkeit des Oinins äußert sich vor allem durch das Ausweichen von Angriffen und durch das plötzliche Wirken von Jutsus in der Nähe seiner Gegner. Eine Kombination mit Taijutsu ist auch möglich, aber bei einem Level von 4 bei schwierigen Gegnern nicht empfehlenswert.
Ausdauer: Um Raitontechniken als auch das Rasengan besser meistern zu können unterzog sich Jareth einem harten Ausdauertraining. Die Erfolge seines Trainings äußern sich dadurch, dass er nun eine Chakramenge von 10x Sehr Hoch zur Verfügung hat und somit eine Vielzahl von Ninjutsus wirken kann.
Ninjutsu: Jareths größte Stärke liegt im Bereich des Ninjutsus. Er beherrscht diese Art des Kampfes nahezu perfekt und steht kurz vor der Meisterung dieser Disziplin. Durch einen hohen Wert in diesem Bereich ist es ihm möglich S-Rang Techniken zu erlernen und Ninjutsus äußerst schnell auszuführen.

Schwächen:
Stärke: Jareth kann lediglich seine Ausrüstung mit sich tragen. Eine schwere Waffe kann er aufgrund seiner mangelnden Stärke nicht permanent mit sich rumtragen. Zudem würde das zusätzliche Gewicht zu Lasten seiner Geschwindigkeit gehen und seine Effektivität im Kampf mindern.
Genjutsu erkennen: Kurz gesagt: Jareth hat keine Ahnung was Genjutsus betrifft. Ohne Kuchiyosepartner oder ein weiteres Teammitglied kann er sich schnell in einer Illusion verlieren.
Genjutsu anwenden: Wer so wenig Erfahrung im Bereich Genjutsu hat, kann selbstverständlich auch keine Jutsus dieser Kategorie wirken. Jareth versteht lediglich das Verfahren, welches bei einem Genjutsu angewendet wird, hat aber nie versucht selbst eins anzuwenden.
Kenjutsu Nahkampf: Da Jareth nicht über die ausreichende Stärke verfügt um schwere Waffen mit sich zu führen oder diese im Kampf zu nutzen, hat er sich auch niemals in diesem Bereich spezialisieren können. Wenn Jareth Waffen nutzt handelt es lediglich um kleine wendige Fernkampfwaffen über die eigentlich jeder Ninja verfügt (z.B. Kunais oder Shuriken).
Giftanfälligkeit: Während seiner Ausbildung musste Jareth feststellen, dass Gifte besonders stark auf ihn wirken. Um sich nicht selbst durch ein Missgeschick außer Gefecht zu setzen verzichtet der junge Onin auf starke Gifte in seinem Repertoire.


Ausrüstung:












Ohrenstöpsel
Ohrenstöpsel sind dazu da, lautere Geräusche von außen fern zu halten. Sei es ein lauter Schnarcher im selben Raum, während man endlich schlafen möchte oder das Dröhnen der Musik bei einem Konzert. Mit ihnen ist es Möglich, das Gehör vor zu lauten Geräuschen zu schützen. Erfundener Gegenstand





.::Stats::.

[tab=30]Chakra: 8
[tab=30]Stärke: 1
[tab=30]Geschwindigkeit: 8
[tab=30]Ausdauer: 8
[tab=30]Ninjutsu: 9
[tab=30]Genjutsu: 0
[tab=30]Taijutsu: 6


.::Biographie::.

[tab=30]Familie:
[tab=30]Mutter: Kishinada Chai
[tab=30]Alter: 42
[tab=30]Rang: Chunin
[tab=30]Status: Lebend
[tab=30]Aussehen: Unbekannt

[tab=30]Vater: Kaito Nakamura
[tab=30]Alter: Mit 46 verstorben
[tab=30]Rang: Jounin
[tab=30]Status: Verstorben
[tab=30]Aussehen: Unbekannt

[tab=30]Geschwister: keine

[tab=30]Cousins/Cousinen:
[tab=30]Cousin: Masaru Nakamura
[tab=30]Cousin: Saburo Nakamura
[tab=30]Cousin: Asuma Nakamura
[tab=30]Cousine: Aiko Nakamura
[tab=30]Cousine: Midori Nakamura


[tab=30]Onkel: Hiroshi Nakamura
[tab=30]Alter: Mit 30 verstorben
[tab=30]Rang: Jounin
[tab=30]Status: Verstorben
[tab=30]Aussehen: Unbekannt

[tab=30]Tante: Ayumi Nakamura
[tab=30]Alter: 43
[tab=30]Rang: Jounin
[tab=30]Status: Status: Lebend
[tab=30]Aussehen: Unbekannt

[tab=30]Großvater: Osamu Nakamura
[tab=30]Alter: 64
[tab=30]Rang: Mitglied im Kagerat
[tab=30]Status: Status: Lebend
[tab=30]Aussehen: Unbekannt

[tab=30]Großmutter: Ayame Nakamura
[tab=30]Alter: 65
[tab=30]Rang: Daimyou
[tab=30]Status: Status: Lebend
[tab=30]Aussehen: Unbekannt

[tab=30]Urgroßvater: Jiraiya
[tab=30]Alter: Mit 53 verstorben
[tab=30]Rang: Sannin (Jounin)
[tab=30]Status: Verstorben
[tab=30]Aussehen: klick

[tab=30]Urgroßmutter: Megumi Nakamura
[tab=30]Alter: Mit 45 verstorben
[tab=30]Rang: Jounin
[tab=30]Status: Verstorben
[tab=30]Aussehen: Unbekannt


[tab=30]Wichtige Daten:
[tab=30]00 Geburt des jungen Jareth (Erbe von Jiraiya)
[tab=30]06 Aufnahme an der Ninja-Akademie
[tab=30]12 Bestehen der Geninprüfung
[tab=30]16 Ernennung zum Chunin
[tab=30]19 Berufung zum Oinin
[tab=30]22 Beendung der Ausbildung
[tab=30]24 Start des RPGs

[tab=30]Ziel:
[tab=30]Das Aufsuchen von Verwandten und das Erlernen einer Kuchiyose.
[tab=30]Der Aufstieg zum Oinin-Captain und die Verteidigung von Kirigakure vor Nukenin.
[tab=30]Die Ziele werden sich in den ersten Posts herauskristallisieren (vgl. Schreibprobe).

