Tropic Pub Bar

Bekannt für hohe Schmiedekunst und den besten Schwertkämpfern der Welt, ist Kirigakure das Ninjadorf Mizu no Kunis.
Sabaku Haruka

Re: [Mizu no Kuni ~ Kiri] Tropic Pub

Beitragvon Sabaku Haruka » Do 16. Jun 2011, 19:15

Wie konnte man so viel trinken? Sie sah schon kommen was kommen musste die beiden würden eine Alkohol Vergiftung bekommen. Sie konnte nur die Augen nur verdrehen, Hatsuharu winkte sie beide her und gröllte wie ein Halb Affe. Sie streichte sich die Haare aus dem Gesicht, sie würde sich da ganz sicher nicht hinsetzten und auch noch dabei zu sehen wie die sich in den Tod saufen. Sie sah zu Yuuka, die war im Alter von den anderen beiden, in so einem Alter benahm man sich so. Vielleicht würde sie den beiden ja Gesellschaft leisten sie hatte nun besseres zu tun. Vergiss es, selbst wenn mein leben davon abhängen würde, wäre ich nicht bereit mich zu euch an den Tisch zu setzen! Trinkt ruhig noch mehr, ich gebe euch noch eine Flasche bis ihr röchelt am Boden liegt. Da ich keinen Dienst habe werde ich nur leider euer Ende nicht mit erleben. Sehr schade! Haruka wandte sich ab unterhielt sich noch kurz mit dem Barkeeper, ehe sie etwas Geld hinlegte. Dann wandte sie sich an die jüngere. Yuuka du kannst hinüber gehen, ich werde nun gehen! Sie wandte sich nun auch von ihr ab, ab liebsten hätte sie ja die Köpfe von den beiden Jungs genommen und sie gegeneinander geschlagen aber nun gut. Sie konnte nun seelenruhig auf den Trainingsplatz gehen und dort einige ihrer Jutsus ausprobieren. Die eine Schriftrolle aus dem Krankenhaus hatte sie schon vorhin in der Hand gehabt, aber nun gut das war ein Thema für später.

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Maliya
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Re: [Mizu no Kuni ~ Kiri] Tropic Pub

Beitragvon Maliya » Do 16. Jun 2011, 20:06

Die beiden männlichen Jounin waren schon sehr betrunken, bereits bei ihrem kleinem Stupser taumelte Raijin. Yuuka kicherte leise, es war sehr amüsant den beiden zuzusehen. Auch wenn jemand so langsam mal klarstellen sollte das Schluss ist. Sie kannte die beiden nicht sonderlich gut, doch zusehen wie sie sich mehr und mehr einer Vergiftung näherten konnte und wollte sie auch nicht. Schließlich wollte Hatsuharu auch noch das beide Frauen mitmachten. Haruka schien von dieser Einladung nicht sehr angetan, auch Yuuka selbst wollte eigentlich nichts Trinken. Besonders weil sie einfach kaum Alkohol vertragen kann, und wahrscheinlich in wenigen Minuten genau so drauf war wie die beiden. Genau das wollte sie eher verhindern, wer weiß was sie dann alles tun würde oder wovon sie erzählen würde. Ganz klar, sie würde heute Abend keinen Alkohol trinken ! Auch Haruka machte es den beiden deutlich klar, sie würde den beiden nicht mal helfen wollen. Jedoch machte sich Haruka sicher auch sorgen um die beiden, sie gab es nur nicht öffentlich zu. So vermutete jedenfalls die Hajime. Sie könnte auch Falsch liegen, so sicher war sie sich bei der Sabaku noch nicht. Sie blickte zu der älteren, die sich nun mit dem Barkeeper unterhielt. Plötzlich drehte sie sich zu ihr und sagte sie könne rüber gehen. „Aber, was ist wenn die beiden irgendetwas anstellen, jemand wie du könnte ihnen helfen..“ Kam es nun von ihr. Während sie ein wenig besorgt erst zu den beiden betrunkenen Jounin schaute und dann wieder zu Haruka. „Jemand sollte wenigstens auf sie acht geben.“ Murmelte sie. Gut, würde Haruka gehen müsste sie es wohl sein die etwas auf die beiden aufpasst. Nicht das sie wieder irgendeine Schlägerei anfingen und irgendjemand musste sie ja wenn sie wirklich einen Arzt bräuchten zum Krankenhaus bringen. Sie würde die beiden niemals tragen können, aber wozu kann man den Weiblichen Charme spielen lassen um kräftigere „nüchterne“ Männer um hilfe zu bitten. „Gut, ich bleibe. Aber trinken werde ich auch nicht. Höchstens etwas ohne Alkohol, wenigstens einer muss auf euch „unschuldige“ Männer aufpassen.“ Sie betonte das Wort unschuldig, ein wenig frech. Setzte sich dann aber zu den beiden, um genau zu sein neben Hatsuharu. Wenn sie ehrlich war wäre sie gerne mit Haruka mit gegangen, doch schien sie schlechte Laune gehabt zu haben. Und jemand musste wirklich ein wenig aufpassen, nicht das wirklich noch etwas schlimmes passierte. „Und nun bin ich euer Babysitter.“ Murmelte sie leicht grinsend vor sich her. „Übertreibt es nicht Jungs, ihr könnt noch nicht einmal anständig gerade sitzen bleiben.!“ Grummelte sie nun, sichtlich besorgt um die beiden Jounin. Sicherlich würde sie sich vorwürfe machen falls etwas geschah und sie es hätte verhindern können. „Sauft euch bloß nicht ins Koma, und vor allem, kotzt hier später nicht rum !“ Wahrscheinlich machten sie sowieso weiter, sie überlegte schon einfach einen Stuhl zu nehmen und beide einfach bewusstlos zu schlagen.

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Hatsuharu Sôma

Re: [Mizu no Kuni ~ Kiri] Tropic Pub

Beitragvon Hatsuharu Sôma » Do 16. Jun 2011, 20:40

Hatsuharu's vorschlag kam wohl doch überhaupt nicht an, nunja zumindestens bei Haruka, denn diese verließ nur mit einer entnervten Bemerkung die Bar. Nunja, unbedingt megacool war es nicht, aber für den Moment interessierte es Hatsuharu gerade eher weniger, denn wenigstens eine der beiden gesellte sich zu den beiden, die Pinkhaarige Frau, die sich zumindestens Raijin als "Yuuka" vorstellte. Sie redete auf die beiden Jônin ein, das sie sich doch bitte zurückhalten sollten, da eine nahe Alkoholvergiftung wohl schon so ziemlich bevor stehen würde. Doch da war wieder die Sache das wohl keiner hier die Trinkgewohnheiten des jeweils anderen kannte, ergo war es auch schwierig das zu sagen. Vom Körper her wäre es Raijin der hier am längsten sitzen würde, da Hatsuharu nicht sonderlich kräftig war, immerhin lagen seine Stärken darin seinen Gegner nicht zwingend in den Nahkampf zu locken, und selbst dort hatte er notfalls noch den Kampfstil aus Kirigakure den er lernen durfte.
Doch immer noch leicht wankend musterte er dann die Bewegungen Yuuka's die sich gerade anfing hinzusetzen, und das direkt neben Hatsuharu, wenn er nicht zu besoffen wäre, würde er sich glatt geehrt fühlen, doch momenten stand der Schnaps im Vordergrund, und natürlich die überaus heftige Aktion von Raijin der sich gerade auf den Stuhl gestellt hatte und verbreitete das die beiden, bei egal was sie machen eh die Helden Kirigakure's wären.
"Schie werdn unsch auf Händen tragn!!" Warf er zurück und in einem Ruck wandte er sich Yuuka zu. Er legte seine Hand auf ihre Schulter und fing an in einem ungewohnt normalen Zustand zu sprechen. "Was für eine Art der uns bekannten Flüssigkeiten würden sie denn gerne zu sich nehmen holde Maid?" Es klang nicht nur äußerst geschwollen, nein es war wie schon beschrieben einfach nur mehr als merkwürdig das er in seinem jetzigen noch solch schwierige Sätze einfach so hinbekam.
Wobei man sagen musste, dass er selber mehr als nur verwundert war, was man daran erkannte das er direkt mit einem großen Schluck Schnaps nachspülte.
Egal welche Antwort jetzt kommen würde, das Getränk würde eh innerhalb weniger Sekunden vor ihr auf dem Tisch stehen, doch bevor sie antwortete musste er noch kurz etwas mit Raijin klären.
"Rai-Bro! Sach ma du hascht doch scho ne RIIIIEEESEN Hütte odä? Warum schilln wir nüsch einfah da rum!" Gab er als Idee bekannt, doch führte er seinen Plan weiter aus. "..und vorher rrrrauben wir scho nen scheisch beschhhhhhissenen Schnapsladen ausch!!! Und SIE! könn' weär auch mitschhhhleppn" Meinte er abschließend und tippte Yuuka beim "Sie" auf die Stirn.