[tab=30] Regeln gelesen?: J10
[tab=30] Account: EA

Jareth Nakamura

Re: Jareth Nakamura

Beitragvon Jareth Nakamura » Do 5. Jan 2012, 19:46

Story: Vom Prolog bis Kapitel 6


Prolog: Eine stürmische Nacht
Kishinada wusste, dass die ANBU (hier: OININ) ihr ihren Sohn Jareth eines Tages entreißen würden. Es war nur eine Frage der Zeit. Doch sie hatte nicht gedacht, dass es so bald sein würde…
Die Spezialeinheit „Ansatsu Senjutsu Tokushu Butai“ aus Kirigakure hatte den Stammbaum der legendären Sannin über Jahre hinweg verfolgt und den Weg der Erben so gut es ging beschattet. Würde ein Kind in ihrem Hoheitsbereich geboren werden, so würden sie es an sich reißen um ein As gegen Hi no Kuni ausspielen zu können. Und genau das geschah vor wenigen Jahren, als sich die junge Kishinada auf der Insel Enash auf den so verführerischen Fremden, Kaito Nakamura, aus Konoha einließ. Doch der Bruder des legendären Hiroshi Nakamura, verließ die Insel bereits nach wenigen Tagen und ließ das ungeborene Kind unwissentlich zurück. In den darauf folgenden Monaten konnte Kishinada die Schwangerschaft vor ihrem kleinen Dorf auf der Insel Enash nicht verbergen und die Oinin konfrontierten sie mit ihrer Recherche. Eine schwangere Frau ohne Lebenspartner und die Hinweise der Bewohner ließen keinen Zweifel aufkommen. Das junge Mädchen erwartete einen Nachfahren des legendären Sannin Jiraiya. Beide Parteien, sowohl die Mutter als auch die Oinin, vertieften sich in der Diskussion um den ungeborenen Jungen. Kishinada bestand darauf ihn selbst aufzuziehen, ihm ein normales Leben bieten zu können und ihn vor dem Schicksal eines Attentäters zu bewahren – sie sträubte sich mit ganzer Macht. Da die Oinin keine Chance sahen sich mit ihr zu einigen, drohten sie ihr das Kind zu stehlen. Seit dieser Nacht, in der die Oinin ihr Haus verließen, konnte die junge Mutter nicht mehr ruhig schlafen. Sie verfluchte Kaito dafür einfach gegangen zu sein und vergoss seitdem die ein oder andere Träne.
3 Monate später, als Jareth Nakamura zur Welt kam, waren die Oinin anwesend und verschleppten den Säugling noch in derselben Nacht. Kishinada, betäubt von den körperlichen und seelischen Schmerzen blieb keine andere Wahl. Sie musste ihren Jareth gehen lassen… nur der Name, den seine Mutter ihm gegeben hatte würde ihm bleiben…
Anzahl: 335 Wörter


Kapitel 1: Jareths Kindheit
Auch wenn Jareth eine liebende Mutter fehlte, mangelte es ihm nicht an einer unbeschwerten Kindheit. Die Oinin aus Kirigakure kümmerten sich gut um das Kind, nahmen sich viel Zeit für den Kleinen und trieben, wann immer es die Zeit erlaubte, Unsinn mit ihm. Natürlich war dies eher unüblich für die Mitglieder eines Attentatskommandos, aber auch sie sehnten sich im Hauptsitz nach Ruhe und Abwechslung. Schnell entwickelte sich der lebensfrohe Junge zur guten Seele des Oinin Hauptquartiers und wurde Teil der Rangordnung. Eine besondere Bindung entwickelte der junge Jareth gerade zum Ältesten Mitglied der Oinin - Captain Taicho Unuzaki. Er wurde schon einige Jahre nichtmehr in die Schlacht geschickt und stand jetzt nur noch dem Rat mit seiner Kompetenz zur Seite. Aufgrund der vielen Zeit die er entbehren konnte, kümmerte er sich rührend um den Jungen. Für Jareth war Taicho zwar kein Vaterersatz aber eine Art weiser Großvater zu dem er aufsah. Während die meisten Attentäter ihren Aufträgen nachgingen wies der Alte den jungen Jareth in die Gesetze und Regeln der Oinin ein, zeigte ihm jede noch so kleine Ecke des Hauptquartiers und nahm sich die Zeit ihm das Lesen und Schreiben nahe zu bringen.
Jareth entwickelte sich prächtig und zeigte immer mehr Interesse an der Kampfkunst der Ninja und so beschloss man ihn bereits im zarten Alter von 6 Jahren an der Akademie anzumelden. Schließlich würde er nicht einfach so zum Oinin werden können, die grundlegenden Kenntnisse musste er unter Gleichaltrigen im Dorf Kirigakure lernen. Ziel war es ihn möglichst schnell zum Chuuninexamen zu begleiten, so dass er gemäß den Regeln der Oinin schon bald mit der eigentlichen Ausbildung beginnen konnte. Aufgrund der Abstammung Jareths und der aktiven Unterstützung von Taicho Unuzaki, einem der erfahrensten Shinobi des Dorfes, stand man seiner potenziellen Entwicklung sehr positiv gegenüber. Die wahre Herausforderung stand vielmehr darin, den Dorfbewohnern Kirigakures eine Geschichte über Jareths Vergangenheit vorzugaukeln, die so niemals existierte. Was Jareth anbelangte so zeigte sich dieser sehr kooperativ und schmückte die Geschichte im Alltag so gut aus wie er nur konnte. Schon bald glaubten die Lehrenden und Mitschüler, dass es sich bei Jareth um einen Waisen namens Ascensis handelte der mit seinen Großvater Utaki (Taicho) in einer schäbigen Unterkunft am Stadtrand hauste. Einen Gedanken in den sich auch Jareth mit und mit flüchtete, denn den Fragen über seine Herkunft wichen die Oinin meist aus oder gaben an, dass er eines Tages vor ihren Toren ausgesetzt wurde. Doch diese schlichten und leeren Erzählungen wurden ihm mit und mit egal. Er war einfach nur glücklich Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen und von Großvater Taicho zu lernen. Sie lachten viel, verbrachten tagaus tagein Zeit miteinander und profitieren auch letztlich voneinander. Der Junge wurde von seinem „Sensei“ in die Grundlagen der Ninjakünste eingeführt, während er diesem die unvergessenen Schrecken der alten Kriege nahm. Das Lächeln eines Kindes konnte vieles ändern...
Anzahl: 477 Wörter


Kapitel 2: Der junge Akademist
In der Akademie galt Jareth als sehr begabter Schüler und zog somit Bewunderer als auch Neider auf sich. Aber selbst er, als bester Schüler seines Jahrgangs, wies entscheidende Schwächen auf. Diese zeigten sich vornehmlich im Bereich des Genjutsus und Kenjutsus. Doch Taicho tröstete den zielstrebigen Akademisten und brachte ihm stattdessen bei, wie er seine Stärken im Kampf gezielt ausspielen könnte – zumindest theoretisch. Denn vom Einsatz starker Jutsus war Jareth immer noch einige Jahre entfernt. Zu Beginn widmeten sich Sensei und Schüler weitestgehend der Chakrakontrolle, wobei sich der junge Erbe als besonders geschickt erwies. Zeitgleich lernte Jareth in der Akademie den Umgang mit Kunais und Shuriken. Der Umgang mit den diesen typischen (und leichten) Shinobi-Werkzeugen meisterte er trotz seiner Unfähigkeit im Kenjutsu mit Bravur. Die Zeit unter Gleichaltrigen tat dem jungen Ninjaschüler gut und er fand schnell Freunde, welche er durch seine offene Art und seinen Humor für sich gewann. Allerdings trieb Jareth seine Späße nie zu weit. So hatten ihm die Oinin doch ein gewisses Maß an Eigenbeherrschung und gegenseitigem Respekt eingeflößt. Während seiner Schulzeit lernte Jareth außerdem die junge Kineth kennen. Das introvertierte Mädchen aus dem Sumi Clan hielt sich lieber bedeckt und ging den anderen Akademisten tagtäglich aus dem Weg. Sie hatte ein starkes Selbstbewusstsein und verzichtete nur allzu gerne auf Gesellschaft, was sie ihren Mitmenschen zu jeder Zeit spüren ließ. Jareth, der eher extrovertiert veranlagt war, zeigte mit und mit mehr Interesse an Kineth und ihrem Verhalten bis er sich eines Tages dazu entschloss sie anzusprechen. Ungewollt machte er somit bereits sehr früh Erfahrung mit der Eigensinnigkeit und Sturheit der Frauen. Da sich Kineth nicht wirklich zu Gesprächen bereit zeigte und Jareth immer öfter abwies, versuchte dieser durch Neckereien und seiner permanent guten Laune Zugang zu ihr zu finden. Und über die Monate zeigte dies sogar Wirkung... Alsbald erwiderte Kineth die Anspielungen und es fiel das ein oder andere Wort bis sie irgendwann häufiger miteinander redeten. Doch wann immer die junge Dame aus dem Sumi Clan wollte, zeigte sie Jareth die kalte Schulter und ließ ihn hier und dort schon mal im Regen stehen. Doch egal wie sie sich verhielt, der junge Shinobi gab nicht auf und hoffte sie irgendwann als gute Freundin gewinnen zu können.
Die Jahre gingen ins Land und als Jareth das zwölfte Lebensjahr erreichte empfiehl er sich alsbald, zielstrebig wie er war, für die anstehende Geninprüfung. Taicho konnte seinem Schüler bei dessen Abschlussprüfung leider nicht mit Rat und Tat zur Seite stehen. Doch der alte Oinin Captain war sich sicher, das der junge Erbe diese Prüfung mit Leichtigkeit bestehen würde, so hatten sie in den letzten 6 Jahren doch erhebliche Fortschritte verzeichnen können. Mittlerweile konnte Jareth den Chakrafluss innerhalb seines Körpers kontrollieren und erste Ninjutsu-Techniken ausführen. Dabei stellte sich heraus, dass er genau wie sein legendärer Vorfahre Jiraiya eine hohe Affinität zum Element Futon (Wind) besitzt aber sich zusätzlich das Element Raiton (Blitz) zu Nutze machen kann. Doch die Ausführung von Raiton-Techniken brachte Jareth an seine Grenzen. Er war einfach noch zu jung und zu unerfahren um ein zweites Element geschickt anwenden zu können. Alles in allem waren die Oinin jedoch höchst erfreut und formten ihr zukünftiges Mitglied gemäß ihren Vorstellungen. Die lange Zeit die Jareth nun schon bei ihnen verweilte ging mit hoher Loyalität einher. Der junge Shinobi zeigte sich stets treu ergeben und verlor außerhalb des Hauptquartiers nie ein Wort über die Attentäter von Kirigakure. Das Katz‘ und Mausspiel um Lüge und Wahrheit bereitete ihm auf eine gewisse Art Freude und so führte er dieses zweite Leben geschickt fort ohne das irgendjemand an seiner Herkunft zweifelte.
An einem verregneten Herbstmorgen stand schlussendlich die Geninprüfung an. Aufgaben wie das erklimmen von Bäumen, das Bewegen auf der Wasseroberfläche sowie die Anwendung des Henge no Jutsus meisterte Jareth vor den Prüfern mit Leichtigkeit und empfiehl sich somit für einen abschließenden Schaukampf. Während dieser letzten Herausforderung zeigte sich der junge Akademist einfallsreich und bezwang seinen Sparingspartner lediglich mit einer Handvoll E-Rang Jutsus und einem Kunai. Der Prüfungsrat zeigte sich überzeugt und Jareth stieg in den Rang eines Genin auf. Das er in Wirklichkeit viel stärker war und nicht einmal annähernd das zur Schau, was er bereits beherrschte sollte niemals jemand erfahren...
Anzahl: 701 Wörter