Hikari Raijin

Re: [Mizu no Kuni ~ Kiri] Tropic Pub

Beitragvon Hikari Raijin » Do 16. Jun 2011, 21:24

„Ach kotzen... isch doch ahles Kindergagge, weischt du?“, antwortete er sogleich auf die Anweisung Yuukas, sich nicht zu sehr zu betrinken, sodass sie ins Koma fallen würden. Wenn Raijin jedoch nur ein kleines Fünkchen mehr nachgedacht hätte, was bei den Promillen, die er ihm Blut hat, nicht mehr möglich war, hätte er ihr ein bisschen Auskunft über die Widerstandsfähigkeit seines Körpers geben können. Ganz im Gegenzug zu der Nüchternden, die sich neben Hatsuharu gesetzt hatte, war er ein wenig mehr widerstandsfähig gegen jegliche Gifte, Krankheiten und auch Alkohol konnte er ein wenig mehr aushalten. All dies konnte er seinem doch so verhassten Erbe verdanken, ähnlich würde es wohl Hatsuharu ergehen. Die seltsame Präsenz um den Shinokishi war bis jetzt noch spürbar und die Tatsache, dass er weniger Kontrolle über seinen Körper hatte, würde wohl in eine Art Glücksspiel des Alkohols ausarten - den aber laut den Erzählungen immer der Betrunkene für sich entscheiden konnte. „D-, D-... Das is so schon in Ordnung, Yuuka-chan! Wir hahlden das schoh aus, versprochen!“ Keineswegs wollte er die unschuldige Dame, die sich selbst sehr sozial als die Babysitter der beiden bezeichnete, in das Schlamassel, das die beiden verursacht haben und weiterhin noch verursachen werden, mit hineinziehen. Aber eindeutig fehlte es ihn an seinen Redefertigkeiten, dass er dies so in seinen eigenen Worten ausdrücken könnte, erwartete wohl keiner von ihn. Die Tatsache, dass sich Yuuka neben dem Sôma gesellte, ließ ihn schmunzeln, worauf er seinen Genossen zusprach: „Du Stecher, hehe!“, lachend darüber schrie er auf, nahm das Schnapsgläschen und trank. Dabei musste er aufpassen, dass er das 40ml-Glas nicht in seinen Mund verschlag. Mit einer Geschlichkeit, die wohl kaum als solche zu bezeichnen war, schaffte er es dennoch ohne Glasscherben im Hals im Krankenhaus zu enden. Für jeden war wohl offensichtlich, dass ein Babysitter für die beiden nur zu angebracht war. Jedenfalls bis sie in ihrer eigenen Sabber in einen stundenlangen Schlaf liegen. Daraufhin sagte Hatsuharu etwas, was für den betrunkenen Raijin wie eine fremde Sprache klang... Wasch labbert der da? Had er Pilze gefressen oder wie? Verdutzt über das Gesprochene des Shinokishis stellte er eindeutig fest, dass er noch nicht genug intus hatte. Irgendein Knaller müsste noch her... Doch woher? Sie und die anderen Besucher hatten fast das gesamte alkoholische Gut des Pubs erplündert. „Annahnaschschahfft...“, nuschelte er vor sich her. Das war wohl immer wieder wie ein Schubsen ins kalte Wasser, wenn man sich die letzten Liter vollkommen mit Alkohol verausgiebigt hatte. Daraufhin kam auch gleich der Vorschlag von Hatsuharu, das Haus des Hikaris aufzusuchen, wo er auch genau so viele Ananas auffinden konnte... Perfekt. „Ach, du meinscht meine Villa? Klaa... ! Das klingdt doch nach 'nem Plan. Aba' davor natüüührlisch noch Häälden werden!“ Man konnte aus den Funkeln der Augen Raijins herauserkennen, dass er sich sichtlich auf die nächsten Stunden freuen würde. Endlich konnte man die Partyhütte einweihen können. Überzeugt wie ein naiver Trottel sprang er auf, völlig im Vergessen, dass er nichtmal anständig stehen, geschweige sitzen konnte und taumelte durch die halbe Bar. „Schreibeeen Sie mir allesch auf meine Rechnung... Adresche findest schon noch irgendwo, alter Knecht!“ Damit verabschiedete er sich von dem Wirt und der Menge, abschließend musste er noch etwas zu „seiner“ so betitelten Villa sagen: „Wundert eusch nisch, wenn da bei der Villa steht, dasch da noch freie Zimmer schind und man sich bei dem Ei-..., Ei-... Einwohneramt melden scholl, wenn man ein Zimmer will... Das klebt da nur so rum! Die Villa gehört eigentlich mir!“, lügte er sich glatt vor sich hin. Diese Täuschung würde wohl spätenstens bis morgen früh aufrecht erhalten können, ehe wirklich alle merken würden, dass sie in das Wohnhaus Tokominka einziehen könnte. Aber ein bisschen angeben musste er ja auch, weshalb er im Suff so etwas daherquatschte. Nun standen erstmal auf den Programm sämtliche Schnapsläden abzuklabbern und dort das glorreiche Getränk zu plündern. Danach stünden wohl einige besinnliche Stunden an, in denen alle drei jede einzelne Flasche umarmen wollen, so war es in den Vorstellung des Hikaris jedenfalls.


Mizuki

Re: Tropic Pub

Beitragvon Mizuki » Di 28. Jun 2011, 12:27

..comin' from: Trainingsplatz #1 i think.