Kapitel 3: Eine echte Familie
Die neuen Genin der Kirigakure-Akademie wurden, wie den Regeln der Shinobi üblich, in Dreiergruppen aufgeteilt und einem lehrenden Jounin unterstellt. In Jareths Fall hatte er das Glück auf Edokin Yamadei zu treffen, einem äußerst fähigen Raiton-Nutzer. Der recht apathisch wirkende Sensei erwies sich als freundlich und verständnisvoll, führte das Training aber mit der nötigen Härte durch. Die beiden verbleibenden Mitglieder des neuen Teams waren Sunake Oshin und die, Jareth bereits bekannte, Kineth. Oshin ergänzte die beiden Ninjutsu-Spezialisten durch seine Begabung im Bereich des Kenjutsus. Die Verwendung von Schwertern erlaubte es ihm gegnerische Shinobi unter Druck zu setzen während Jareth und Kineth ihre Techniken vorbereiteten und diese so gut es ging aufeinander abstimmten. Edokin war stolz auf seine äußerst begabte Truppe und förderte sie auf ihren oftmals beschwerlichen Reisen, wann auch immer er die Zeit dazu fand. Insbesondere der neugierige Ascensis (Deckname von Jareth; vgl. Kapitel 1) hatte es ihm angetan und so versuchte er ihn bei seinen Fragen rund um das Element Raiton zu unterstützen. Da mit Jareths zunehmender Erfahrung und seinem Alter auch seine Ausdauer zunahm gelang es ihm alsbald erste D-Rang Techniken, wie das Ninjutsu „Raiton: Oraishinto“, zu meistern. Neben dem für alle drei unterstützenden Training im Nin- oder Kenjutsu lag Edokin Yamadei ebenso viel Wert darauf, jedem seiner Schüler zumindest die Grundlagen des Taijutsus beizubringen, so dass alle Drei ein sicheres Gefühl für den Nahkampf entwickeln konnten. Dies klappte bei jedem von ihnen mit der Zeit besser, so dass sie nach einigen Monaten auch eigenständig miteinander trainieren konnten. Im Zuge dessen und der zu erledigenden D-Rang Missionen wuchsen alle vier zu einer Art Familie heran. Ein Gefühl, welches Jareth in diesem Maße noch nie verspürt hatte. Er hinterfragte den Gedanken was es wohl bedeutete eine Familie zu haben, Vater und Mutter zu kennen oder sogar selbst Vater zu sein. Wenn er und Kineth allein waren, redeten sie über Gedanken wie diese, über ihre Sorgen und Hoffnungen. Zwischen ihnen entstand mehr als Freundschaft... es entwickelte sich eine junge Liebe. Für Jareth war das die glücklichste Zeit seines Lebens, doch manchmal wünschte er sich er könnte Kineth die Wahrheit sagen und ihr seinen wahren Namen verraten.
Während einer als ungefährlich eingeschätzten Mission im Reich des Grases stieß der junge Trupp unerwartet auf zwei, für ihre brutalen Verbrechen gesuchten, Nukenin, so dass sich das Team ihrer bis hier hin größten Herausforderung entgegen sah. Der Zusammenhalt ließ sie trotz ihrer Unterlegenheit nicht zurückschrecken und während Edokin den stärkeren Nukenin in einen Zweikampf um Leben und Tod lockte, stellten sich die drei Genin dem zweiten Gesetzlosen entgegen. Der Kampf erwies sich als aussichtslos und verlangte das Lebens Oshins, welcher direkt vor den Augen der anderen beiden Genin starb. Aus Angst davor seine heimliche Liebe, Kineth, auch noch zu verlieren setzte Jareth eine derartige Kraft in sich frei, dass es ihm möglich war sein Chakra in eine einzelne Attacke zu bündeln. Der Himmel verfinsterte sich und durch nur eine gezielte Armbewegung entfesselte der junge Genin dessen Zorn. Der heran schnellende Blitz der Technik „Raiton: Furasshu mokuteki no Jutsu“ (B-Rang) traf den überraschten Nukenin mit voller Wucht, warf ihn zurück und paralysierte seinen Körper. Die Dauer der Paralyse reichte um auf die Rückkehr von Edokin zu warten, der sich auch diesem Gegner souverän annahm. Währenddessen hielt Jareth die ängstliche Kineth fest in seinen Armen. In diesem Moment beschloss er sie nie wieder los lassen, nie wieder...
Der Tod Oshins war für das Team nur schwer zu verkraften, aber Jareth zog seine Lehren daraus. Von nun an war ihm besser den je bewusst wieso die Ninjawelt die Oinin so sehr brauchte und er fasste den Entschluss eines Tages einer von ihnen zu werden. Aus eigener Überzeugung und nicht weil andere es so wollten. Er musste seine Heimatstadt schützen: Jetzt und für alle Zeit. Die Geschichten um den waghalsigen Kampf mit den schon seit Jahren gesuchten Nukenin erreichten Kirigakure noch vor ihren zurückkehrenden Helden. Aufgrund ihrer außenordentlichen Leistung wurden sowohl Kineth als auch Jareth, der im Volksmunde unter dem Namen Ascensis bekannt war, zu Chunin ernannt. Doch über den Tod von Oshin tröstete diese Ehre nicht hinweg...
Anzahl: 686 Wörter


Kapitel 4: Selbstfindung
Nach seiner Rückkehr ins Dorf Kirigakure suchte Jareth sein altes Zuhause auf: Das Hauptquartier der Oinin. Er hatte dem Rat viel zu berichten und freute sich endlich seinen alten Sensei, Taicho Unuzaki, wieder zu sehen. Vielleicht würde er bei ihm Trost finden. Nach seiner Ankunft setzen sich beide zusammen, tranken Tee und redeten bis in die tiefe Nacht hinein. Taicho merkte schnell, dass sich Jareth auf dem Weg zu einem jungen Mann befand und während seiner Ausbildung prächtig entwickelt hatte. Mittlerweile war er bereits 16 Jahre alt und hatte eigene Ansichten entwickelt. Doch durch die Vorkommnisse war im seine Herkunft wichtiger den je geworden und er bestand nun darauf seine Ausbildung als Oinin beginnen zu können. In der kommenden Nacht scheitern Taicho und Jareth allerdings mit diesem Anliegen, da der Erbe Jiraiyas mit 16 Jahren noch zu jung für eine Ausbildung zum Oinin war. Und bei allen Bevorzugungen die Jareth bis hier hin erfahren hatte, die Vorschriften der Organisation durften nicht gebrochen werden.
Doch Jareths eiserner Wille und seine Sturheit ließen ihn die Lage nicht akzeptieren. Er musste so schnell es ging stärker werden - koste es was es wolle. Erzürnt verließ er das Versteck der Oinin und beschloss auf eigene Faust zu trainieren. Irgendwo in der Welt der Shinobi würde er innerhalb der nächsten 3 Jahre schon einen Lehrmeister finden oder gar seine eigenen Lehren ziehen. Seine Impulsivität blendete ihn. Doch am Stadttor Kirigakures wartete bereits jemand der ihn besser kannte als er selbst. Taicho konnte seinen Schützling nur allzu gut einschätzen und hatte sich bereits während Jareths Wutanfall an den Toren niedergelassen. Er betrachtete den klaren Nachthimmel und bat Jareth zu sich. Unter den Sternen des weiten Himmelszelts fasste Taicho den Entschluss seinem Lehrling, der mittlerweile zu einem Mann herangereift war, die Geschichte seiner Herkunft nahezubringen. Würde er dies jetzt nicht tun, würde Jareth der Attentatsorganisation Oinin wohlmöglich den Rücken kehren. Außerdem hielt er seinen Schüler für stark genug mit der Wahrheit umzugehen. Beide redeten dementsprechend lange miteinander und diskutierten unzählige Male. Als der nächste Tag anbrach zeichneten sich letztlich erste Tränen auf Jareths Wange ab. Taichos Schüler brauchte nun Zeit für sich, doch bevor er ging überreichte sein Sensei ihm ein selbstgebundenes Buch. In ihm hatte der alte Taicho alles über die Nakamurafamilie und Jiraiya notiert was die Akten der Oinin und die Bibliothek der Stadt hergab. Alles präzise zusammengefasst für den jungen Nachfahren. Doch Jareth öffnete das Buch vorerst nicht und machte sich zu aller Erst auf die Suche nach seiner eigenen Mutter…
Nach einer langwierigen Schiffsfahrt erreichte der Chunin das Dorf der Insel Enash bereits am nächsten Tag. Da ihn dort niemand jemals zu Gesicht bekam bestand keine Gefahr, dass seine Identität auf irgendeine Art und Weise auffliegen würde und so machte er sich offenkundig auf die Suche nach seiner Mutter Kishinada. Natürlich verwendete er auch hier seinen Decknamen (Ascensis) bis er sich schließlich zu der bescheidenen Behausung seiner Mutter durchgefragt hatte. Dort angekommen, stellte er sicher allein mit ihr zu sein und berichtete ihr von seiner angeblichen Beziehung zu ihr. Kishinada brach in Tränen aus und umarmte ihren Sohn so fest sie nur konnte. Nach einem ersten Schweigen, begann Jareth seine Geschichte zu erzählen…
Von den Dorfbewohnern unbemerkt verweilte Jareth noch einige Tage bei seiner Mutter und las‘ wann immer sie sich auf den Weg zum Markt machte das Buch von Taicho. Sehr ausführlich hatte dieser große Teile seines Stammbaums rekonstruiert und Konohagakure als Aufenthaltsort seiner Verwandten ausgemacht. Weiterhin enthielt das Buch Geschichten um den legendären Sannin Jiraiya und lückenhafte Aufzeichnungen des Rasengans. Mit und mit entwickelte Jareth ein Verständnis für seine Herkunft und seinen Stand in dieser Familie. Er war ein Nakamura, was auch die Erzählungen seiner Mutter belegten. Er war nicht länger allein. Diese Form der Selbstfindung tat Jareth sehr gut, er wusste nun wer er war und wo seine Wurzeln lagen. Aber wie sollte er nun sein weiteres Leben führen? Er beschloss den Rat der Oinin aufzusuchen um ihnen die Bedingungen für seine künftige Loyalität zu verlesen. Und so kam der Tag an dem Taicho und Jareth dem Rat der Oinin erneut gemeinsam gegenüberstanden. Die Verhandlungen zogen sich lange hin mit dem Ergebnis das dem jungen Erben die Ausbildung zum Oinin weiterhin verwehrt blieben würde, er aber fortan Kontakt zu seiner Mutter halten darf. Weiterhin einigte man sich darauf sich in Zukunft auf Lügen jeglicher Art zu verzichten und Jareth mit der Vollendung des 18. Lebensjahres eine gute Ausbildung zu gewährleisten. Um die bis dahin verbleibende Zeit effektiv zu nutzen stürzte sich Jareth in ein von seinem Sensei Taicho begleitetes Training. Das Ziel stand für den Chunin bereits früh fest – Er hatte sich in den Kopf gesetzt das Rasengan zu erlernen. Doch leider erwies sich das Meistern dieser Technik als äußerst kompliziert.
Anzahl: 794 Wörter