Der Weg durch die Straßen ihres Landes verging weites gehend stillschweigend, da niemandem etwas sinnvolles einfiel, was es wert gewesen war preis zu geben. Es mochte auch an dem seltsamen Moment an sich gelegen haben, weshalb auch der Nakamura auf der kurzen Strecke nichts eingefallen war. Schon seltsam, wenn man betrachtete, dass beide vor wenigen Augenblicken bestimmt noch den Gedanken hegten, einen Kampf herauf zu beschwören, und nun wanderten sie gemeinsam durch die endlosen Straßen auf dem Weg zu einem Pub, denn die Frau nicht einmal kannte. Menschen änderten sich nun mal, manchmal zu einem besseren, und andere Male zu etwas schlechtem. Sie hingegen war überrascht, dass sich der Mann wohl zu etwas positivem verwandelt hatte, immerhin war er früher nicht so gewesen, zu mindestens nicht ihr gegenüber. Mochte auch ihre Schuld gewesen sein, aber sie hatte nun mal schon immer Schwierigkeiten mit anderen Lebewesen, vor allem mit Männern und Kindern. Doch nun schien sich das Blatt mal zu ihrem Gunsten zu wenden, und sie verbrachte Zeit mit einem Mann, welcher sie nicht umbringen wollte. Zu mindestens nicht offensichtlich. Außerdem genoss sie die kurzen, flüchtigen Blicke des Seisei, welche sie ziemlich gut erkennen konnte, da er, im Gegensatz zu ihr, keine verdunkelte Brille auf der Nase trug. Auch er hatte deutlich an Muskelmaße zu damals zugenommen. Und das hatte sie nicht schlecht gemeint. „Den Pub hier kenne ich gar nicht.“, durch schnitt sie plötzlich die Stille, als beide vor dem Eingang des Laden standen an welchen Setsuna sie geführt hatte. Etwas besseres war ihr nicht eingefallen, um ein Gespräch ins rollen zu bringen, und immerhin hatte sie dafür nicht lügen müssen, da sie diese Räumlichkeiten wirklich noch nie betreten hatte. Umso größer war natürlich die Freude, als sich beide hinein begaben und sich einen freien Platz suchten, um nun die Karten nach einem geeigneten Getränk durch stöbern zu können. Und selbst wenn es keine Gab, würde sie halt einfach das nehmen, was ihr Gegenüber wählte. Denn damit machte man selten etwas falsch. Immerhin müsste es vorhanden sein, ansonsten hätte der andere es ja nicht genommen, richtig? „Ich hab dich ehrlich gesagt lange nicht mehr gesehen. Was wohl in letzter Zeit nicht oft in der Gegend, was?“, sprach sie wieder eines der wahrscheinlich eher unangenehmen Themen an, aber leider war es nun mal die übliche Frage, die man einer lang vermissten Person stellte. Das Interesse daran, was er die liebe lange Zeit über gemacht hatte, war schon groß, immerhin hatte sie ihn das letzte mal gesehen, da waren sie.. vielleicht Genin? Sie wusste es gar nicht mehr so genau, aber es musste eine verdammt lange Zeit her gewesen sein, dessen war sie sich eigentlich sicher. Die Nakamura hatte in der Zeit nichts weiteres getan, als trainiert, gearbeitet und zwischen drin die Flucht von zu Hause ergriffen, um alleine irgendwo Fuß zu fassen. Mittlerweile war sie sogar Ärztin, was wohl das erstaunlichste in ihrer Lebensgeschichte als Kuniochi sein mochte. Privat hatte sie einige Höhen und Tiefen durchgemacht, wie wohl jeder in seinem Leben, aber auch nichts spektakuläres, wie die Welt gerettet oder einen mega gefährlichen Nuke Nin das Handwerk gelegt. In der näheren Vergangenheit hatte sich ihr Leben sogar eher der Langeweile zugetan, hatte sie doch kaum mehr Aufträge bekommen, oder gar Lust gefunden, sich körperlich zu Ertüchtigen. Außer Kyoto hatte sie niemanden mehr, der in ihrem Leben irgend eine Rolle spielte, oder für den es sich lohnte, in den Kampf zu ziehen. So kurz betrachtet, schlug sie für sich selber vor, sollte sie sich vielleicht wieder öfters melden. Spannende Missionen würden nie schaden, erst recht nicht jetzt, wo ihre Ausbildung als Iryonin geendet war. Dürfte bestimmt einige gute Pluspunkte einbringen beim Schwierigkeitsgrad der Mission. Wer weiß.. Ob der Mann wohl aufregender gelebt hatte, als sie in der Zwischenzeit?

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Yukio Ueda
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Re: Tropic Pub

Beitragvon Yukio Ueda » Di 28. Jun 2011, 13:36

Wie hätte er wohl darauf reagiert, wenn er die Blicke der jungen Dame gesehen hätte, die ihn durch die Sonnenbrille hindurch erreichten - und er bemerkt hätte, dass seine kurzweiligen Abtastversuche mit den Augen gar nicht mal so unauffällig waren, wie er es zunächst annahm? Ob er sich für sie genau so verändert hatte, wie sie es getan hat in seinen Augen? Bestimmt, denn man merkte es ihm vielleicht nicht an, doch war er wesentlich stärker als das kleine Kind, welches er einst gewesen war. Damals hatte er sich immer nur auf seine Ninjutsutechniken gestützt, die - für sein damaliges Alter - dennoch recht stark und ausgefallen gewesen sind im Gegensatz zu denen der anderen Genin. Und heute war er ein *Beinahe*-Heimatloser Shinobi, der sich nur auf das Wohlwollen des Mizukagen verlassen musste, damit er in seiner alten Heimat verbleiben durfte - und das zum Trotz sehr vieler Personen, die ihn für das hassten was er aus seiner Familie gemacht hat, obgleich ihn keine Schuld traf. Er wurde prompt aus jenen Gedanken gerissen, als die Stimme von Mizuki die beinahe schon geschäftige Stille zwischen den zweien zerbrach und er sich erstmal fangen musste, bevor er einen Moment später erst seine Antwort geben konnte. "Ich kenne den Pub hier auch noch nicht so lange, aber er ist gut..." Mit diesen Worten betrat er den Laden und steuerte zielgerade auf einen Tisch zu, der noch frei war, wartete aber damit sich hinzusetzen, bevor sie es getan hat - Ladies First eben. Nachdem sie dies tat, setzte sich Setsuna ihr gegenüber und versuchte seine Geschichte halbwegs glaubwürdig darzulegen: "Ich war lange nicht mehr hier, das stimmt schon. Bin durch den Kontinent gereist, war in Konoha und Suna..." Was er dort getan hatte ließ er erstmals offen. Damals, nach dem Krieg gegen Kumogakure, war er nur unterwegs gewesen um die Drahtzieher des ganzen zu finden und zur Strecke zu bringen. Da diese aber weder aktiv noch scheinbar am Leben waren, blieb ihm nichts anderes übrig als seiner Heimat wieder zu dienen, dies aber auch nur recht widerwillig. "Und du? Was hat das Leben dir so gebracht?" sprach er fragend und musterte sie erstmals genau, nun, in der Ruhe, welche die beiden besaßen. Und wirklich, sie sah nicht schlechter aus - sogar noch viel besser zu damals und das gefiel ihm "Verzeihen sie, ihre Bestellung bitte" Die Stimme kam recht plötzlich und sprach ihn von der Seite an. Ein Kellner hatte sich zu ihnen gestellt und wartete auf die Bestellung der beiden "Eine Flasche normalen Sake und zwei Trinkschälchen für mich und meine Begleiterin" antwortete der Seiei ihm und sah Mizuki fragend an "...oder willst du noch was dazu?"
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Re: Tropic Pub