Kapitel 5: Die Technik des vierten Hokagen
Von nun an sahen die Oinin in Jareth nichtmehr eine Waffe, sondern einen bedeutenden Partner. Zum einen aufgrund der geschlossenen Vereinbarung mit dem jungen Chunin, zum anderen aufgrund der mittlerweile entspannten Beziehung zu Konohagakure. Man hatte sogar die Hoffnung, dass die Bindung zur Nakamura-Familie die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Hauptstädten verstärken könnte. Nichts desto trotz wollte man Jareth nicht zu einer Kontaktaufnahme zwingen. Er würde den Zeitpunkt schon selbst festlegen. Stattdessen beobachtete der Rat die neusten Entwicklungen des Erben. Einige Monate waren ins Land gegangen und er stand mittlerweile kurz vor der Vollendung des Rasengan - und dies trotz der lückenhaften Aufzeichnungen.
Das Training mit Taicho brachte Jareth an seine körperlichen Grenzen. Insbesondere seine rechte Hand wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Bis hierhin hatte der Chunin es geschafft seinen Chakrafluss in der Hand nahezu perfekt zu kontrollieren und eine präzise Komprimierung des Chakras vorzunehmen. Doch an der Kombination beider Schritte scheiterte der junge Erbe bislang. Nichts desto trotz war Taicho sehr geduldig mit ihm, so erzählte man sich schließlich das der vierte Hokage ganze drei Jahre brauchte um die Technik des Rasengan zu perfektionieren.
Für den nötigen Ausgleich zu dieser Zeit sorgte Jareths Kontakt zu seiner Mutter und die abendlichen Ausflüge mit Kineth. Auch sie hatte sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt und war zu einer hübschen jungen Frau geworden. Das Verhältnis zwischen beiden hatte sich allerdings bis zu diesem Tage komplett gewandelt, so suchte mittlerweile Kineth die Aufmerksamkeit Jareths zu erhaschen und ihn endlich für sich zu gewinnen. Doch dem künftigen Oinin-Lehrling fiel es schwer mit einer solchen Schönheit umzugehen. Er zeigte sich immer gern als Gentlemen, traute sich aber bislang nicht sie zu küssen. Manchmal ärgerte sich Kineth darüber, ließ es ihren Ascensis (vgl. Deckname) aber nicht spüren. Während des harten Trainings für das Rasengan machte sich Kineth große Sorgen um Jareth, da dieser sich wirklich zurichtete. Doch auch zu diesem Zeitpunkt konnte der Erbe ihr nichts über seine Herkunft verraten. Kineth einzuweihen war eine viel zu große Gefahr und er hätte den Rat nicht noch einmal bitten können eine Ausnahme machen zu können (vgl. Mutter). Alles in Allem brachte Kineth ihm die Fürsorge nahe, die er während des Trainings so sehr brauchte. Dies und ihr Glaube an ihn motivierten ihn täglich.
Im kommenden Sommer als Jareth erneut an der Komprimierung der zwei unterschiedlichen Chakraflüsse scheiterte suchte er lange nach einer Lösung für sein Problem. Er entschied sich dafür dem Rasengan wenige Chakrapartikel an Raitonenergie beizusetzen, so dass diese eine Art beständige Hülle um das Jutsu bilden können - um es letztlich zu festigen und zu meistern. Diese Vorgehensweise brachte Jareth einen Schritt weiter und, nach intensivem Training, letztlich zum Ziel. Sein Sensei war begeistert von der Art und Weise wie sein Schüler die Technik des vierten Hokage abänderte und so für sich nutzbar machte. Zwar brachte die Beisetzung von Raitonchakra dem Anwender keinen Vorteil, was die Kraft und Wirkung eines Rasengans anging, doch verlieh es dem Ninjutsu bei genauem Hinsehen einen leichten gelblichen Schimmer. Im Endeffekt hatte Jareth somit beinah ein Jahr für die Vollendung seines eigenen, individuellen Rasengans, geopfert – doch das war es wert. Die Erfahrungen hieraus ermöglichten es Jareth seine Kenntnisse in Sachen Chakrakontrolle noch weiter zu steigern und nahezu zu perfektionieren. Um Geschwindigkeit und Ausdauer auf ein ähnliches Level zu heben investieren Schüler und Sensei die zwei verbleibenden Jahre in sehr hartes körperliches Training, welches mit und mit entsprechende Resultate zur Tage förderte. Auch wenn sich Jareth mittlerweile auf dem Leistungsniveau eines Jounin befand, konnten die Trainingserfolge über die zunehmenden Beschwerden von Taicho und seinem hohen Alter nicht hinwegtäuschen.
Anzahl: 603 Wörter


Kapitel 6: Der Aufstieg zum Attentäter
Nach Beendigung des Trainings wurde Jareth unmittelbar zu einem Oinin-Lehrling ernannt. Von nun an unterstand er nicht länger seinem alten Sensei Taicho, sondern einem für ihn zuständigen Oinin, welcher ihn fortan auf erste Missionen mitnahm. Auch wenn Manaketi (Deckname des OININ) das Element Suiton beherrschte konnte er seinem Lehrling stets wertvolle Tipps geben und ihn täglich aufs Neue fördern. Was Taicho anging, so war er ohnehin zu alt geworden und konnte seinem Schützling nicht mehr viel beibringen. Nichts desto trotz suchte Jareth während seiner Ausbildung oftmals die Gesellschaft von Taicho. So war er über die Jahre doch zu einer Art Großvater für ihn geworden. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends, doch er war stolz einen so großartigen Oinin Lehrling herangezogen zu haben.
Die Maske, welche Jareth am ersten Tag seiner Lehre vermacht wurde, wies schlitzförmige Augenöffnungen und eine dunkelblaue Verzierung auf. Seither ist er verpflichtet diese im Dienst zu tragen und im Stadtleben weiterhin seinen Decknamen Ascensis zu verwenden. Weiterhin erhielt er die für einen Oinin so typischen Armschienen, eine dunkelblaue Schutzkleidung (sehr leichter Plattenpanzer), einen dunklen Mantel, ein Bingo Book und einen Satz Senbons. Die Grundvoraussetzungen für die Aufnahme erfüllte er mit Bravur und zeigte sich als psychisch resistente Person. Nicht verwunderlich, so wurden ihm doch die grundlegende Werte bereits seit seiner Geburt vermittelt.
Im ersten Lehrjahr wurden sein Geist und sein Wille noch weiter geschärft, so dass sich der Rat sicher sein konnte dass Jareth unter Folter keine Geheimnisse der Oinin preisgeben würde. Sein Reaktionsvermögen im Nahkampf wurde stetig trainiert und somit seine Geschwindigkeit optimiert. Weiterhin wurden ihm grundlegende Kenntnisse in Medizin und Anatomie vermittelt, welche ihn von nun an in die Lage versetzten Tränke oder Pillen während eines Kampfes zu benutzen und die Schwachstellen des menschlichen Körpers genauestens zu kennen. Während der medizinischen Ausbildung wurde Jareth auch in die Herstellung von Giften eingeführt. Leider erwies sich dabei das Gift als wesentliche Schwachstelle des Schülers. Als Jareth versehentlich von einem Skorpion gestochen wurde, zeigte er unverhältnismäßig schwere Reaktionen auf den Giftstoff, so dass er umgehend behandelt werden musste. Von diesem Tag an verwährten die Oinin ihm den Umgang mit Giften jeglicher Art und empfohlen ihm von nun an stetig schnellwirkende Gegenmittel mit sich zu führen. Im zweiten und dritten Lehrjahr häufte sich die Anzahl an Außeneinsätzen, weshalb der junge Oinin schnell dazu lernte. Manaketi hätte Jareth kein besserer Lehrer sein können und auf ihren Missionen waren sie schon zu einem guten Team herangereift. Als sein Lehrer ihn am Ende des dritten Lehrjahres für die Abschlussprüfung vorschlug hatte Jareth ein gutes Gefühl bei der Sache, schließlich hatte er sich nicht nur durch die Ausbildung vorbereiten können. Sofern es die Zeit zuließ hatte Jareth stets versucht die Technik des vierten Hokage zu verbessern, was ihm nach zwei Jahren, durch die Meisterung des „Sōjin Rasengan Keta“ auch gelang. Anders als beim bekannten Rasen Shuriken, verzichtete der junge Oinin dabei auf das Hinzufügen jeglicher Chakranaturen (wie Wind- oder Blitzenergie) und führte zwei Rasengan ineinander. Die hieraus entstehende Chakramenge glich dabei einer Art Sägeblatt, welches sich durch seinen Anwender sogar werfen lässt. Allerdings verursacht, die von Jareth selbstkreierte Technik, keine Schnittverletzungen und gleicht vielmehr der Druckwirkung eines dreifachen Rasengans (vgl. Jutsu-Bewerbung). Die Erschaffung dieser Technik ging für Jareth erfreulicherweise mit einem weiteren Vorteil einher: Mit und mit schaffte er es die Verwendung von Raitonpartikeln einzustellen und machte das Rasengan alsbald zu seiner meistverwendeten Technik.
Die Abschlussprüfung umfasste einen reellen Kampfeinsatz und die anschließende Auslieferung zweier Gegners (B-Rang Nukenin). Ohne das Einschreiten weiterer Oinin-Krieger konnte Jareth die Prüfung erfolgreich ablegen und jegliche Zweifel des Rates beseitigen. Doch auch wenn es für ihn während seiner Oinin-Lehre und als Ninja gut lief, so stellten sich im Privatleben große Enttäuschungen ein. Sein langjähriger Lehrmeister Taicho starb kurz nach der Vollendung seiner Prüfung und die Liebe seines Lebens , Kineth, sah keine Zukunft für sie als Paar. Zwar blieben sie Freunde, doch verletzte diese Entscheidung Jareth umso mehr. Auf der anderen Seite fiel es ihm nun nichtmehr so schwer sie zu belügen und er setzte sie nun keiner Gefahr mehr aus, falls seine Identität als Oinin eines Tages auffliegen würde. Die erlebten Vorkommnisse verarbeitete Jareth durch seine Tätigkeit als Oinin, hier fühlte er sich wohl und „jagte im Rudel“. Für ihn würden die Oinin seine Familie bleiben… und natürlich seine Mutter die er weiterhin besuchte und sehr liebte. Sie und das Dorf waren das letzte was er noch hatte.
Anzahl: 736 Wörter


Insgesamt: 4332 / 4000 Wörtern




Es folgt eine Schreibprobe:
Natürlich hatte Jareth während seiner Missionen das ein oder andere Blut vergossen, doch erschien ihm sein neues Ich immer noch unwirklich. Seitdem er mit der Ausbildung angefangen hatte, wurde seine Persönlichkeit immer kühler. Wo war der Junge geblieben, der einst so viel lachte? Der junge Mann der sich in die schöne Kineth verliebt hatte und sie umgarnte? All dies schien lange her zu sein und doch lag es nur wenige Jahre zurück. Jareth atmete tief durch und streckte die Beine durch. Nun saß er dort auf den Ziegeln eines Dachs mitten in Kirigakure und starrte ins Mondlicht. Nur seine Mutter war ihm geblieben, die letzte wahre Bezugsperson die er hatte. Doch dann bemerkte er das schwere Buch in seiner Tasche. Lange hatte er es nichtmehr angesehen. Schon seit seiner Ausbildung nichtmehr. Er zog es langsam heraus, blätterte darin herum und fand die sorgfältigen eingetragenen Verweise von Taicho. Vielleicht sollte er doch versuchen Kontakt zur Nakamurafamilie aufzunehmen. Würden die Ninja aus Konohagakure ihn willkommen heißen oder doch verstoßen? Er konnte sich eine freundliche Begrüßung nur schwer vorstellen. Jareth schloss das Buch, presste es zwischen seinen Händen fest zu und fragte leise vor sich hin: „Taicho, Sensei… Wieso musstest du gehen?“