Beitragvon Mizuki » Mi 29. Jun 2011, 05:24

Durch die Kontinente gereist? Klang auch eher wie ein verlängerter Abenteuerurlaub, als einer ernsten Aufgabe die er zu erledigen hatte. Immerhin hatte er so bestimmt einiges zu Gesicht bekommen, anstatt wie sie nur an und an mal vor die Tür zu kommen, weil endlich jemand eine Aufgabe für die Frau bereit hielt. Naja, sie könnte jetzt weiter wild spekulieren, aber es schien nicht so, als würde der Seisei lange und ausführlich darüber sprechen wollen, weshalb sie sich weitere Fragen verkniff. Immerhin wollte sie ihn nicht unnötig auf die Pelle rücken. Milde Schmunzelnd glitten die dünnen Finger wieder hinauf an die Brille, welche sie sich langsam von der Nase schob, damit sie wieder besser sehen konnte, und ließ die Eis blauen Augen auf den Sheruta gerichtet, welcher die selbe Frage nun an sie zurück stellte. Die Brille behielt sie dabei zwischen den Fingern, spielte ein wenig damit, während sie dabei sprach. „Gearbeitet und gelebt. Und mich ein wenig um einen Schützling gekümmert, der Zweitweise bei mir lebt.“, sprach, und schon hatte sich der Kellner an den Tisch heran geschlichen und nahm die Bestellung der beiden Herrschaften auf. Die Nakamura schwenkte nur kurz zu dem Mann herum, ehe sie sich wieder Setsuna zu wand, der gerade für sie mitbestellt hatte, und nun danach fragte, ob das in Ordnung seie. „Nein nein, perfekt.“, antwortete sie mit einem milden Lächeln auf den Lippen, ehe sich der Mann wieder verzog um die Flasche Sake und die beiden Trinkgefäße zu holen. Immerhin hatte sie keinerlei Idee, was zu einem Sake fehlte, wenn man bereits in solch einer guten Gesellschaft gewesen war? Sich sachte durch das Haar fahrend ließ sie die Brille mit dem Bügel in ihren Ausschnitt gleiten, damit diese an einem sichtbaren Ort verweilen konnte. Jetzt, wo sie saß, konnte sie diese nämlich nicht mehr in der Hosentasche platzieren, ohne dass sie zu Bruch gehen würde dabei. Die Hände auf dem Tisch ineinander gelegt beugte sie sich nun leicht nach vorne, wie immer mit einem milden Lächeln im Gesicht. Es war immerhin ein freudiger Anlass. „Mein Leben ist nicht sehr aufregend, Setsuna. Erst recht nicht, seit ich Jounin geworden bin. Mittlerweile bin ich Ärztin, meine Mentorin und ich stehen in engen Kontakt und scheinbar bin ich so alt geworden, dass ich selbst ein junges Mädchen bei mir habe, welches ich wieder zurück in ihr Leben schicken möchte. Naja, sie ist von Hause weg gelaufen.“, erklärte sie, und schon hatte der Mann eine Flasche Sake auf den Tisch gestellt, welcher vorhin die Bestellung aufgenommen hatte. Die beiden Becher wurden ebenfalls dazu gestellt, ehe er in beide etwas des Alkohol einfüllte und freundlich wieder verschwand. Sofort griff die Frau nach ihrem und gönnte sich einen Schluck, ehe sie, das Gefäß noch umschlingt mit den dünnen Finger, wieder das Wort ergriff, um die Unterhaltung am laufen zu halten. „Aber in letzter Zeit verhaue ich nur Böse Jungs, die meiner Kyo-chan weh tun wollen, sonst nichts.“, grinste sie leicht scherzhaft und legte den Kopf dabei etwas schief. Sie hatte zwar wirklich schon ein wenig Ärger von dem Mädchen fern gehalten, aber eigentlich hatte man in ihrem Alter nicht mehr „Böse Jungs“ gesagt, sondern Schwerverbrecher und Halbstarke. Aber ein wenig versteift wirkte es sonst doch, wenn sie nicht ein wenig Witz mit in die Sache brachte. Immerhin sollte der Abend nicht in einem Desaster enden.

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Re: Tropic Pub

Beitragvon Yukio Ueda » Mi 29. Jun 2011, 15:45

Natürlich war hinter seiner Reise durch die Welt einiges mehr gestanden, als es sich auf das erste Mal anhörte, doch wollte der junge Mann nicht mit sämtlichen hässlichen Details ausrücken, die ihm während seiner Abwesenheit in Kirigakure no Sato widerfahren waren. Denn es gab einige Dinge, die ihm teilweise selbst noch übel auf den Magen schlugen und die ihn nach wie vor in Albträumen heimsuchten. Gut, es war im Moment zwar nicht mehr so schlimm wie damals, doch machte sein geistig angeschlagener Zustand die ganze Situation bei Gott nicht einfacher, soviel war sicher. Während ihm diese Gedanken durch den Kopf schossen, nahm er sich aber durchaus auch die Zeit, ihre Geschichte anzuhören - was geschehen war, welchen Rang sie nun bekleidete und wie ihre Gegenwart im Moment aus sah. Und er musste durchaus zugeben, sie hätte es sich nicht besser wünschen können. Keine Genin die sie trainieren musste, Medical-Jonin im Dienste des Dorfes, sie hatte es im Gegensatz zu Setsuna wenigstens zu etwas gebracht in diesem Dorf, während er von allen Menschen um sich herum eigentlich als Verräter geschimpft wird und dies - obgleich es nicht der Wahrheit entsprach - dies alles über sich ergehen ließ. Sie brauchte davon nichts wissen, irgendwann, sofern sie nun feste Freunde sein sollten und keine Rivalen mehr, würde sie dies schon mitbekommen. "Das hört sich doch nach was an." gab er knapp von sich und füllte sich etwas von dem soeben angekommenen Sake in das Trinkbehältnis und nahm einen großen Schluck aus diesem. Wie ihr Leben sich im Gegensatz zu deinem ja sowas von Langweilig anhört..." jammerte der Schatten in ihm und wurde prompt überhört: Was ging diesen überhaupt das Leben einer anderen Person an? Gar nichts, denn er selbst existierte doch selbst erst seit einigen wenigen Monaten. All das, was sich Mizuki in ihrem Leben erarbeitet hat, das würde er niemals erhalten, als Wesen ohne eigene materielle Hülle - und der Seiei war keinesfalls dazu bereit seinen wertvollen Körper an ein Hirngespinnst abzutreten, welches ihnen beiden eigentlich nur Schaden zufügen wollte. "Kyo-chan, mh? Sprich bist du sowas wie eine Ziehmutter geworden...und lass mich raten - du hättest nicht einmal einen Vater für sie, sprich einen Freund, oder?" sprudelte es auf einmal aus ihm hervor und man sah das freche aufblitzen eines ebenso frechen Grinsens, welches sich auf seinen Gesichtszügen niedergelegt hatte. Ja, ihn interessierte es sogar ob sie Single sei oder nicht, aber dies würde sich ja noch zeigen - im Schlimmstfall würde er gleich eine Ladung Sake in sein Gesicht bekommen oder irgendetwas anderes, dass sie nach ihm hätte werfen können. Dabei meinte er diese Frage nicht einmal böse, wie gesagt: Sie entsprang seinem eigenen Interesse.
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Re: Tropic Pub

Beitragvon Mizuki » Do 30. Jun 2011, 00:37

Er hatte zwar Recht, aber irgendwie fühlte es sich für sie noch nicht danach an, als hätte sie viel erreicht in ihrem Leben. Sicher, sie war gewachsen, Reifer geworden und hatte auch an Kraft und Fähigkeiten zugelegt. Vor allem aber im Krankenhaus war sie eine gern gesehene Person, obgleich sie sich eigentlich reichlich wenig dort blicken ließ. Das Leben und Arbeiten dort war einfach völlig anders, als dass draußen auf dem Feld, wo man Kameraden wirklich vor dem Tod rettet und selbst unter großer Gefahr steht. Der Kitzel der dort einen durch ströhmt ist einfach atemberaubend, und nicht mit der teilweisen sehr langweiligen Arbeit im Krankenhaus zu vergleichen. Wenn nicht gerade ein Notfall vom Trainigsplatz hinein geschoben wird, herrscht vorwiegend Ruhe dort, und nur wenn der Feind das Dorf angreift oder anderweitige Kämpfe in unmittelbarer Nähe stattfinden wird es spannend, aber wer wünschte sich schon solchen Ärger, nur um etwas Spaß bei der Arbeit zu haben? Die Nakamura ging erst in ihrer Aufgabe auf, wenn man sie wirklich brauchte und es um etwas ging, und darin war sie besonders gut. Wahrscheinlich ein Grund, weshalb sie so selten den Dienst dort antrat. Eines Tages würde ihr dies mit Sicherheit noch eine Menge bescheren, aber solange sie auf Mission war und dort gute Dinge leistete, ließ man sie eigentlich weites gehend in Frieden. Schmunzelnd musste sie daran denken, wie der Mizukage schon gen Decke schoss, wenn er wieder hören würde wie Faul die Frau derzeit war, jedoch riss ihre Begleitung sie wieder aus ihren Tagträumen erwachen, und ein verwunderter Blick streifte den Seisei, der mittlerweile auch einen kräftigen Schluck seines Sage getrunken hatte. Es brauchte einen Moment, ehe die Frau verstand und plötzlich zu lachen anfing. Jedoch hatte sie sich schnell wieder beruhigt, hob ihren Kopf und strich sich lächelnd wieder eine Haarsträhne hinter ihr Ohr, welche sie etwas aufregte, ehe sie ihm antwortete. „Nein, ich habe keinen Freund, ich lebe mit Kyo-chan allein.“, sprach sie wieder gelassen, trank ihr Schälchen leer und schenkte sich gleich nach, um erneut einen Schluck dieses köstlichen Getränk zu nehmen, ehe sie ihren Oberkörper sichtlich nach vorne beugte, und sein signifikantes Grinsen mit einem Lächeln, welches eher leicht fies wirkte türmte. Sie hatte sich denken können, warum sie ihm die Frage gestellt hatte, aber sie würde sie nicht gleich zurück werfen, da ihr danach im Moment nicht war. „Ziehmutter? Ich glaube, dafür bin ich doch noch etwas jung, meinst du nicht, Setsuna?“, stichelte sie leicht, ehe sie wieder zurück fuhr und sich gegen die Lehne ihres Stuhles hockte, wieder den Sake ihre Kehle hinab fließen ließ und einen entspannten Ausdruck auf ihr Gesicht legte, damit er auch äußerlich merkte, das ihr das folgende ernst gemeint gewesen war, und sie nun mehr nicht scherzte. Immerhin handelte es sich um Kyoto, und sie war ihr wirklich wichtig. „Kyoto ist mir eher wie eine kleine Schwester, auf die ich aufpasse, weil ich sie liebe. Und ich denke, auch für sie bin ich eher die große Schwester, die sie nie gehabt hatte.“ Sie hatte wieder ein sanftes Lächeln aufgelegt. Immerhin war es immer ein gutes Thema, wenn sie über die Kleine sprach. Was sie im Moment wohl wieder trieb? Heute Morgen war sie jeden Falls nicht bei der Nakamura in der Wohnung gewesen, was entweder bedeutete sie war schon in den frühen Morgenstunden verschwunden, oder aber hatte erst gar nicht die Nacht bei ihr verbracht. Sorge hatte sie noch keine, aber das würde sich durchaus ändern, wenn sich die Kleine Draufgängerin nicht bald bei ihr melden würde. Wenigstens ein Zettel auf dem Tisch, dann wüsste sie wenigstens, wo sie steckte. Aber auch das war wohl etwas zu viel verlangt, was? Milde seufzend leerte sie auch diese Ladung Sake, stellte den leeren Becher jedoch unbefüllt wieder auf den Tisch zurück. „Was ist mit dir? Irgendwann Sesshaft geworden?

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Re: Tropic Pub

Beitragvon Yukio Ueda » Do 30. Jun 2011, 08:46

Während sich die junge Frau vorbeugte, unterließ Setsuna es tunlichst ihr auf den soeben wunderbar hervorgehobenen Vorbau zu blicken, den sie ihm wohl als kleine Rache für diese Frage scheinbar direkt ins Gesicht drücken wollte. Und er war bei Gott nicht mehr so jung und hormongesteuert, wie sie es sich wohl in jenem Moment wünschte – auf seinen Reisen hatte er gelernt sich unter Kontrolle zu halten, auch wenn er sich damit gerade jetzt ein klein wenig schwer tat. Er war eben doch nur ein Mann. Und auch die durften mal ihren Gelüsten nach dem anderen Geschlecht ein klein wenig nachgeben, oder etwa nicht? Wie oft er sich diese Frage schon selbst gestellt hatte, ohne wirklich eine Aussicht auf jemanden zu haben, den er seine Freundin nennen oder mit ihr Spaß haben konnte. Dennoch, wenn man bedachte dass sie im Gegensatz zu ihm wirklich ein Leben führte, dass Lebenswert war bis zu diesem Punkt, so gefiel sie ihm sogar noch ein ganzes Stück mehr und er zollte ihr dafür seinen Respekt, auch wenn er es auf seine Art tat. Der von ihr gedachte Nervenkitzel, sein Leben auf die Linie zu stellen und beinahe dabei zu sterben, das hatte er sein gesamtes Leben lang eigentlich gar nicht gewollt. Oder anders gesagt – viel lieber hätte er ein gesundes, ruhiges Leben zugebracht, ebenso wie Mizuki es tat. Und natürlich war nach all dem was geschehen war Setsuna auch keinesfalls ein gern gesehenes Mitglied der Gesellschaft von Kirigakure no Sato. Nein, viel eher musste er so ziemlich alles über sich ergehen lassen, von wüsten Beschimpfungen bis hin zu tätlichen Angriffen, da noch nicht jeder eine Ahnung davon hatte, dass er überhaupt kein Missing mehr war – vorerst zumindest. Denn, obgleich er Sheruta, Wächter des Hachibi und seines Hosts Winry Rokkuberu war, so fand er doch immer weniger, weswegen es sich lohnte hier in diesem Dorf zu verweilen. Nachdem die Nakamura also fertig war mit ihren Ausführungen bezüglich des jungen Mädchens, welches momentan bei ihr lebte und sie beschützte, kippte sich der junge Mann den Rest des Sake hinab in seine Kehle, schluckte diesen und setzte zu einer Antwort an: "Sesshaft kann ein Mensch nur dann werden, wenn er etwas oder jemanden gefunden hat, der so wertvoll ist, dass es auch wirklich einen Sinn darin hat bei ihm zu bleiben und ihn zu beschützen. Er stellte den Becher ab und füllte sich diesen halbvoll wieder mit Sake auf "Und so eine Person habe ich noch nicht und habe sie auch nie gehabt." Zwar rührte er in jenem Moment den Becher nicht an, doch besaß er momentan das Verlangen diesen auf ex zu trinken und sich selbst diese Aussage aus den Gedanken zu spülen. Er war nicht nur auf der Suche nach einer Heimat, sondern auch nach Möglichkeiten seinen alten Clan wieder aufzubauen - zumindest den Baum des Kirigakure-Stamms, und dazu gehörten immer noch zwei Personen. Natürlich versuchte er dies nicht zwanghaft, doch war es immerhin noch einer seiner größten Wünsche, sich selbst und anderen Menschen auf diese Art und Weise eine Zukunft zu schenken. "Aber das hast du ja, nicht wahr?" Mit diesen Worten wurde sein Lächeln, welches vorher frech, freundlich und auch milde war, müde. Er schien bedrückt zu sein, wollte sich dies aber auf keinen Fall anmerken lassen und trotz seines Interesses an Mizuki - was aus den beiden Menschen wohl werden könnte? Klar, sie waren Rivalen, jetzt auch auf dem besten Wege gute Freunde zu werden. Aber was dachte sie über ihn, außer dass sie ihn einst gehasst hat für eine Sache, die er selbst schon vergessen hatte in all der Zeit, die er durch die Welt gezogen war? Was gefiel ihr, wieso sprach sie überhaupt mit ihm? Er selbst verstand es nicht ganz, darum plagten ihn solche Fragen und der Schatten innerhalb seiner Seele seufzte imaginär laut auf, als Zeichen dafür dass ihn diese Gedankengänge von Setsuna mehr Kopfschmerzen als Freude bereiteten. Kurzum - so wie er ein verliebter, interessierter Gockel sein konnte, genauso konnte dies Kage no Kami bis auf den Tod hin ärgern.
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Mizuki