EDIT-HISTORY:
09.01: Storybezug zur Giftanfälligkeit (neu in Kapitel 6)
Grund: Empfehlung eines Staffmitglieds

Während der medizinischen Ausbildung wurde Jareth auch in die Herstellung von Giften eingeführt. Leider erwies sich dabei das Gift als wesentliche Schwachstelle des Schülers. Als Jareth versehentlich von einem Skorpion gestochen wurde, zeigte er unverhältnismäßig schwere Reaktionen auf den Giftstoff, so dass er umgehend behandelt werden musste. Von diesem Tag an verwährten die Oinin ihm den Umgang mit Giften jeglicher Art und empfohlen ihm von nun an stetig schnellwirkende Gegenmittel mit sich zu führen.

09.01: Storybezug zur eigens entwickelten S-Rang Technik (neu in Kapitel 6)
Grund: Abänderung der Jutsubewerbung

Sofern es die Zeit zuließ hatte Jareth stets versucht die Technik des vierten Hokage zu verbessern, was ihm nach zwei Jahren, durch die Meisterung des „Sōjin Rasengan Keta“ auch gelang. Anders als beim bekannten Rasen Shuriken, verzichtete der junge Oinin dabei auf das Hinzufügen jeglicher Chakranaturen (wie Wind oder Feuer) und führte zwei Rasengan ineinander. Die hieraus entstandene Chakramenge glich dabei einer Art Sägenblatt, welches sich durch seinen Anwender sogar werfen lässt. Allerdings verursacht, die von Jareth selbstkreierte Technik, keine Schnittverletzungen und gleicht vielmehr der Druckwirkung eines dreifachen Rasengans (vgl. Jutsu-Bewerbung). Die Erschaffung dieser Technik ging für Jareth erfreulicherweise mit einem weiteren Vorteil einher: Mit und mit schaffte er es die Verwendung von Raitonpartikeln einzustellen und machte das Rasengan alsbald zu seiner meistverwendeten Technik.

10.01: Änderungen von Jana umgesetzt
20.01: Ohrstöpsel-Abbildung ausgetauscht


ANMERKUNG:
- Änderungen werden nun nur noch auf Anweisung vorgenommen.
- Alles ist fertig. Sowohl Charakter als auch Jutsubewerbung.
- Genehmigung zum Jiraiya-Erbe: Raiko am 25.12.

Narukami Suki

Re: Jareth Nakamura

Beitragvon Narukami Suki » Di 10. Jan 2012, 11:41

  • Bei den allgemeinen Daten gehört das Jiraiya-Erbe nicht nochmal gesondert rein, steht ja auch bereits unter den Besonderheiten; selbiges gilt auch für die Genehmigung, die gehört doch eher ans Ende deiner BW, quasi als Fußnote.
  • Geschlecht "männlich" vielleicht noch als ganzes Wort hinschreiben ;D
  • Charakter, Vorlieben & Abneigungen sind mir etwas zu kurz geraten, vor allem das letzte .. vielleicht auf alles ein bisschen näher eingehen, Beispiele einbringen, Gründe ...
  • Was befindet sich in der Schriftrolle in seiner Ausrüstung? Bitte dazu schreiben, es sei denn, sie sind leer :)
  • Masaru Nakamura ist verstorben, soweit ich weiß. --> Ich werd Sascha mal fragen, was da hin soll. Oder habt ihr das so abgesprochen?

Story

- folgt, sobald ich sie gelesen hab o.o7 Auf jeden fall noch heute.
Hast nun erstmal Zeit, die bereits bestehende Kritik auszubessern~

Lg, [font=French Script MT]Jana[/font]

Jareth Nakamura

Re: Jareth Nakamura

Beitragvon Jareth Nakamura » Di 10. Jan 2012, 12:51

[erledigt]:
- Bei den allgemeinen Daten gehört das Jiraiya-Erbe nicht nochmal gesondert rein, steht ja auch bereits unter den Besonderheiten; selbiges gilt auch für die Genehmigung, die gehört doch eher ans Ende deiner BW, quasi als Fußnote.
- Geschlecht "männlich" vielleicht noch als ganzes Wort hinschreiben ;D

[ergänzt]:
- Charakter, Vorlieben & Abneigungen sind mir etwas zu kurz geraten

[gelöscht]:
- Was befindet sich in der Schriftrolle in seiner Ausrüstung? Bitte dazu schreiben, es sei denn, sie sind leer :)
- Masaru Nakamura ist verstorben, soweit ich weiß. --> Ich werd Sascha mal fragen, was da hin soll.

Was Masaru Nakamura angeht haben wir nichts abgesprochen. Weiß selbst nicht wieso ich ihn rein gebracht habe.
Nur den Tipp mit dem Vater / der Abstammung hat er mir so gegeben und die Bindung zum Vater abgesegnet.


LG, patrick

Sakebi Jin

Re: Jareth Nakamura

Beitragvon Sakebi Jin » Di 17. Jan 2012, 15:34

[s]Zu dem Punkt mir der Giftanfälligkeit möchte ich lediglich noch gerne wissen warum, es sich rausgestellt hat, das er nun eine Anfälligkeit hat. Fragen hierzu kannst du mir gerne stellen, einige Tipps könnte ich dir da geben, damit es zu meiner Zufriedenheit ist.[/s]

EDIT: Angenommen

Your's sincerely
☼Kanjiro☼

Sabaku Haruka

Re: Jareth Nakamura

Beitragvon Sabaku Haruka » Sa 21. Jan 2012, 12:36

Angenommen


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