Re: Tropic Pub

Beitragvon Mizuki » Do 30. Jun 2011, 10:36

Die Worte des Seisei ließ die Frau einen Moment überlegen. Bisher hatte sie nie wirklich darüber nachgedacht, dieses Land jemals zu verlassen, oder es gar zu verraten. Dafür gab es schlichtweg einfach keine guten Gründe. Gewiss, das Leben hier war nicht immer so einfach, wie ein junges, hübsches Mädchen sich das vorstellte, aber wo auf der Welt war das Leben als Rebellin schon einfach gepflastert? Nirgends. Denn der wüste Charakter der Frau hätte auch überall anders für jede Menge Ärger gesorgt, ob nun hier oder auf der anderen Seite der Karte. Jeden Falls hatte sie auch anderweitig nicht das Verlangen gehabt, für eine längere Zeit fort zu gehen. Hier in diesem Land hatte sie bisher immer etwas, vor allem aber immer jemanden, der sie hielt. Vorn weg ihre Mentorin, die ihr die Medizin lehrte und auch bei sich aufnahm, als sie keinen anderen Ausweg mehr wusste. Mittlerweile lebte sie zwar alleine, und hatte es geschafft sich ein Eigenständiges Leben auf zu bauen, aber dennoch mochte sie ihre Mentorin, und die Frau war ihr auch weiterhin Wichtig im Leben, und so hatte sie bis heute einen Grund, stetig zu bleiben. Mit Kyoto war der Grund nur Größer geworden, und es hatte ihr sogar Verantwortung beschert, welche sie sich selbst nie hätte gewünscht. Das bedeutete jetzt nicht, dass sie das Mädchen dafür hasste, aber die Nakamura war einfach nie ein Mensch gewesen, welcher für andere die Verantwortung übernahm. Sie hatte es immerhin kaum geschafft ihren eigenen Arsch aus dem schlimmsten Ärger heraus zu halten, oder wieder hinaus zu zerren. Geschweige denn, dabei auch noch für ein Kind zu sorgen. Schwer die Luft ausstoßend wusste sie aber, dass es einfach Sachen gab, vor denen sie niemals wird weglaufen können, was für sie als Frau bedeutete, hier zu bleiben. Hier in Kirigakure. Irgendwie machte sie es daher auch traurig zu hören, dass ihr alter Rivale niemals etwas dergleichen besaß, weshalb es seine Seele hinaus in die ewige Freiheit gezogen hatte. Mittlerweile verschlungen von Schwärze, und zurück gekehrt in Teilen. Vielleicht würde er es schaffen, und irgendwann an einem ihm Geliebten Ort verweilen, an dem es etwas zu beschützen gab, für das es sich lohnte zu bleiben. Sie jeden falls, wünschte es ihm von Herzen, ohne zu Wissen, dass sie vielleicht bald selbst dieser Grund werden könnte. Es war merkwürdig. Vor wenigen Stunden hatte sie diesem Mann noch den Schmerz auf die Haut gewünscht, und nun gönnte sie ihm alles erdenklich gute, dass ihm seine Seele irgendwann erlöst wurde. Selbst sie verstand nicht völlig, warum sie diese Gedanken ihm gegenüber hegte. Mag daran gelegen haben, dass sie ihm einfach eine neue Chance gewährte, so wie man ihr eine schenkte, als alle anderen glaubten sie würde es niemals zu etwas bringen. Von Zeit zu Zeit hatte jeder Mensch einen anderen nötig, der ihm einen Neuanfang gab, und aus einem ihr unerklärlichem Grund, füllte sie sich dafür Verantwortlich diesem Mann das Gefühl zu geben, eben jener Mensch zu sein der ihm eine neue Chance gewährte. Dunkel schimmerten seine Worte in ihrem Schädel, welche ihr verrieten, dass er sich geändert hatte. Besser geworden war, und die Vergangenheit längst hinter sich gelassen hatte. Vermutlich aus einem guten Grunde, weshalb auch sie endlich damit abschließen musste, was man ihr als Kind angetan hatte. Möglicherweise sah sie in ihm, sich selbst. Vielleicht wollte sie sich damit auch selber eine neue Chance auf Freundschaft schenken. Allein wenn man in die Augen des Sheruta blickte, konnte man erkennen das in ihm eine gepeinigte Seele steckte, und niemand mehr, der ihr etwas antun wollte. Und selbst wenn, war es einfach nicht das selbe wie damals, als die beiden noch Kinder waren und dumm vor Naivität Dinge anstellten, welche sie heute mit Sicherheit nicht mehr machen würden. Jeder veränderte sich, auch sie. „Ja, das ist wohl wahr.“, durch schnitt sie ihre eigenen Gedanken, und hatte damit auf die Aussage des Seisei reagiert. Gewiss, sie hatten diesen Grund, aber zu welchem Preis? Sein Lächeln wirkte gedämpft, seine Fröhlichkeit gestört, weshalb es die Nakamura dazu veranlasste wieder wärmer zu Lächeln, die Hand zu heben und diese vorsichtig auf das Handgelenk des Mannes zu platzieren, welches noch immer an dem Becher Sake ruhte. „Du wirst auch deinen Platz im Leben finden, Setsuna.“, flüsterte sie ihm beinahe Heiser entgegen, erhöhte einen Augenblick den Druck auf das Gelenk, ehe sie ihre Hand wieder zurück nahm, die Finger um den Hals der Flasche schlang und etwas des Getränkes in ihren Becher füllte, ihn in Richtung des Mannes hob, als würde sie anstoßen wollen und die Lippen wieder zum sprechen öffnete. „Lass uns darauf trinken, Setsuna, dass uns im Leben bald Glück widerfahren wird. Du hast es verdient.“, lächelte dabei und zwinkerte ihm zu. Dieser Tag sollte nicht nur von trüben Gedanken geprägt werden, und selbst wenn das Unterfangen sich als schwierig gestalten sollte, würde sie sich dafür einsetzen. Und zwar mit Leib und Seele. Wer wusste schon, ob dies die Letzte Möglichkeit gewesen war, diesem Mann etwas Freude bereitet zu haben? Noch stand alles offen, und die Iryonin wäre keine Nakamura, wenn sie nicht wenigstens versuchte, ihm ein Lächeln auf die schmalen Lippen zu zaubern. Der Tag war lang, es hatte genügend Zeit dafür gegeben.

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Re: Tropic Pub

Beitragvon Yukio Ueda » Do 30. Jun 2011, 14:49

Wenn er es so betrachtete, erschien ihm all dies, was ihm heute widerfahren war als so vollkommen Unwirklich. Das Wiedersehen mit einem lange vergessenen Familienmitglied und das Begraben des Kriegsbeils mit einer alten Rivalin - beinahe schon so, als ob dies alles ein Traum sei. Am liebsten wäre es ihm jetzt gewesen, wenn jemand ihn gekniffen hätte, in der Hoffnung dadurch würde er aufwachen, doch würde dies niemand für ihn tun. Er war auf jedenfall jetzt hier und wieder einmal in seinen Gedanken versunken, bezüglich dessen was er gerade im Moment mit Mizuki besprochen hatte. Werd jetzt BLOß nicht sentimental, Sets'...vergiss nicht, die Mistkuh wollte uns verletzen, uns vielleicht sogar töten... meinte Kami und hatte auf einer gewissen Art und Weise recht. Die Frau wollte ihnen etwas antun, aber halt! Sie war nun anders, in Aussehen und Verhalten - ihm zumindest gegenüber. Was damals noch ein kleines Kind gewesen war, ist heute eine hübsche, junge Frau mit einer aussichtsreichen Zukunft auf eine der besten Positionen innerhalb des Dorfes. Sie bewegte etwas, im Gegensatz zu dem Seiei, der es nicht einmal schaffen konnte seine Familie zu retten, geschweigedenn sich selbst vor dem was danach gekommen ist. So ist es doch, also jetzt hö-... Die Stimme des Wesens verstummte und Setsuna kam wieder zu sich, blickte mit dem schwach lächelnden Gesicht auf sein Handgelenk und sah eine andere Hand auf diesem ruhen - nämlich die von Mizuki. Die direkte Berührung von ihr hatte eine Art von elektrischen Stoß ausgelöst, der nicht ganz unangenehm war, doch kannte der junge Mann das nicht. Wieviele Jahre hatte er nun keine derartige Zuneigung einer Person erhalten? Bestimmt schon seit dem Tode seiner Mutter, die von seiner eigenen Familie so grausam umgebracht wurde. Ein Seufzer entfuhr seiner Kehle, als er es sich nun endgültig bewusst wurde, dass es vielleicht doch schon jemanden gab, der es wert wäre beschützt zu werden, auch wenn nur als Freundin. "Oder ich habe ihn schon gefunden oder war mir bisher dessen noch gar nicht bewusst." fügte er auf ihren ersten Satz hinzu und beobachtete sie dabei, wie sie sich einen weiteren Becher voll mit Sake füllte und diesen ihm zuprostete. "Jeder Mensch hat es verdient, besonders diejenigen die sich ihren Platz verdient gemacht haben." Mit diesen Worten hob er sich den Becher an die Lippen und trank bedächtig einen Schluck, spürte, wie der Alkohol beinahe schon brennend seine Kehle hinabglitt und ein wohlig warmes Gefühl in seinem Inneren hinterließ. Nach einer kürzeren Zeit des Überlegens musterte er nochmals Mizuki und lächelte dann ein wenig wärmer und milder als zuvor "Wie wäre es wenn wir aus der Einladung ein richtiges Date machen würden?" fragte er sich frech und sah sie interessiert an.
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Mizuki

Re: Tropic Pub

Beitragvon Mizuki » Fr 1. Jul 2011, 06:21

Die seltsame Verschlossenheit des Seisei hatte schon etwas mysteriöses. Vielleicht auch etwas, das es zu Bewundern galt, weil man versuchte es zu entschlüsseln, aber die Nakamura würde daran wohl verzweifeln. Sie war kein Mensch, welcher diese enorme Geduld aufbringen konnte, um hinter solche Leute zu steigen. Immerhin waren solche Schutzmaßnahmen nie ohne Grund hochgezogen wurden, und auch der Sheruta hatte mit Sicherheit gute Gründe gehabt, weshalb er heute der Mann gewesen war, der nun vor ihr saß und mit ihr auf das Gute im Leben stieß. Auch wenn seine Aussage die Jounin etwas verwirrte, wollte sie jedeglich auf etwas Glück trinken, woraus er wohl eine ganze Geschichte bastelte. Hatte er doch schon etwas, was es zu beschützen galt? Es ließ sie stutzen, doch trank sie ihren Becher leer und stellte das Gefäß wieder zurück auf den Tisch. Mehr jedoch trank sie vorerst nicht, hatte sie bisher schon eindeutig mehr davon genossen wie der Mann, obwohl er die Flasche später zahlen wollte. An sich vertrug sie den Alkohol ja, und noch hatte sie auch keinerlei Nachwirkungen gespürt, aber gegenüber dem Krieger wollte sie nicht wirken wie jemand, der so etwas durchaus gewöhnt war. Die Beleidigungen vom Trainingsplatz hatten ihr gereicht, und noch mehr solcher Sticheleien würde sie nicht vertragen, ohne doch noch irgendwem eine runter zu hauen. Auch ihre Nerven hatten eine Begrenzte Kapazität, welche man nicht unnötig übertreten sollte. Und sie war niemand, der solche Überschreitungen aus reiner Langeweile hinaus provozierte. Erst recht nicht, wenn der Tag gerade so etwas angenehmes hatte. So nickte sie auch auf den zweiten Satz des Mannes nur, und hatte die Finger längst wieder um ihren Becher gelegt. Seine letzte Aussage jedoch, die konnte sie nicht mehr so einfach hinab schlucken. Bitte was sollten die beiden? Ein Date? In ihrem Kopf ratterte es einen Moment bedenklich, ehe sie plötzlich verstand, worauf ihr alter Rivale hinaus wollte, und als ihr das so durch das Hirn schoss, konnte sie sich ein Lachen jedoch nicht mehr verkneifen. Nicht, das sein warmes Lächeln Süßes hatte, aber für sie war dies eine einfache Einladung zu einem Drink, kein richtiges Date. Doch als bemerkte, dass es ihm durchaus ernst gemeint war, räusperte sie sich unauffällig um sich wieder zu fassen, fuhr sich durch das weiße Haare um die Strähnen aus ihrem Gesicht zu bringen und setzte wieder eine freundliche Miene auf die Gesichtszüge. „Setsuna, ich bin 24, und wirklich zu alt um ein Date zu haben, oder nicht?“, begann sie, lächelte jedoch plötzlich, als sie wieder das Wort ergriff, bevor er etwas falsch verstehen konnte. „Du bist in Ordnung, Seisei, aber heute Morgen wollte ich dir noch alle Knochen im Leibe brechen, und zwischen durch habe ich geglaubt, du hegst den selben Gedanken. Meinst du nicht, es ist etwas zu früh für solch Pubertäre Gedanken?“ Einmal davon abgesehen, dass sie wirklich schon seit Jahren keinen Mann mehr getroffen hatte, der sie nach einem Date gefragt hatte. In ihrer Jugend hatte sie solche Einladung durchaus oft bekommen, und einige Male auch bewusst angenommen, aber mittlerweile war sie Mitte Zwanzig, hatte einen Ehrbaren Beruf und lebte ein einigermaßen anständiges Leben und hatte mit solchen Übereifrigen Handlungen eigentlich abgeschlossen. Man könnte es.. erwachsen werden nennen, oder aber auch ein hartes Leben, in welchem es für solche Gefühle keinen Platz gegeben hatte. Bisher hatte sie nicht mal daran geglaubt, dass dieser Mann überhaupt einen Funken Interesse an sie hatte, und nun solch eine Frage. Aber.. er war nett, und sie wollte ihm nicht so gegen den Kopf stoßen, daher setzte sie ihr bestes Lächeln auf, und beugte sich wieder ein wenig nach vorn. „Wenn du aber ehrlich Interesse hast, mach ich dir einen Vorschlag. Ich weiß, ich bin etwas hart, aber nimm das nicht so persönlich, bitte, ja?“ In ihrem Blick lag etwas Reuevolles, ganz so, als wolle sie sich bei ihm Entschuldigen, nur fand sie nicht die richtigen Worte, um es ihm verständlich klar zu machen, weshalb es wohl bei etwas traurigen Blick bleiben würde. „Wir gehen in die heißen Quellen, und entspannen uns ein wenig. Wenn du dann noch nicht schreien vor davon läufst, sprechen wir weiter, in Ordnung?“, lächelte sie ihn Mut machend an, und hielt sich weiterhin in der nach vorn gebeugten Haltung, um möglichst nah bei ihm zu sein. Der Mann war süß, außerdem war er seit Wochen der erste, der sie freundlich behandelte, und nicht auf sie herab blickte, als wäre sie nur ein Stück Fleisch. Außerdem hatte sie erst vorhin von zweiten Chancen gesprochen, aber wie sollte man die jemandem geben, wenn er nicht einmal die erste bekam? Mittlerweile wusste sie immerhin, dass er Interesse an ihr hatte, und wenn dies kein flüchtiger Gedanke von ihm gewesen war, sondern ernst gemeinte Gefühle, dann würde er auch heute Abend noch versuchen, sie danach zu fragen. Zu viel hatte sie erlebt, um sich Hals über Kopf auf irgendetwas ein zu lassen. Lieber machte sie von Anfang an klar, wo sie stand, das würde jeden Falls von vorne herein Ärger vermeiden. Mal sehen, ob er jetzt schon aufgeben würde?



out: Falls Setsuna auf das Angebot eingeht, kannst du sofort das tbc setzen. ,)

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Re: Tropic Pub

Beitragvon Yukio Ueda » Fr 1. Jul 2011, 14:35

Irgendwie blendete sein Kopf ab diesem Punkt alles aus. Was hatte er sich dabei gedacht, sie nach etwas wie einem Date zu fragen. Es stimmte zwar, dass die beiden wirklich zu alt für solch jugendlich-hormongeplagtes Geplänkel und der Zurschaustellung von Fleisch, trotzdem beherrschte Mizuki dies hervorragend indem sie schon wieder ihre Oberweite nach vorne reckte und ihm scheinbar ein ernsthaft gemeintes Zeichen damit entgegenbringen wollte. Doch brachte es ihn ein kleines wenig zum stutzen, als die junge Frau allen ernstes auf sein Angebot eingegangen war. Und nun lässt du mit dir spielen, von einer Frau die dich kaum leiden konnte bis vor wenige Stunden. warf der Schatten in seinem Schädel ein und hatte gar nicht einmal so unrecht mit dieser Aussage. Sie konnte ihn eigentlich bis vor wenige Stunden wirklich nicht leiden und meinte wohl nun ein leichtes Spiel mit ihm zu haben. "Heiße Quellen...?" hakte er nochmal nach und musste zugeben, dass die Aussage seiner bösen Hälfte wohl einiges in ihm zu rotieren brachte. Nein, er wollte keinen Rückzieher machen, doch musste er vorsichtig sein mit dem, was er tat und mit wem er es tat. Für viele galt er immerhin noch als Feind des Dorfes, auch wenn das von ihrer Seite aus nicht so sein mochte. Er trank also noch einen weiteren Schluck Sake, bevor er zu einer Antwort ansetzte und sie freundlich, wenn auch mit einer kleinen Kühle in seinen Augen anblickte "Ich weiß nicht, das ist nicht richtig, es fühlt sich eher so an als ob du das dann aus Mitleid mit mir tust. Tut mir Leid, dann ziehe ich das zurück." Sein Blick änderte sich daraufhin nicht mehr, aber obgleich der dazugekommenen Kühle konnte man noch merken dass er sie freundlich behandelte und ebenso freundlich über sie dachte. Es war einfach falsch seine Schwächen auszuspielen und dann zu verlangen auf so eine Art und Weise Mitleid von einer Person zu erhalten, die er zwar mochte, aber vielleicht nicht so sehr wie sie es sich über ihn erdachte. Setsuna war auf jedenfall gespannt auf ihre Reaktion und würde - selbst wenn sie nun stinksauer auf ihn wäre - keinesfalls mehr den Kontakt zu ihr verlieren wollen: Denn sie gehörte nun zu den Menschen hier in Kirigakure, die ihn akzeptierten, so wie er war, ungeachtet dessen was seine Vergangenheit mit ihm oder anderen angestellt hatte.
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Mizuki

Re: Tropic Pub

Beitragvon Mizuki » Sa 2. Jul 2011, 06:58

Der Mann war wirklich störrisch. Erst hatte er sie danach gefragt, und nun zog er das Angebot zurück, nur weil er glaubte sie würde es aus Mitleid zu ihm tun. Warum nur waren Männer immer nur so anstrengend? Ein schwer Seufzer entfuhr ihr, mit der ihr eingeflogener Zorn glücklicherweise gleich wieder verschwand. Niemals würde sie etwas nur aus reinem Mitleid zu einem Menschen tun, erst recht nicht, wenn sie diesen beinahe kaum kannte, und so etwas musste sie sich auch nicht sagen lassen, von niemandem. Stumm schob sie ihren Becher von sich weg, signalisierte damit, das sie beendet hatte, neigte sich nach hinten und lehnte den rechten Arm auf die Stuhllehne, während eine Hand locker auf der Tischplatte verweilte. Setsuna Blick hatte etwas kühles angenommen, der von der Nakamura jedoch war eiskalt geworden. Selbst ein Lächeln fand man nicht mehr auf ihren Lippen. „Ich tue das Gewiss nicht aus Mitleid, Setsuna. Das du mir so etwas nachsagst, ich eine Beleidigung.“, begann sie, hatte den Kopf etwas herunter geneigt, sodass die weißen Haare über die Augen glitten, und diese für den Mann nicht mehr sichtbar waren. Es war wohl nicht mehr zu übersehen, dass sie es nicht ganz in Ordnung fand, was sich der Seisei hier geleistet hatte. „Ich habe dir nur gesagt, dass ich zu alt bin für ein Date, aber nicht abgeneigt bin, mich weiter mit dir zu Treffen.“ Sie zuckte mit den Schultern, erhob sich vom Stuhl und wanderte um den Tisch herum, legte etwas Geld auf diesen, um ihren Teil der Flasche zu bezahlen und hatte einen Gleichgültigen Blick aufgelegt. „Wenn du jedoch nicht willst, bin ich die letzte Person, die dich zwingen wird. Guten Tag.“, sprach, und machte sich auf den Weg Richtung Eingangstür. Doch dieses mal würde sie diese Nutzen, um zu gehen, weil ihr die Sache wirklich gegen den Strich gewandert war. So etwas musste sie sich echt nicht gefallen lassen, außerdem war die Frau was das Thema Männer anbelangt eh schwierig, weshalb sie jetzt einfach gehen wollte.




out: Nit viel, sorry X;


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